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 You and me in endless love

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Flyingrose

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BeitragThema: You and me in endless love   Fr Sep 28 2012, 00:03

das Eingangsposting lautete :

Teil 1

Es war ein lauer Frühlingsabend im Mai. Draußen dämmerte es bereits und man hörte noch ein paar vereinzelte Vögel zwitschern die fröhlich ein Liedchen von den Dächern Berlins trällerten. Ein paar Passanten liefen schnellen Schrittes um ihre Fahrmöglichkeit nach Hause noch rechtzeitig zu erreichen. Einige verliebte Pärchen schlenderten engumschlungen, Hand in Hand die Straße entlang und hatten nur Augen für sich. Auf den Straßen herrschte noch reger Verkehr. Auf der einen Seite sah man hier die Hektik der Großstadt mit all ihren Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Kneipen, Diskotheken, Bars, Kinos und Attraktionen. Und dann gab es da noch die ruhige, entspannte Seite mit den Grünanlagen, den Parks mit ihren kleinen Seen, den Flüssen und Bächen und den etwas abgelegenen Ecken die nur ein paar der Einheimischen kannten. Eine junge Frau mit langen blonden Haaren, die zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden waren, schlenderte gedankenverloren eine lange Straße entlang. Ihr Blick war gedankenverloren geradeaus gerichtet. Sie dachte an die schönen Zeiten zurück die sie hier verbringen durfte, an die lieben Begegnungen aus denen tolle Freundschaften entstanden sind und an das Zuhause, dass sie hier gefunden hatte. Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht während sie schließlich vor dem Restaurant „Goldelse“ stehen blieb. Sie war seit über einem halben Jahr nicht mehr hier gewesen und ihr Herz klopfte als sie langsam die Tür öffnete und eintrat.

Sie atmete tief durch und sofort spürte sie dieses warme, herzliche Gefühl und wusste, sie war wieder daheim. Ein leckerer, einladender Geruch lag in der Luft der ihren Magen zum Knurren brachte. Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss und für einen kurzen Moment lang blieb sie stehen und blickte sich im Restaurant um. Die Stühle waren bereits hochgestellt und der Fußboden frisch gewischt. Aus der Küche hörte sie das Klappern einiger Teller was daraus schließen ließ, dass noch irgendjemand am Abwaschen war. Auf Zehenspitzen tapste sie großen Schrittes Richtung Küche und stellte ihre beiden Reisetaschen, sowie ihr Handgepäck neben den Tresen. Dann lugte sie neugierig um die Ecke in die Küche aus der leise Musik aus dem Radio erklang. Ein Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit als sie Susanne und Ingo gutgelaunt beim Abwaschen erblickte. Ingo trocknete gerade den letzten Teller ab und stellte ihn beiseite während Susanne die Spüle reinigte. Dann legten sie ihre Schürzen ab, stellten das Radio ab und küssten sich sanft. Die junge Frau durchfuhr ein warmes Gefühl, welches kurz danach umschlug in Sehnsucht und Schmerz. Sie schüttelte sich einmal kräftig und zwang sich erneut zu lächeln während sie leise an den Türrahmen klopfte.

