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 Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)

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Mini_2010

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BeitragThema: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Mi Jul 04 2012, 18:55

Winter Wonderland

Das Thermometer zeigte knackige zehn Grad minus als die Lanford-Truppe mit dem Kleinbus die Hütte in den österreichischen Alpen erreichte. Die letzten Wochen waren der Entstehung einer Winterkollektion der besonderen Art gewidmet. Bruno und Anna hatten die Idee zu einer Edelmäntel-Kollektion entwickelt, in der Annas Kreativität regelrecht aufgeblüht war. Jasmin hatte zur Kollektion passende Accessoires, bestehend aus Hüten, Schals, Tüchern und Handschuhen, kreiert. Und als sie vor ein paar Wochen alle zusammen am Konferenztisch saßen, um ein geeignetes Konzept zu entwickeln, die Kollektion in Szene zu setzen und zu bewerben, hatte Anna eine spontane Vision von einer verschneiten Landschaft, in der sich Models in kuschelig warmen Mänteln präsentierten. Bruno war sofort begeistert und auch Jasmin war von dieser Idee fasziniert. Die Vorbereitungen waren schnell getroffen, und so kam es, dass Anna, Jasmin, Paule, Tom, Maik, Virgin, Paloma und Enrique gemeinsam in einer Freitagnacht im Dezember zu der ausgewählten Location in den Alpen unterwegs waren. Ein ganzes Wochenende hatten sie für das Shooting geplant. Bruno, Natascha und Carla waren zur selben Zeit in Singapur unterwegs, um die neue Frühjahrskollektion auf dem asiatischen Markt vorzustellen. Carla hatte sich lange mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, dass Tom gemeinsam mit Anna in die Alpen fuhr, aber letztlich kam sie gegen Brunos Entscheidung, ihre Kollektion in ihrer Funktion als Chefdesignerin in Singapur zu präsentieren, nicht an. Auch Anna passte es ganz und gar nicht, dass Tom sich in diese frohe Alpentour-Runde einreihte, hatte er doch stets und ständig etwas an ihrer Arbeit herumzumeckern. Aber am Ende fügte sie sich und nahm sich vor, Tom eben so gut es ging zu ignorieren.

Es war spät am Nachmittag, als sie schließlich von der Skihütte, die sie eigens für das Winter-Shooting reserviert hatten, wieder Richtung Tal fuhren. Anna hatte bereits nach dem ersten Tag die Nase gestrichen voll und war gedanklich schon dabei, den nächsten Zug zurück nach Berlin zu nehmen. „Hey, was ist los, Süße?“, riss Paloma die Blondine aus ihren Grübeleien. Anna schnaufte leise. „Nichts.“, erwiderte sie zerknirscht und starrte aus dem Fenster auf die verschneite Landschaft, die an ihnen vorbeiraste. „Ist es wegen Tom?“, wollte die Brünette wissen. Anna wandte ihr den Kopf zu und rollte genervt die Augen. „Nein …, wie kommst du denn darauf.“, gab sie übertrieben sarkastisch zu verstehen. Wieder ein Seufzen. „Der Typ nervt einfach nur. Ich hab das Gefühl, das ihm jedes Mal einer abgeht, wenn er mich schikanieren kann.“ Paloma kicherte belustigt, was Anna mit einem abfälligen Blick quittierte. „Frau Broda, sehen Sie nicht, das hier der Schnee viel zu tief ist … Frau Broda, da ist das Licht schlecht … Frau Broda, meinen Sie wirklich, dass der Baum da eine perfekte Hintergrundkulisse abgibt … Es ist kalt, Frau Broda, beeilen sie sich mal mit den Fotos, sonst frieren wir hier noch alle fest … Passen Sie doch mit den Edelmänteln auf, Frau Broda, die kosten ein Vermögen, oder soll ich Ihnen das vom nächsten Gehalt abziehen …“, äffte Anna ihren Chef nach. „Frau Broda hier, Frau Broda da … Bla bla bla.“, zischte sie erbost und ballte ihre Hände zu Fäusten. Sie hatte wirklich viel Geduld gezeigt, aber irgendwann waren ihr seine Nörgeleien einfach zu blöd geworden, hatte sich vor ihrem Chef aufgebaut und ihm gesagt, dass er das Shooting doch selbst machen soll, wenn er es besser wüsste. Das Ende vom Lied war, dass er sie vor versammelter Mannschaft zusammengefaltet hat und damit mal wieder auf gekonnte Weise den Chef raushängen ließ.

