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 AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"

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katha

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BeitragThema: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mi Dez 26 2012, 20:16

das Eingangsposting lautete :

Hallo ihr Lieben,
ich wollte euch ja eigentlich die Vorweihnachtszeit mit einer kleinen Geschichte versüßen. Aber das hat leider mal überhaupt nicht funktioniert. crying
Und mein Plan, die Story zu beenden, bevor ich beginne sie zu posten, funktioniert leider auch nicht, denn dann kommt die Weihnachtsgeschichte zu Karneval. Evil or Very Mad
Also fange ich jetzt einfach mal an, und hoffe, dass ich die letzten Teile schnell geschrieben bekomme. Wink

Wie der Titel schon sagt, geht es um Anna und Tom und eine turbulente Zeit. Aber lest einfach selbst...

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Zuletzt von katha am Mi März 20 2013, 15:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Feb 18 2013, 14:32

Liebe Mini,
wenn ich zum Ende komme, werde ich euch das schon mitteilen. Noch ist nicht Schluss ... Cool
Schön, dass ich dich ein bisschen aufmuntern konnte. Damit hat sich der Zweck doch erfüllt, und puh ... Gott sei Dank bin ich gerade an der Stelle angelangt, wo es tatsächlich sehr schööön ist.
Danke für deine lieben Worte!

LG, Katha

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~Nicky-Anna..B~

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Feb 18 2013, 21:26

ooh wie schööön Ilikeit
beide haben herzis inne augen Smile
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Feb 19 2013, 15:32

Schön, nicht wahr, meine liebe Nicky? drunken

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katha

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BeitragThema: "40"   Mi Feb 20 2013, 15:52

So meine liebe Mini, und all die anderen (eher stillen) Leser. Ich habe mich dann doch entschieden, die Zeit zu nutzen um hier den nächsten Teil einzustellen. Ich hoffe, das ist in eurem Interesse. Viel Spaß dabei!
*******************************

