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 AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)

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katha

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BeitragThema: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Di Okt 23 2012, 20:18

das Eingangsposting lautete :

Ich habe hier mal wieder eine kleine Geschichte für euch, die sich wie sollte es anders sein, im Rahmen, bzw. in Anlehnung an die Telenovela "Anna und die Liebe" bewegt.
Menschen, die die dritte Staffel verfolgt haben (Anna und Tom) werden viele Elemente wieder erkennen, die aber doch irgendwie anders zusammen laufen.

Was ist geschehen?

Anna und Tom haben gerade ein sehr schwieriges Verhältnis zueinander. Anna führt bereits seit einiger Zeit eine Beziehung mit Enrique, und Tom... . Tom hat erst vor einigen Tagen endlich vor seiner Selbstleugnung kapituliert und sich eingestanden, dass er in Anna verliebt ist. Und diese Kapitulation hat ihn sogleich in die Verzweiflung geführt, denn schließlich ist Anna mittlerweile mit seinem besten Freund liiert. Er möchte einerseits um sie kämpfen, hat auch immer wieder das Gefühl, dass es Sinn machen könnte, fühlt sich jedoch gleichsam in der Zwickmühle, weil er seinem Freund Enrique nicht in den Rücken fallen will. Denn Tom weiß, dass Anna diesem sehr viel bedeutet.
Schließlich ringt er sich durch, den Rat seines Vaters zu befolgen, und will ihr seine Liebe gestehen. Aber Anna verhindert, dass er die bedeutenden Worte ausspricht und macht ihm klar, dass seine Erkenntnis zu spät kommt und dass sie mit Enrique zusammen ist und auch bleiben wird. Tom versucht ihre Wore zu respektieren, weiß er doch, dass er selbst die Schuld daran trägt, dass sie sich von ihm abgewand hat. Schließlich war er es, der sie von sich gestoßen hat. Aber wieder ist es sein Vater, der ihn versucht davon zu überzeugen, dass die Offensive das Mittel der Wahl sein muss, da die Sehnsucht, die sich auch nach einem Rückzug nicht abmildern wird, ihn in den Wahnsinn treiben würde.
*************************
Dabei will es als Vorgeschichte mal belassen. Smile

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Zuletzt von katha am Mo Nov 12 2012, 21:41 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Do Nov 01 2012, 22:32

Hey Süße,
deine Teile waren sooo schööön ... eigentlich kaum zu ertragen wie sehr die beiden sich gegenseitig quälen ... aber naja ... so sind se nun mal! Rolling Eyes

Biiiiiiiittte stell heute einen Weiteren Teil rein, liebe Kati, biiiiiittttttteee!!! I love you
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Do Nov 01 2012, 22:38

Hallo Schatzi,
da hält es jemand ja gar nicht mehr aus. Wink Na was ein Glück, dass ich tatsächlich liefern kann. Allerdings dauert es erfahrungsgemäß dann doch noch ein bisschen, bis ich den neuen Teil hier in die richtige Form gebracht habe. Embarassed
Aber, ich setzte mich jetzt dran. Versprochen Rolling Eyes

Liebe Grüße Smile

Ach, und schau doch bei Gelegenheit mal in dein Postfach Wink

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Do Nov 01 2012, 23:03

Neeeee ich kann es gar nicht mehr aushalten Very Happy ... bin sooo froh das es endlich mal wieder was neues zu lesen gibt! Rolling Eyes
ICH WERDE WARTEN!!! ... Aber versuche es trotzdem so schnell wie möglich rein zu stellen okay! Smile Embarassed

Kati ich weiß ja nicht mal wo ich es finde ... das einzige womit ich mich hier so einigermaßen auskenne ist wie ich das Fanfiktion-Forum finde ... mehr ned! Smile Embarassed
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Do Nov 01 2012, 23:15

Ach Süße, da hast du aber Glück, dass ich gerade merke, dass meine Konzentration nicht mehr ausreicht um den Text noch einmal zu lesen.
Ich denke, es sind keine großen Schnitzer drin, also werde ich ihn (Trommelwirbel) wwwuuuuuuuuaaaaaah .... jetzt posten . Na ja, gleich im Anschluß an diese Nachricht.

Die Nachrichtenbox findest du übrigens unter dem Reiter PN in der oberen Zeile und wenn du Freunde finden willst kannst du das über dein Profil versuchen Wink

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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Do Nov 01 2012, 23:17

Shit, gibt eine kleine Verzögerung. Hab gerade ein Formatierungsproblem. Evil or Very Mad Evil or Very Mad
Wird sofort behoben und dann kommt die Fortsetzung wirklich Embarassed

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katha

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BeitragThema: Teil 6   Do Nov 01 2012, 23:26

Sorry nochmal! Falsche Versprechungen sind eigentlich nicht so mein Ding Rolling Eyes. Aber hielt sich ja noch in Grenzen.

So, da geht es also langsam auf das Ende zu. Ersehnt oder gefürchtet, ist noch nicht ganz klar, denn schließlich wissen wir ja alle: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Aber ihr werdet ja sehen. Rolling Eyes
Viel Spaß
*********************************

