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 AnTom - Der Weg ins Licht

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Sonnenschein
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BeitragThema: AnTom - Der Weg ins Licht   So Okt 21 2012, 14:08

das Eingangsposting lautete :

Hey, ihr Lieben
Ich habe nach einer langen Ideenpause mein Vorhaben meine FF "Verlust..." noch einmal neu zu überarbeiten verworfen und mich stattdessen dazu entschlossen diesen Beginn als eigenständige, neue FF weiterzuführen!
Liebe Grüße Tastentante



Anna sitzt auf der weißen Ledergarnitur ihrer Schwiegermutter in deren Penthouse. Ihre Beine hat sie angewinkelt, ihre Arme um die Knie geschlungen und den Kopf auf jene gestützt.Ihr Blick gleitet zur überdimensionalen Fensterfront, die den Raum morgens mit Sonnenlicht fluten soll. Bei einem flüchtigen Blick über ihr Gesicht würde man lediglich meinen, dass ihre Pose der optimalen Aufnahme der letzten Sonnenstrahlen für diesen Mittag dienlich ist, doch bei genauerem Betrachten erkennt man schmerzlich, dass sie Augen kein Ziel haben, sie hängen einfach achtlos in ihrem Gesicht, denn sie sind nicht nur leblos sondern auch noch gerötet und haben sich tief in ihrer Höhle verkrochen, fast so als wollten sie vor etwas Schutz suchen. Schutz vor der Welt da draußen, die sie so verletzt hat und von der sie wünschten, dass sie sie niemals mehr sehen müssten. Doch leider war das Leben kein Wunschkonzert sondern ein Gebilde, das sich nicht um die Risse seiner Bausteine kümmerte.
„Anna“, hallt es plötzlich aus weiter Entfernung an Annas Ohr, die Stimme klingt hohl und viel zu schrill, denn die Verzerrung lässt wenig Raum für die Erkenntnis, dass diese Stimme Natascha gehört.
In Annas Gehirn beginnen sich unzählige Wirre Gedanken zu tummeln, wie ein Fliegenschwarm, den man von einem Rossknödel aufgescheucht hat. Die Chance, dass sie aus ihrer Umnachtung in die Realität zu findet ist klein, doch liegt es nicht zuletzt an ihrem eigenen unvorhandenen Willen. Anna hält das irreale fest um das reale nicht anerkennen zu müssen. Natascha ist der Verzweiflung treuester Gast, denn die Tatsache, dass nun ihre beiden Söhne eine Audienz beim Himmelvater hatten nagt hartnäckig und schwer an ihr, doch fast noch mehr schmerzt ihr Annas Zustand, die nun schon seit zwei Monaten vor sich hinvegetiert ohne wenigstens ein Stück weit die neue Situation anzunehmen, schließlich gibt es kein Zurück mehr. Tote können nicht mehr lebendig werden und deshalb hat Anna sich aus der Realität sozusagen „ausgeklickt“, aber das Kind in ihrem Bauch ist es…noch, mein einziges Enkelkind. Nervös rauft sich Natascha durch ihre Haare, die wallend über ihre Schultern hinabfallen. Und ich sehe dem hier zu? Was bin ich eigentlich für ein Mensch von selbst wird Anna doch nie mehr etwas, so wie die sich in ihrer Trauer und nicht zuletzt ihrer Fantasie vergräbt. Sachte tritt sie an ihre Schwiegertochter heran, setzt sich neben sie und legt Anna ihre Hand auf den Rücken, während das Leder sich unter ihrem Hintern in Falten legt.
„Anna“, sagt sie erneut. Diesmal ist ihre Stimme nicht mehr als ein flüstern.
Langsam hebt Anna ihren Kopf und wagt einen saghaften Blick auf Natascha, der in diesem Moment ein hartes, trockenes Schlucken die Kehle hinunterrollt. Meine Fresse Kind siehst du Sche.iße aus?, rollt ein Gedanke behäbig durch ihren Kopf während sich auf ihren Armen die Häarchen aufstellen. Annas Anblick ist in gewisser Weise gruselig, denn die fröhliche Anna die die einmal gekannt hat, ist in diesem Gesicht nicht mehr zu erkennen.
„Ich schaff das alles nicht“, presst sie leise zwischen ihren Lippen hervor, während sie ihren Kopf auf Nataschas Schulter fallen lässt und ihre Hand fahrig ihren Bauch berührt.
„Doch, Anna, du schaffst das“, sagt Natascha mit ruhiger Stimme.
„Ich krieg doch nicht mal mein Leben auf die Reihe, schau mich doch an“, Tränen treten aus ihren Augenwinkeln und rinnen stumm über ihre Wangen herab. Ihre zittrigen Hände deuten in ihr Gesicht. „Sieht so jemand aus, dem es gut geht, der glücklich ist, der stark ist…“. Mit jedem Wort gewinnt Annas Stimme an Kraft, sie schreit es nur so aus sich heraus. Ihr Hals brennt und schließlich überwältigen sie die Tränen, was sie dazu veranlasst in Nataschas Armen zusammenzusinken.


Zuletzt von Tastentante am Mo März 25 2013, 21:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   So Mai 12 2013, 21:35

Hey Tastentante,
da bist du ja wieder. Sehr schön Smile
Und dein neuer Teil gefällt mir gut. Anna hat sich also wirklich darauf eingelassen zum Psychiater zu gehen. Na ja, reichlich skeptisch ist sie ja noch. Da bin ich ja echt gespannt, ob sie sich wirklich auf ein Gespräch einlässt, oder doch die Flucht ergreift. Entweder indem sie völlig mauert, oder einfach abhaut.
Übrigens ein geschickter Schachzug, mit dem Hochhaus. super Da habe ich doch gleich erst mal gedacht, dass sie darüber nachdenkt sich das Leben zu nehmen. Rolling Eyes

Bin gespannt wie es weiter geht.

LG,
Katha

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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Mo Mai 13 2013, 01:06

@katha da hatten wir wohl beide den gedanken gahabt das anna sich wohl vom hochhaus stürzen will Rolling Eyes

eine wendung hat anna ja schon gemacht und ist schon mal zum psychiater gegangen
ob sie reden wird oder dicht macht erfahren wir sicher im nächsten teil ... ich bin gespannt Embarassed
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Sa Mai 18 2013, 10:47

Hey

Danke euch beiden für die Treue...und ich werd mich heute an den neuen Teil setzen.

Liebe Grüße
Tastentante
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   So Mai 19 2013, 13:25

So ich habs versprochen und zur Überraschung auch nicht gebrochen!