Paloma strich ihrer Freundin behutsam über den Rücken. „Weißt du was, wir beide hocken uns nachher in die Sauna und anschließend lassen wir den Tag bei einem gemütlichen Gläschen Glühwein ausklingen … Und die Kerle …“ Sie warf Enrique, der den Bus fuhr, und Tom – beide in ein Gespräch vertieft – einen abfälligen Blick zu. „… lassen wir einfach Kerle sein.“ Anna schnaubte leise und lächelte schließlich. „Gute Idee.“ Anna und Paloma waren nicht nur beste Freundinnen, sie waren gleichsam Leidensgenossinnen, denn auch Paloma hatte einen Chef an der Backe, der sich tagtäglich durch pure Willkür und ätzendes Verhalten auszeichnete. Lautes Gelächter drang von Maik, Jasmin, Virgin und Paule, die offenbar gerade gleichsam ihre Abendaktivitäten planten, zu ihnen nach hinten. „Hey, wir haben uns überlegt, ob wir nachher nicht noch gemeinsam den Hausgebrannten in dieser Hütte probieren sollten … der soll wirklich legendär sein.“, meinte Maik mit leuchtenden Augen zu Anna und Paloma. Die beiden Freundinnen tauschten einen kurzen Blick und zuckten schließlich die Schultern. Aber nur, wenn die beiden Spaßbremsen da vorne nicht mitmachen …, dachte Anna bei sich. Und so war es beschlossene Sache … Zwei Stunden später ließen Anna und Paloma sich in der hauseigenen Sauna nieder. „Oh Mann, es geht doch nichts über ein bisschen Entspannung nach einem anstrengenden Tag.“, seufzte Anna, legte den Kopf in den Nacken und schloss genießerisch die Augen. „Das unterschreibe ich glatt.“, stimmte Paloma seufzend zu, als plötzlich die Tür aufging und jemand hereinpolterte.

Anna hob den Kopf und starrte direkt in das Gesicht ihres Chefs, Tom Lanford, der zusammen mit Enrique Vegaz die Sauna betreten hatte. Hastig huschte ihr Blick zu Paloma, die sie gleichsam erschrocken ansah. „Oh, na das nenne ich doch mal eine angenehme Gesellschaft.“, flötete Enrique und musterte Paloma mit einem breiten Grinsen. Toms Augen starrten auf Anna, die instinktiv das Handtuch enger um sich zog, weil sie Angst hatte, er könnte es ihr mit bloßen Blicken vom Körper reißen. Ein flüchtiges Lächeln huschte über sein Gesicht, und Anna sah hastig zur Seite, als sie sich dabei ertappte, wie sie auf seinen muskulösen Oberkörper starrte. Heilige Scheiße, …Zum Glück hat er sein Handtuch nicht vergessen … Ihr Herz begann zu rasen, als er sich plötzlich direkt neben sie setzte und genüsslich seine Beine ausstreckte. Anna riskierte einen verstohlenen Blick und leckte sich beiläufig über die Lippen. Enrique pflanzte sich lässig neben Paloma, der diese spontane Gesellschaft genauso wenig zu behagen schien wie Anna, und musterte sie mit einem allessagenden Lächeln. Dass Anna halbnackt mit ihrem Chef in einer Sauna saß, gefiel ihr gar nicht, und je länger er neben ihr weilte, umso unbehaglicher fühlte sie sich. Als sie seine Gegenwart schließlich nicht mehr aushielt, sprang sie auf und strebte zur Tür. „Paloma, nimm es mir nicht übel, aber ich kriege hier drinnen langsam keine Luft mehr.“, erklärte sie hastig und war im nächsten Moment aus der Tür geflüchtet. Paloma folgte ihr auf dem Fuß und ließ die beiden Männer allein zurück.

Enrique und Tom sahen sich verwundert an und zuckten schließlich die Schultern. Was die beiden wohl so aufgescheucht hat …, dachte Tom völlig ahnungslos. „Paloma ist schon echt heiß.“, begann Enrique plötzlich zu schwärmen. Tom warf ihm einen ironischen Blick zu und grinste schief. „Du schon wieder … kannst auch von keiner Frau die Finger lassen.“, meinte er amüsiert. „Na ja, Anna ist auch ne echt Niedliche. Vielleicht sollte ich heute Abend was mit ihr trinken, was meinst du?“, erklärte er lässig und sah Tom auf eine Weise an, als erwarte er tatsächlich eine Antwort von ihm. Tom schluckte schwer und maß Enrique mit einem strengen Blick. Ihm war Annas intensiver Blick vorhin nicht entgangen, und auch er hatte Mühe gehabt, sie nicht zu ausgiebig zu mustern. Für einen Moment hatte er sich sogar ausgemalt, mit ihr allein in der Sauna zu sein … Den Rest seiner Gedanken verdrängte er entschieden, denn wenn er sich Anna erst ohne dieses störende Handtuch vorstellte, dann wäre seine Selbstdisziplin direkt hinüber. Schließlich zuckte Tom betont gleichgültig die Schultern. „Tu was du nicht lassen kannst.“ Enrique lächelte verschmitzt. „Als ob ich dich vorher fragen würde, wenn ich eine Frau klarmachen will.“ Toms Lässigkeit verschwand und sein Körper versteifte sich leicht. Du kannst gerne jede Frau angraben, die dir beliebt, … aber von Anna lässt du die Finger, sonst hacke ich sie dir eigenhändig ab. Überrascht von seinen eigenen Gedanken, starrte er auf den kleinen Ofen, dessen Wärme sie beide ordentlich ins Schwitzen brachte. Warum mache ich mir Gedanken um Anna … soll sie doch machen, was sie will …, schoss es ihm durch den Kopf. Nein … „Wo willst du hin?“, fragte Enrique als Tom plötzlich aufstand und zur Tür ging. Der zuckte lässig die Schultern. „Ist mir zu warm hier drin.“ „Das hat eine Sauna so an sich.“, rief Enrique ihm nach, als Tom aus der Kabine verschwand.