Während sich Anna ihre Jacke überzog und gemeinsam mit Tom die Wärme des Café verließ, blickte sie immer wieder zu ihm auf, und kämpfte mit ihrer inneren Überzeugung, ob sie bei dem geplanten Vorhaben bleiben sollte. Erst als sie von der Kälte des winterlichen Berlins erfasst wurde, ließ sie von ihren Gedanken ab, und wollte sich in ihr selbst gewähltes Schicksal fügen. Aber Tom, dem Annas Nachdenklichkeit nicht entgangen war, zögerte und schaute sie prüfend an. „Ein Königreich für deine Gedanken,“ sagte er mit schräg gelegtem Kopf. Annas Mund verzog sich langsam zu einem wissenden Lächeln, „Ha, also hatte ich doch recht, mein Retter hat sogar ein ganzes Königreich?“ sagte sie überzeugt, und Tom lachte auf. Anna sah ihm in die Augen, und nachdem sie dieser Blickkontakt schon wieder ganz unruhig machte, ging sie einfach los, das Leben war zu kurz für Kompromisse. „Komm!“, sagte sie bestimmt. Tom stand noch da und schaute sich verwirrt um, zu Lanford ging es in die andere Richtung, aber da war Anna schon stehen geblieben und schaute ihn auffordernd an, also folgte er ihr. „Ich habe mir gerade überlegt, dass wir doch eigentlich arbeiten sollten um zu leben und nicht umgekehrt … „ ließ sie ihn nun doch an ihren Gedanken teilhaben. Sie sah zu Tom auf, der neben ihr her ging und dessen Gesicht sich gerade fragend verzog. Gleichzeitig schüttelte er leicht den Kopf um sein Unverständnis zum Ausdruck zu bringen. Er hatte nämlich keine Ahnung, was sie ihm damit sagen wollte. Ein kalter Windstoß zog durch die Straße, so dass er schnell seine Jacke schloss, während er auf eine Erklärung wartete. Anna grinste mittlerweile etwas verlegen. „Na ja, … also es gibt da noch Räumlichkeiten, in denen ich mich in Zukunft wohl auch öfter aufhalten werde, und die ich auch noch nicht so richtig kenne. Vielleicht könnten wir die Führung dort beginnen? So zu sagen, dein persönliches Königreich, das du mir ja zu Füßen legen willst.“ Sie grinste ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an, während in ihr die neu entflamme Aufregung wütete. Aber sie riss sich am Riemen, wollte sich doch keine Blöße vor Tom geben, der ihr viel abgeklärter vorkam, als sie sich selbst. Tom blieb überrascht stehen. „Das heißt also, wir verschieben die Atelier-Führung und kümmern uns erst einmal ums Leben?“, stellte er fragend fest. Seine Augen blitzten vor Vergnügen auf, was Anna unmissverständlich klar machte, dass er ihre Absicht verstanden hatte, und mit ihrem Vorschlag mehr als einverstanden war. Anna trat, von seiner Reaktion ermutigt, ganz dicht vor ihn, und lächelte ihn verliebt an. „Hast du was dagegen?“ Tom schüttelte entschieden den Kopf, während er in ihre Augen versunken, blind nach ihrer Hand suchte. Er streifte sie, und diese kleine Berührung durchfuhr ihn schon wieder wie ein wärmender Strahl, der ihm seine Sehnsucht erneut bewusst machte. Er ergriff ihre Hand und lief voller Ungeduld los. „Komm, ich habe auch überhaupt keine Lust mehr, in dieser Kälte rumzulaufen.“
Kurze Zeit später öffnete Tom nervös seine Wohnungstür. Einladend verneigend ließ er Anna ein. „Bitte holde Dame, mein kleines Königreich.“ Anna lächelte würdevoll. „Vielen Dank der Herr.“ Sie trat mit einer leichten Verbeugung einige Schritte hinein, und blieb dann unsicher mitten im Wohnzimmer stehen. Ihr Blick fiel auf das Sofa, und sogleich blitzte die Erinnerung an ihre letzte Begegnung auf diesem Möbelstück vor ihrem geistigen Auge auf. Eine sanfte Röte überzog ihr Gesicht und Tom lächelte verschmitzt, hatte sie doch scheinbar ähnliche Gedanken wie er. Er trat von hinten dicht an sie heran und Anna fühlte sich sogleich ertappt, als sie seinen warmen Atem am Hals spürte und seine raue Stimme vernahm. „Wenn´s ok ist, geh ich mich mal kurz frisch machen. Ich fühl mich ein wenig schmuddelig, nachdem ich die ganze Nacht in meinen Klamotten verbracht habe.“ Anna kämpfte immer noch mit ihrer Verlegenheit, so dass sie nickte, ohne ihn wirklich anzusehen. Insgeheim war sie froh, erst einmal einen Moment für sich zu haben. „Sieh dich ruhig um, ich habe nichts zu verbergen, … und nimm dir was du möchtest.“, sagte Tom noch, und schon war er verschwunden.
Anna sah ihm hinterher, als er im hinteren Bereich der Wohnung verschwand, und irgendwie drängte sich mal wieder ihre unsägliche Verunsicherung in ihre Gedanken und Gefühle, die sie doch eigentlich hoffte, hinter sich gelassen zu haben.
Sie dachte an den letzten Besuch in diesen Räumlichkeiten zurück. Damals hatte sie die Leidenschaft übermannt, und sie hatte sich entgegen ihres Naturells einfach gehen lassen, nur um anschließend ganz schnell zu flüchten. Und heute? Heute war alles anders. War sie jetzt seine Freundin? Der Gedanke war in ihrem Bewusstsein noch nicht so ganz angekommen, konnte sie es doch gar nicht glauben, dass er sie tatsächlich wollte.
Anna startete einen Rundgang durch die Wohnung und sah sie sich dieses Mal genauer um, als beim ersten mal. Der Gesamteindruck blieb der gleiche. Es fehlten ein paar wärmende Details in seiner Wohnung, aber die vorhandenen Elemente waren wirklich edel und geschmackvoll. … und bestimmt verdammt teuer. Vermutlich ist dieses Bild teurer, als meine gesamte Zimmereinrichtung, ging es ihr durch den Kopf, als sie sich das Gemälde über seinem Sofa anschaute, und irgendwie verstärkte sich ihr seltsames Gefühl. Sie versuchte es zu ignorieren, ging einfach weiter, und nachdem sie den Wohnbereich eingehend betrachtet hatte, und auch die kleine Küche einer Inspektion unterzogen hatte, ging sie zögerlich zur Trennwand, die das Wohnzimmer begrenzte. Vorsichtig schaute sie um die Ecke, und sog langsam die Luft ein. … Das ist dann wohl das Schlafzimmer … Als ihr Blick an dem großen Bett hängen blieb, dass mit seinen in warmen Farben gehaltenen Kissen und Decken sehr kuschelig und gemütlich aussah, schoss ihr sofort das Blut durch die Adern. Ihr Herz klopfte laut und ihre Atmung wurde hektisch, denn es war völlig vorhersehbar, dass sie in nicht allzu langer Zeit genau dort landen würden. Sie wollte es, und sie war sich fast sicher, dass sich auch Tom danach sehnte, aber plötzlich machte ihr der Gedanke daran, und auch der Gedanke an die Zukunft, Angst. Schnell trat sie wieder zurück in den Wohnbereich und ließ sich in den schwarzen Sessel fallen, während ihre Augen wie magisch vom Sofa angezogen wurden. Erneut schossen ihr Bilder von Toms nackten Körper durch den Kopf, und sie fühlte seine Hände quasi auf ihrer Haut. Ihre Aufregung wuchs unaufhaltsam weiter. Oh Mann, was ist nur los mit mir? Ich … Vielleicht sollte ich … Ne, Anna jetzt mach keinen Quatsch. Tom meint es ernst, jetzt mach keinen Fehler, den du nur allzu schnell bereuen würdest, ermahnte sie sich. Sie rieb sich übers Gesicht und zwang sich an Ort und Stelle sitzen zu bleiben, am liebsten wäre sie nämlich aufgesprungen und