Eine Anmerkung vorab: Ich war noch nie in einer psychiatrischen Sitzung,d eshalb kann meine Schilderung davon durchaus von der Realität abweichen.

Sie war auf jeden Fall unschlüssig, dass ließ sich durch nichts leugnen und sei es aus diesem oder einem anderen Grund, aber es war ihr unmöglich ihr Gegenüber anzublicken. Sei es an seinem Äußeren oder doch an seinem Beruf gelegen, sie konnte und wollte es eigentlich auch nicht deuten, denn es interessierte sie schlichtweg nicht.
„Gut, Frau Broda“, begann er schließlich während er einen Block auf seinen Knien zurechtrichtete. „Was führt sie zu mir?“, schob er ihr das Wort zu und untermalte dies mit seinem direkten Blick in ihr Gesicht.
Von der herrschenden Stille angetrieben, erkannte Anna, dass es nun an ihr war zu sprechen. Ein Umstand, der ihr die Hitze in den Kopf trieb, denn sie hatte sich zwar unaufhörlich den Kopf darüber zerbrochen, ob sie hierher kommen sollte, doch niemals darüber weshalb sie eigentlich hier her kam. Ich kann doch schlecht sagen, dass meine Schwiegermutter mich verbal zu diesem Termin verprügelt hat, oder? Nein, das wirft kein gutes Bild, aber heißt es nicht immer ein Besuch beim Psychiater muss auf dem Prinzip der Freiwilligkeit aufgebaut sein? Wenn ich also sage, dass ich gar nicht will, vielleicht entlässt er mich dann aus eigener Sicht? Doch zu Annas Verwunderung verspürte sie bei diesem Gedanken eine unendliche Leere in sich, ein Gefühl, dass ihr vermittelte vollkommen alleine und unverstanden in dieser weiten, bösen Welt zu dümpeln und so entschied sie sich intuitiv gegen diese Variante, aber was sollte sie ihm sagen, schließlich gab es nur den einen Grund wieso sie hier war, sie wollte ihrer Schwiegermutter eine Freude machen. Angestrengt blickte Anna erst an die Decke und dann auf den Fußboden, ein schönes Muster, ging es ihr durch den Kopf. Fliesen in Patikmuster in schwarz-gelb gehalten, empfand sie als skurril, ebenso aber auch als achtenswert. So ein Boden verlangte von demjenigen der ihn auswählte irrsinnigen Mut.
„Nun ja“, versuchte sie zu beginnen, während sie nervös ihre Hände knetete. „Mein Mann ist bei einem Unfall ums Leben gekommen und seither weiß ich einfach nicht mehr wie ich weiterleben soll. Es tut so weh an ihn zu denken und zu wissen, dass er nicht mehr da ist und es auch nie wieder sein wird. Ich…“ Ihre Stimme brach ab und Tränen traten in ihre Augen. Sie fühlte als würde ihr Herz gleich bersten, der Schmerz schien es regelrecht zur Implosion treiben zu wollen. Wortlos schob Dr. Seyerbach Anna eine Kiste mit Taschentüchern über den zwischen ihnen befindlichen Tisch. Dankend zog sie eines heraus und führte es zittrig an ihr Auge. Erst als Annas Gesichtszüge sich etwas entspannt und die Wangen getrocknet waren, setzte er seine schon lange im Geist gehegte Frage in den Raum.
„Wann ist Ihr Mann gestorben?“, sein Gesicht war währenddessen sichtlich angespannt, anscheinend fürchtete er schlimmes.
„am 12. Juli dieses Jahres“, sagte sie postwendend und wieder bohrte sich ein imaginärer Speer in ihr Herz und Bilder, die sich am liebsten aus ihrem Gehirn verbannen würde. Wie der da so gelegen hatte, hilflos, entblößt, auf dieser kalten Liege in dem von Kunstlicht gefluteten Raum einige Stockwerke unter der Erdoberfläche. Ein hartes Schlucken rollte ihre Kehle hinab und erneut füllten sich ihre Augenwinkel mit Tränen.
„Wie geht es Ihnen seither?“
„Wie soll es mir schon gehen? Ich tanze täglich mit zehn Hippies um den Hollerbusch und wir singen laut und inbrünstig „Love is all you need.“
Der Sarkasmus in ihrer Stimme war ausreichend um den Hund von Baskerville damit in die Flucht zu schlagen, doch der immer wieder durchschimmernde Trotz nahm der Kugel ihrer Treffsicherheit. Dr. Seyersbach atmete auffällig laut und gemächlich ein und blies die Luft schließlich andächtig in den Raum. Betrachtete man die Gesamtsituation so ließ sie den Schluss zu, dass er versuchte sein Gemüt vor einer Eskalation zu bewahren.
„Frau Broda, ich kann Sie gut verstehen, aber nur wenn Sie meine Frage aufrichtig beantworten eröffnet sich mir die Möglichkeit Ihrem momentanen Befinden zu einer Besserung zu verhelfen.“, sprach er mit ruhiger Stimme.
Aufrichtig, Befinden zur Besserung verhelfen, ätzte Anna in Gedanken, sag mal hast du den Duden der Schönsprache samt Hülle gefressen oder wieso drückst du dich aus, wie der Wolf, in der Geschichte mit den sieben Geißlein, nachdem er Kreide gefressen hat? Elender Quacksalber, reden das kannst du, schöne Worte zu noch schöneren Sätzen formen, aber egal wie nett du dich auch ausdrückst, verstehen kannst du nichts von dem, das ich gerade fühle. Ich kann Sie gut verstehen, dieser Satz ist doch noch abgenützter als der Asphalt auf der Brennerautobahn.
„Mir ist durchaus bewusst, dass Sie durch dieses Ereignis emotional aus der Bahn geworfen wurden. Was ich meine ist, wie es Ihnen im Alltag damit geht, was empfinden Sie, wenn Sie an ihren Mann denken?“
„Haben Sie schon einmal jemanden verloren, ich meine wirklich verloren, denn wenn alte Menschen sterben ist das etwas anderes…“ Anna hielt inne.
Was mache ich hier eigentlich?, er wird mir nicht helfen, weil er einfach nur aus seinen Büchern heraus arbeitet und nicht aus dem Leben.
„Nein“, er schüttelte den Kopf. „Sehen Sie, Frau Broda, auch wenn es für Sie vielleicht schwer oder gar nicht verständlich ist, die Kunst meines Berufes liegt darin, die Probleme der Menschen, die mich in einer Not konsultieren zu lindern oder mich an deren Lösung zu beteiligen, jedoch ohne, dass ich die Situationen jemals selbst durchlebt habe. Ich bin Psychiater und als dieser brauche ich Härte und Abgrenzungsvermögen um nicht an den Erkrankungen meiner Patienten zu erkranken und aus diesem und einigen weiteren Gründen kann ich kein ehemaliger Patient eines Kollegen sein. Es würde mich umbringen, weil ich viel zu empfänglich für die Weltanschauungen meiner Patienten wäre. Macht das für Sie irgendeinen Sinn?“, er blickte Anna hoffnungsvoll an, doch diese starrte nur ins Leere, doch in ihren Augen lag ein Glanz, als sähe sie einen Engel am Horizont.
„Es tut einfach so weh und ich habe einfach das Gefühl ohne ihn nicht weiterleben zu können. Die Welt ist so groß und ich, ich bin so klein. Er war einfach meine Sonne, selbst während eines Gewitters, seine Wärme und seine Liebe, sie machten mich so groß und jetzt, jetzt steh ich da als junge Witwe mit einem Kind unter dem Herzen, seinem Kind, aber ich habe einfach keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Die Trauer und das Gefühl, wenn ich nicht weine, verrate ich ihn, ziehen mich so sehr hinunter, dass kein Platz mehr bleibt um zu leben. Verstehen Sie mich jetzt nicht falsch, so sehr ich mir auch wünsche bei ihm zu sein, ich träume nicht davon mich umzubringen, denn das Kind in meinem Bauch ist die einzige Chance, dass er doch noch die Möglichkeit hat weiterzuleben, schließlich sterben wir Menschen erst dann wirklich, wenn nach uns niemand mehr kommt.“
Während Anna sprach, notierte sich Dr. Seyersbach einige ihrer Aussagen.
„Gut! Wenn Sie sich das weiter leben so sehr wünschen, was hindert sie daran?“
„Wie ich schon sagte, dass Gefühl ihn zu verraten. Wissen Sie…“ Anna winkelte die Beine an und umschlang sie mit ihren Armen. „Ich war das schüchternste Mädchen Berlins und durch ihn habe ich langsam Selbstbewusstsein bekommen, aber dabei war er immerzu an meiner Seite. Wenn Sie es so wollen, stand er bei jedem Schritt den ich tat hinter mir um mich aufzufangen, für den Fall, dass ich fallen sollte. Solange er lebte war diese Geschichte rührend und alle quittierten sie mit einem Lächeln, doch jetzt wo er tot ist, glauben alle, dass ich langsam verrückt werde, weil ich nicht akzeptieren kann, dass er nicht mehr da ist. Es geht mir schlecht, aber ist das denn verwunderlich? Er ist doch meine große Liebe“
Die letzten Worte sprach sie schon beinahe flehend.
„Verrückt sind sie sicherlich nicht, so viel kann ich Ihnen schon mal versichern.“
Anna blickte ihr Gegenüber verdattert an. Hatte er das wirklich gerade gesagt? Sollte sie sich jetzt freuen? Sie war hin und hergerissen.
„Sie sind traurig und sie haben den so mühevoll erkämpften Platz in der Welt verloren. Es ist also nur menschlich, dass sie etwas schwerelos durch den Alltag schweben und die Trauer, die sie empfinden gehört dazu, denn nur wer richtig trauert, kann irgendwann auch wieder richtig leben. Darüber würde ich mir also keine Sorgen machen, denn würden sie den Verlustschmerz nicht so intensiv verspüren wäre ihre große Liebe nur eine riesengroße Illusion davon gewesen.“
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   So Mai 19 2013, 21:42