Tom hob mit erstauntem Blick das Kästchen auf, das auf seiner Fußmatte stand und darauf wartete seinen neuen Besitzer zu finden. Obwohl, eigentlich war es ja der alte Besitzer, schließlich hatte er das Kästchen mit den alten Erinnerungsstücken aus ihrer gemeinsamen Kindheit ja lange genug in seiner Obhut gehabt, bevor er es seiner Schwester wieder gegeben hatte. Er trat vor seine Wohnungstür und sah sich suchend um, als er hörte, dass die Haustür zuschlug, und sich wie zur Bestätigung seiner hoffnungslosen Suche das Licht ausschaltete und ihn im Dunkeln stehen ließ. Deprimiert trat er in seine Wohnung zurück und ließ sich auf sein Sofa fallen. Er überlegte, ob sie gegangen war, weil sie dachte, dass er nicht aufmachen würde, oder ob sie sich nicht getraut hatte ihm noch einmal gegenüber zu treten? Er saß einfach da und starrte auf das Kästchen, das auf seinem Schoß lag. Ach kleine Schwester…, was willst du mir denn sagen? fragte er sich. Willst du mir zeigen, was für ein Idiot ich bin, mich wieder einmal vor der Welt verstecken zu wollen? Dich und Papa wieder zu enttäuschen indem ich euch den Rücken kehre. Aber ich kann das einfach nicht. … Aber vielleicht verstehst du mich ja doch ein kleines bisschen und willst einfach, dass ich irgend etwas von dir mitnehme? Er ließ seine Gedanken einfach laufen und wunderte sich, wie kalt ihn all seine Überlegungen ließen, wusste er doch, dass er eigentlich etwas hätte fühlen müssen. Trauer, Verzweiflung, Wut, irgendwas, aber eigentlich fühlte er gerade gar nichts. Seit er Anna nachmittags auf dem Dach endgültig verloren hatte, war seine Gefühlswelt wie vom Wind aufgesogen und mitgenommen, und so hallten die Gedanken in die leere Hülle seines Körpers. Er legte den Kopf gegen die Lehne und schloss seine müden Augen. Es ist doch eh alles egal. Ihr werdet schon sehen. Ohne mich seid ihr bestimmt besser dran. Und wer weiß… irgendwann… Er konnte den Gedanken nicht zu Ende denken, denn alles schien ihm glaubwürdiger, als dass er irgendwann wieder glücklich werden würde. Er hatte das Vertrauen in die positive Wendung seines Lebens definitiv verloren. Sie war untrennbar mit Anna verwoben, die es vermocht hatte ihn aus seinem inneren Gefängnis, in dem er sich selbst verbarrikadiert hatte, zu befreien und wieder ins Leben zu holen. Aber jetzt?... . Es war als hätte sie etwas ins Leben gerufen, was nun, nachdem er sie mit seinem verletzenden Verhalten verscheucht hatte, verdörrte, wie eine Blume in der Wüste.
Er wollte das Kästchen gerade auf den Tisch schieben um sich wieder ins Bett zu begeben, als es erneut klingelte. Er schrak auf und das Kästchen, das nur halb den Weg auf den Tisch gefunden hatte, fiel hinab und landete unsanft auf seinem Zeh. „Au,... Scheiße!“ brüllte er, als ihm der Schmerz durch den Körper zog. „Wer stört mich denn jetzt schon wieder?“ Er stand auf und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht zur Tür, während er vor sich hin grummelte. „Vielleicht ist es ja Paule, dann kann ich mich gleich bei ihr bedanken.“ Er riss, schon einen wütenden Fluch auf der Zunge, die Tür auf, und erstarrte... .
************************************

Anna war nach der Flucht aus ihrem Zimmer, das bis zum Rande mit lästigen Worten gefüllt schien, die sich schlimmer wie die Marktschreier, immer wieder lautstark zu übertrumpfen suchten, auf die Straße gerannt. Frischer Wind blies ihr ins Gesicht und sie atmete einige Male erleichtert durch, ehe sie sich auf den Weg machte. Auch wenn ihr Verstand versuchte sie von ihrem Vorhaben abzuhalten, indem er ihr sämtliche Bedenken und Ängste in Erinnerung rief, zog es sie zu Tom. Sie konnte nicht genau sagen, welcher Spruch den Sieg errungen und sie dadurch dazu gebracht hatte, sich ihm noch einmal stellen zu wollen, aber einer hatte es offensichtlich getan. Oder war es doch nur die Angst nie wieder zu Ruhe zu kommen und ganz langsam in den sicheren Wahnsinn getrieben zu werden?
Jedenfalls hatte sie 20 Minuten später ihr Ziel erreicht. Sie näherte sich langsam dem Gebäude, indem Tom sein Zuhause beherbergte und trat zögerlich näher. Als sie gerade die Haustür öffnen wollte, hörte sie eilige Schritte die Treppe herunter kommen und ging schnell ein paar Schritte zur Seite. Sie drückte sich in die schützende Dunkelheit eines Mauervorsprungs und frage sich gleichzeitig, Was tu ich hier? Warum renn ich wie ein Schisser davon, und vor wem? Ehe sie eine Antwort darauf finden konnte, erkannte sie die Person , die aus dem Haus kam. Paule! dachte sie überrascht. Die junge Frau machte den Eindruck, als würde sie von etwas verfolgt, denn nach einem minimalen Zögern, bei dem sie sich kurz über die Augen wischte, rannte sie völlig kopflos davon. Da bin ich wohl nicht die einzige, die noch nicht durch ist mit seinem Entschluss, überlegte Anna angespannt und spürte, wie sich ihre Zweifel wieder in den Vordergrund schieben wollten und sie aufforderten ihren Plan aufzugeben. Tom hat bestimmt keine gute Laune, so wie Paule aussah, schürten sie die Unsicherheit. Aber immerhin ist er wach, versuchte sie der Situation etwas Positives abzuringen und sich nicht irritieren zu lassen. Mehr oder weniger entschlossen trat sie also vor die Tür und drückte sie auf. Ihre Hände zitterten, wie ihre Augen feststellten, und auch sonst musste sie sich schwer konzentrieren um die Stufen in den zweiten Stock unbeschadet zu überstehen. Schließlich stand sie vor der Wohnungstür mit der sie diese schrecklich schlechten Erinnerungen verband. Ihr letzter Besuch war schließlich mit dem schnuckeligen Anblick einer unterbelichteten Intrigantin belohnt worden, der sich in ihr Gehirn gebrannt hatte, so dass sie ihn vermutlich bis an ihr Lebensende nicht wieder loswurde. Es schauderte Anna bei der Erinnerung daran und das trug nicht gerade dazu bei, dass sie sorgenfrei und voller Freude den Klingelknopf betätigte. Soll ich nicht vielleicht doch wieder gehen? überlegte sie, denn trotz den jetzt geschlagene 20 Minuten in denen sie Zeit gehabt hatte sich zu überlegen was sie eigentlich sagen wollte, war da nur ein großes Vakuum in ihrem Kopf. Na ja, eigentlich war das auch kein Wunder. Denn für klare Textvorstellungen wäre es wohl ratsam gewesen, erst einmal zu einer Entscheidung zu kommen, was sie mit diesem Besuch bezwecken wollte, aber auch diese Auseinandersetzung, die sie ja durchaus geführt hatte, war wie zu erwarten zu keinem klaren Ergebnis gekommen. Die Teamfähigkeit ihrer Gefühle und Gedanken lag unbestreitbar am Boden.
Aber jetzt gab es kein Zurück mehr, suggerierte sie sich selbst. Augen zu und durch. Ich werde schon sehen was passiert, sagte sie sich und hob ihre immer noch zittrigen Finger in die Höhe und näherte sich der Taste, die es zu treffen galt. Sie klingelte und wartete mit geneigtem Blick auf eine Reaktion aus dem Inneren des Raumes. Und diese drang auch mit einem lauten „Au, Scheiße“ sofort an ihr Ohr. Oh man, der ist ja super gelaunt, schoss es ihr spontan durch den Kopf. Am besten komm ich morgen früh wieder. … Ja, bestimmt. Sie wand sich zum Gehen und wollte schnell den Rückzug antreten bevor sich wieder irgendwelche ihrer Gefühle quer stellten, als sich die Wohnungstür auch schon öffnete.
******************************

