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 WWW - Winter, Wunder Wahnsinn

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Sonnenschein
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BeitragThema: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   Fr Aug 31 2012, 19:35

Ich habe diese Kurzgeschichte vor zwei Jahren mal geschrieben.
Sagt mir einfach mal eure ehrliche Meinung dazu.

Liebe Grüße
Tastentante

WWW-Winter,Wunder,Wahnsinn;
Wie fühlt man sich, wenn man betrogen wurde? Wie muss es wohl sein, wenn einem die schmerzvolle Erkenntins ins Gesicht fährt, das er Mensch dem man sich mit all seinen Schwächen und Seelennarben offenbart hat, nichts als eine einzige Illusion war. Diese Frage habe ich mir früher oft gestellt, welche Gefühle einen durchfahren und welche Gedanken einem im Kopf treiben. Und obwohl dieses Thema sooft Teil meiner Gedanken war, lag es meiner Welt doch so fern. Ich fühlte mich sicher in meinem Umfeld, geborgen im freundlichen Charakter meiner Stadt, eingebettet im ungebrochenen Frieden der Milimeterrasenidylle.
Ich brauchte eine sehr lange Zeit, um überhaupt die Verfassung wiederzuerlangen um mir über die ganze Wahrheit klarzuwerden. Es war für mich ein beschwerlicher Weg bis ich mich mächtig genug fühlte um das Ereignis auszusprechen um es mir selbst real zu machen. Es sind mittlerweile 4 Monate vergangen, der Sommer steht in voller Blüte, nichts ist mehr übrig von der bedrohlichen Kälte in die, der Winter die Landschaft gehüllt hat. Die Kälte ist gegangen, die Schmerzen sind geblieben. Sie belagern mich heute noch wie Hannibel einst Rom, vorallem wenn ich ein glückliches Paar sehe, kommt alles wieder hoch, die ganze Enttäuschung über einen Menschen, dem man vertraut hat, dem gegenüber man sich geöffnet hat, an dessen Aufrichitgkeit man keinen Zweifel gehegt hat.
Da hatte alles begonnen:
Ich spürte schon am morgen des 26. Novembers 2009, kurz nach dem aufstehen, als ich ein wenig schlaftrunken zum Esszimmertisch wankte, das heute ein besonderer Tag wird. Okay, nebenbei bemerkt es war ja auch mein Geburtstag, mein 17. Bei uns zu hause sind Geburtstage keine Besonderheit, sie werden wie jeder andere Tag gehandelt. Das einzige durch das er sich von den anderen 364 Jahresunterteilungen unterscheidet, war das ich heute mit meiner Mutter in die Stadt gehen durfte. Dies konnte man schon fast als Tradition ansehen.

Heute hielt der Winter endlich Einzug mit der kalten Faust des weißen Traums. Die Stadt wurde dadurch in einen weichen Weihnachtsschleier gehüllt und ich begann die Anwesenheit der einzelnen Weihnachtsständchen die einen wohligen Weihrauchduft abgaben zu genießen. Mein Blick war trotzallem zu Boden gerichtet und meine Augen musterten den Schnee der an meinen Schuhen kleben blieb. Meine Mutter schritt neben mir, unser Ziel war der Biobauernmarkt der immer freitags in unserer Stadt gastiert. Aufeinmal hielt meine Mutter inne, da ihr von einem jungen Mann gratis Schokolade gesponsert von Interspar angeboten wurde. Erst nahm ich keine Notiz von diesem Vorgang, doch als er ihr auch noch eine Tafel für mich überreichte, sah ich doch hin, um eigenständig danke zu sagen. Und da war er, der Moment von dem ich seit Jahren träume, gesehen habe ich es schon oft, aber nur im Fernsehen in diesen Filmstudiorealitäten. Sturm der Liebe und wie sie alle heißen. Wie gesagt geträumt habe ich schon lange davon, gerechnet das ich ihn wirklich einmal erlebe habe ich jedoch nicht. Für einen Moment lang stand die Welt still, unsere Blicke trafen sich und es begann in mir zu brennen, tief aber intensiv. Mein Herz begann zu rasen, das atmen fiel mir plötzlich schwer, ich musste mich regelrecht konzentrieren um den sonst rutinieren Kreislauf der Luft nicht zum absoluten Stillstand zu bringen, obwohl er dies einen Augenblick lang tat. Meine Hände zitterten, mein Hals wurde trocken, ich wollte sprechen, ich öffnete meinen Mund doch er verharrte lediglich in dieser Position ohne das ich mich bemächtigt fühlte mich meiner Stimme zu bedienen. Ich versank einfach in seinen wunderschönen blauen Augen, ich meinte darin den Ozean zu erkennen, ich konnte meinen Blick kaum noch von seinem wohlgeformten Antlitz lösen. Ich fühlte mich in diesem Augenblick wie im Paradis, ja genau, so musste es sich für Adam und Eva angefühlt haben.