weggelaufen. Diese nicht zu unterdrückende Sehnsucht nach ihm verunsicherte sie total, und hinzu gesellte sich eine Angst, die sie selbst noch ergründen musste. Sie zog ein Kissen hinter ihrem Rücken hervor und krallte haltsuchend ihre Finger hinein, während in ihrem Kopf die Gedanken unaufhaltsam flossen. Ja, es war Angst, was sie erfasste. Angst davor, dass er es nicht ernst meinte, Angst davor, dass er sie fallen lassen würde. Scheinbar gibt es da einen Anziehung zwischen uns, aber wie soll das aussehen, wenn wir wirklich zusammen sind?, fragte sie sich verzweifelt. Wer bin ich denn schon? Anna Polauke, die mit nichts aufwarten kann. Beruflich bislang ein unbeschriebenes Blatt, persönlich nur durch Unsicherheit und Versagen glänzend, und in der Liebe noch ziemlich unerfahren. Was habe ich ihm zu bieten, dem Tom Lanford, Geschäftsführer einer großen Firma, meinem künftigen Chef. ... Tom hat eine Lebenserfahrung, die ich in meinem Leben vermutlich nie erreichen werde. Er hat bestimmt die besten Schulen besucht, hat die Welt schon gesehen, und bestimmt jede Menge beeindruckende Menschen kennen gelernt. Und jetzt will er sich mit mir abgeben? ... Ich bin doch ein Niemand in seiner Welt… dachte sie verzagt.
Anna wusste selbst nicht was geschehen war, was dazu geführt hatte, dass sie plötzlich so zweifelte. Aber sie wusste, dass sie sich klein fühlte, jämmerlich und klein. Da war nichts mehr von Aufregung und Aufbruch zu spüren, jegliche Frechheit, die sie die letzten zwei Tage immer wieder aus peinlichen Situationen befreit hatte, war dahin. Entschlossen der für sie unausweichlich erscheinenden Katastrophe zu entgehen, wollte sie gerade die Flucht ergreifen, als sie die tapsenden Schritte von Toms nackten Füßen vernahm, die sich ihr näherten. Sie schloss die Augen und atmete einige Male tief durch. Jetzt bleib ganz ruhig, und warte mal ab was passiert, versuchte sie sich zusammen zu reißen, und sich wieder von ihrem Trip der Selbstzweifel runter zu holen, und da war er schon angekommen. Tom trat hinter den Sessel, indem sie saß, und lächelte in sich hinein. Dann legte er seine Hände auf ihren Schultern, und gab ihr einen sanften Kuss auf die Wange. Sein Atem rief ein erregendes Kribbeln in ihr hervor, als er sie mit leiser Stimme ansprach. „Da bin ich wieder. Sauber und frisch. Und du? Alles in Ordnung?“ Seine Hände strichen zärtlich ihre Arme hinab und Anna überlief ein wohliger Schauer, der ihre zweifelnden Gedanken sogleich in den Hintergrund schob. Was hatte sie sich denn gerade so verrückt gemacht? Sie sah vorsichtig zu ihm auf, und als sie in seine liebevoll glänzenden Augen sah, beruhigte sie sich ein wenig. „Du hast ja noch gar nichts zu trinken. Du solltest dich doch bedienen.“ sagte Tom mit leisem Unwillen in der Stimme. „Soll ich uns einen Tee machen?“ Anna nickte dankbar. „Ja gerne.“ Und da war er auch schon wieder weg, sprang leichtfüßig die zwei Stufen zur Küche hinauf, schmiss sein Shirt, das er lediglich über seine Schulter geschmissen hatte, auf die Theke, und machte sich am Wasserkocher zu schaffen. Anna stand auf, und gesellte sich zu. Es war definitiv besser sich von ihren zweifelnden Gedanken abzulenken, anstatt darin zu versinken.
Ihr Blick fiel auf Toms durchtrainierte Rückansicht, und sie war einmal mehr völlig beeindruckt von seinem Körper, vor allem weil diese Aussicht ihr gerade einen leisen Vorgeschmack darauf gab, was sie erwartete. Ihre Zunge glitt lüstern über ihre Lippen, als gleichzeitig der Schwarm Schmetterlinge, der scheinbar eine neue Heimat in ihr gefunden hatte, zu einer weiteren Flugshow startete.
Tom war froh über seine Beschäftigung, denn auch er hatte mit sich zu kämpfen. Er hatte gehofft, dass ihn die Dusche ein wenig beruhigen würde, war er doch tatsächlich nervös wie ein Teenie, der sich über seine erste Liebe freute. Aber irgendwie hatte das nicht so richtig funktioniert. Die bloße Anwesenheit Annas in seiner Wohnung hatte seinen Puls in den hohen Regionen gehalten, in denen er sich wohl sonst nur bewegte, wenn er joggen ging. Aber irgendwie fühlte es sich auch verdammt gut an, und drängte ihn zur Eile. Er wollte so schnell wie möglich wieder bei ihr sein, bei seiner Anna. Er hatte sich flüchtig abgetrocknet und war in eine saubere Jeans geschlüpft, um schnell wieder zu ihr zu eilen. Und als er sie dann wieder vor sich hatte, sie so unschuldig wirkend in seinem Sessel sitzen sah, hätte er sie am liebsten in sein Bett verfrachtet und wäre über sie hergefallen. Aber ganz der Gentleman hatte er sich dezent zurückgezogen, um sich erst einmal auf seine Gastgeberrolle zu konzentrieren, was ihm außerordentlich schwer fiel, da er die kribbelnden Blicke Annas auf seinem Körper spürte.
Und mit dieser Einschätzung lag er ganz richtig. Anna stand da und sah auf Toms glatte Haut, auf der noch vereinzelte Wassertropfen glänzten. Sie beobachtete fasziniert sein Muskelspiel, was sich bei jeder seiner Bewegungen deutlich abzeichnete, und war völlig gefesselt von diesem Anblick. Und als er sich dann noch bückte, um Tassen aus dem Unterschrank zu holen, und sein knackiger Hintern in seiner cool auf den Hüften sitzenden Jeans sichtbar wurde, spürte sie, wie die Hitze durch ihren Körper zog und ihre Körpertemperatur bedenklich in die Höhe trieb. Ihre Atmung wurde ganz flach, und auch als Tom sich zu ihr umdrehte, die Tassen abstellte und Teebeutel hinein hing, konnte sie sich nicht von seinem Anblick lösen. Tom registrierte Annas gefesselte Mimik, und grinste stolz in sich hinein, während sein Herz unter ihren Blicken dahinschmolz, und ihm ein aufgeregtes Ziehen durch den Körper schickte. Er zog amüsiert eine Augenbraue in die Höhe. „Und, wie gefällt dir was du gesehen hast? … Mein Königreich ist doch wirklich überschaubar, oder?“ Seiner Stimme war leichte Anzüglichkeit zu entnehmen, aber Anna musste überhaupt erst einmal zurück in die Realität finden, so dass sie diesen Unterton überhörte. Sie riss ihre Aufmerksamkeit endlich von seinem Körper los und schaute Tom in seine belustig blitzenden Augen. „Oh ja, sehr schön … deine Wohnung.“ stammelte sie, und Tom drehte sich grinsend um, um den Wasserkocher zu holen und die Tassen mit dem heißen Wasser zu füllen. Er sagte nichts, wollte er Anna doch nicht noch zusätzlich verunsichern, denn sie schien gerade alles andere als cool. „Ich … Ich müsste da mal wohin,“ stotterte sie völlig überfordert vor sich hin. „Einfach durchs Schlafzimmer, und geradeaus die Tür,“ sagte Tom, und griff endlich nach seinem Shirt um es sich überzuziehen. Anna betrachtete dieses Schauspiel noch kurz, ehe sie mit hochrotem Kopf fast flüchtend Richtung Bad verschwand. Sie zwang sich sein Bett zu ignorieren, als sie daran vorbei ging, und als sie gerade erleichtert die Tür hinter sich schloss, hörte sie im Hintergrund gerade noch, dass es an der Tür klingelte.

