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Audl Anna und Tom Und trotzdem lieben wir dich
Mi Aug 14 2013, 22:33 von leseratte
Teil 1   Alles ändert sich

Unsere Nacht im Hotel ist jetzt gute 8 Wochen her. Von dem Tom den ich dort kennengelernt habe ist nichts mehr da. Nachdem ich mich dank der Hilfe von Paloma und Enrique etwas gefasst hatte, hat mir der eiskalte Tom mitgeteilt, dass ich mir keine Hoffnungen machen soll, es würde nie eine WIR geben. Seitdem darf ich mir das zu Schau stellen der Beziehung zu Carla anschauen. Paloma, Enrique, Paula sogar Bruno und Natascha versuchen mich abzulenken aufzuheitern. Auch wenn Bruno und Natascha wohl nicht wissen was vorgefallen ist, doch auch sie merken, dass es mir nicht gut geht. Ich überlege seitdem Gespräch mit Tom, ob ich nicht einfach gehen soll. Bis jetzt haben mich zwei Dinge aufgehalten, 1. Ich wollte Carla die Genugtuung nicht geben und 2. Die Arbeit gefällt mir ja sehr und eigentlich fühle ich ja wohl.  Doch jetzt ist irgendwie alles anders. Nachdem ich nichts bei mir behalten konnte, mir von allem irgendwie übel wurde und mir ständig schwindelig war, hat mich Paloma zu Arzt geschickt. Jetzt stand ich hier im Aufzug auf den Weg ins Atelier und wusste nicht wie ich Tom das beibringen sollte. Ich war schwanger. Sie eine Nacht hat zum zweiten Mal alles verändert. Ich wollte das Kind. Egal wie Tom dazu stand. Abtreiben kam nicht in Frage. Doch wie würde er reagieren. Auf keinen Fall wollte ich Ihn an meine Seite nur wegen des Kindes. Ich könnte diese Kälte nicht ertragen. Ich hoffte inständig, dass er das Kind aufrichtig lieben kann. Seit ich aus der Praxis kam überlegte ich wie ich es am besten Ihm beibringen konnte und ob ich bei Lanford bleiben wollte, denn eins wusste ich mein Leben würde mir Carla jetzt wirklich zur Hölle machen. Es war irgendwie alles zu viel. Bing machte der Fahrstuhl. So Anna auf in den Kampf. Toms Tür stand auf. Ok Anna bring es hinter dich. Doch nach ein paar Schritten merkte ich dass hier irgendwas anders war. Kein Aufgeregtes Wuseln. Steffi war nicht am Tresen. Als ich mich Richtung Atelier dreht sah ich alle vor der Treppe versammelt stehen und auf der Treppe Tom und Carla. Alle hatten Sektgläser in der Hand. Was war nur hier los. Dann hörte ich was ich nicht erwartete hatte: „ Carla und ich wollten Euch allen auf unsere Verlobung anstoßen.“  Das war jetzt nicht wahr. Ich schaute in die Menge. Irgendwie konnte das keiner begreifen.  Dann trafen sich die Blicke von Paloma und mir. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Ich konnte sie nicht aufhalten. Scheiß Hormone dachte ich mir. Ich merkte auch dass mein Kreislauf sich verabschieden würde. Ich versuchte mich zu beruhigen und  klammerte mich krampfhaft am Tresen fest. Auch Enrique hatte mittlerweile meine Anwesenheit bemerkt. Ich sah seinen abschätzenden Blick. Dann sah er Paloma an. Beide überlegten on Sie auf mich zu kommen sollten. Ich schüttelte den Kopf und Beide verstanden.  Ich wollte Toms Aufmerksamkeit nicht auf mich ziehen. Doch zu spät er hatte wohl Palomas und Enriques Blicke gesehen. Er schaute mich an. Schnell richtete ich mich noch etwas auf. Auf keinen Fall sollte er sehen wie sehr mich das verletzte. Dann löste sich die Erstarrung und fast alle fingen an zu klatschen. Virgin lief als erstes sie Treppen rauf und fiel Carla um den Hals. Paloma und Enrique nutzen die Chance und kamen auf mich zu. „Süße alles in Ordnung?“ fragte Paloma mich. Ich konnte nicht antworten, daher schüttelte ich nur mit dem Kopf. „Sollen wir an die frische Luft da kannst du mir auch sagen was der Arzt gemeint hat.“ Ich nickte. Jetzt musste ich alles überdenken. Ich konnte auf keinen Fall hier bleiben, das würde ich mir und dem Kind nicht antun. „Nehmt ich mich mit. Ich kann mir dieses Trauerspiel nicht ansehen?“ Ich überlegte. „Nur wenn du mir versprichst nicht was ab jetzt geredet wir mit Tom zu besprechen.“ „Auf keinen Fall, das schwöre ich“, kam seine Antwort wie aus der Pistole geschossen. „Dann los, lasst uns auf Dach gehen.“ „Anna“, hörte ich Steffi rufen. „Ja, was ist?“ „Bruno hat mich eben gebeten dir zu sagen dass er dich gerne um zwei in Nataschas Büro sehen würde.“ Ich schaute auf die Uhr. „sag Ihm ich werde da sein. Wenn uns bis dahin jemand sucht du weißt nicht wo wir sind.“ Sie nickte und wir verschwanden im Aufzug den Paloma schon geöffnet hat. Als wir auf dem Dach ankamen ließ ich mich auf einen Sessel fallen. „So Anna sag uns was los ist? Es ist doch nicht nur die Verlobung?“ „ Am besten setzt ihr Euch auch. Vertraut mir.“ Die Beiden sahen sich an ließen sich dann aber neben mir fallen. Paloma nickte mir aufmuntern zu. „Ich bin schwanger von Tom.“ Danach herrschte Totenstille.

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