Nach einer eiskalten Dusche und einer kurzen Ruhepause kehrten Anna und Paloma in den Gastraum der Blockhütte zurück, wo die anderen vier schon an einem großen Tisch beisammen saßen und ausgelassen lachten und scherzten. Der Raum wirkte urig, und die liebevolle Dekoration ließ einen Anflug von Weihnachtsstimmung aufkommen. Anna und Paloma setzten sich zu den anderen und stiegen in die Unterhaltung mit ein. Maik schwärmte von den Models, während Virgin seiner Begeisterung für die Exklusivität der Edelmäntel frönte und die Frage in den Raum stellte, warum Anna keine Farbexperimente mit Nuancen in Pink, Grün und Gelb – zweifelsohne Virgins Lieblingsfarben – gewagt hatte. „Weil es um eine Winterkollektion geht und nicht um eine für einen Karnevalsverein.“, konterte Anna prompt und erntete schallendes Gelächter von Paule, Jasmin und Mike. Virgin schmollte beleidigt vor sich hin, während der Kellner die erste Runde Getränke brachte ... Eine halbe Stunde später tauchte Enrique plötzlich auf, gesellte sich zwischen Paloma und Anna und verwickelte die beiden Frauen sogleich in ein Gespräch über das heutige Shooting und wie er sich den morgigen Tag dazu vorstellte. Enrique ließ seinen Charme spielen und umgarnte die beiden Frauen nach allen Regeln der Kunst. Anna war angetan von Enriques Ideenvielfalt und so in die Unterhaltung vertieft, dass sie gar nicht mitbekam, wie Tom den Raum betreten hatte und die beiden mit Argusaugen beobachtete.

Nachdem Tom aus der Sauna verschwunden war, war er direkt ins Tauchbecken gestiegen, in der Hoffnung, seine verquirlten Gedanken mit dem eiskalten Wasser abzutöten. Doch auch die anschließende kalte Dusche hatte seine Gedanken nicht zum Schweigen bringen können. Seit die Blondine bei Lanford angefangen hatte, ging sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Tag für Tag blaffte er sie an, nörgelte an ihrer Arbeit herum und veranlasste sie stets und ständig, mehr Überstunden zu leisten als es eigentlich nötig war. Er wusste nicht so recht, warum er das tat und irgendwie hasste er sich auch dafür, aber das Gefühl, was in ihm tobte, wenn sie nicht in seiner Nähe war, war einfach unerträglich. Jedes Mal, wenn er versuchte, ein vernünftiges Gespräch mit ihr anzufangen, eskalierte die Situation, fast so als blockiere ihre bloße Gegenwart diese schlichte humane Fähigkeit. Als er Anna nun aber neben Enrique sitzen und die beiden ausgelassen scherzen und lachen sah, grollte etwas in ihm auf. Er erinnerte sich an Enriques Worte in der Sauna, und ein seltsames Gefühl begann, sich in ihm zu regen – Eifersucht. Eilig drängte er den Gedanken zurück und ersetzte ihn durch jenen ehrenvollen, Enriques Plan, Anna für diese Nacht abzuschleppen, zu verhindern. Entschlossen trat er hinter die gemütliche Sitzecke, auf der die beiden zusammen mit Paloma saßen, kletterte über die Lehne und drängte sich frech zwischen die Blondine und seinen besten Freund. Anna wich erschrocken zurück und machte Tom damit unfreiwillig Platz. Vollkommen perplex sah sie ihn an, doch er kümmerte sich nicht um ihre Verwirrung, sondern widmete sich sogleich Enrique. Eine Minute später waren die beiden Männer in ihr Gespräch versunken und die beiden Frauen waren außen vor.