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Feb 21 2013, 00:25

Aiaiaiaiai ... wie toooooooooooll! Very Happy

Sie haben es endlich geschafft ... naja eigentlich eher Tom ... er hat ja den ersten Schritt getan! Smile Ich freu mich sooo. Very Happy Ich LIEBE es wenn die beiden zsm kommen kommen und am Anfang noch so schüchtern und ängstlich sind. Smile Wink

Aber Annas Gedanken ... ooohhh neee! No Was isn jetzt los!? Warum denkt die sowas!? Die soll sich doch glücklich schätzen, dass ein so erfolgreicher Mann nicht spießig ist und meint, nur Frauen die "seinesgleichen" sind, auswählen zu müssen! Suspect Also ... manchmal versteh ich die echt nicht! Mad

Oh, ooohh ... irgendwie schwant mir übles nachdem ich gelesen habe das es an der Tür geklingelt hat ... hoffentlich wird ihr lang ersehnter Abend nicht zerstört und Anna wird entweder verscheucht oder versteht wieder mal etwas falsch!!! Suspect No Evil or Very Mad

danke für die wunderschönen Teile! Ilikeit

Warte sehnsüchtig auf eine baldige Fortsetzung! Embarassed

Knutschi
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Feb 21 2013, 07:39

Na holla die Waldfee ... Anna muss doch schon fast sabbern ... Aber gut, das ist wirklich sehr anschaulich geschildert. Meine Gesichtsmuskeln tun schon wieder weh vom Dauergrinsen. Und wer ist der Störenfried an der Tür nun schon wieder? Wollen doch mal hoffen, dass das nicht Fanni ist, die es sich vielleicht nun ausgerechnet anders überlegt hat und zu ihm zurückwill ... confused Mhmm, wohl eher unwahrscheinlich, aber ... ich hab schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen. Man weiß ja nie, mit was für neuen Schockern du um die Ecke kommst ...

Ich freu mich auf die Fortsetzung ... bin schon ganz hibbelig.

LG, Mini

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ist manchmal der beste Weg,
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Do Feb 21 2013, 14:54

Tja, wer kommt denn da? idontknow . Ich weiß es nicht, ... oder vielleicht doch? Razz
Da sind sie also endlich zusammen, obwohl, was heißt endlich, eigentlich hat es ja kaum zwei/drei Wochen gedauert, aber was kommt jetzt?
Das Anna so unsicher ist, hängt halt mit ihrer verkorksten Vergangenheit zusammen, und Tom ... ? Na hoffentlich weiß wenigstens er, was er will ...

Aber ich glaube, jetzt müssen wir dann wirklich erst mal schauen, wer denn da stört.

Aber Mini, ich denke die Sabbergefahr, die du sehr richtig erkannt hast, ist damit erst einmal gebannt. Manchmal ist Ablenkung ja auch gar nicht so verkehrt Rolling Eyes

LG, und vielen Dank für euer amüsanten Kommis!
Katha

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BeitragThema: "41"   Fr Feb 22 2013, 22:38

So, da wollen wir doch mal sehen, wer die Zwei stört ...
********************************