„Anna?“ hörte sie ihre Lieblingsstimme hinter sich. Sie blieb stehen, und riss geschockt die Augen auf. Mist, zu spät! dachte sie und drehte sich langsam wieder um, was mit dem Wackelpudding, der innerhalb einer zehntel Sekunde ihre Knochen ersetzt hatte, gar nicht so einfach war. „ Ha Hallo Tom“ stotterte sie, und versuchte mit einem tiefen Atemzug ein wenig Sauerstoff in ihr Gehirn zu pumpen um zumindest eine geringe Chance zu haben, einen halbwegs logischen Satz zu formulieren. Dann hob sie langsam ihren Blick und bevor sie etwas sagen konnte, realisierte ihr Gehirn immerhin was die Augen zu sehen bekamen. Nackte Füße, nackte Unterschenkel, Oberschenkel, … Sie hielt die Luft an. Hüften in knappen Shorts. Hitze schoss ihr ins Gesicht und der wenige Sauerstoff, der sie eigentlich retten sollte, verdampfte wie Wasser das zu lange auf der heißen Herdplatte steht. Ihr Blick wanderte weiter über den nackten Bauch über die muskulöse Brust bis sie letztlich nach einer gefühlten Ewigkeit an seinem Gesicht ankam. Tom hatte ihren Spaziergang über seinen Körper irritiert verfolgt, bis er selbst einen kurzen Blick an sich herunter warf und nüchtern feststellte, dass er wohl nicht für Besuch gekleidet war, aber das war ihm gerade genauso egal wie alles andere. Er sah sie abwartend an. ... Und Anna? Sie stieß erleichtert die Luft aus, als sie meinte, in der Betrachtung seines Gesichtes wieder auf sicherem Terrain angekommen zu sein, aber da hatte sie offensichtlich für einen Moment vergessen, das sein Gesicht diese tollen Augen beheimatete, die sie immer völlig aus dem Konzept brachten, weil sie darin zu ertrinken drohte. „I..., Ich... Ich...“ stotterte sie, ehe sie ihren Blick aus dem seinen löste und konzentriert geradeaus schaute, was sie allerdings wieder auf seine nackte Brust blicken ließ. Sie schloss die Augen und drängte sich mit einem hervor gezischtem „Ich kann das nicht.“ an ihm vorbei in die Wohnung. …nicht bei diesem Anblick, ging es ihr noch durch den Kopf.
Tom war bei ihrem überraschenden Vorstoß einen Schritt zur Seite getreten und machte hinter ihr mit einem ironischem Kopfschütteln eine einladende Geste. „Komm doch rein“ nuschelte er vor sich hin, ehe er die Tür langsam schloss. Er beobachtete Anna, die mitten im Raum stehen geblieben war, während sein Kopf versuchte zu begreifen was hier gerade passierte. Er war sich nicht sicher, ob er nicht eigentlich noch im Bett lag und schlief, während er in einem von ihm nicht zu kontrollierenden Traum gefangen war. Denn eigentlich war es ja sein innigster Wunsch, dass Anna doch noch in letzter Minute auftauchen würde um ihn aufzuhalten. Aber das war wohl genauso unrealistisch, wie diese ganze Situation hier.
Er rieb sich müde über seine Augen, die ihm wohl mehr als einen Streich spielten, ehe er sich gegen die Tür fallen ließ, vor der er nun stand. „WOW!“ Er machte einen großen Satz nach vorne. Das war kalt. Er drehte sich fast empört zu seiner Tür um, bevor er nochmal für einen Augenblick seinen eigenen fast unbekleideten Körper betrachtete. Ich träume also doch nicht? Vielleicht sollte ich mir dann mal was anziehen.
Selbst die nicht mehr zu leugnende Erkenntnis, dass Anna wirklich in seiner Wohnung stand, konnte ihn aus seiner gefühlsarmen Welt reißen. Völlig ungerührt ging er an Anna, die ihm immer noch den Rücken zudrehte, vorbei in den Schlafbereich seiner Wohnung und zog sich eine Jogginghose und ein T-Shirt über. Als er zurückkam realisierte er, dass Anna immer noch wie angewurzelt mitten in seinem Wohnzimmer stand, was allerdings nicht ganz der Wahrheit entsprach. Sie hatte sich in der Zwischenzeit mehrmals im Kreis gedreht, und wieder einmal versucht die richtige Entscheidung zu treffen. Bleiben, oder Gehen, oder bleiben, oder vielleicht doch... . Dann hatte sie sich endlich dazu durchgerungen bleiben zu wollen, und stand nun genau an der Stelle wie zuvor und dachte sich gerade, dass sie nach den Pirouretten, die sie am heutigen Tage geübt hatte, sicherlich große Chancen hätte in einem Ballettensemble aufgenommen zu werden. Tom ging immernoch ohne eine innere Regung an ihr vorbei, goss sich Wasser in ein Glas und stellte sich mit verschränkten Armen vor seine Küchentheke. Er wartete immer noch auf irgendeine Bewegung Annas, schließlich würde sie ja einen Grund haben warum sie hier war. Und was kommt jetzt? Noch eine Standpauke? Noch eine Erklärung, die ich nicht hören will? Als Anna immer noch wie in einer Yoga-Übung verharrter Pose stehen blieb wurde es ihm irgendwie zu doof. „Und?“ fragte er deshalb nach und trank, die blonde Frau nicht aus den Augen lassend, einen Schluck aus seinem Glas.

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Do Nov 01 2012, 23:39

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH ... jetzt mach es doch nicht soooooooo spannend!!! Evil or Very Mad


Zuletzt von *~Butterfly~* am Fr Nov 02 2012, 16:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Fr Nov 02 2012, 14:26

Ich schließ mich Butterfly an, das Timing für Ende vom Teil ist ne Gemeinheit.
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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Fr Nov 02 2012, 14:45

Verflucht, das ist soooooo gemein, Katha. Jetzt komm doch schon mit dem Rest um die Ecke, das ist ja kaum noch auszuhalten. Ich will jetzt wissen, wie es weitergeht, Himmel, A.... und Zwirn ...