Hallo meine Liebe,
tja was soll ich sagen. Ich kann gut verstehen, dass Anna erstmal nicht weiß was sie sagen soll. Und ganz knorke ist dieser Psychiater ja auch nicht. Wenn er gut wäre, hätte er ihr Abwehrmechanismen durchschaut, und hätte ihr keinen Vortrag über Professionalität in der psychiatrischen Arbeit erteilt. Rolling Eyes Auch wenn er sicherlich recht hat. Na ja, aber irgendwie hat es Anna ja zum Reden gebracht, und vielleicht hilft es ihr ja, dass er ihr erklärt, dass sie völlig normal reagiert. brav
Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Suspect

Liebe Grüße
Katha

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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Mo Mai 20 2013, 12:16

Hey Katha!

Dass der gute Mann etwas von seiner Aufgabe abdrifftet, damit hast du wohl mehr als recht, mal sehen was als nächtes kommt. Vielleicht ist ja genau das, der richtige Weg oder eben nicht?

Liebe Grüße
Tastentante
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Mi Jun 19 2013, 21:18

ein neuer teil wie schöön Smile
ich wieß gerade nicht was ich dazu schreiben soll... aber ich gebe mal katha da recht Smile
bin gespannt wies weiter geht Very Happy
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   So Jul 14 2013, 18:23

Es ist nicht viel, aber ich wollte nicht noch mehr Zeit verstreichen lassen

„Ja, aber…Wohin soll das führen?“, fragte Anna schließlich entgeistert.
So sehr sie sich auch gewünscht hatte, dass sie nicht verrückt ist, so wenig konnte sie nun mit dieser Information anfangen. Es fehlte einfach etwas. Wie sollte sie aus diesem Vakuum in dem sie momentan vegetierte herausfinden, wenn er ihr nicht eine Anleitung geben konnte? War es nicht schließlich seine Aufgabe?
„Wohin sie möchten! Anna, Sie sind der Steuermann auf ihrem Schiff und sie alleine können die Richtung bestimmen – wann immer sie es möchten“
Du sprichst in Rätzeln. Ich wusste doch von Anfang an, dass es ein Fehler war hierherzukommen. Von wegen Koryphäe, dieser Typ ist eine Fehlbesetzung auf ganzer Linie. Wäre er sein eigner Patient, hätten ihn seine Ratschläge bestimmt schon längst in den Selbstmord getrieben. Anna schüttelte sich innerlich.
„Aber ich weiß es doch nicht oder meinen Sie, dass ich ansonsten hier sitzen und Sie nach dem Weg fragen würde?“
Dr. Seyersbach atmete tief ein und blies die Luft gemächlich über seine Oberlippe hinauf, sodass die einzelnen Luftmoleküle dabei sachte seine Haut massierten. Natascha hatte ihn ja vorgewarnt, dass ihre Schwiegertochter ein harter Brocken sei, den er jedoch keinesfalls mit dem Betonschneider bearbeiten dürfe, aber das es so schlimm werden würde, hätte er sich in den kühnsten Träumen nicht zusammenfantasiert.
„Doch sie wissen es oder sagen wir Sie tragen das nötige Wissen in sich. Momentan ist es allerdings für Sie nicht abrufbar, da ihre Seele durch den dunklen Schatten, den der Tod ihres Ehemannes darüber legt, verfinstert ist. Ich weiß, dass Sie mir wenig bis überhaupt nichts glauben, aber vielleicht versuchen Sie mir fürs Erste einfach nur zu zuhören
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   So Jul 21 2013, 14:35