Anna ließ sich gegen die Innenseite der Badezimmertür sinken und atmete tief durch. Jetzt krieg dich endlich mal wieder in den Griff, ermahnte sie sich, und war fast erleichtert, dass es gerade geklingelt hatte, obwohl sie sich gleichzeitig fragte, wer da wohl kam. Sie erledigte schnell ihr Geschäft, und stützte sich dann auf dem Waschbecken ab, während sie zweifelnd über sich selbst, in den Spiegel schaute. Dass sie alleine bei Toms Anblick so aus der Fassung geriet … . Sie schüttelte den Kopf. Hast du dich nicht eben noch gefragt, was du ihm zu bieten hast? Jetzt weißt du zumindest, was er dir zu bieten hat, und dass du darauf bestimmt nicht verzichten willst, egal was dann kommt.
Anna war einerseits beschämt bei ihren frivolen Gedanken, aber sie wusste, dass sie gegen ihre Gefühle nicht ankommen würde, und beschloss sich einfach auf die Situation einzulassen. Sie öffnete vorsichtig die Tür und horchte. Wer ist da wohl gekommen?
„Hallo Papa, was machst du denn hier? Ich dachte, ihr seid in der Schweiz?“, hörte sie Tom gerade sagen. „Hallo mein Sohn, na das ist ja eine tolle Begrüßung.“ Oh Gott, das ist Bruno Lanford, was wird er wohl sagen, wenn er mich hier sieht? Durch diese Wendung der Situation wurden Annas Zweifel, die sie gerade erst erfolgreich verdrängt hatte, wieder aus der Tiefe ihrer Seele heraufbeschworen. Ist ja alles schön und gut, wenn wir alleine sind, aber was ist, wenn wir in die Öffentlichkeit treten? Wird Tom dann wirklich zu mir stehen? „Hier bist du. Ich hatte eigentlich erwartet, dich in der Firma an deinem Schreibtisch anzutreffen,“ sagte Bruno gerade, und seine Stimme war das Erstaunen zu vernehmen. Die Erklärung, warum er nicht in den Bergen war, hatte Anna wohl verpasst. Sie trat ins Schlafzimmer, und schloss leise die Tür hinter sich. Zögerlich machte sie sich auf den Weg Richtung Wohnzimmer. Oder sollte sie doch lieber im Hintergrund bleiben, und warten was Tom tat? Sie blieb zweifelnd stehen.
Tom hatte seinen Vater, verwirrt davon, dass dieser hier in Berlin war, und genervt, weil er doch gar keine Lust auf weitere Gesellschaft hatte, umarmt. Und schon saß Bruno auf Toms Lieblingssessel und grinste ihn an, als habe er eine große Neuigkeit zu berichten. Tom setzte sich langsam zu ihm. Was will er wohl? Das Grinsen auf seinem Gesicht …?, fragte er sich, und versuchte den Spannungsmoment, den Bruno ganz offensichtlich aufbauen wollte, ein wenig abzukürzen. „Und? Du siehst aus, als wolltest du mir was mitteilen?,“ fragte er skeptisch. Brunos Grinsen wurde noch breiter, und Tom verzog genervt das Gesicht. Er hasste es, wenn sein Vater mal wieder einen seiner großen Auftritte zelebrierte. „Tom, ich habe gestern mit deiner Schwester über dich gesprochen, und wir sind uns einig,“ ertönte die tiefe Stimme Brunos voller Inbrunst. „Wir haben beschlossen, dass es tatsächlich das Beste ist, wenn wir deinem Drängen nachgeben.“ Toms Brauen hatten sich fragend zusammen gezogen. „Schön, dass ihr ein so ausgiebiges Gesprächsthema gefunden habt. Da war euer Weihnachtsabend ja gerettet. Aber … welches Drängen meinst du?“ Irgendwie braute sich ein seltsames Gefühl in ihm zusammen, und außerdem fragte er sich, wo Anna blieb, und ob das wohl ein passender Moment wäre, sie als seine Freundin vorzustellen. Ob Anna dazu schon bereit ist? ging es ihm durch den Kopf. Ihm war ihre Verunsicherung nämlich nicht entgangen. Aber jetzt wollte er erst einmal wissen, was Bruno auf Lager hatte, und dieser richtete sich auch gerade auf, um seine Botschaft in gebührender Weise an den Mann zu bringen. „Wir werden einen neuen Standort in Barcelona aufbauen, wie du es wolltest,“ tönte seine mit Pathos geschwängerte Stimme durch die Wohnung, und Toms ungutes Gefühl verstärkte sich. Bruno merkte aber gar nicht, dass Toms Reaktion eher zurückhaltend war, war er doch viel zu sehr in seiner grandiosen Idee gefangen, die eigentlich die seiner Kinder gewesen war. „Und du Tom, wirst schon Anfang des Jahres nach Barcelona gehen und das Projekt betreuen und die Leitung übernehmen. Na, was sagst du dazu?“ Bruno sah seinen Sohn erwartungsvoll an, war er doch zum Höhepunkt seiner Nachricht gekommen. Tom riss jedoch, alles andere als begeistert, erschrocken die Augen auf, ... und auch Anna hatte die Worte vernommen, und ließ sich nun langsam aufs Bett sinken. Er will weg hier. Er will mich also gar nicht für länger, … deshalb hatte er sich die Fragen, die sich ihr aufgedrängt hatten, vermutlich selbst auch gar nicht gestellt. Ich habe es doch gewusst. Wahrscheinlich wollte er einfach noch ein paar Spaßeinheiten, bevor er sich aus dem Staub macht und das Land verlässt. Anna stiegen Tränen in die Augen. Tränen der Enttäuschung, und auch der Wut, denn auch wenn sie sich Toms Welt nicht so richtig gewachsen fühlte, war sie sich für ein paar schnelle Abenteuer dann doch zu schade. Ihr Brustkorb zog sich schmerzhaft zusammen und sie schnappte hektisch nach Luft. Sie wollte nur noch raus hier, überlegte, ob sie einfach aus der Wohnung rennen sollte, aber dann hätte sie an Bruno und Tom vorbei gemusst, und sich damit auch ihrem künftigen Lehrmeister zu erkennen gegeben, und diese Schmach wollte sie sich dann doch ersparen. Also würde sie wohl abwarten, bis Lanford Senior wieder ging.