Bitte bitte bitte, lass uns nicht so lange schmoren. Es ist doch Wochenende, und das Wetter ist so bäääähhh ... ich brauche etwas gegen meine aufkommenden Herbstdepressionen ...

Liebe Grüße,
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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Fr Nov 02 2012, 16:37

*~Butterfly~* schrieb:
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH ... jetzt mach es doch nicht soooooooo spannend!!! Smile Evil or Very Mad

Tastentante schrieb:
Ich schließ mich Butterfly an, das Timing für Ende vom Teil ist ne Gemeinheit.

Mini_2010 schrieb:
Verflucht, das ist soooooo gemein, Katha. Jetzt komm doch schon mit dem Rest um die Ecke, das ist ja kaum noch auszuhalten. Ich will jetzt wissen, wie es weitergeht, Himmel, A.... und Zwirn ...

Bitte bitte bitte, lass uns nicht so lange schmoren. Es ist doch Wochenende, und das Wetter ist so bäääähhh ... ich brauche etwas gegen meine aufkommenden Herbstdepressionen ...

Liebe Grüße,
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Na super, das hab ich ja gut hin bekommen. Evil or Very Mad Anstatt gesagt zu bekommen, wie super, phänomenal, toll, und überhaupt wunderbar ich geschrieben habe, bekomm ich nur mecker Mad
Aber Scherz beiseite. Der nächste Teil ist fertig und muss nur noch ein letztes Mal überlesen werden. Das schaff ich aber erst wenn hier Ruhe eingekehrt ist. Also ich denke bis 9 sollte er da sein. Rolling Eyes Wink
Bis dahin muss ich euch leider vertrösten Cool .
LG, Katha
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BeitragThema: Teil 7   Fr Nov 02 2012, 21:10

So ihr Lieben, ich bin einfach zu langsam . Aber bevor ich hier mit Worten gesteinigt werde, hier ist schon mal der Anfang vom Ende, ein zweiter Teil folgt dann gleich noch
***********************************