Susanne und Ingo fuhren erschrocken zusammen und drehten sich ruckartig um. Beiden blieb der Mund offen stehen und sie brauchten ein paar Sekunden um zu realisieren wer dort in der Tür stand. Dann schlug Susanne die Hände vor den Mund, stieß einen Freudenschrei aus und rannte mit offenen Armen auf die blonde Frau zu. Ingo strahlte übers ganze Gesicht und traute seinen Augen kaum. Die zwei Frauen fielen sich glücklich in die Arme und drückten sich herzlich. „Mia, was machst Du denn hier? Warum hast Du denn nicht vorher angerufen, dass Ihr uns besuchen kommt?“ Als sich die beiden wieder voneinander gelöst hatten kam auch Ingo auf sie zu und drückte sie ganz fest an sich. „Mensch, Mia, wie lange ist das jetzt her? Es ist schön, Dich mal wieder zu sehen.“ Mia lächelte die beiden an, aber ihr Blick wirkte irgendwie traurig. „Hallo Tante Susi, hallo Ingo. Es ist schön mal wieder hier zu sein.“ Ingo legte einen Arm um sie. „Hast Du Hunger? Ich kann Dir noch schnell was kochen.“ Mia schüttelte verneinend mit dem Kopf. „Nein, danke, ich habe keinen Hunger.“ Susanne schaute sich suchend um und warf einen Blick in den Gastraum wo ihr Mias Gepäck ins Auge fiel. „Wo ist denn Alexander? Bleibst Du länger in Berlin?“ Susannes Gesichtsausdruck wurde ernst. Nun erblickte auch Ingo die Koffer und er hatte ein seltsames Gefühl. Er legte Mia einen Arm um die Schulter als er ihren aufgewühlten Blick bemerkte. Mia schaute ihn dankbar von der Seite an. „Darf ich über Nacht hier bei Euch bleiben?“ Susanne und Ingo warfen sich einen beunruhigenden Blick zu und nickten mit dem Kopf. „Natürlich kannst Du hier bleiben. Solange Du willst.“ Als Susanne noch etwas hinzufügen wollte, hielt sie Ingo sanft zurück. Mia wirkte müde und angespannt. „Danke, das ist lieb von Euch. Seid mir bitte nicht böse, aber ich würde jetzt gerne ein Bad nehmen und dann ins Bett gehen. Ich bin total müde.“ „Natürlich, kein Problem. Du kannst es Dir in Deinem alten Zimmer gemütlich machen. Und wenn Du uns brauchst, weißt Du ja wo Du uns findest.“ Mia lächelte dankbar und Ingo half ihr dabei das Gepäck nach oben zu tragen.


Zuletzt von Flyingrose am Fr Sep 28 2012, 00:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Flyingrose

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BeitragThema: Re: You and me in endless love   Fr Sep 28 2012, 00:30

Teil 76

Es kam keine Reaktion. Also ging Mia ganz vorsichtig ein paar Schritte auf den Umriss zu. „Hallo, ist da jemand?“ Sie blieb stehen und kniff die Augen kurz zusammen. Sie hoffte, dass sie sich gleich an die Dunkelheit gewöhnen würden und sie starrte angestrengt in die Richtung. Wieder hörte sie nur ein leises Schluchzen und ein kurzes Rascheln. Mia räusperte sich ängstlich und versuchte ihre zitternde Stimme unter Kontrolle zu bekommen und ihr etwas Nachdruck zu verleihen. „Enrique? Bist Du das?“ Enrique war so in Gedanken, dass er Mia erst jetzt wahrnahm. Er zuckte regelrecht in sich zusammen vor Schreck. Er räusperte sich kurz und blickte erstaunt in ihre Richtung. „Mia?“ Mia fiel ein riesiger Felsbrocken vom Herzen als sie Enriques Stimme erkannte. Sie ging auf ihn zu und blickte besorgt und gleichzeitig auch erleichtert auf ihn herab. „Enrique! Ein Glück, Dir ist nichts passiert. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht.“ Enrique hob seinen Kopf und blickte ihr direkt in die schönen Augen. Mit der Hand wischte er sich hastig übers Gesicht um die Tränen zu verstecken. Doch das war völlig unnötig. Durch den Regen konnte sowieso niemand erkennen, ob es Wasser oder Tränen waren. Mia sah ihm ohnehin an, dass er geweint hatte. „Ich bin okay. Mach‘ Dir keine Sorgen.“ Mia setzte sich neben ihn ins nasse Gras. Und so saßen sie beide nebeneinander mit angewinkelten Beinen da und starrten in den prasselnden Regen der anscheinend kein Erbarmen mit ihnen zeigte. Der kalte Wind pfiff ihnen um die Ohren und über ihnen grummelte und blitzte es kräftig. „Dein Handy war aus und ich konnte Dich nicht erreichen. Deshalb bin ich losgerannt um Dich zu suchen. Ich hatte Angst, dass Dir irgendwas passiert sein könnte.“ Enrique kramte sein Handy aus der Hosentasche und warf einen Blick darauf. Dann steckte er es wieder hinein. „Sorry, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass es aus ist. Es war nicht meine Absicht, Dir Angst einzujagen.“ Die beiden saßen einen Moment lang schweigend nebeneinander und lauschten den Geräuschen der Natur. Dann drehte Mia ihren Kopf zur Seite um ihn anzuschauen. „Ich wollte mich für mein Verhalten vorhin entschuldigen. Es tut mir leid, dass ich so unsensibel war. Die Nachricht von der Schwangerschaft muss Dich wahnsinnig mitgenommen haben. Ich meine, mir ging es auch nicht anders als ich davon erfuhr.“ Sie machte eine Pause.