Tom schüttelte ungläubig den Kopf, und schloss für einen Moment ernüchtert die Augen. Ja, er hatte die letzten Monate immer wieder diesen Vorschlag unterbreitet. Er hatte sich davon in doppelter Hinsicht etwas versprochen. Einerseits war es geschäftlich mit Sicherheit lohnenswert, und andererseits hatte er das Gefühl gehabt, dass ihm ein Ortswechsel gut tun würde, um endlich aus diesem Berlin zu verschwinden, was für ihn mit soviel Trauer und Verzweiflung verbunden war. Und jetzt, was sollte er nur tun?
„Oh,“ sagte Tom noch immer völlig ratlos, denn sein Vater wartete offensichtlich voller Enthusiasmus auf die begeisterte Reaktion seines Nachwuchses. „Das sind in der Tat Neuigkeiten.“ Bruno klatschte voller Begeisterung in die Hände. „Nicht? Ich habe heute mit Fernando telefoniert. Er sagt uns einen riesigen Erfolg voraus, und er wird dich in allen Belangen unterstützen.“ Er machte den Eindruck als schäume er über vor Glück. Aber dann legte er seinen Kopf schief und verzog skeptisch das Gesicht, er realisierte nämlich langsam, dass Toms Reaktion sehr gemäßigt war. „Tom, was ist los? Du wolltest doch unbedingt nach Barcelona investieren?“ Seine Stimme enthielt eindeutig eine drohende Note, und Tom wusste, dass er diese Neuigkeit und die damit verbundene Aufgabe eigentlich freudig hätte aufnehmen sollen, aber in ihm sträubte sich einfach alles. „Ja, du hast recht. Ich bin davon überzeugt, dass sich dieser Schritt lohnt, aber …“ sagte er in seiner Rolle des Geschäftsführers, schob aber einen Einwand hinterher, da sich der Privatmann in ihm entschieden weigerte, nur die Nebenrolle zu spielen. Er holte tief Luft und schaute seinen Vater, der jetzt explosiv auf der Sesselkante saß, vorsichtig an. „Ich kann im Januar nach Barcelona fliegen, aber …,“ er stockte erneut, und Bruno sprang jetzt wirklich auf, als hätte man ihn gezündet. „Tom was ist los? Was, aber?“ Er stand jetzt in voller Größe, und mit in die Hüfte gestemmten Händen, vor dem Wohnzimmertisch aufgebaut, und Tom dachte einen Moment, dass nur noch die rot unterlaufenden Augen und die rauchenden Wölkchen neben seinen Ohren fehlten, um das Cartoon perfekt zu machen. Dieser amüsante Gedanke gab ihm ein wenig seiner Selbstsicherheit zurück. Er schaute jetzt etwas ruhiger zu seinem Vater auf und sagte in überzeugtem Ton. „Ich stehe für die Aufgaben dort nicht mehr zur Verfügung. Ich werde Berlin nicht verlassen.“ Jetzt war es raus.
Brunos Kopf nahm eine dunkle Rotfärbung an, und Tom ging durch den Kopf, dass jetzt wohl auch noch die bebenden Linien eines kurz vor dem Abschuss stehenden Raketenkörpers hinzugefügt werden müssten. „Was soll das heißen, du stehst dafür nicht mehr zur Verfügung?" Brunos Stimme hatte eine gefährliche Lautstärke erreicht, die jeden anderen bestimmt in die Flucht getrieben hätte. Aber Tom kannte ihn ja lange genug, um damit umgehen zu können. „Du willst also weiterhin deiner unsäglichen Vergangenheit nachhängen, statt dich neuen Aufgaben zu stellen? Du wirst es wohl nie kapieren. Dann lass dein Leben doch an dir vorüber ziehen … .“ Bruno starrte seinen Sohn wütend an, und das Grinsen, dass er in dessen Gesicht entdeckte, entschärfte die Situation auch nicht gerade. Aber Tom konnte nicht anders, und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, zog er jetzt auch noch skeptisch eine Augenbraue in die Höhe, ehe er in spöttischem Ton zu sprechen begann. „Das heißt, ihr seid zu diesem Entschluss gekommen, um mir einen Gefallen zu tun? Sehe ich das richtig?“ mutmaßte Tom, und fügte gelassen hinzu, „Das ist nicht nötig.“ Er erinnerte sich an sein letztes Gespräch mit Isa, als sie ihm gesagt hatte, dass sie sich wünschte, dass er endlich wieder richtig leben würde, und er war sich fast sicher, dass sie es war, die alle Hebel in Bewegung gesetzt hatte, um Bruno zu überzeugen. Aber wenn das der Ursprung der Entscheidung war, war das doch quasi eine Einladung seine neue Liebe kundzutun, und Isabella war ja schließlich nicht ganz unschuldig daran, dass er Anna begegnet war. Bruno rieb sich über sein Gesicht, das jetzt, nur einige Minuten nach seiner Ankunft in dieser Wohnung, um Jahre gealtert aussah, und begann vor Tom auf und ab zu laufen. „Was heißt hier, dir einen Gefallen zu tun? Natürlich geht es um Lanford, … aber vor allem geht es darum, dass mein einziger Sohn endlich aus seinem Trauertal errettet wird. Ich kann mir das einfach nicht länger ansehen, … und selbst Isabella hat die Hoffnung aufgegeben, dass du hier in dieser Umgebung noch einmal glücklich wirst. Das geht doch so nicht weiter. Du verkriechst dich hinter deiner Arbeit, als wäre es alles was im Leben zählt. Verdammt Tom …,“ wetterte Bruno vor sich hin, und Toms Grinsen wurde immer breiter. Er stellte gerade fest, dass seine Familie ja schon ziemlich durchgeknallt war, aber er fand sie gerade deshalb durchaus liebenswert.
„Und weil das so nicht weiter geht, und ich viel zu viel arbeite, anstatt zu leben, bekomme ich noch mehr Arbeit?“ fragte er belustigt. Und Bruno hielt plötzlich in seinem Lauf inne, und sah seinen Erstgeborenen mit zusammen gekniffenen Augen an. „Sag mal, verarschen kann ich mich alleine. Du wolltest doch unbedingt weg aus Berlin. … Also sag mir jetzt was passiert ist?“ Tom wurde nachdenklich, sollte er seinem Vater von Anna erzählen? Eigentlich hätte er ja gerne, aber waren sie schon so weit? Vor allem, war Anna schon soweit? Er hatte sich gerade erst zu ihr bekannt, und eigentlich hatte Anna noch nicht wirklich was dazu gesagt, auch wenn er die Zeichen, die sie gesendet hatte, als eine Art Zustimmung verstanden hatte. Hinzu kam die Tatsache, dass Anna sicherlich nicht immer noch auf Toilette war, und der Unterhaltung vermutlich im Hintergrund folgte. Und dass sie sich nicht einfach zu ihnen gesellte, war ein weiteres Zeichen für ihn, dass sie wohl noch sehr verunsichert war.
Er entschied sich also letztlich dagegen sein Geheimnis schon preis zu geben, aber trotzdem wollte er seinen alten Herrn nicht länger zappeln lassen, und ihn beruhigen. Er nahm also all seinen Mut zusammen und sagte ausweichend, „Papa, mir geht es gut, blendend sogar.“ Bruno sah Tom an, als überdenke er die Theorie, ob er von Außerirdischen entführt, und nach erfolgreicher Gehirnwäsche wieder auf die Erde entlassen worden war, und schnaubte schließlich ungläubig. Er musterte seinen Sohn für einige Zeit eingehend, so dass dieser sich fühlte, als würde er von Röntgenstrahlen gelöchert, aber da musste er jetzt wohl durch. „Du siehst tatsächlich anders aus,“ folgerte Bruno nachdenklich, und Tom zog seine Augenbrauen in die Höhe und nickte zustimmend. „Ich werde es dir erklären, aber nicht jetzt,“ versuchte er seinen Vater zu beschwichtigen. „Lass uns übermorgen darüber reden, okay?“ Bruno war immer noch nicht wirklich überzeugt, und außerdem konnte er gar nicht damit umgehen, dass er mit seinem Vorhaben auf Grund gelaufen war ohne dafür eine ordentliche Erklärung geliefert zu bekommen. Grummelnd drehte er sich letztlich zur Tür, blieb aber nochmal stehen und warf Tom einen weiteren prüfenden Blick zu. „Du bist wirklich sicher?“ Tom nickte, „Ja ich bin sicher. Ich werde Berlin nicht dauerhaft verlassen.“ „Und du willst mir nicht sagen warum?“ Toms Mund umspielte ein Lächeln, da ihn die Neugier seines Vaters amüsierte. „Noch nicht, aber du wirst es erfahren. Versprochen.“ Bruno schüttelte erneut unwillig den Kopf. „Da kann doch nur eins dahinterstecken,“ grummelte er, und öffnete nun wirklich die Wohnungstür. Mit einem entschiedenen „Übermorgen. Und wenn du dann keine überzeugenden Argumente hast, dann gehst du,“ verließ er schließlich die Wohnung. Tom ließ sich gegen die Rückenlehne des Sofas fallen und stieß die Luft aus. Puh, Gefahr gebannt. Er rieb sich über sein Gesicht und schüttelte ungläubig über das was da gerade passiert war den Kopf.