Annas Kopf flog in die Höhe. Toms Stimme hatte sie aus ihrer inneren,völlig irrationalen Diskussion gerissen was sie nun eigentlich tun oder sagen wollte. Und nach weiteren Sekunden des Ausharrens, trat sie schließlich auf ihn zu und schaute ihn an. Tom war erleichtert, dass sie sich endlich regte, stellte sein Glas beiseite und wartete gelassen an der Theke stehend ab. Er schob seinen Kopf ein wenig nach vorne während seine Augenbrauen ein Stück in die Höhe wanderten. Anna spürte ihren Herzschlag bis in ihren Kopf pochen, zögerte noch einmal kurz, bevor sie endlich ihren völlig trockenen und wie verklebten Mund öffnete.
„Ich… Ich kann das nicht…“, weiter kam sie nicht, denn bei diesem Satzanfang wendete Tom gleich genervt seinen Kopf zur Seite, bevor er ihr mit einer harschen Handbewegung einhalt gebot. Da Anna sowieso völlig verunsichert war, schaute sie völlig irritiert auf seine Hand und verstummte tatsächlich. Will er gar nicht hören was ich zu sagen habe? überlegte sie enttäuscht, als er begann sie unwirsch in die Schranken zu weisen. „Das habe ich heute Nachmittag schon gehört, und du wirst es nicht glauben, auch ein Tom Lanford ist in er Lage manche Dinge zu kapieren. „Aber,…“ setzte Anna erneut an und verstummte mit aufsteigendem Groll, als sie Toms abwehrenden und zugleich deprimierten Blick registrierte, der ihr mehr als deutlich zu verstehen gab, dass er es nicht hören wollte. Dann halt anders…, wenn du es so haben willst… dachte sie trotzig. Ohne lange darüber nachzudenken trat sie auf ihn zu, legte ihm die Hände in den Nacken um sein Gesicht zu sich zu ziehen und legte ungeniert ihre Lippen auf die seinen. Tom starrte auf ihre geschlossenen Augenlider und reagierte erst nach einer ordentlichen Verzögerung, denn er wusste überhaupt nicht wie ihm geschah. Er überlegte hektisch, wie er diesen Traum wohl festhalten könne, denn es fühlte sich phantastisch an wie sie ihn küsste. Langsam löste er seine vor der Brust verschränkten Arme. Seine Abwehr fiel zusammen wie ein Kartenhaus und er umarmte die kleine blonde Frau deren Nähe er sich so herbei gesehnt hatte, um sie so nah wie möglich an sich heran zu ziehen. Nur einen Moment, … nur ein paar Sekunden will ich sie nochmal spüren, ging es ihm durch den Kopf und er schob die Gedanken beiseite, die ihn mit aller Gewalt bremsen wollten, die Anna bremsen wollten. Er spürte wie sich sein Herzschlag verdoppelte und ein wunderbares Kribbeln durch seinen Körper zog, das er schon so lange nicht mehr gespürt hatte. Genau genommen, seit ihrer Nacht im Hotel, und davor… da war Fanni die Einzige gewesen, die es vermochte ihm solche Gefühle zu entlocken. Der Kuss war zärtlich aber intensiv…, er war fordernd und doch sanft, er war einfach alles… , für diesen einen Augenblick.
Aber schnell sprangen Tom seine Gedanken wieder in den Kopf, die er für einen Moment erfolgreich hinaus geschmissen hatte, und fast entrüstet schob er Anna von sich. „Anna“ stieß er mit brüchiger Stimme, und innerlich bebend vor Sehnsucht, hervor. Er wartete einen Moment auf das Abflauen seiner überwältigenden Gefühle, ehe er sie nun wieder ganz Herr seiner Stimme anfuhr. „Was soll das? Willst du es mir noch schwerer machen? Willst du mir heimzahlen, dass ich so ein Idiot war?“ Er funkelte sie zornig an, ehe er sich abwendete sein Glas in die Hand nahm und einen Schluck trank um sich zu sammeln. Aber waren die Gefühle eben noch wie davongeflogen, hatte dieser Augenblick, dieser Kuss ausgereicht, um sie wieder vollends zum Leben zu erwecken. Da waren sie wieder, seine Verzweiflung und seine Trauer, dass seine Liebe, um deren Zulassen er so lange gekämpft hatte, nicht lebbar war.
Anna stand geschockt vor ihm. Er will mich nicht mehr, war ihre erste betroffene Reaktion, ehe sie seinen Schmerz hinter seinem Zorn erfasste. Genauso wie sie ihn noch nachmittags abgewiesen hatte, versuchte auch er sich jetzt vor weiteren Demütigungen zu schützen. Als diese Erkenntnis in Annas Kopf ankam, riss sie sich zusammen und versuchte ihre Gefühle in Worte zu fassen. „Ich kann das nicht zulassen, dass du alle Menschen verlässt, die dich lieben. Gerade jetzt, nachdem du sie endlich an dich heran gelassen hast. Bruno, Paule,…“ Tom schoss herum und sah ihr in die Augen, „Sie werden es schon verstehen“ fuhr er sie an. „Was erwartest du von mir? Das ich wegen ihnen hier bleibe und mir anschaue, wie du mit Enrique herumturtelst. Soll ich mich daneben stellen wenn ihr heiratet, … soll ich vielleicht noch euren Trauzeugen mimen?“ Seine Stimme war heftig, sarkastisch und ungläubig zugleich. So taktlos, so gefühllos hatte er Anna wirklich nicht eingeschätzt. Wollte sie sich an ihm rächen? Ihm schwirrten die wirrsten Gedanken durch den Kopf, die seinen Zorn schürten, und ehe er sich versah hatte er das Glas, das er in der Hand hielt gegen die Wand zu seiner linken gepfeffert. Es zersprang mit einem lauten Klirren in tausend Teile, was Anna heftig zusammenfahren ließ.
Aber irgendwie hatte diese ganze Situation ihre Bedenkenträgergedanken verscheucht und ihr Herz wieder ausgebuddelt, das ihr endlich mit voller Kraft entgegen brüllte, dass sie was tun solle. Vielleicht war es auch gerade seine Ablehnung die ihren Kampfgeist weckte. Sie wendete ihren Blick also von der Wand und dem sie zierenden großen nassen Fleck ab, und schaute Tom tief in die Augen. Dann zuckte ein kurzes Lächeln um ihren Mund. „So wird es nicht sein. ...“ sagte sie ruhig und wieder wurde sie unterbrochen. „Was wird so nicht sein? Dass ich euer Trauzeuge werde. … Das ist ja zu gütig, ich hätte auch kein gesteigertes Interesse, glaub mir! Und jetzt geh!“ Er ging einen Schritt auf Anna zu und wollte sie Richtung Tür schieben, aber Anna wäre nicht Anna, wenn sie sich dem Vorhaben nicht stur wie ein Esel entgegen gestellt hätte. Tom hatte das Gefühl, dass sein Herz dem Glas gleich nacheifern und in tausend Teile zersplittern würde und er wusste, dass er sie bald quitt werden müsste, wenn er nicht hier vor Anna zusammenbrechen wollte wie ein kleines Kind. Und wäre es ihm vor einer halben Stunde noch völlig egal gewesen, war es ihm jetzt zuwider sich so schwach vor ihr zu zeigen. Schließlich wurde er gerade abserviert, wieder einmal, da musste er sich ja nicht noch selbst in den Dreck schubsen, damit er sich anschließend vor Scham gar nicht mehr aufzustehen traute. Aber Anna lehnte sich gegen ihn und verhinderte, dass seine Bemühungen erfolg hatten. „Nein, das werde ich nicht tun.“ sagte sie entschlossen und funkelte Tom jetzt ebenfalls wütend an, „ Das meinte ich gar nicht!“ Tom ließ von ihr ab und wendete sich mit Tränen in den Augen erneut seiner Küche zu. Er lachte höhnisch auf, und fragte sarkastisch. „Ach nein, was meinst du denn dann?“ Anna betrachtete seinen beeindruckende Schulterpartie, die sich angespannt im Takt seiner hektischen Atmung regte als wäre es ein Hunde-Baby das ihre Mutterinstinkte bis ins tiefste schürte, und wäre am liebsten zu ihm gegangen um ihn zu trösten. Aber sie traute sich nicht ihm erneut näher zu kommen. „Es wird nicht so sein, dass ich Enrique heirate.“ sagte sie stattdessen leise, denn auch wenn sie den ganzen Tag lang mehr oder weniger direkt über seinen Antrag nachgedacht hatte, war eigentlich schon nach der Begegnung mit Tom am Flughafen klar gewesen, dass sie ihn niemals hätte annehmen können, auch wenn ihr Verstand scheinbar die höhere Lautstärke erreicht, und damit ihre Herzensstimme vorübergehend übertrumpft hatte.
Sie holte tief Luft … „Wenn ich in diesem Leben wirklich noch einmal vor den Standesbeamten treten sollte,… dann nur, wenn…“ ihr Stimme drohte zu versagen, da ihre Lunge nur noch zu oberflächlichem Hecheln bereit war, aber nach einem weiteren bewussten Atemzug vollendete sie den Satz dann doch, schließlich wollte sie ja kämpfen, „… wenn du neben mir stehst und „ja“ sagst.“ Sie beobachtete ängstlich, wie Tom reagieren würde, während sie selbst bemüht war sich ihre wichtigsten Körperfunktionen immer wieder in Erinnerung zu rufen um nicht einige Sekunden später auf dem Fußboden zu kleben, wie eine abgestürzte Fliege … Aber, er reagierte gar nicht, stand da, in immer noch angespannter Haltung und bewegte sich einfach nicht. Anna wartete, wie es ihr schien eine kleine Ewigkeit, während die Wohnung in eine Stille getaucht war, die nur durch das Ticken der Küchenuhr durchbrochen wurde, das ihr schmerzhaft in den Ohren dröhnte. Schließlich schüttelte sie traurig den Kopf. Wir bekommen bestimmt den ersten Preis für das schlechteste Timing der Welt, dachte sie resigniert, als sie sich gerade aufmachen wollte, die Wohnung zu verlassen.
Aber da drehte sich Tom endlich um, ganz langsam. Er sah ihr angestrengt in die Augen, als versuche er ihr Innerstes darin zu erkennen und fragte leise. „Kannst du das noch mal wiederholen? … Ich glaube ich habe mich verhört … Vielleicht meine Wunschphantasien….“ Anna schloss für einen Moment dankbar die Augen, ehe ein liebevolles Lächeln auf ihrem Gesicht erschien. Sie legte den Kopf schief, sah ihm tief in die Augen und schüttelte schließlich schwach den Kopf. „Nein, das werde ich nicht. Ich rede mich hier noch um Kopf und Kragen. Aber … ich glaube, du hast mich ganz richtig verstanden.“ Sie lächelte, während sie beobachtete, wie die Verwirrung aus Toms Blick verschwand und sich langsam ein wunderbares Strahlen in den Vordergrund schob. Man kann in seinen Augen lesen, als wäre es ein Buch, dachte sie fasziniert, als er langsam an sie heran trat und direkt vor ihr stehen blieb. Er wisperte unsicher „Das heißt, ich träume wirklich nicht? … Du willst mir wirklich eine Chance geben?“ Anna nickte und grinste frech. „Ich kann dir gerne mal auf den Fuß treten, damit du sicher bist, dass das hier Realität ist und du nicht träumst.“ Toms Blick wanderte an ihr herab und blieb auf ihren Füßen liegen. Amüsiert wanderten seine Brauen in die Höhe. „Ähm, meinst du mit deinen Hausschuhen an den Füßen bringt das die erwünschte Wirkung?“ Anna schaute auf ihre Füße, starrte dann Tom an und gemeinsam brachen sie in schallendes Gelächter aus. Tom nahm Anna in den Arm und auch sie schlang ihre Arme um seinen Körper. Sie wiegten sich eng aneinander geschmiegt und genossen mit geschlossenen Augen das Glücksgefühl, das sie wie eine Flutwelle mit sich fortriss.
Tom wähnte sich immer noch in einem Traum, aber nach und nach musste er sich eingestehen, dass seine Gefühle einfach zu intensiv und zu schön waren, als sie erträumen zu können. Er löste sich von Anna um in ihre strahlendes Gesicht zu schauen, das er so sehr liebte, aber sogleich wurde er von Anna zu einem leidenschaftlichen Kuss eingeladen, den er nur zu gerne erwiderte. Ja Herr von Goethe, sie hatten so recht. Es ist eine himmlische Empfindung seinem Herzen zu folgen, schoss es Anna noch durch den Kopf, ehe sie ihren Verstand ins Nirwana schickte und sich gemeinsam mit ihrer großen Liebe, dem Glück des Augenblicks hingab, das in dieser Intensität wohl nur frisch Verliebten zugestanden wird.
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katha