Langsam drehte auch Enrique seinen Kopf zu ihr und blickte ihr tief in die Augen. „Ist schon in Ordnung. Mir tut es ebenfalls leid, dass ich einfach weggelaufen bin und Dich in dieser Situation alleine gelassen habe. Ich wusste einfach nicht was ich sagen sollte und war total überfordert. Ich wollte Dir nicht wehtun, Mia.“ Auf Mias Lippen bildete sich ein schwaches Lächeln. „Mach‘ Dir keine Gedanken. Ich habe Dich ja auch ganz schön damit überrumpelt. Es ist für uns beide nicht einfach.“ Mia legte beschützend einen Arm um Enrique und rückte noch dichter an ihn ran. „Da hast Du Recht. Ein Kind ist eine große Veränderung die auch eine Menge Verantwortung mit sich bringt.“ Er legte eine Hand auf ihren Oberschenkel und den anderen Arm um ihre Schultern. „Du musst jetzt nichts sagen. Lass‘ uns eine Nacht drüber schlafen und morgen in aller Ruhe darüber reden.“ Enrique begann zu lächeln und gab Mia einen sanften Kuss auf die Nasenspitze. „Ich muss keine Nacht mehr darüber schlafen.“ Sie blickte ihn verwundert an. „Wie meinst Du das?“ Er streichelte ihr zärtlich mit den Fingern übers Gesicht und fuhr die Konturen ihrer Lippen sanft nach. „Mir ist eines klar geworden als ich so ziellos durch die Gegend gelaufen bin.“ Mia konnte ihren Blick nicht von seinen Augen abwenden. „Und das wäre?“ „Du bist für mich das Wichtigste im Leben. Egal was auch immer geschehen mag, wir beide werden das in Zukunft gemeinsam durchstehen. Ich werde nicht mehr von Deiner Seite weichen und immer für Dich da sein.“ Mia stiegen erneut die Tränen in die Augen vor lauter Rührung und sie lächelte Enrique liebevoll an. „Und mir ist auch bewusst geworden, dass die glückliche Fügung des Schicksals, das wundervollste ist was uns hätte passieren können.“ Mia hatte es vor lauter Glück die Sprache verschlagen. Ein paar Tränen kullerten über ihre Wangen die Enrique ihr sanft mit dem Finger wegstrich. „Mia, ich liebe Dich mehr als alles andere auf der Welt und ich freue mich auf unser gemeinsames Kind.“ Auch Enrique hatte Tränen des Glücks in den Augen. Mia streichelte ihm sanft über die Wange. „Das ist das wunderschönste was Du je zu mir gesagt hast. Ich liebe Dich auch. Und ich bin unheimlich glücklich darüber, Dich an meiner Seite zu haben.“ Ihre Lippen näherten sich langsam und verschmolzen schließlich zu einem langen Kuss voller Zärtlichkeit und Liebe. Dann stand Mia auf und reichte Enrique die Hand. „Komm‘ lass‘ uns gehen. Langsam wird es ungemütlich hier.“ Enrique lachte und ergriff dankbar ihre Hand. „Ich glaube, eine heiße Dusche würde uns jetzt gut tun.“ Mia lachte ebenfalls und zog Enrique zu sich hoch. Die beiden blickten sich tief in die Augen und mit einem Mal klärte sich der Himmel auf. Der Regen stoppte wie auf Kommando und das Gewitter war wie weggeblasen. Hand in Hand gingen die beiden nebeneinander her nach Hause.
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Flyingrose

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BeitragThema: Re: You and me in endless love   Fr Sep 28 2012, 00:30