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Sa Feb 23 2013, 18:16

wuhu was für teile Surprised
hab mir schon gedacht das einer der landfordsche ana tür geklingelt hat, bin gespannt was bruno über anna sagen wird wenn tom ihm sagt das sie seine liebe ist Smile
mensch anna leg mal deine trüben gedanken bei seite und geniesse diese zeit mit tom .....

bin gespannt wies weiter geht drunken
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Feb 24 2013, 18:42

Hey Kati ... wann kommt denn der nächste Teil!? Bin jetzt übelst auf Annas Reaktion gespannt ... biiiiiiiiitttttteeeeeeeeeee poste den nächsten Teil doch ... brav

LG Ani
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Feb 24 2013, 19:02

Hallo ihr beiden,
wenn ich es schaffe, dann kommt heute noch was, aber ich bin ziemlich angeschlagen und außerdem schon wieder als Krankenschwester unterwegs, und ehrlich gesagt, steht mir gerade wenig der Sinn nach Konzentration. Mal sehen, was ich tun kann Rolling Eyes

Liebe Grüße

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Feb 24 2013, 19:17

GutenAbend
Hmhm ... vielleicht lässt sich ja doch was machen ... versuch's einfach!

Ich versuche jetzt auch etwas an meinem Teil zu arbeiten ... eigentlich wollte ich es für heute sein lassen, weil ich nach dem Feiern gestern übelst verkatert bin ... -..-" Embarassed Aber die Langeweile siegt und nachdem ich den ganzen Tag faul im Bett gelegen habe, mache ich jetzt doch mal was sinnvolles! Wink Smile

LG
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So Feb 24 2013, 21:42

Ne, sorry, ich gebe auf, mein Kopf dröhnt nämlich, als wäre ich auch gerade mit einem riesigen Kater aufgewacht. Aber das tut er schon den ganzen Tag, und ich hatte nichtmal den Spaß davor. Ein halbes Glas Wein wird es wohl nicht gewesen sein.
Gute Nacht,
und Butterfly, ich kann mich nur wiederholen. Ich freu mich drauf!

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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Feb 25 2013, 07:56

Ach, meine liebe Katha. Vielen Dank für diesen wunderbaren Teil. Ich hab mich ein bisschen wie Anna gefühlt. Mit angehaltenem Atem hinter der Mauer stehen und lauschen, was der Liebste sagt. Aber ich denke, dass Tom das ganz gut gemeistert hat. Sollte Anna doch auch so sehen, oder????????

Nun gut, ich denke, die beiden sollten in Ruhe darüber sprechen und schließlich diesen Schritt an die Öffentlichkeit gemeinsam wagen.

Gut gemacht, Tom. Und Bruno? Na ja, wie er eben leibt und lebt ...

LG, Mini

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Feb 25 2013, 09:11

Ja, meine liebe Mini,
da hat sich Anna wohl lieber im Hintergrund gehalten, und ansich denke ich auch, dass Tom das ganz gut gemeistert hat, auch wenn Bruno das wohl anders sieht.

Dann sollte ja jetzt alles klar sein... Rolling Eyes

Lieben Dank für deinen Kommi, super

LG, Katha

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BeitragThema: "42"   Mo Feb 25 2013, 14:37

So, da will ich euch mal nicht länger warten lassen. Wink
Hihi, da habe ich doch nochmal ein paar Schnitzer ausgebügelt. Hoffe ich zumindest
*************************************