Anna wusste allmählich immer weniger was sie von diesem Mann halten sollte, denn schließlich füllte er das Formular, dass sie für ihn bereitgelegt hatte ganz und gar nicht aus. Er war irgendwie völlig anders, als sie es sich erwartet hatte. Keineswegs auf psychologische Tricks und Täuschungsmanöver zur Patientenbearbeitung ausgerichtet.
„Ich weiß nicht wieso sie hierher zu mir zu diesem Termin gekommen sind“, er stoppte kurz als er sah wie Anna Luft holte um eine Antwort entgegen zu setzen. „Mir ist schon klar, dass Natascha Sie an mich, sagen wir, verwiesen hat, aber sie hat sie eben nur aufgefordert zu mir zu kommen, jedoch ist es allein Ihre Entscheidung gewesen diesen Termin auch wirklich wahr zu nehmen. Es ist mir egal was es letztendlich war, dass sie dazu bewogen hat, wenn Sie möchten können Sie es mir natürlich gerne mitteilen, aber es gibt wie gesagt keinen Zwang. Was hier in diesen Wänden passiert oder eben nicht passiert hängt einzig und allein von ihrer Bereitschaft ab. Das Wichtigste beziehungsweise die einzige Bedingung, die ich im Bezug auf unser Verhältnis stelle ist Vertrauen, absolutes Vertrauen, denn ohne, dass sie jenes in mich haben ist keine erfolgreiche Zusammenarbeit möglich.“
Anna konnte es sich nicht erklären, aber langsam wurde ihr der Mann sympathisch und so sehr sie einige Minuten zuvor noch gezweifelt hatte, ob der Richtigkeit der Entscheidung wurde sie nun immer sicherer, dass diesen Termin wahrzunehmen ein großer Schritt in die richtige Richtung war. Irgendwie schlängelte sich so ein Gefühl durch ihr Inneres, dass sie mit Wärme und Mut erfüllte. Ich bin es meinem Kind schuldig, dass ich mein Leben wieder in trockene Tücher bette und ihm einen guten Grundstock für sein späteres Leben biete, doch das werde ich niemals können wenn ich mich nicht meinen Ängsten und vor allem meiner schier unüberwindbaren Trauer stelle. Nicht weiter vor ihr fliehe bzw. mich in ihr verkrieche und wartete das das Leben draußen vor den Mauern seinen Lauf nimmt und die Tage und Chancen gegen das Schwarze anzukämpfen an mir vorbeiziehen wie Wolkenfelder am Himmel.
„Frau Broda“, Dr. Seyersbach verkreuzte die Finger ineinander während er sprach. Er schien sich wohl seiner aktuellen verbalen Handlung nicht ganz sicher zu sein. Schließlich wusste er um Annas Temperament und ihren unbrechbaren Willen etwas in den falschen Hals zu bekommen. Natascha hatte ihn diesbezüglich ausführlich vorgewarnt.
„Wenn Sie möchten, könnten Sie einmal zu einem Treffen meiner Selbsthilfe Gruppe für Hinterbliebene von plötzlich Verstorbenen kommen. Dort ist auch ein junger Mann der ein ähnliches Schicksal durchlebt hat wie Sie. Ich glaube, dass es für Sie eine große Chance wäre sich in langsamen Schritten wieder auf das Leben einzulassen. Nicht immer aber oft hilft es den Menschen nämlich, wenn sie wissen das sie mit ihrem Schicksal nicht allein dastehen, das das Leid das sie erfahren sich täglich neue Opfer sucht, aber nicht alle für immer behält. Den springenden Punkt haben Sie vorhin schon angesprochen, ich habe keine Ahnung, wie es einem in so einer Situation geht, wie man sich fühlt. Ich kann mich in diese Lage hineindenken doch, dass ersetzt das erleben, das spüren nicht, denn solange man die Situation mit dem Kopf plant kann man sich die tiefe der Spuren die in dadurch gezogen werden aussuchen, wenn es einem zu viel wird aussteigen, manches aussparen. Jedenfalls wird es nie echt und deshalb halte ich es für besser wenn sie unter, nun sagen wir Leidensgenossen, ein neues Leben leben lernen, denn eines muss Ihnen klar sein das Leben, dass Sie vor dem Tod ihres Ehemannes hatten, wird nie mehr wiederkehren. Der Tod verschwindet nicht mehr, wenn er einmal da war. Ohne ihn kann man ab diesem Zeitpunkt nicht mehr leben, jedoch was man kann ist das größte Glück für einen selbst herausholen, trotz seiner, wenn auch nur leichten Anwesenheit.
Anna sah Dr. Seyersbach verdutzt an, doch erkannte sie alsbald, dass seine Worte der Wahrheit entsprachen. Alleine das Kind, das sie erwartete würde sie immerzu an Jonas, an seine Anwesenheit und dadurch natürlich auch an seinen Tod erinnern. In diesem Sinne war ihre Aufgabe nicht das absolute Glück wiederzufinden sondern den Mut aufzubringen das Hässliche anzunehmen und damit eine neue Schönheit zu erfinden und eben das hatte sie nun vor.
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   So Jul 21 2013, 21:17

Hallo meine liebe Tastentante,
da habe ich eben gesehen, dass ich deinen letzten Teil völlig übersehen habe. Sowas schmoll 
Aber dafür hatte ich jetzt zwei zu lesen Smile 
Und was soll ich sagen ... wie immer sehr schön geschrieben, und der Fortlauf des Gesprächs eröffnet ja ganz andere Wege. Da bin ich schon wieder sehr gespannt.

Da hätte ich ja am Anfang fast nicht geglaubt, dass dieser Therapeut noch die Kurve kriegt um Anna wirklich zu erreichen, aber ich glaube fast, sein Weg war genau der Richtige. Kein drumrum faseln, keine hole Phrasen, sondern Konfrontation mit der Wahrheit ...