Anna kippte sich derweil ihren mittlerweile fast kalten Glühwein runter und fragte sich, was diese blöde Aktion wieder sollte. Sie hatte es genossen, mit Enrique zu plaudern. Er war ein wirklich netter Kerl, ganz im Gegensatz zu seinem unterkühlten selbstverliebten besten Freund, der plötzlich viel zu nah neben ihr saß. Anna versuchte, sich von diesem Umstand abzulenken und widmete sich der Unterhaltung zwischen den anderen vieren, als sie plötzlich Toms Oberschenkel an ihrem spürte. Erschrocken quiekte sie auf und hatte sofort sieben neugierige Augenpaare auf sich gerichtet. Augenblicklich lief Anna knallrot an und rückte ein Stück weg von Tom. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass er verstohlen in sich hineingrinste. Wieder lenkte sie sich ab, indem sie sich mit ihrem Glühwein, den der Kellner ihr gebracht hatte, beruhigte und so gut es ging, der Unterhaltung zwischen Jasmin und Virgin folgte, als plötzlich wieder etwas ihren Oberschenkel streifte. Dieses Mal quiekte sie nicht auf, sondern sah vorsichtig neben sich. Tom hatte seine Hand neben sich auf der Bank platziert, während er sich noch immer mit Enrique unterhielt. Zufall oder Absicht? … Ist mir scheißegal, als nächstes grabscht er mir ans Bein und sagt dann hinterher „Ups, ich dachte es wäre meines.“ … Nee danke, mir reicht’s. Entschlossen erhob sie sich von der Bank und trat vor den Tisch. Neugierig musterten sie die anderen. „Willst du schon gehen?“, frage Paloma überrascht. „Es ist noch nicht mal zehn.“ Anna zuckte die Schultern, flüchtig streifte ihr Blick Toms, der sie irgendwie seltsam gequält ansah. „Ja, … es war ein anstrengender Tag, und ich bin hundemüde.“, erklärte sie und lächelte gezwungen. „Gute Nacht.“ Dann wandte sie sich um, verließ den Gastraum und steuerte ihr Zimmer an, welches sie gemeinsam mit Paloma bewohnte.

Tom spürte, wie eine plötzliche Kälte ihn überkam, die Annas frühzeitiges Verschwinden bewirkt hatte. Das hast du ja wieder prima hinbekommen … Warum nur haut die Frau immer ab, wenn ich auf sie zugehe …, fragte er sich. Mhmm … könnte daran liegen, dass du dich wie ein Elefant im Porzellanladen verhältst … Quatsch, ich wollte doch nur verhindern, dass Enrique … Ja ja, rede dir diesen Schwachsinn nur noch länger ein, vielleicht glaubst du ihn dann auch irgendwann. Du willst diese Frau, weil du dich in sie verknallt hast … Und jetzt, hast du sie wieder vergrault. Frustriert kippte sich Tom seinen Whisky in den Hals und starrte traurig vor sich hin. Ein sanfter Schubs von rechts riss ihn aus seinen trüben Gedanken. „Alles okay, Kumpel?“, lallte Enrique und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Du hast eindeutig zuviel, mein Freund … Seufzend schüttelte Tom den Kopf. Ohne Anna neben ihm, hatte der Abend plötzlich seinen Reiz verloren. Er bestellte sich noch einen Whisky … und dann noch einen, lauschte desinteressiert dem Gespräch zwischen Maik, Paule und Virgin, bis er irgendwann bemerkte, dass er allein auf der Bank hockte. Wann sind denn Paloma und Enrique gegangen? Es sah auf die Uhr … es war kurz nach zwölf und das flauschige Gefühl in seinem Kopf bestätigte ihm, dass er mehr als nur drei Whiskys getrunken hatte. Was für ein öder Abend. Schließlich erhob er sich und beschloss, ebenfalls zu Bett zu gehen. „Gute Nacht.“, nuschelte er den anderen zu und machte sich auf den Weg zu seinem Zimmer, was er sich mit Enrique teilte.

Zehn Minuten später erreichte Tom die Zimmertür und öffnete sie. Lautes wollüstiges Stöhnen drang ihm entgegen. Verwirrt blinzelte er und runzelte die Stirn. Hast du dich in der Tür geirrt? Er schloss die Tür vorsichtig und starrte auf die Zahl die darauf prangte. Zimmer fünf … Nee, ich bin richtig. Wieder öffnete er die Tür. „Oh, Enrique …“, seufzte eine Frauenstimme. Tom riss die Augen auf. Paloma? Und schlagartig wurde ihm klar, was hier abging. Tja, offensichtlich hat Enrique heute Abend doch noch eine Frau klargemacht … zum Glück aber nicht Anna … Aber was nun? Für einen Moment erwog er den Gedanken, einfach mitten ins Geschehen zu platzen, den beiden zu sagen, dass sie sich von ihm nicht stören lassen sollen, weil er sowieso gleich einschlafen würde. Tom grinste still in sich hinein. Oder aber ... Leise schloss er die Tür – als ihm plötzlich ein Gedanke kam –, überließ die beiden ihrem Tun und stolperte zwei Türen weiter. Vorsichtig öffnete er die Tür mit der Nummer sieben. Licht fiel auf das Bett in dem Raum und ließ die Umrisse einer Gestalt erkennen, die darin lag und schlief. Leise trat er ein und schloss die Tür, ehe er im Dunklen durch das Zimmer taumelte. Als er dabei mit dem Fuß gegen das Bett stieß, keuchte er schmerzvoll auf und verfluchte leise seine eigene Blödheit. Als der Schmerz auf ein erträgliches Maß zurückging und seine Augen sich an die Dunkelheit gewöhnt hatten, trat er um das Bett herum und blickte auf die freie Seite.