Teil 77

Die kommenden Wochen vergingen praktisch wie im Fluge. Mia und Enrique waren überglücklich miteinander und freuten sich inzwischen riesig auf den neuen Erdenbürger der in Mias Bauch heranwuchs und sich prächtig entwickelte. Die zwei waren richtig stolz und guckten sich ihren kleinen Schatz immer wieder auf dem Ultraschallbild an. So ein kleines Wesen war wie ein einziges Wunder und es faszinierte sie wie schnell es doch wuchs und sich veränderte. Sie konnten es kaum erwarten wenn es endlich soweit war und sie ihr Baby in den Armen halten konnten. Ihre Freunde waren total aus dem Häuschen als sie davon erfuhren. Sie freuten sich wirklich riesig für Mia und Enrique. Und Paloma und Tom sicherten sich gleich die Patenschaft. Es lief alles wunderbar und harmonisch. Einfach nahezu perfekt. Dann musste Enrique für ein einige Tage geschäftlich verreisen und Mia vermisste ihn sehr. Auch Enrique hatte große Sehnsucht und machte sich zudem große Sorgen um seine beiden Lieblinge. Mia musste jedes Mal schmunzeln wenn er sich so liebevoll um sie kümmerte und ihr praktisch jeden Wunsch von den Augen ablas. Sie war sich absolut sicher, dass er ein wundervoller, liebevoller und fürsorglicher Vater sein würde. Er war ja jetzt schon richtig vernarrt in den kleinen Wurm und verwöhnte seine Mama nach allen Regeln der Kunst damit es ihr auch ja gut ging und sie sich nicht überanstrengte. Mia war wirklich überaus dankbar, dass sie das Glück hatte so einen einzigartigen, wunderbaren und dazu noch attraktiven Mann an ihrer Seite zu haben. Sie liebte Enrique jeden Tag ein kleines bisschen mehr und wusste genau, dass sie ihn nie wieder gehen lassen wollte. Sie war einfach wunschlos glücklich und konnte es kaum erwarten wieder in seinen Armen zu liegen.

Dann endlich kam der Tag an dem Enrique von seiner Geschäftsreise zurückkommen sollte. Er musste leider erst einmal direkt in die Firma und Mia wartete ungeduldig am Empfang auf ihn. Als er endlich fertig war umarmte er sie stürmisch und gab ihr einen sanften Kuss zur Begrüßung. „Hey, da sind ja meine beiden Lieblinge. Wie geht’s Euch? Ich habe Euch vermisst.“ Mia musste lachen und drückte ihn ganz fest an sich. „Hey, mein Schatz. Schön, dass Du endlich wieder hier bist. Du hast uns auch gefehlt. Bei uns ist alles in Ordnung.“ Dann zog Enrique Mia an der Hand hinter sich her in den Fahrstuhl. Er startete den Fahrstuhl und drückte kurz darauf den Stopp-Knopf. Enrique blickte sie verführerisch an und schlang seine Arme um sie. „Huch, was wird das denn jetzt?“ „Ich hatte solche Sehnsucht nach Dir. Du glaubst ja gar nicht wie sehr Du mir gefehlt hast.“ Und schon spürte sie seine weichen und warmen Lippen auf ihren. Er küsste sie voller Leidenschaft und Zärtlichkeit. Seine Hände glitten zärtlich über ihren Rücken und dann küsste er ihren Hals. Mia hatte seine Nähe ebenfalls vermisst und unter seinen Berührungen kribbelte es in ihrem ganzen Körper. Sie wusste überhaupt nicht wie ihr plötzlich geschah. Enrique drückte sie sanft gegen die Wand und presste seinen Körper an ihren. Ihre Arme drückte er sanft nach oben und umfasste ihre Hände um sie ebenfalls vorsichtig gegen die Wand zu pressen. Seine Küsse wurden immer fordernder und waren voller Verlangen. „Schatz, was machst Du mit mir? Lass‘ uns nach Hause gehen.“ Enrique umfasste zärtlich ihr Gesicht und schaute ihr liebevoll ganz tief in die Augen. „So lange halte ich das nicht mehr aus. Ich will Dich… jetzt!“ Und schon spürte Mia wie seine Hände unter ihren Pulli glitten und ihre Brüste sanft massierten. „Aber das geht doch nicht. Wir können doch nicht hier… .“ Ihr fiel es schwer Enriques heißen Küssen zu widerstehen. Dazu spürte sie seine warmen Hände auf ihrem Körper. Und er wusste genau an welchen Stellen sie besonders empfindlich und reizbar war. Und diese Tatsache nutzte er schamlos aus um Mia wahnsinnig zu machen. Enrique legte ihr einen Finger auf die Lippen. „Psst, oh doch, das können wir.“
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Flyingrose