Wir werden sehen, ob sich Anna wirklich darauf einlassen kann ...

Liebe Grüße
Katha

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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Mo Jul 22 2013, 17:53

Hallo Katha!

Danke für deinen Kommi. Ja, das war schon eine heikle Sache, die der Therapeut da begonnen hat...phasenweise gings mir allerdings mit dem Fortlauf der Geschichte sowie dir mit dem Therpaeuten, ich dachte auch nicht mehr, dass ich noch mal einen Teil auf die Reihe kriege, aber Gott sei Danke kommt nicht immer alles so wie man erst glaubt.
Leider muss ich dich auf den nächsten wieder vertrösten, da ich den ganzen Tag arbeite und auf Grund der Hitze den restlichen Tag am See bzw. in den Fluten verbringe.

Hoffentlich auf bald,
Liebe Grüße
Tastentante Smile
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Di Jul 23 2013, 16:19

huhu Liebe Tastentante ich freue mich auch wenn du weiterschreibst.Lg.Carla flowers 

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"Jemand der einem nicht nur das Leben rettet sondern auch die liebe." -Anna, über Tom
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Mi Jul 24 2013, 19:24

Hey

das freut mich wenn es dich freut Smile

Liebe Grüße
Tastentante
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Aug 30 2013, 12:17

So jetzt hab ich endlich was Neues für euch! Tut mir echt Leid, dass es solange gedauert hat
Liebe Grüße Tastentante

Anna ging mit gemischten Gefühlen zu der von Dr. Seyerbach genannten Adresse. Es war eigentlich dasselbe Spiel wie mit dem Termin bei ihm. Sie wusste einfach nicht so recht, ob es richtig war hinzugehen. Als er das erste Mal von der Teilnahmemöglichkeit an der Selbsthilfegruppe sprach war Anna sofort begeistert gewesen, doch irgendwo auf dem Weg zwischen diesem Tag und dem Heutigen wurde ihre Euphorie von den Zweifeln überholt. War es wirklich die richtige Entscheidung? Oder hätte ich es doch lieber sein lassen sollen? Eine solche Entscheidung brauchte nicht Mut, sondern viel mehr die Überzeugung das sie richtig war, aber woher sollte man etwas nehmen das man nichts besaß und auch niemals besessen hatte. Ein mulmiges Gefühl umgarnte ihre Knochen wie der Nebel jeden Herbst sich um die Bäume schlang. Es fühlte sich für Anna einfach eigenartig an, doch die endgültige Verunsicherung kam erst mit dem Moment in dem sie das erste Mal den Raum betrat in dem sich die Selbsthilfegruppe wöchentlich zusammenfand. Sie sah in neugierige Gesichter, die mit einem Mal alle ihre Münder schlossen und sie anstarrten. Es sind eigentlich alle samt Menschen wie ich, man sieht ihnen ihr Leiden nicht an. Sagmal bist du doof, was hast du erwartet, eine Ansammlung von Zombies die vor lauter Schmerz schon Blut weinen. Manchmal würde sie ihren Geist gerne für seine kindische Vorstellung einer Strafe zu führen, aber wie sollte man das eigene Gehirn verhauen ohne dabei ernstzunehmenden Schaden an ihrer Hirnmasse zu verursachen. Kein guter Plan, dachte sie und heftete ihre Rachegelüste im nächstbesten Ordner ab. Langsam ließ sie ihren Blick durch den Raum oder besser über die sie erwartungsvoll musternden Gesichter streifen, ehe sie plötzlich innehielt. Ihre Augen hafteten an einem Mann, dem einzigen aus der Gruppe der sein Gesicht nicht ihr sondern dem Fußboden zugewandt hatte. Seine brünetten Haare fielen ihm ein bisschen wie ein Vorhang vor das Antlitz, eine Art Marquise. Was er wohl hat?, dachte sich Anna und nach einem weiteren Moment in dem ihre Augen auf diesem mann gehaftet hatten, ließ sie ihren Blick weiter durch die Runde wandern. Da tönte auch schon die Stimme des Psychiaters durch den Raum, der hinter ihr durch die Türe getreten sein musste.
„Hallo Anna“, schallte es nach einander aus der Runde.
Annas Blick blieb erneut auf dem Mann haften, der nicht aufsah und sich vermutlich auch nicht an ihrer Begrüßung beteiligt hatte.
„Nun Anna, ich darf doch Anna sagen. In unserem Kreis haben wir die Regel, dass wir uns lediglich bei unseren Vornamen nennen. Es gestaltet unsere Arbeit einfach etwas persönlicher und gibt uns die Möglichkeit, dass wir alle gleich sind. Keine Titel, keine Förmlichkeiten, hier zählen nur die Menschen und die Chancen, die ihnen die Teilnahme an dieser Gesprächsrunde eröffnet.“
Dr. Seyersbach machte Anna mit jedem einzelnen Gruppenmitglied bekannt und als sie an dem vor sich hinstarrenden Mann ankamen, zog sich Annas Magen unmerklich zusammen und sie fühlte sich plötzlich merkwürdig. Sie konnte es sich nicht erklären, aber irgendetwas war anderes als bei den anderen und als Seyersbach ihn aufforderte den Geboten der Höflichkeit folge zu leisten und Anna zu begrüßen, wusste sie plötzlich, was ihr mulmiges Gefühl ausgelöst hatte. Anna hielt einen Moment die Luft an und in ihrer Herzgegend verspürte sie einen Stich. Die Augen dieses Mannes, sie waren nicht nur viel zu tief im Kopf vergraben, nein sie strahlten etwas aus, dass ihr das Blut in den Adern stocken lies. Traurigkeit, aber es war eine andere Art von Traurigkeit, als jene die sie von sich selbst kannte. Vielleicht war diese Traurigkeit auch mit etwas Hass und Verbitterung vermischt, jedenfalls der Ausdruck seiner Augen grauenvoll. Sie waren einerseits stechend wie ein Schwarm Hornissen und andererseits sandten sie Hilfeschreie aus. Sie sehnten sich wohl nach Befreiung aus dieser Hülle des Schmerzes. Er war der sechste aus der Runde, dem sie vorgestellt wurde, doch war er der erste bei dem sie sich fragte was er wohl erlebt hatte, dass er hier saß und seine Augen solche Notrufsignale abgaben. Es musste wohl etwas Schreckliches gewesen sein, etwas das sein Herz zum Bersten gebracht haben musste. Als sich ihre Hände für den Moment eines Augenblickes für einen Gruß ineinander verschlossen lief Anna ein kalter Schauer über ihren Rücken hinab. Seine Hand war eiskalt, sein Händedruck weich, irgendwie hatte er den Anschein, als wäre er eigentlich schon vor langer Zeit gestorben, doch man hat vergessen seinen Körper von der Erde zu holen. Dieser Tom, wie Seyersbach ihn vorstellte war Anna unheimlich, aber irgendwie faszinierte er sie, er oder sagen wir seine leidensverzehrte Miene lösten in ihr etwas aus, unter anderem auch das Bewusstsein, dass ihm wohl ein viel schlimmeres Leid wiederfahren war, als ihr selbst und das man seine eigenen Probleme nicht immer am Größten nehmen sollte, denn es gab tatsächlich immer Menschen auf diesem Planeten, bei denen sie es tatsächlich waren. Einen aus dieser Reihe scheine ich wohl begegnet zu haben, dachte sie während sie mit dem nächsten Mitglied bekanntgemacht wurde.
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Okt 25 2013, 01:29