Ein lautes Poltern hatte Anna aus ihrem Schlaf gerissen. Sie spitzte die Ohren, vernahm ein leises Fluchen und hielt die Luft an, als ihr aufging, dass jemand im Zimmer war. Paloma … Ganz vorsichtig hob sie die Lider und versuchte, jemanden zu erkennen. Eine Silhouette war vor dem schwachen Licht, was durch das Fenster strömte, erkennbar. Erschrocken riss Anna die Augen auf. Sie hatte keine Ahnung, wer das in ihrem Zimmer war, aber es war eindeutig nicht Paloma. Panik überkam sie und fieberhaft begann sie zu überlegen, was sie tun sollte. Bleib einfach ganz still liegen. Instinktiv zog sie die Bettdecke enger um sich und versuchte, sich zu beruhigen. Das Bett knarrte leise, als sich die Matratze neben ihr senkte. Sekunden später streifte sie eine Bettdecke und ein leises Seufzen war zu hören. Anna schlug das Herz bis zum Hals, während sie verzweifelt nach einem Ausweg suchte. Toms Herz raste, als er Annas Duft wahrnahm, der ihn einhüllte und seine Sinne auf eine Reise schickte. So nah … so dunkel … und ganz allein … Er wandte sich zu Anna und versuchte, in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Sie hatte die Augen geschlossen und die Decke bis zur Nasenspitze hochgezogen. Sie schläft … Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, während er sie im Schlaf betrachtete. Vorsichtig streckte er seine Finger aus und berührte ihre Wange. In dem Moment drehte Anna sich um, und er zog erschrocken seine Hand zurück.

Annas Herz hämmerte und glühende Hitze raste durch ihren Körper. Die fremde Berührung prickelte an ihrer Wange. Und auch wenn sie noch immer keine Ahnung hatte, wer da neben ihr lag, das ungute Gefühl, dass es sich dabei um jemanden handelte, den sie am liebsten auf den Mond schießen würde, wurde von Sekunde zu Sekunde stärker. Verdammt, was soll ich nur machen? Sie dachte an die Szene in der Sauna. Stell dich schlafend, stell dich schlafend … Wenn du erst zeigst, dass du wach bist … Oh Gott, wer weiß, was dann kommt … Nein, nein, nein … Anna spürte, wie der Unbekannte hinter ihr näher rückte und etwas über ihre Decke strich. Warmer Atem traf auf ihren Nacken und überzog ihren ganzen Körper mit einer fetten Gänsehaut. Wie ist er unter die Bettdecke gekommen …, schoss es ihr durch den Kopf, als sie plötzlich eine warme Hand auf ihrem Rücken spürte, die blind durch die Gegend tasteten. Stell dich tot … stell dich tot …, schrien ihre Gedanken, während sie wie versteinert unter der Decke lag … Toms Gedanken kreisten wirr, als seine Finger die Wärme ihres Körpers erfassten. Er rückte noch näher und streichelte behutsam über ihren Körper, schlang schließlich seinen Arm um sie und drückte sich gegen ihren Rücken. Ein leiser Seufzer entwich seiner Kehle. Ihre Gegenwart hatte ihn derart gefangen genommen, dass er, im Zusammenspiel mit dem Alkohol, überhaupt nicht realisierte, was er tat. „Anna … so lange hab ich mich danach gesehnt.“, wisperte er in ihrem Rücken und wünschte sich für einen Moment, sie würde sich zu ihm umdrehen und seine Sehnsucht stillen. Vorsichtig hob er die Decke an, schlüpfte darunter und schmiegte seinen nackten Körper gegen ihren Rücken.

Anna lag wie zur Salzsäule erstarrt unter der Decke, als sie plötzlich begriff, dass es Tom war, der hinter ihr lag. Er hatte diese Worte zwar nur geflüstert, aber sie hatte sie laut und deutlich gehört und seine Stimme erkannt. Sie wusste nicht, wie sie sich dabei fühlen sollte, Toms Körper so nah an ihrem zu spüren. Er hatte sich den ganzen Tag wie ein Volltrottel ihr gegenüber verhalten – oder besser gesagt, die ganze Zeit, seit sie sich auf dem Dach begegnet waren. Sie hatte sich in jenem Moment ihrer Begegnung in ihn verliebt, doch er behandelte sie tagtäglich wie eine dumme unterbelichtete Praktikantin. Oft hatte sie sich gefragt, ob er sie nur in seine Firma geholt hatte, weil er einen neuen seelischen Fußabtreter brauchte. Doch dann hatte sie beschlossen, dass Tom Lanford einfach nur ein gefühlskalter egozentrischer Scheißkerl war. Und dass er jetzt hinter ihr lag, eng gegen ihren Körper gepresst, wusste sie erst recht nicht einzuordnen, denn egal, wie sie es drehte und wendete, es passte nicht zu dem Bild, was sie von Tom Lanford hatte … Anna wusste nicht warum, aber für einen Moment huschte die Frage durch ihren Kopf, ob er nackt war. Gleichzeitig ertappte sie sich bei dem Gedanken, dass sie es gar nicht so unangenehm empfinden würde, wenn er es tatsächlich wäre. Als seine Finger indessen nach dem Saum ihres T-Shirts tasteten und sich schließlich darunterstahlen, begannen sämtliche Alarmglocken in ihr zu schrillen. Eilig fing sie seine Hand ein und wandte sich zu ihm. „Was machen Sie hier?“, fragte sie mit bebender Stimme. Sein spitzbübisches Grinsen konnte sie selbst im Dunkeln sehen. „Nach was sieht es denn deiner Meinung nach aus?“, säuselte er. Oh Mann, Tom Lanford ist betrunken, und ausgerechnet in meinem Bett muss er landen … Moment mal, seit wann dutzt er mich … Verwirrt starrte Anna ihn an. „Nach etwas, von dem ich mir noch nicht sicher bin, ob ich es gut finde.“, erwiderte Anna ernst.