Ich werde den Tag für immer in meinem Herzen behalten, habe ich damals gedacht und so ist es auch verblieben. Unvergesslich wird er immer sein, doch leider nicht so wie ich es mir an diesem Tag erträumt hatte.
Ich konnte die kommende Zeit an nichts mehr anderes denken, als an IHN. Seine sanften Gesichtszüge geistern durch meine Vorstellung, meine Gedanken kreisten nur noch um den Unbekannten, ich torkelte über den Weihnachtsmarkt wie eine Betrunkene. Die Leute sahen mich an, als wäre ich verrückt, aber das war mir egal, zum ersten Mal war ich nicht darauf fixiert, was andere von mir denken könnten. Meine Mutter wollte mich schon stützen, da sie in der Befürchtung einer drohenden Ohnmacht schwebte, ich hätte am liebsten gleich alles mit ihr geteilt, doch mir stieg noch im rechten Moment in den Sinn, das sie für dieses Thema nicht wahrlich was zu verschenken hatte. So beherrschte ich mich so gut es ging, aber innerlich routierte mein Gedankenkarusell weiter um ihn. Ich konnte es nicht fassen, ich war verliebt, zum ersten Mal. Am liebsten hätte ich die Welt umarmt. Es war einfach zu schön um real zu sein.
Die nächste Zeit verlief ziemlich unspektakulär, abgesehen von der Tatsache das mein Herz sich täglich nach diesem Jüngling verzehrte, doch da die Sehnsucht nicht gestillt werden konnte, wie denn auch, ich wusste ja auch nicht wer er war, wie er hieß, um seine Handynummer hätte ich nie zu fragen gewagt, ganz zu schweigen davon, das ich ihn angesprochen hätte, dafür bin ich viel zu sehr in mir selbst gefangen, trieb sie mich die immer im Kreislauf der Emotionen umher.
Erhellung in dem Dunkel meiner vom Leben geschundenen Seele brachte erst ein Schauspielkurs, für den ich mich angemeldet hatte um meine Schüchternheit etwas zu lindern. Doch was mich dort erwartete lies mir den Atem stocken, ich konnte mein Glück kaum fassen. ER war ebenfalls hier, einen Moment lang stand ich nur sprachlos da, mein Herz begann wieder zu hüpfen, es war einfach unbeschreiblich schön und es erfüllte mich ein Gefühl der Unbesiegbakeit. Das er Frederik hieß und 18 Jahre alt war, erfuhr ich als er sich vorstellte, er ging ans Gymnasium und möchte mal einen Kreativenberuf ausüben, behauptete er zuminedest. . Einerseits war ich glücklich ihn wieder getroffen zu haben, andererseits wurde es jetzt erst richitg schwer.
Gleich als erstes wurde ich dazu auserwählt mit ihm einen Sketsch aufzuführen. Ich hatte direkt Sorge in meiner Angst vor dem Blamieren zu ertrinken. Wir sollten ein Paar mimen, das gerade im Streit lebt. Jedes Mal wenn ich ihn ansah lief mir der begann es in meiner Bauchhöhle zu kribbeln und es stieg bis zu meinem Hals hoch und ich musste schlucken. Mein Herz schrie unaufhörlich seinen Namen, ich konnte kaum noch an was anderes denken als an ihn und deshalb hätte ich auch fast gesagt, das ich in ihn verliebt bin, aber ich habe gerade noch die Kurve gekriegt, ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich dann getan hätte.