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BeitragThema: Epilog   Fr Nov 02 2012, 21:45

Anna öffnete langsam die Augen und blinzelte wohlig in das Licht, das freundlich durchs Fenster schien. Sie fühlte sich pudelwohl in den starken Armen, die sie umfingen. Sie hob den Kopf und erblickte das Gesicht ihres Liebsten, der sie liebevoll anlächelte. „Guten Morgen“ sagte er leise und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Lippen. Ihre Augen verweilten noch einen Augenblick in den seinen, aus denen nichts als die pure Zärtlichkeit erstrahlte, die seine folgenden Worte untermalten. „Ich liebe Dich“ vernahm sie die Worte, die sie aufsog wie ein Schwamm das Wasser. Ein angenehmer Schauer lief ihr über den Rücken und sie legte ihren Kopf wieder ab um mit geschlossenen Augen diesen Moment zu genießen. Sie fühlte sich so sicher, so zufrieden und glücklich wie man nur sein konnte. Es war der perfekte Moment und sie wollte ihn am liebsten in Dosen konservieren, um immer wieder davon kosten zu können, wenn der Trubel des Alltags sie wieder einmal in ihren Strudel gezogen hatte. Als sie erneut aufblickte, durchzuckte es sie, als habe sie ein Stromschlag bekommen, der ihren kompletten Körper durchzog um an ihren Körpergrenzen nach einer Möglichkeit der Entladung zu suchen ... Denn noch ehe ihre Augen ihr gesuchtes Ziel erreicht hatten machte sich plötzlich Panik in ihr breit. Das habe ich doch schon einmal erlebt durchfuhr sie die Erkenntnis wie ein Blitzschlag, und sie erinnerte sich an ihren Traum nachdem Tom sie an seinem Geburtstag damals geküsst hatte. Bitte lass das nicht wieder nur ein Traum sein, schickte sie ein Stoßgebet gen Himmel und drehte jetzt doch ganz langsam ihren Kopf. Sie traute sich kaum hinzuschauen, aber dann ließ sie erleichtert, die Luft aus, die sie angespannt angehalten hatte. „Du bist es wirklich.“ flüsterte sie leise als sie erleichtert in Toms Augen sah, die sie verwirrt betrachteten. „Wen hast du denn erwartet?“
Sie schüttelte nur abwehrend den Kopf, während sie ihre Arme auf seine Brust legte um ihm tief in seine blauen Augen sehen zu können. Sie verweilten eine ganze Weile in dieser Pose, genossen gemeinsam, und doch jeder in den eigenen Gedanken vertieft, diesen ersten Morgen ihres neuen Lebens. Da wurde Annas Gesicht von einem vorwitzigen Sonnenstrahl geblendet und sie sah irritiert aus dem Fenster. Dann richtete sie sich auf und fragte aufgeregt. „Was hast du heute vor?“ Tom verzog missmutig das Gesicht. „Ich habe geplant heute nach New York zu fliegen, du erinnerst dich?“ Anna riss geschockt die Augen auf. „Das meinst du nicht ernst, oder?“ Ihr Körper spannte sich an und war schon zur Flucht bereit, falls jetzt die falschen Worte aus seinem Mund kommen würden... Das kann doch nicht wahr sein. Er wird mich doch nicht wieder vor den Kopf stoßen. Nicht nach dem was ich gewagt habe, nach dem was letzte Nacht passiert ist. „Doch, geplant ist das so.“ antwortete Tom gelassen, aber dann zog er sie zu sich herunter und gab ihr lachend einen Kuss. „Aber wie war das? Ein Plan ist nur ein gedachter Verlauf? Ich bin doch nicht bescheuert und haue jetzt ab.“ Anna entzog sich ihm und gab ihm empört einen Klaps auf die Brust. „Boh Tom, … tu das nie wieder.“ „Bitte.“ fügte sie leise hinzu. Ihr waren Tränen in die Augen geschossen, die entweder von der drohenden Katastrophe oder der Erleichterung her rührten, sie wusste es selbst nicht so genau, aber gerade war sie völlig fertig. Tom erschrak, als er das sah und setzte sich nun ebenfalls auf um sie fest in den Arm zu nehmen. „Ich würde das nicht noch einmal überstehen.“ flüsterte Anna und Tom schimpfte mit sich selbst wie taktlos er in seinem Überschwang gewesen war. „Entschuldige bitte.“ sagte er geknickt und hob dann ihr Kinn in die Höhe um ihr in die Augen sehen zu können. „Anna, ich werde dich nicht mehr enttäuschen. Versprochen.“ Anna atmete noch einmal tief durch, ehe sie sich mit einem gequälten Lächeln von ihm löste. „Aber um auf deine Frage zurück zu kommen“ versuchte Tom, die Stimmung wieder auf ein positives Thema zu lenken, „also ich bin heute offiziell auf Reisen, habe also Zeit. Wieso fragst du?“ Anna warf erneut einen Blick aus dem Fenster und spürte, wie die Lebenslust zurück kehrte, die sie vor einigen Minuten gepackt hatte. „Ich will raus, in den Park, an den See… Ich weiß nicht so genau, aber ich will raus in die Natur…“ Anna strahlte über das ganze Gesicht und Tom war völlig fasziniert von ihrer Energie, die aus jeder Pore ihres Körpers drang, und auch wenn er liebend gerne noch im Bett liegen geblieben wäre, ließ er sich von ihr anstecken und das war ein tolles Gefühl. „Was du willst mein Engel.“ Sagte er liebevoll, ehe er zögerte und flapsig fortfuhr, „Ähm, … meinst du das ist so eine gute Idee, mit dem Schuhwerk, das du heute Nacht anhattest?“ Anna zog ihren Mund schief. „Hm, da hast du recht. Hausschuhe sind wohl nicht ganz das richtige.“ Sie lachten gemeinsam auf, „Na dann müssen wir eben vorher in meinem Zimmer vorbei und andere Schuhe holen.“