Wieder dieses spitzbübische Grinsen. Sein Atem strich über ihr Gesicht, er war plötzlich so nah. „Dann sollte ich wohl dafür sorgen, dass du es gut findest.“, hauche er, und ließ seine Lippen über ihre Wange gleiten, sanft und zart … einfach so, … ehe sie fast beiläufig ihre Lippen streichelten. „Anna … seit Wochen verzehre ich mich nach einem solchen Moment …“ Anna schloss die Augen und versuchte, das Gefühlschaos, was er soeben in ihr heraufbeschwor, zu ordnen, als sie plötzlich seine Lippen auf ihren spürte, fest und weich … sinnlich und fordernd. Und als wäre ein Damm gebrochen, riss sie die aufwallende Leidenschaft unversehens mit sich … ließ sie schweben und sinken. Und ohne dass Anna es wollte, tasteten ihre Hände nach ihm, glitten über die weiche Haut seines trainierten Körpers, den sie heute schon in der Sauna bewundern durfte, … Zentimeter für Zentimeter, während er seine Erkundungstour, die sie vorhin unterbrochen hatte, mit gleicher Neugier fortsetze. Ihre Lippen spielten miteinander, ihre Zungen neckten sich zaghaft, bis sie schließlich ihre anfängliche Scheu überwandten und sich auf eine Weise vereinten, als hätten sie sich jahrelang nacheinander verzehrt. Mutig glitten Annas Hände tiefer hinab, bis sie schließlich überrascht innehielt und sich von seinen Lippen löste. „Du bist nackt … Ich meine, … ähem … ganz nackt.“, hauchte sie und dankte dem Umstand, dass es stockdunkel war und Tom nicht sehen konnte, dass sie soeben knallrot angelaufen war. Tom zuckte die Schultern. „Ich kann nicht in mein Zimmer, von daher muss ich wohl ohne Schlafanzughose die Nacht verbringen.“ Anna starrte ihn verwirrt an. „Wieso kommst du nicht in dein Zimmer?“ Tom grinste schief. „Na ja, … sieht ganz so aus, als hätte Paloma das Zimmer getauscht.“ „Oh …“, stieß Anna überrascht aus. „Und da dachte ich mir, bevor ich auf dem Flur schlafe …“ „… kriechst du eben einfach zu mir ins Bett.“, vervollständigte sie ungläubig seinen Satz. „Hast du was dagegen?“, fragte er leise, fast schon unschuldig. Das fragst du jetzt, nachdem du unter meine Bettdecke gekrochen bist, mich ziemlich heiß geküsst und ausgiebig begrabbelt hast? Anna stieß ein amüsiertes Schnauben aus. „Ist ein bisschen spät, diese Frage zu stellen.“

Ein versöhnliches Lächeln zuckte um seine Mundwinkel, ehe er sie ernst ansah. Anna schluckte schwer, sie spürte, dass irgendetwas im Anmarsch war, hatte aber keine Ahnung was. Tom schlang seine Arme um sie und zog sie eng an seinen Körper, ehe sich seine Hände zielstrebig unter ihr T-Shirt schoben. Erneut küsste er sie derart hingebungsvoll, dass sie sich ihm nicht zu entziehen vermochte. Ein Schwarm Schmetterlinge setzte zum Übungsflug durch ihren Bauch an und noch ehe sie sich der Situation gewahr wurde, hatte er sie schon aus den störenden Klamotten geschält und sich auf sie gerollt. „Ich liebe dich, Anna … Schon so lange quält mich dieses Gefühl, und immer bin ich dem ausgewichen, weil ich es einfach nicht zulassen wollte … Aber … ich kann das einfach nicht mehr.“, erklärte er leise und sah ihr dabei tief in die Augen. Anna war viel zu überrumpelt, um etwas darauf erwidern zu können. So lange hab ich darauf gewartet … immer hab ich gespürt, dass das nur Fassade ist. Eine einzelne Glücksträne stahl sich aus ihren Augen, ehe sie ganz automatisch ihre Arme um seinen Hals schlang und ihn zu sich hinabzog. Genussvoll schloss sie die Augen, verdrängte den Gedanken an den Morgen danach, und ließ sich von diesem angenehmen Gefühl treiben, was er ihr im Moment dieser leidenschaftlichen Vereinigung gab.