In einer Pause dann war es so weit, der Moment von dem ich in den vergangenen Wochen sooft geträumt und den ich in meinem Denkorgan durchgespielt hatte, war gekommen. Ich nahm all meinen Mut zusammen, den ich zuvor aus allen Winkeln meines Körpers gekratzt hatte. Langsam und mit gesenktem Blick und unfassbarlaut pochendem Herzen, wahrscheinlich hat er es auch gehört, allein der Gedanke daran ließ mir das Blut in den Adern gefrieren, ging ich auf ihn zu, am liebsten aber hätte ich auf der Hälfte wieder kehrt gemacht, doch ich nahm nochmal all meinen Mut, den ich in meinem Orgnanismus finden konnte zusammen und trat auf ihn zu. Ich sagte fast schon flüsternd >> Ob er vielleicht<<, ich musste schlucken und am liebsten wäre ich in diesem Moment davon gerannt und nie wieder zurückgekehrt, es kam mir plötzlich alles so unglaublich peinlich vor, doch ich beendete den Satz, auch wenn ich heute nicht mehr weiß wie ich das geschafft habe.>> Na ja, hast du vielleicht am 26. November am Hautplatz Schokolade verteilt?<< Er bejahte dies und so versanken wir in ein tiefes Gespräch, das wir erst durch das Erscheinen des Kursleiters beendeten.
Bei unserem Gespräch wurde ich gerade nicht von der Annahme in Beschlag genommen, das er von mir genauso fasziniert war wie ich von ihm. Es beschlich mich eher die Ahnung das er sich nur aus Höfflichkeit mit mir unterhalten hatte. Damals war ich sehr durcheinander, ich wankte immer wieder zwischen der Ansicht das er mich interessant fand und jener das ich nur das durchschnittliche Übel für ihn bin, doch hoffte ich klarerweise auf ersteres.
Doch als er mich 2 Tage später anrief und erklärte das er mich wiedersehen möchte, schwammen alle meine Zweifel davon. Ich schwebte einfach nur auf der Wolke des Unglaublichen, es schien mir unfassbar das mein Herzenswunsch endlich in Erfüllung ging.
In den nächsten Wochen trafen wir uns sehr oft, wir sprachen lange und immer sehr tiefsinnig. Ich wusste nicht warum, aber ich fühlte mich bei ihm geborgen und erlangte das Vertrauen ihm aus meinem Leben und meiner verkokrsten Kindheit zu erzählen. Es fühlte sich einfach alles so vertraut an, so als ob wir uns schon ewig kennen würden, vielleicht war es aber auch nur die Tatsache, das egal was ich erzählte er mir Aufmerksamkeit schenkte, das kam in meinem Universum einfach sonst nie vor. Ich war plötzlich mehr als das notwendige Übel, der Klotz am Bein, der mit geschleift werden musste, den aber niemand so richtig wollte.
Aber der Höhepunkt kam mit dem Valentinstag, er wird ja als der Tag der Liebenden gepriesen und dieser Ehre wurde er auch gerecht. Da gingen unsere Lippen nämlich das erste Mal auf Tuchfüllung. Das Gefühl das sich dabei in mir ausbreitete war einfach unbeschreiblich, für einen Moment hatte ich all die Zweifel ob ich gut oder schlecht küsse, immerhin war dies ja das erste Mal, wie weggeflogen. Ich trieb in einem Strom von Unbeschwertheit und ich schwebte den ganzen Tag 10 cm über dem Boden. Meine Gute Laune reichte um die Bevölkerung von ganz Afrika zum Lachen zu bringen, ich konnte es mit meinem bescheidenen Verstand kaum fassen,ich das Mauerblümchen, die verwelkte Nelke im Rosenfeld hatte einen Deckel gefunden, der ihre Gefühle erwiderte, der sie respektierte,der sich wünschte von nun an immer mit mir zu sein. Am liebsten hätte ich die Welt umarmt vor Glück und das schönste für mich war, das niemand es wusste, das gehörte nur Frederik und mir, das glaubte ich zumindest.