Gesagt, getan. Eine halbe Stunde später schlenderten die beiden frisch Verliebten Hand in Hand durch den Park, wobei schlendern es nicht ganz traf. Anna war eher wie ein junger Hund, der an seiner Hand hopste und sprang, nur um dann mal wieder für einen kurzen Moment zu Ruhe zu kommen. Als sie sich dem See näherten, zog sie Tom ein Stück hinter sich her und rief herausfordernd. „Wer als erstes am See ist…“ und rannte los. Tom schaute ihr verwirrt hinterher, ehe auch er endlich seine Beine in die Hand nahm und lossprintete. Innerhalb weniger Meter hatte er Anna eingeholt, packte sie von hinten und drehte sich mit ihr auf dem Arm im Kreis, bis er sie vorsichtig wieder abstellte. „Ich würde sagen, ich habe gewonnen.“ feixte er lachend und Anna gab sich geschlagen. „Na gut, zur Belohnung bekommst du auch einen Kuss.“ Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn flüchtig. „Hm,“ brummte Tom enttäuscht, „das war alles?“ Anna lächelte ihn liebevoll an und flüsterte ihm ins Ohr. „Mehr gibt’s später, wenn wir wieder bei dir sind, versprochen. Aber vorher will ich noch in einem kleinen schnuckeligen Café frühstücken“ Er schloss genießerisch die Augen und brummte nun selig. „Ich kann es kaum erwarten... Ähm, das Frühstück natürlich.“ "Ah ja," grinste Anna wissend, ehe sie schweigend weitergingen und beide ihre Gedanken laufen ließen. Plötzlich blieb Tom stehen und zog Anna zu sich. Er sah sie nachdenklich an. „Sag mal, welchem Umstand habe ich es eigentlich zu verdanken, dass du dich doch noch umentschieden hast?“
Anna überlegte kurz, kramte schließlich in ihrer Manteltasche rum und zog ein zerknittertes Stück Papier heraus. „Meinen Eltern, wenn du es genau wissen willst,“ antwortete sie. Sie drückte ihm die Karte in die Hand, die ihrem Herzen letztlich zur Dominanz verholfen hatte. „Deinen Eltern?“ fragte er skeptisch, ehe sein Blick auf die Karte fiel. Und solch eine romantische und vermutlich total kitschige Karte? Aber dann begann er zu lesen. Die Vorderseite…, als er die Karte umdrehte, fragte er sicherheitshalber nach „Darf ich wirklich…?“ denn er drang eigentlich gerade in die Intimsphäre von Annas Eltern ein, aber sie nickte nur den Kopf. „Keine Lügen und keine Mißverständnisse mehr, also lies. Das da waren die Worte, die mich gequält haben, bis ich es endlich verstanden habe. Ihnen hast du zu verdanken, dass wir hier sind.“ Tom las und sah Anna anschließend tief in die Augen. Er nahm sie an den Händen und gab ihr einen sanften Kuss, ehe er Ingos Worte zitierte, die genauso gut aus seiner Feder hätten stammen können. „Ich danke dir für dein Vertrauen. Denn ohne das, wären wir auch heute noch nicht glücklich“ flüsterte er mit dankbarem Blick an ihren Lippen und Anna nickte schmunzelnd, ehe sie keck antwortete. „Es ist was es ist – sagt die Liebe.“ Tom löste seine Hände, legte sie sacht an ihren Hals und sie verschmolzen zu einem gefühlvollen Kuss. Ihre Herzen rasten, als suchten sie gemeinsam ein Trommelsolo hinzulegen, und die Wärme, die ihre Körper verband ließ ihnen die Hitze in den Kopf steigen, der eine hektische Atmung folgte. Ihre Zungen trafen sich zu einem wunderbaren Tanz und die Gefühle, die gleichsam wie das fast kochende Blut in ihren Adern durch ihre Körper zog, verbreitete eine kaum zu stillende Sehnsucht.
Anna war so glücklich, wie nie in ihrem Leben. Sie fühlte, dass sie endlich wieder eins mit sich war. Endlich hatte ihr Verstand eingesehen, dass das Gebrüll ihres Herzens nicht nur Blödsinn war. Dass sie ihrem Herzen folgen musste, wenn sie wieder glücklich sein wollte, und dass ein bisschen Mut einfach dazu gehörte. Er verneigte sich letztlich entschuldigend vor dem Herzen und sie reichten sich zur Versöhnung die Hand, bevor sie gemeinsam ein riesiges Fest der Versöhnung feierten, das in Anna eine wahre Gefühlsexplosion auslöste, die sie gerade genoss und offensichtlich auf Tom übertragen hatte.
Als sie sich mit geröteten Wangen und heftig atmend von einander lösten, sah Anna Tom liebevoll in die Augen und sagte verschwörerisch „Ich glaube ich verzichte auf das Frühstück im Café!“ Und Tom nickte zustimmend, während er sie schon ungeduldig hinter sich herzog.