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BeitragThema: Re: You and me in endless love   Fr Sep 28 2012, 00:30

Teil 78

Mia blickte ihn mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht an. „Du bist verrückt, Enrique Vegaz. Einfach nur absolut verrückt.“ Enrique atmete schwer und schob ihren Rock ein Stück hoch um eine Hand in ihren Slip gleiten zu lassen. Mia stöhnte leicht auf und spreizte ihre Beine ein wenig. Enrique knabberte ganz zärtlich an ihrem Ohrläppchen während er ihr etwas zuflüsterte. „Oh ja, das bin. Ich bin total verrückt nach Dir.“ Für Mia war es so gut wie unmöglich sich gegen ihre Gefühle zu wehren. „Mhm, wenn Du nicht sofort damit aufhörst, kann ich für nichts mehr garantieren.“ „Jeglicher Widerstand ist sowieso zwecklos. Ich merke doch, dass Du es selbst kaum noch ertragen kannst. Lass‘ es einfach geschehen, Mia.“ Enrique öffnete seine Jeans und ließ sie zu Boden sinken. Mias Hände glitten nahezu willenlos unter sein Hemd und streichelten seinen Rücken. Ihre Lippen glitten zärtlich über seinen Hals bis hoch zum Ohr. Sie ließ ihre Zunge sanft darüber fahren. Enrique stöhnte leise auf und presste seinen Körper erneut ganz dicht an ihren. Mia konnte seine Erregung förmlich spüren und konnte nicht länger gegen ihre Lust ankämpfen. Enrique schien es ähnlich zu gehen. Fast gleichzeitig streiften sie dem anderen den Slip runter und tauschten leidenschaftliche Zungenküsse aus. „Du machst mich wahnsinnig. Ich will Dich spüren.“ Mia hob ein Bein und schlang es um seine Hüfte. Enrique umgriff es sanft um es festzuhalten. Seine andere Hand war gegen die Wand gestützt. Sein Gesicht befand sich nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Sie atmeten schnell und heftig. Mia zog ihren Rock ein Stück hoch und gab ihm einen sanften Klaps auf den Po. Mit der anderen Hand griff sie zärtlich in sein Haar und ließ ihre Finger durchfahren. Enrique drückte seinen Schoß fordernd an ihren. Dann legte sie ihre Arme um seinen Hals und er hob sie hoch. Mit ihren Beinen um seiner Hüfte klammerte sie sich fest und presste ihren Unterkörper ganz nah an seinen während er vorsichtig in sie eindrang und sie mit seinen festen und immer schneller werdenden Stößen zur Ekstase brachte. Beide stöhnten lustvoll auf und es dauerte nicht lange bis sie gemeinsam einen atemberaubenden, heftigen Höhepunkt erlebten. „Wow, Du überrascht mich immer wieder aufs Neue, mein Schatz. Warum haben wir das nicht schon viel früher gemacht?“ Enrique grinste sie verliebt und glücklich an. „Mein kleiner Nimmersatt. Und nun lass‘ uns lieber gehen.“ Mia lachte und sie küssten sich zärtlich.