Am 1. März kam dann die Wende. Es war ein kalter Tag, die Wolken hingen tief, der Nebel hüllte die Landschaft in ein gruseliges Flair. Am liebsten wäre ich im Bett geblieben, aber Frederik hatte ein Treffen gewünscht. Seine Stimme hatte anders geklungen als sonst, irgendwie gehetzt und unentspannt. Unsere Begrüßung fiel ebenso wenig herzlich aus, als ich ihm einen Kuss geben wollte, entzog er sich meiner Nähe und blickte starr zur Seite. Ich spürte das etwas nicht stimmte, ich suchte verzweiflet den Blickkontakt zu ihm, doch er sah nur zu Boden. Ich wünschte zu erfahren welches Ereignis mir diese Situation bescherte, doch es kam nichts. So saßen wir eine Weile nur da und schwiegen uns an, bis er wie aus dem nichts stotternd sich zu erklären begann. Hatte ich erst noch so darauf gebrannt den Grund zu erfahren, wünschte ich mir 5 Minuten darauf, wir wären im Schweigen verharrt. Jedes Wort das unter Tränen über seine Lippen glitt, versetzte mir einen Stich im Herzen, ich glaubte sogar das sie mit jedem Mal tiefer und schmerzhafter wurden. Ich konnte und vorallem wollte anfangs nicht begreifen, das seine Worte die Wahrheit besiegelten. Seine Freunde, ein paar belämmerte Hirnamputierte aus meiner Grundschulklasse, hätten ihn darauf angesetzt mich ein bisserl zu veräppeln. Er sollte die "doofe Gans" in ihn verliebt machen und sie dann eiskalt abservieren, wenn sie sich genug über mich ergötzt hatten und Facebook und Co. mit Fotos über dieses "süße Pärchen" überflutet war. Aber das allerschlimmste kam damit, das dieses Arschloch auch noch die Frechheit hatte, mir seine Liebe zu beteuern und um meinen Neuanfang zu bettelten. Was bildete der sich eigentlich ein. Es begann sich langsam um mich alles zu drehen und meine Stimme übte sich in Schreien, die mit aller Kraft die meine Lunge aufbringen konnte ausgeführt wurden. Es waren immer wieder die gleichen Worte, es kam schon wie ferngesteuert aus meinem Mund. Sag das dass nicht war ist, du Schwein, du mieses elendiges Stück Dreck. Mein Herz begann laut zu pochen, genauso wie im Kurs damals, doch diesmal nicht aus Freude sondern aus nackter Verzweiflung, alles um mich begann sich zu drehen, seine Stimme klang in meinem Ohr als wären wir Kilometer von einander entfernt, ich wandte meinen Kopf, ich fühlte mich wie gelähmt, ich wollte weiter schreien, doch plötzlich kam nichts mehr aus meiner Kehle und auch meine Tränen ließen mich im Stich. Mein Atem wurde immer schneller, der kalte Schauer lief mir über den Rücken. Mein Körper wurde von einem Gefühl durchdrungen, als wäre ich in einem Alptraum aus dem es keinen Ausweg gibt. Ich stand direkt vor ihm , meine Hände lagen auf seinen Schultern und schüttelten ihn vor und wieder zurück. Ich wartete auf eine Reaktion von ihm, doch es kam nichts, Frederik wehrte sich nicht einmal. Irgendwann hörte ich auf, das Schweigen stand zwischen uns wie die Berliner Mauer einst den Osten und den Westen trennte.
Nach einer gefühlten Ewigkeit hatte er sich erhoben und war gegangen. Ich hatte ihm damals nachgerufen, er sei das größte Arschloch diesseits des Ural. Seither habe ich ihn nicht mehr wiedergesehen.
Nun sitze ich hier, am Strand, die Tränen in den Startlöchern, bereit zum ausbrechen. Am Steg steht ein Liebespaar das sich gerade küsst und ich weiß das es wahrscheinlich noch sehr lange brauchen wird, bis ich wieder in der Lage sein werde, mich so unbeschwert jemandem hinzugeben.
Das Leben spielt eben nicht in einem Märchenbuch, das weiß ich jetzt.
Na ja und Adam und Eva wurden ja auch aus dem Paradis vertrieben.