wow was für teile Wink 
mal sehen wie diese selbsthilfegruppe so ist und ob tom auch sprechen kann..
ob anna es schaffen wird durch diese gruppe wieder ein normales leben führen wird ..
fragen über fragen die irgentwann bald hier zu lesen sind Wink 
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Okt 25 2013, 21:26

Hallo Tastentante,
jetzt bin ich durch Nickys Kommentar nochmal auf deine Story gestoßen. Ich habe diesen letzten Teil von dir bereits vor langer, langer Zeit gelesen und weiß ehrlich gesagt gar nicht warum ich dir bisher nichts hier gelassen habe. Vermutlich habe ich den Teil unterwegs gelesen (Handy sei Dank) und es dan einfach vergessen. Sorry, sorry. Embarassed 
Dabei hat dieser Teil wirklich einen Kommentar verdient.
Ich finde es toll, wie du Annas Zweifel beschreibst dort überhaupt richtig zu sein. Und dann diese erste Begegnung ... Wow, da wirkt Toms Verfassung ja noch viel beschissener, als wir es sonst so kennen. Aber ansonsten säß er wohl auch nicht in einer Selbsthilfegruppe. Eine irgendwie sehr seltsame Vorstellung - denn man braucht ja schon eine gewisse Selbsterkenntnis der eigenen beschissenen Situation. Rolling Eyes 
Ich bin jedenfalls hölle gespannt, wie es weiter geht. Und der letzte Teil ist ja auch schon länger her. Vielleicht kommt dann ja bald was Neues. Razz 

LG, Katha

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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Sa Okt 26 2013, 15:37

Danke euch beiden für eure Kommentare Smile

Ja, ich weiß es ist scheißlange her, dass ich hier mal meine literarischen Spuren hinterlassen habe, aber seit ich arbeite und abends zur Schule gehe bekomme ich auf diesem Sektor gar nichts mehr zu Stande.

Liebe Grüße
Eure Tastentante
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Nov 01 2013, 17:26

Ich möchte auch so gerne wissen wie es weiter geht.Bin echt mal gespannt wie die beiden sich dann näher kommen. Tolle ff super  bitte schreib schnell weiter. Lg. Carla

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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Nov 01 2013, 21:14

Hey

Ich bin an der Fortsetzung dran, aber momentan bremst meine Matheschularbeit die ich am Dienstag habe ein bisserl...aber versprochen, es kommt bald wieder was.

Liebe Grüße
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Jan 03 2014, 16:40

Hallo erstmal!

Lang hat es gedauert, ein neues Jahr musste kommen, aber ich habe es nun doch geschafft Sad Smile

Als sich Anna schließlich wieder auf ihrem Sessel niederließ bemerkte sie wie ihre Hände zitterten, nicht stark aber doch merklich. Vorsichtig streckte sie ihre rechte Hand ein wenig von sich weg und sah ihren Fingern beim Heben und Senken zu. Als sie die besorgten Blicke von Dr. Seyersbach, die sie von der linken Seite musterten bemerkte, schluckte sie beschämt, senkte den Blick, zog die Hand eilig zurück und vergrub sogleich die Finger in den Falten, die ihr Kleid im sitzenden Zustand in ihrer Körpermitte erzeugt hatte um weitere nervliche Entgleisungen ihrer Finger vor neugierigen Augen zu verbergen, schließlich war der Mann Psychiater und die glaubten sind dafür bekannt Dinge als wahr anzunehmen, obwohl sie für normale Geister lediglich möglich sind.
„Petra, wie ist es dir in der vergangenen Woche ergangen?“, drang Seyersbachs stimme plötzlich an Annas Ohr.
Alle Nebengeräusche von vorhin waren mit einem mal verstummt und alle blickten gespannt auf Petra, eine hagere in schwarze Kleidung gehüllte Frau, die leicht vorgebäugt auf der vorderen Kante ihres Stuhls hockte. Die braunen Haare hingen ihr freudlos herab, ihre Augen umspielten kleine, haarfeine Fältchen, aber es waren keine Lachfältchen, denn die Miene der Frau war ausdruckslos. Anna musste bei ihrem Anblick schlucken.
„Es war schrecklich. Ich habe…“ plötzlich brach ihre Stimme und sie stützte den Kopf mit ihren Händen. “Die Welt ist ein Haifischbecken Doktor. Sie sagen immer nur gehen sie hinaus und lächeln mich dabei milde an, aber Ahnung haben sie keine, was es bedeutet. Es ist also ob es einen zerreißt, dass Herz sich in tausende Einzelteile splittert“
Eilig griff Petra in ihre Hosentasche, zog ein rein optisch bereits äußerst ramponiertes Taschentuch hervor und lies es zum Endhafen ihrer Tränen, die ihre Wangen mit hoher Dichte besiedelten, verkommen.
„Man geht durch die Straßen und von den Hausdächern springen sie plötzlich herab, wie Raubkatzen, bereit die Beute zu erlegen.“ Furchtvoll blickt sie für die Andeutung eines Moments zu Seyersbach, während ihre Finger das Taschentuch foltern.
„Die Erinnerungen bohren sich in die Haut wie Pfeile, langsam aber bestimmend gleiten sie über die Oberfläche und plötzlich dringen sie in das Fleisch ein und im nächsten Moment fühlt man den Tod, wie er durch den Körper kriecht, bereit einen komplett zu vereinnahmen. Ich hab es versucht, Doktor, ehrlich, aber ich kann nicht, es geht einfach nicht. Die Erinnerung drückt mich einfach zurück in meine Wohnung.“
Anna sah mitfühlend in Petras Richtung, denn sie konnte durchaus nachempfinden, wie es ihr emotional erging, allerdings war es ihr unklar zu begreifen, wie sie es dann hierher in die Selbsthilfegruppe geschafft hat, schließlich liegt der Treffpunkt ja auch außerhalb ihrer Wohnung.
„Gut, Petra. Ich verstehe dich ja, aber es ist doch jede Woche dasselbe. Ich weiß, dass Sie glauben, dass ich Sie nicht verstehe, aber wenn Sie Ihrem Herzen nicht die Möglichkeit geben zu trauern, werden Sie nicht die Möglichkeit haben wieder zu leben und das wollen Sie doch, nicht wahr“, sprach Dr. Seyersbach und seine Worte galten nicht Petra allein, sondern jedem Einzelnen in der Gruppe.
„Was halten Sie davon Petra, wenn ich einmal zu Ihnen nach Hause komme und wir gemeinsam versuchen gegen die Erinnerungen anzutreten. Gemeinsam sind wir doch sicherlich stärker.“ Seine Worte klangen wie Watte sich anfühlte. Die Vorsicht war unweigerlich die Herrin der Lage.
„Was…ja, aber ich weiß nicht…glauben Sie?“
Petras Stirn lag in Falten und ihr Gesicht war in einen Ausdruck des Schreckens getaucht. Sie wusste nicht ob ihr der Vorschlag mehr Freund oder doch mehr Feind ist.
„Kommen Sie Petra, ein Versuch ist doch die Chance einen Erfolg verbuchen zu können!“
Die Anderen hatten ähnliche Geschichten erzählt nur dieser Mann, Tom, er hatte kein Wort gesprochen, nur dagesessen mit vor der Brust verschränkten Armen und traurig vor sich hingestarrt.