Ende

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Sa Nov 03 2012, 11:55

OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOhhhhhhhhh ... einfach wuuuuuuuuuuuuuuuunnnnnndeeeerrrrrrrsssscchhhhööööööööööööönnnnnnnn!!! Embarassed

Aber bei einer Sache muss ich dennoch meckern ... wo war denn die Liebesnacht!?!? Mad
Schaaaaddeee das es keine gab ... aber gut ... ich denke du hattest genug Stress mit diesen Teilen! ... Wink

Schöne Idee, wundervoll geschrieben ... einfach hammer! *-*
Ich freue mich auf weitere Ideen von dir, Süße! Wink

Liebe Grüüüüßßßeeeeee Smile
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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Sa Nov 03 2012, 18:15

Ich bin platt, einfach nur platt - wieder einmal und das natürlich auch Very Happy

Diese beiden Teile waren so wunderbar, dass ich jetzt noch viel betrübter bin, dass diese Geschichte ihr Ende gefunden hat crying crying , aber ich glaube, was eigentlich zählt ist, dass es diese Geschichte überhaupt gegeben hat und dafür möchte ich dir danken.

Liebe Grüße Very Happy
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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Sa Nov 03 2012, 20:15

Hey Butterfly und Tastentante,
ich freu mich riesig, dass es euch so gut gefallen hat. Smile
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, warum ich überhaupt dazu gekommen bin, diese Story zu schreiben. Vielleicht brauchte ich mal wieder die übliche Zerissenheit und das Happy End, nachdem ich in meiner Haupt-FF, dieses Thema ja eigentlich durch habe, obwohl...? Suspect Bei AnTom weiß man ja nie, was da noch so kommt?

Na ja, auf jedenfall hat es mir Spaß gemacht, diese Story hier zu schreiben und ich hoffe, dass ich jetzt die nötige Inspiration habe um in meiner anderen weiter zu kommen. Idea

Liebe Grüße
Katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Mo Nov 05 2012, 09:47

Meine liebe Katha,

zunächst einmal sorry, dass ich die Fortsetzung deiner Story erst jetzt entdeckt habe. Ich war gestern irgendwie völlig verpeilt und am Samstag, na ja, du weißt ja ...

Tja, was soll ich sagen. "Es ist, wie es ist - sagt die Liebe". Schön, dass Anna den Mut hatte, sich gegen ihren Verstand zur Wehr zu setzen und ihrem Herzen zu folgen. Ein bisschen Herzklopfen hatte ich bei der leicht angespannten Situation zwischen den beiden in Toms Wohnung. Aber gut, am Ende haben sie sich ja beide einen Ruck gegeben und sich endlich das eingestanden, was so lange überfällig war. Der letzte Teil hat mir besonders gut gefallen - ja ich weiß, ich bin ein harmoniesüchtiger Mensch - die Ausgelassenheit der beiden ist geradzu mit Händen zu greifen. Man spürte, wie befreit beide sind. Mir sind sogar ein paar Glückstränchen über die Wangen gelaufen. Hach menno, immer so sentimental ...

Tja, was bleibt mir zu sagen, außer ... Wann kommt die nächste Story ...

Danke für diese wunderbare Zerstreuung.

Liebe Grüße,
Mini

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Mo Nov 05 2012, 20:45

Da ist er ja, der ersehnte Kommi meiner lieben Mini. Very Happy
Und ich danke dir natürlich für deine Worte, die mich riesig freuen. Smile
In der Zwischenzeit sind mir irgendwie noch so einige Sätze eingefallen die man noch ergänzend hätte schreiben können, aber gut. Mit ein wenig Abstand kommt einem ja immer noch was in den Sinn. Aber finde ich es auch ganz gelungen.
Mir war wichtig nicht einfach mit der Annäherung zu enden. Dafür ist es doch zu schön, wenn man sieht wie glücklich diese zerissen Menschen dann doch sein können, wenn sie zueinander gefunden haben.
Und ich hab dich zum Weinen gebracht? Hihi, komisches Kompliment, aber so fasse ich es mal auf. Embarassed
Da war noch was mit nächster Story... Hmmm, ich glaube ich habe da noch was auf der Liste, was dringend auf Fortsetzung wartet. Idea Ich glaube, ich versuche mich erst einmal wieder daran, bevor ich ein neues Projekt starte.
Aber du merkst ja, zwischendurch brauche ich scheinbar solche etwas kürzeren Abstecher... Wink
LG, und vielen Dank!
Katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Herz und Verstand" (Kurz-FF)   Di Nov 06 2012, 07:57

katha schrieb:
Da ist er ja, der ersehnte Kommi meiner lieben Mini.
Und ich danke dir natürlich für deine Worte, die mich riesig freuen.
In der Zwischenzeit sind mir irgendwie noch so einige Sätze eingefallen die man noch ergänzend hätte schreiben können, aber gut. Mit ein wenig Abstand kommt einem ja immer noch was in den Sinn. Aber finde ich es auch ganz gelungen.
Mir war wichtig nicht einfach mit der Annäherung zu enden. Dafür ist es doch zu schön, wenn man sieht wie glücklich diese zerissen Menschen dann doch sein können, wenn sie zueinander gefunden haben.
Und ich hab dich zum Weinen gebracht? Hihi, komisches Kompliment, aber so fasse ich es mal auf.
Da war noch was mit nächster Story... Hmmm, ich glaube ich habe da noch was auf der Liste, was dringend auf Fortsetzung wartet. Ich glaube, ich versuche mich erst einmal wieder daran, bevor ich ein neues Projekt starte.
Aber du merkst ja, zwischendurch brauche ich scheinbar solche etwas kürzeren Abstecher...
LG, und vielen Dank!
Katha

Gern geschehen, meine Liebe. Und ja, das mit den kurzen Abstechern zwischendurch, das kenne ich. Aber so profitieren wir ja alle davon. Du, weil du mal von der Hauptstory loskommst und wir Leser, weil es etwas Neues aus deiner Feder gibt ...

So, und jetzt Husch Husch (würde Virgin sagen) wieder an die Hautpstory, ich brauche Lesefutter ...

LG, Mini

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