Als Anna am nächsten Morgen die Augen aufschlug, spürte sie einen warmen Körper, der sich eng gegen ihren Rücken schmiegte, und ein sanftes Kitzeln in ihrem Nacken. Einen Moment lang zögerte sie. Unsicherheit erfüllte sie, ehe sie sich verschlafen blinzelnd zu ihm umdrehte und in zwei strahlend blaue Augen blickte. „Guten Morgen, mein Engel … Gut geschlafen?“, flüsterte Tom. Anna blinzelte noch immer und sah ihn leicht skeptisch an. „Dann hab ich also nicht geträumt?“ Lächelnd schüttelte er den Kopf und küsste sie auf die Nasenspitze. „Nein, … es ist alles real.“ Spontan schlang sie ihre Arme um ihn und kuschelte sich an seine Brust. „Und wie geht’s jetzt weiter?“, fragte sie vorsichtig und küsste seine warme weiche Haut. „Mhmm … lass mal überlegen … Zuerst frühstücken wir, dann bringen wir den Rest des Shootings hinter uns, und dann fahren wir alle nach Hause.“, erklärte er. Anna hob den Kopf und sah ihn ernst an. „Das meinte ich nicht … Ich meine, … was ist mit uns?“ „Was soll mit uns sein?“, fragte er lächelnd, bevor er ebenfalls ganz ernst wurde. „Oh Gott, sag jetzt bitte nicht, du willst nicht mit mir zusammen sein.“, hauchte er panisch. Anna riss die Augen auf und sah ihn verblüfft an. „Doch, natürlich …“ „Na, dann ist doch alles gut.“, erklärte er erleichtert, umschlang sie erneut und küsste sie stürmisch. „Und was ist mit Carla … und den anderen? Wie erklären …“ Ein neuerlicher Kuss erstickte ihren Wortschwall. „Mit Carla war ich nie richtig zusammen, auch wenn sie das immer behauptet. Wir verbringen zwar viel Zeit miteinander, haben aber beide unser eigenes Leben … Und der Rest, …“ Er zuckte die Schultern. „… mich würde es nicht wundern, wenn sie ohnehin schon was geahnt haben.“, meinte er. Anna sah ihn mit großen Augen an und schüttelte einfach nur den Kopf.

Als sie eine Stunde später beim Frühstück erschienen, waren sämtliche Augenpaare auf ihre ineinander verschlungenen Hände und die grinsenden Gesichter geheftet. „Tja, die Magie der Sauna scheint wirklich zu funktionieren.“, meinte Mike lapidar und warf erst Anna und Tom und anschließend Paloma und Enrique ein verschmitztes Grinsen zu, während der Rest ihn fragend ansah. „Na ja, die Sauna heißt schließlich deshalb Sauna, weil man sich da drinnen eben sau nah kommt.“, erklärte er und sah kopfschüttelnd in die Runde. „Ein Glück, dass ich mich von Virgin nicht zu dieser Schwitztour hab hinreißen lassen, sonst würde ich jetzt vermutlich auch Händchen haltend und breit grinsend dort stehen.“, fügte er murmelnd hinzu, bevor Virgin ihn mit einem bösen Blick auf den Oberarm schlug. Schweigen. Drei Sekunden später begannen alle Acht schallend laut zu lachen. Anna und Tom sahen einander verliebt in die Augen und auch zwischen Paloma und Enrique schien es mächtig gefunkt zu haben. „Ja, erstaunlich, was der Zauber einer Berghütte doch so alles bewirken kann.“, meinte Paule mit einem breiten Grinsen an Toms Adresse. Und nachdem sie den zweiten Teil des Shootings absolviert hatten – Tom war wie ausgewechselt, was sein Verhalten gegenüber Anna betraf; ganz offensichtlich hatte die lange Nacht und das viele Reden wahre Wunder bewirkt – machte sich die Truppe gemeinsam auf den Weg zurück nach Berlin, im Gepäck die Liebe, die endlich ihr Ziel gefunden hatte, und das zweifellos erfolgversprechende Bildmaterial für die Kampagne zur Lanford-Winterkollektion Winter-Wonderland.
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katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Do Jul 05 2012, 23:04

Und noch einmal Winter und Schnee um die Sauna im sommerlichen Rheinland sunny zu kühlen. Allerdings stört der erhitzende Saunabesuch und die gemeinsame Nacht der jeweiligen Pärchen die Effektivität des Winterausflugs.
Laughing
Aber ansonsten hat mich auch diese Story sehr erfreut. Hihi cheers
LG Katha
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Fr Jul 06 2012, 13:47

Wow, Deine Geschichte ist einfach wunderschön wirklich genial geschrieben <3 sunny

Liebe Grüsse
Lizzy
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Fr Jul 06 2012, 18:08

Super Geschichte, wie immer halt Smile, aber ich würde mich niemals nackt in ein fremdes Bett legen - schon gar nicht im Winter. Nun ja, aber da ist ja jeder anderes.