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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Fr Jan 03 2014, 23:05

Der Morgen war lau und so hatte Anna beschlossen einen Spaziergang zu machen. Während sie langsam durch die Straßen in Richtung des Sees spazierte geisterten Wortfetzen Petras durch ihren Kopf. Das Treffen der Selbsthilfegruppe war nun schon einige Tage her und Anna war sich bis heute nicht sicher ob sie zum nächsten Treffen in zwei Tagen wirklich gehen wird. Seyersbach hat ja Recht, dass diese Selbsthilfegruppe aus Menschen besteht, die auch jemanden sehr wichtigen verloren haben, aber trotzdem. Irgendwie fühle ich mich dieser Runde nicht zugehörig. Ich empfinde den Tod nicht als meinen ständigen Begleiter sondern trauere einfach um meinen Mann. Ist das nicht normal, dass es einem beschissen geht. Annas Augen schweifen erkundend über die Landschaft und plötzlich bleibt ihr Blick hängen. Ist das nicht der Typ aus der Selbsthilfegruppe. Eilig schritt sie auf die Bank zu, die etwas windgeschützt unter einer großen Linde stand. Anna fragte nicht ob sie sich zu ihm setzen darf, denn irgendwie erahnte sie seine Antwort. Einen Moment sah er zu ihr herüber und Anna durchzog sogleich ein kalter Schauer, denn für einen Augenblick sah sie erneut seine Augen, die auch heute mit derselben Intensität die Anwesenheit des Todes ausstrahlten wie schon in der Selbsthilfegruppe.
„Was wollen Sie hier?“, fragte er ohne einen weiteren Blick in ihre Richtung und mit grimmiger Stimme. Er war wohl eindeutig nicht in Plauderlaune. Anna zuckte eine Sekunde lang zusammen. Kannte dieser Mann eigentlich die Bedeutung des Ausdruckes „Plauderlaune“?
„Weil dieses Ort ein ganz besonderes Stück Erde ist. Und was hat sie so früh am Morgen hierher getrieben?“
„Die Aussicht ein einsames Picknick mit meinem Leid verbringen zu können“, sagte er zynisch.
Der Humor scheint ihn wohl nicht verlassen haben, dachte Anna und schnell war auch eine weitere Überlegung zur Stelle. Was mache ich hier eigentlich? Dieser Mann will doch offensichtlich nicht mit mir reden. Er ist doch ein waschechter Misanthrop wie aus einem Lehrbuch. Fahrig musterte Anna ihre Schuhspitzen, die sich als Geisel ihrer Unsicherheit im Sand zu vergraben versuchten. Eine Weile saßen sie beide schweigend nebeneinander. Keiner sprach ein Wort und Anna haderte ununterbrochen mit dem Gedanken seiner verbal verschnörkelten aber dennoch bestimmten Aufforderung ihm seine Einsamkeit wieder zurück zu geben nachzukommen.
„Was habt ihr alle für einen Narren an der Gemeinschaft gefressen? Ich finde es ehrlich gesagt zum Kotzen, dass alle Menschen glauben Worte oder die Abwesenheit der Einsamkeit könnten Schmerzen lindern oder sogar völlig heilen. In Wahrheit ist es doch so, dass Worte lediglich die Aufgabe haben uns einzureden, dass unser Leid nur auf eingebildeten Schmerzen basiert. Was passiert das bleibt, es brandmarkt uns für immer, es lässt uns abdriften und versperrt uns den Weg zurück – für immer.“
Während er sprach sah er niemals vom Boden auf.
„Erlauben Sie mir die Frage, wieso sie in diese Gruppe gehen, wenn sie doch eh nichts von der Heilkraft der Quatscherei halten?“
„Alle dort leiden, sie nehmen mir das Gefühl einsam, allein mit meinen Qualen zu sein, auch wenn die Linderung lediglich zeitlich begrenzt ist. Sobald ich die Gruppe verlasse und wieder allein bin ist alles wieder wie zuvor. Die Schmerzen, sie pulsieren von meinen Füßen bis in meinen Kopf und steigen langsam und bedrohlich meinen Rachen herauf, setzen sich in meinen Kehlkopf fest und drohen mich zu ersticken. Es ist der Augenblick in dem ich flehe es möge doch zu Ende gehen mit mir und wie durch Geisterhand verschwindet die Enge in meine Hals und ich kann wieder atmen.“
Plötzlich richtet sich sein Blick auf und das erste Mal sieht er Anna wirklich an. Die Kälte, die Verbitterung und der Tod schreien wieder förmlich aus seinen Augen, doch irgendwie kam Anna etwas anders vor. Sie konnte mit Worten nicht beschreiben, was es war, aber war etwas passiert. Gerne hätte sie ihre Hand auf seine gelegt, doch sie wagte es letztlich nicht, da sie seine Reaktion fürchtete.
„Aber irgendwann muss es doch besser werden, der Schmerz kann doch nicht ewig halten“, sagte sie schließlich mehr aus Verlegenheit denn aus Überzeugung.
Er lachte ein hohles und freudloses Lachen, dass Anna zusammenschrecken ließ.
„Viel Ahnung haben Sie wohl nicht von Trauer.“ Seine Stimme klang nicht tadelnd sondern viel mehr resigniert. Fast so als wiederspreche er ihr nur der Richtigkeit halber und wünschte sich doch, dass es so sein könnte wie sie es sich in ihrer Unwissenheit ausmalte.
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Sa Jan 04 2014, 08:51