Als sie später bei Mia daheim ankamen, bat sie Enrique noch ein wenig in der Küche auf sie zu warten. Mia huschte in ihr Zimmer und stellte in Windeseile ein paar Kerzen und Teelichter auf, machte die Lichterketten an den Wänden an und legte leise, romantische Musik auf. Dann flitzte sie nochmal kurz in die Küche und holte zwei Gläser und eine Flasche Champagner die Ingo extra für sie kalt gestellt hatte. Enrique blickte sie verwirrt an und tapste ihr hinterher um vor der Zimmertür auf ihr Zeichen zu warten. Mia stellte alles bereit, schlüpfte schnell in ein anderes Kleid und atmete nochmal tief durch bevor sie Enrique herein bat. „Okay, jetzt darfst Du reinkommen.“ Enrique öffnete die Tür und trat ein. Überwältigt von dem wunderschönen Anblick blieb er einen Moment lang wie erstarrt stehen. Er blickte auf ein Lichtermeer aus Kerzen und mittendrin stand seine Mia. Sie sah atemberaubend schön aus. Mit strahlenden Augen und einem verliebten Lächeln stand sie da und schien etwas nervös zu sein. Enrique schloss die Tür hinter sich und ging auf Mia zu. „Wow, ich bin überwältigt. Gibt es einen besonderen Anlass hierfür?“ Mia nickte und lächelte immer noch. „Ja, den gibt es tatsächlich.“ Sie holte eine kleine Schatulle, überzogen mit dunkelblauem Samt, aus der Schreibtischschublade und öffnete sie langsam. Auf Enriques Gesicht machte sich ein überglückliches Lächeln breit. „Mia, ich… .“ Mia legte Enrique einen Finger auf die Lippen. „Pssst. Sag‘ jetzt bitte nichts. Sonst weiß ich nicht mehr was ich Dir sagen wollte.“

Sie räusperte sich kurz, ging dann vor ihm auf die Knie und nahm seine Hand sanft in ihre. „Wir beide hatten es nicht immer leicht. Man hat uns viele Steine und Hindernisse in den Weg geräumt die es für uns zu überwinden und zu meistern galt. Aber wir haben nie aufgegeben. Wir haben immer wieder hart um und für unsere Liebe gekämpft. Ich weiß, ich habe es Dir nicht immer leicht gemacht und ich habe Dich zutiefst verletzt. Aber Du hast mir den größten Fehler meines Lebens verziehen. Und dafür bin ich Dir unheimlich dankbar. Ich hätte nie zu träumen gewagt, dass wir beide noch einmal zueinander finden würden. Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf der ganzen Welt. Und ich möchte dieses Glück und dieses wundervolle Gefühl nie mehr missen. Ich möchte für immer die Frau an Deiner Seite sein und für Dich da sein, in guten wie auch in schlechten Zeiten. Ich könnte es nicht ertragen, Dich noch einmal gehen zu lassen und Dich erneut zu verlieren. Du, und nur Du bist der Mann meines Lebens mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen möchte und den ich mir als Vater für unser Kind wünsche. Enrique, ich liebe Dich mehr als Du es Dir vorstellen kannst. Und deshalb frage ich Dich hier und jetzt: Möchtest Du mich heiraten?“ Sie hielt für einen Moment die Luft an und blickte Enrique mit großen Augen fragend an. Enrique hatte Tränen in den Augen. Dieser Heiratsantrag von seiner Liebsten berührte ihn zutiefst und er wünschte sich nichts sehnlicher als Mia zur Frau zu nehmen. Er zog Mia zu sich hoch und lächelte sie überglücklich an. „Oh, Mia, das ist die schönste Liebeserklärung die Du mir je gemacht hast. Und ja, natürlich möchte ich Dich heiraten. Es gibt nichts, was mich glücklicher machen würde als mit Dir an meiner Seite alt zu werden.“ Mia steckte ihm mit zitternden Händen den funkelnden Ring an den Finger. „Ich liebe Dich, Enrique. Für immer und ewig.“ Enrique tat es ihr gleich. Er nahm den Ring aus der Schatulle und schob ihn vorsichtig über ihren Finger. „Mia, ich liebe Dich auch von ganzem Herzen. Ich habe Dich schon immer geliebt und ich werde Dich immer lieben. Bis in alle Ewigkeit und noch darüber hinaus.“ Mit Tränen in den Augen umarmten sie sich sanft und ihre Lippen verschmolzen zu einem innigen, zärtlichen Kuss mit einander der niemals enden wollte.

The End
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