ENDE
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katha

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BeitragThema: Re: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   Fr Aug 31 2012, 21:18

Hallo Tastentante,
sehr schön geschrieben, deine Geschichte...
Und ich fühle mich gleich dazu genötigt, an meine vergangenen Lieben zu denken, an die Art wie sie begannen, und vor allem wie sie endeten...
Da scheinen deine Worte was ausgelöst zu haben, und das zeugt wohl davon, dass sie gut gesetzt sind Smile

Liebe kann so wunderschön sein, aber einem das Leben auch zur Hölle machen.
Gott sei Dank erlebt man beides, denn ohne das Gefühl des beeindruckenden Glücks einer erwiederten Liebe zu kennen oder zu erleben würde man das Leid einer enttäuschten Liebe nur schwer verwinden, und es ist trotzdem schwer genug. Embarassed

LG Katha


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BeitragThema: Re: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   Sa Sep 01 2012, 11:46

Tja, das sind die Leiden der Liebe. Und mit der Liebe zu spielen, ist so ziemlich das Schäbigste, was man tun kann. Deine Worte sind sehr bewegend, und genauso wie bei Katha, hat es auch etwas in mir bewegt, mich an meine früheren "Lieben" erinnern lassen. Schlicht gesagt "Das ist das Leben" Es hat schöne Seiten, aber auch bittere Momente. Augenblicke, in denen man mit dem Kopf in den Wolken schwebt, aber auch Momente, in denen man am liebsten unsichtbar sein und die Welt verfluchen möchte. Aber etwas haben diese Momente gemeinsam. Es sind Erfahrungen. Erfahrungen, die uns im Leben sicherer machen, unseren Weg festigen, auf dem wir wandeln und in gewisser Weise auch den Panzer stärken, der uns vor zukünftigen Qualen resistenter macht.

Rose Kennedy hat mal gesagt: "Man sagt, die Zeit heile alle Wunden. Dem stimme ich nicht zu. Die Wunden bleiben, und mit der Zeit schützt die Seele den gesunden Verstand, bedeckt ihn mit Narbengewebe und der Schmerz lässt nach, aber er verschwindet nie."

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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   So Sep 02 2012, 21:41

Danke euch beiden für diese wunderabren Kommentaren. Ich wusste gar nicht, dass meine worte so zu herzengehend sind, ich hielt diese Geschichte für zu schnell erzählt und zu wengi tiefgründig. Meine Unsicherheit rührt wohl auch von der Tatsache her, dass ich zwar über die Liebe schreibe, sie aber persönlich nicht kenne. Ich weiß einfach nie, wie viel in der Realität machbar ist und wie sich das anfühlt? Es ist einfach immer so ein erahnen, okay ein Krimiautor muss auch kein Mörder sein um ihn zu beschreiben, das stimmt, aber mit den Gefühlen ist das irgendwie so eine Sache. verliebtheit und wie man damit umgeht, sich dabei fühlt, das kann man glaueb ich wirklich besser ebschreiben, wenn man es schon mal erlebt hat.

LiebeGrüße
Tastentante
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BeitragThema: Re: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   Mo Sep 03 2012, 08:04

Tastentante schrieb:
Danke euch beiden für diese wunderabren Kommentaren. Ich wusste gar nicht, dass meine worte so zu herzengehend sind, ich hielt diese Geschichte für zu schnell erzählt und zu wengi tiefgründig. Meine Unsicherheit rührt wohl auch von der Tatsache her, dass ich zwar über die Liebe schreibe, sie aber persönlich nicht kenne. Ich weiß einfach nie, wie viel in der Realität machbar ist und wie sich das anfühlt? Es ist einfach immer so ein erahnen, okay ein Krimiautor muss auch kein Mörder sein um ihn zu beschreiben, das stimmt, aber mit den Gefühlen ist das irgendwie so eine Sache. verliebtheit und wie man damit umgeht, sich dabei fühlt, das kann man glaueb ich wirklich besser ebschreiben, wenn man es schon mal erlebt hat.

LiebeGrüße
Tastentante

Das mag sein, dass man Szenen besser beschreiben kann, wenn man es selbst einmal erlebt hat. Aber in erster Linie gehört eine gewisse Vorstellungskraft und ein bisschen Fantasie dazu. Und man muss auch gar nicht so tiefgründig sein, die Emotionen sind allemal rübergekommen.

Wirklich schön geschrieben Wink

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juli_95

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BeitragThema: Re: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   Mi Sep 12 2012, 18:51

ich hab mir deine geschichte gerade durch gelesen und ich bin echt berührt von deiner geschichte
ich konnte mich super in das mädchen hinein versetzen und hast du wirklich super geschrieben Wink
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BeitragThema: Re: WWW - Winter, Wunder Wahnsinn   

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