LG Tastentante
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Fr Jul 06 2012, 20:52

Tastentante schrieb:
Super Geschichte, wie immer halt Smile, aber ich würde mich niemals nackt in ein fremdes Bett legen - schon gar nicht im Winter. Nun ja, aber da ist ja jeder anderes.

LG Tastentante

Na ja, Tom wusste ja, in welchem Bett er liegt Very Happy Danke dir!
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Fr Jul 06 2012, 20:53

Lizzy schrieb:
Wow, Deine Geschichte ist einfach wunderschön wirklich genial geschrieben <3 sunny

Liebe Grüsse
Lizzy

Danke für das Kompliment Very Happy
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Fr Jul 06 2012, 20:56

katha schrieb:
Und noch einmal Winter und Schnee um die Sauna im sommerlichen Rheinland sunny zu kühlen. Allerdings stört der erhitzende Saunabesuch und die gemeinsame Nacht der jeweiligen Pärchen die Effektivität des Winterausflugs.
Laughing
Aber ansonsten hat mich auch diese Story sehr erfreut. Hihi cheers
LG Katha

Okay, da stimme ich dir zu. Als ich die Geschichte geschrieben hatte, war aber Weihnachten. Und warum denkst du, dass der erhitzende Saunabesuch und die gemeinsame Nacht der jeweiligen Pärchen die Effektivität des Winterausflugs stört. Finde ich gar nicht, denn es hat sich das zusammengefunden, was zusammen gehört ... also war der Ausflug doch von maximalem Erfolg gekrönt ... Razz
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katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Fr Jul 06 2012, 21:22

Mini_2010 schrieb:
katha schrieb:
Und noch einmal Winter und Schnee um die Sauna im sommerlichen Rheinland sunny zu kühlen. Allerdings stört der erhitzende Saunabesuch und die gemeinsame Nacht der jeweiligen Pärchen die Effektivität des Winterausflugs.
Laughing
Aber ansonsten hat mich auch diese Story sehr erfreut. Hihi cheers
LG Katha

Okay, da stimme ich dir zu. Als ich die Geschichte geschrieben hatte, war aber Weihnachten. Und warum denkst du, dass der erhitzende Saunabesuch und die gemeinsame Nacht der jeweiligen Pärchen die Effektivität des Winterausflugs stört. Finde ich gar nicht, denn es hat sich das zusammengefunden, was zusammen gehört ... also war der Ausflug doch von maximalem Erfolg gekrönt ... Razz

Aus diesem Blickwinkel natürlich. Und was sollte es besseres geben Exclamation
Du kennst ja mein Traumpaar. Wink
Aber ich habe das mal auf das Saunaland Rheinland bezogen, das auf Abkühlung wartet. Aber du hast natürlich recht. Rein sprachlich wäre es die Effektivität des Winterausflugs für die Abkühlung des Rheinlands.
Ich sags ja immer wieder. Ich glaube an die Möglichkeit des lebenslangen Lernens, also nur nicht aufgeben. Hm, war die Aufforderung jetzt an mich oder an dich gerichtet Question Egal.
Liebste Grüße an meinen Mini-Schatz sunny
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)   Sa Sep 15 2012, 13:39

katha schrieb:
Mini_2010 schrieb:


Okay, da stimme ich dir zu. Als ich die Geschichte geschrieben hatte, war aber Weihnachten. Und warum denkst du, dass der erhitzende Saunabesuch und die gemeinsame Nacht der jeweiligen Pärchen die Effektivität des Winterausflugs stört. Finde ich gar nicht, denn es hat sich das zusammengefunden, was zusammen gehört ... also war der Ausflug doch von maximalem Erfolg gekrönt ... Razz

Aus diesem Blickwinkel natürlich. Und was sollte es besseres geben Exclamation
Du kennst ja mein Traumpaar. Wink
Aber ich habe das mal auf das Saunaland Rheinland bezogen, das auf Abkühlung wartet. Aber du hast natürlich recht. Rein sprachlich wäre es die Effektivität des Winterausflugs für die Abkühlung des Rheinlands.
Ich sags ja immer wieder. Ich glaube an die Möglichkeit des lebenslangen Lernens, also nur nicht aufgeben. Hm, war die Aufforderung jetzt an mich oder an dich gerichtet Question Egal.
Liebste Grüße an meinen Mini-Schatz sunny

Ich bin beim Lesen gerade auf deinen Kommi gestoßen und musste gerade über deine Worte schmunzeln. Na ja, wenn man die aktuell pre-winterlichen Temperaturen betrachtet, passt die Story doch schon wieder recht gut, um sie nochmal zu lesen ... Smile

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ist manchmal der beste Weg,
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Anna und die Liebe - AnTom-FF "Winter Wonderland" (Side-Story)
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