Hey Tastentante,
schön von dir zu lesen. Und dann gleich zwei Teile auf einmal  Wink 

Und was soll ich sagen? Ich glaube ja, Anna hat schon die wichtigsten Schritte getan, denn ihre Gedanken drehen sich zumindest nicht mehr nur um Jonas und die Ausweglosikgeit der Situation. Und dann hat sie tatsächlich den Mut sich zu diesem abweisenden Typen zu setzen. Vielleicht gerade, weil er sie nicht gerade dazu einlädt
Und es ist unglaublich - Tom spricht ... Und vermutlich tut er gerade genau das, was die Therapie will. Er kotzt sich aus - nur in einer anderen Setting.

Ich freu mich auf mehr  Smile

LG, Katha

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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Sa Jan 04 2014, 15:00

Hey Katha!
Schön, dass du auch nach so langer Pause noch nicht das Interesse verloren hast Smile


„Glauben Sie“, gab Anna schnippisch zurück. „Muss erst die gesamte Familie ausgerottet werden, damit Ahnung bekommt von Trauer? Allerdings nicht alle auf einen Schlag sondern schön in Abständen“
Mittlerweile wurden ihre Worte von einem Gesang aus purem Hohn begleitet und sie begann begleitend mit der Ferse ihres Schuhs in den Sand zu hacken, der bereitwillig zur Seite wich. Sandkörner spritzten in alle Richtungen und legten sich sanft in die durch das Tragen entstanden Mulden in Toms Schuhen.
„Sie machen sich die Dinge wohl immerzu so einfach, wie sie es brauchen. Es geht niemals um die Masse des Verlusts sondern um seinen Wert“
Anna spielte mittlerweile mit dem Gedanken einfach aufzustehen und auf dieselbe Weise zu verschwinden wie sie gekommen war. Was bildet der sich eigentlich ein? Gott zu sein, der hält sich ja allem Anschein nach wirklich für den Nabel der Welt. Glaubt der in seinem geistigen Vakuum in dem er sich anscheinend erfolgreich verbarrikadiert hat, dass ich aus Spaß an der Freude in diese Selbsthilfegruppe gegangen bin.
„Was glauben Sie wieso ich in diese Scheißselbsthilfegruppe gegangen bin, weil ich eine gelangweilte Hausfrau bin und Abwechslung suche oder vielleicht pervers veranlagt bin und auf Traurigkeit abfahre?“
Nun allerdings schrie Anna und es sprach die pure Aggression aus ihr, die zu verbergen sie sich nicht mühte.
„Weiß nicht kann sein“, sagte er und die kleine hämische Andeutung eines Lächelns geisterte um seine Mundwinkel.
Anna war einer emotionalen Explosion näher als der Randstein dem Asphalt. Dieser Mensch wollte sie offensichtlich mit allen Mitteln von der Bank vertreiben und genau dies war ihm jetzt auch gelungen. Wortlos und ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen erhob sie sich von den harten Brettern der Bank und wandte sich zum Gehen. Ihre Schuhe gruben sich in den Sand und schon hatten die ersten feinen Körnchen den Weg in ihre Ballerinas gefunden.
„Es gibt einfach zwei Arten von Menschen, die einen tragen die Trauer für immer und die Anderen legen sie irgendwann ab“, vernahm sie plötzlich die Stimme hinter sich.
Einen Augenblick verharrte sie einfach in dem Schritt den sie im Begriff war auszuführen. Es war ein Kampf mit harten Bandagen, der da in ihrem Inneren gefochten wurde. Sollte sie reagieren und das Theater von vorne starten lassen oder einfach gehen und so tun als hätte sie nichts gehört. Einerseits wollte sie diesem Wunsch gerne nachkommen, andererseits juckte Anna durchaus die Möglichkeit tiefer in die Gedankenwelt Toms einzutauchen. Obwohl natürlich auch seine neue Aussage alles andere als frei von Provokation war und genau das machte wohl auch den Reiz an ihm aus.
„Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie sich zu ersteren und mich zu letzteren zählen?“
Die Neugier hatte schlussendlich doch gesiegt.
„Wen haben Sie eigentlich verloren?“, fragte sie schließlich, denn sie konnte diese Frage, die ihr seit der ersten Begegnung in ihrem Kopf für Geisterwarnungen sorgte, nicht mehr weiter zurückhalten.
Toms Kopf schellte hoch. Er sah sie erschrocken an, ein Umstand der auch Anna zusammenzucken ließ. Sein Augenausdruck lernte ihr einfach unaufhörlich die Bedeutung des Wortes „unheimlich“.
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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Sa Jan 04 2014, 16:15

Toll, liebe Tastentante das es auch bei dir wieder weiter geht.Ich brenne darauf zu erfahren ob Tom sich Anna doch noch anvertraut.Anna kann ja echt sehr stur  Mad  sein kann mir gut vorstellen das sie es schafft.Ich freue mich wenn es weiter geht.Lg.Carla  Embarassed 

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BeitragThema: Re: AnTom - Der Weg ins Licht   Di Jan 14 2014, 20:00

Hallo Tastentante,
da habe ich doch deinen letzten Teil völlig übersehen  Embarassed 
Ich finde es richtig gut, dass Tom seinen Unmut rauslässt und damit Anna herausfordert, während sie wiederum Tom provoziert, den vermutlich lange keiner mehr konkret nach seinen Erlebnissen und Gefühlen gefragt hat.
Ich denke, dass kann den beiden nur gut tun, mal richtig aus sich rauszukommen.

Bin echt gespannt, was da noch so kommt. Ist mal was ganz anderes  Smile 

LG, Katha

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