Tom hoffte inständig, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte und Anna es nicht falsch verstehen würde, dass er sie nicht erwähnt hatte, und dafür brauchte er dringend eine Bestätigung. Jetzt. Er sprang auf, ging in Richtung Schlafzimmer, und blieb stockend an der Trennwand stehen. Sie saß zusamengesunken auf seinem Bett, und ihm zog sich sogleich ängstlich das Herz zusammen. Sie wirkte alles andere als glücklich, eher wie Jemand, dem man gerade etwas Schlimmes offenbart hatte. Ihr Blick war stur geradeaus gerichtet, und sie schien völlig in ihren Gedanken versunken. Verwirrt überlegte er, was wohl in ihrem Kopf vorging. Er hatte ja vermutet, dass sie dem Gespräch gefolgt war, gab es in seiner Wohnung ja auch wenig Möglichkeiten sich dezent zurückzuziehen, aber wie sie da saß und vor sich hin stierte, bestätigte seine Sorge, dass sie nicht ganz glücklich war, mit dem was sie gehört hatte. Dabei war er sich eigentlich keiner Schuld bewusst. Er hatte ja immerhin sehr konkret geäußert, dass es da was gab, was ihn hier in Berlin hielt, und dass er diesen Tatbestand auch kundtun würde. Nur eben nicht heute. Er hatte sich doch mit Rücksicht auf sie so entschieden, um sie nicht zu überfahren. Hatte er es trotzdem verbockt?
In diesem Moment hob Anna den Kopf und sah ihn mit undefinierbarem Blick an an. Sie wusste nicht, was sie sagen sollte, tobten doch in ihr die verschiedensten Gedanken und Gefühle, die sie erst einmal sortieren musste. Zu Beginn des gehörten Gesprächs war sie geschockt gewesen, dass Tom scheinbar die Stadt verlassen wollte, und sie hatte völlig enttäuscht den Schluss daraus gezogen, dass Toms Gefühlsbekundungen wohl doch nicht so ehrenhaft waren, wie sie es sich gewünscht hatte, aber dann … . Erst hatte sie gar nicht mehr zugehört weil sie völlig in den Strudel ihrer Gedanken gezogen worden war, bis Brunos Stimme plötzlich doppelte Dezibelwerte erreichte, und sie damit wieder zurück in die Realität geholt hatte. Und was sie dann vernommen hatte, hatte ihr fast noch mehr den Boden unter den Füßen geraubt, als die gerade noch gefühlte Enttäuschung. Tom hatte klar formuliert, dass es ihm gut gehe, sogar blendend, und dass er definitiv nicht die Stadt verlassen würde. Anna hatte die Luft angehalten und hektisch darüber nachgedacht, ob sie sich zu erkennen geben sollte, aber irgendwie hatte sie dieser Schritt völlig überfordert, genauso, wie sie die jetzige Situation überforderte. Weiß er überhaupt worauf er sich einlässt? Auf eine junge, unsichere Frau, die ständig mit der Welt und vor allem mit sich selbst hadert? hatte sie zweifelnd überlegt, ob es nicht zu früh war Nägel mit Köpfen zu machen. Aber dann hatte Tom seinen Vater auf später vertröstet, was wohl bedeutete, dass er sie seinem Vater nicht als seine neue Freundin präsentieren wollte, und auch das hatte sie verunsichert. Will er die Beziehung verheimlichen, mich als kleines Betthäschen im Hintergrund halten?, hatte sich ein anderer zweiflerischer Gedanke in ihrem Kopf ausgebreitet, aber irgendwie konnte sie das, nach dem was sie in den letzten 24 Stunden miteinander erlebt hatten, nicht glauben. Über sich selbst den Kopf schüttelnd, hatte sie gebetet, dass Bruno endlich die Wohnung verließ. Sie hielt das einfach nicht aus, sie wollte mit Tom reden, Gewissheit bekommen, welche auch immer. Hauptsache dieses Wirrwarr aufklären, das sie völlig aus der Bahn warf. Und nun stand er neben ihr und sie war einfach nur sprachlos, nicht in der Lage ihre Gedanken in Worte zu fassen.

Tom hielt die Luft an, ging langsam näher und kniete sich vor sie. Schweigend legte er seine Hände auf ihre Knie und schaute ihr tief in die Augen, die sich keine Sekunde von seinen gelöst hatten. Er versuchte heraus zu lesen, was in ihr vorging, aber in diesem Moment vermochte er es einfach nicht. Zu viele Schattierungen waren darin zu sehen, als dass es ein stimmiges Bild ergeben hätte, und das war ein deutliches Zeichen für ihre Verwirrung. Nur eine erlösende Erkenntnis fand Tom in dem unergründlichen Grün. Seine eigenen Gefühle. Er liebte sie, er wollte bei ihr sein, und deshalb hatte er auch die einzig richtige Entscheidung getroffen.
Er hob seine Hände und strich zärtlich Annas Haare über ihr Schultern zurück, ehe er seine Finger sanft ihr Gesicht erkunden ließ. Sie ist so schön, dachte er voller Liebe. Anna sah ihm die ganze Zeit still in die Augen, wartete auf die Dinge, die da kamen, denn diese Stille zwischen ihnen, und die Intensität mit der Tom sie anschaute, hatte sie völlig eingenommen. Sie wollte nicht länger nachdenken, sie wollte einfach genießen, sich spüren und vor allem diesen Mann spüren, der sie gerade so liebevoll anblickte. Toms Hände rahmten ihr Gesicht ein, ehe sie zärtlich ihren Hals hinunterglitten und für einen kurzen Moment zögerten. Dann folgten sie kaum spürbar der Knopfleiste ihres Hemdes, bis sie in ihrem Schoss liegen blieben. Anna erschauderte innerlich bei diesen kaum wahrnehmbaren Berührungen, und sah auf seine Hände, die einen Moment inne hielten. Sie hob den Kopf und stieß auf Toms Blick, der sie scheinbar um Erlaubnis bat. Ihre unbewegte Mimik wurde durch einen Moment durch ein leichtes Lächeln durchbrochen, ehe sie die Augen schloss und sich erwartungsvoll in den Moment fallen ließ. Davon ermutigt begann Tom mit klopfendem Herzen den untersten Knopf ihres Hemdes zu öffnen. Diese Frau beschwor solche Liebe und Zärtlichkeit in ihm herauf, und er konnte es kaum erwarten sie damit zu überschütten, sie zu verwöhnen, und letztlich wollte er sich endlich seiner eigenen Sehnsucht hingeben. Ganz langsam wanderten seine Hände von einem Knopf zum anderen, legten einen kleinen verheißungsvollen Streifen ihres Körpers frei, und als er seine Finger schließlich auf ihre Haut legte, fühlte er wie sich ihre Wärme sogleich auf ihn übertrug und ihm einen heißen Strom durch den Körper schickte. Tom richtete sich auf und beobachtete verzückt Annas entspanntes Gesicht, während er spürte, dass ihre Atmung, genau wie seine eigene, einige Takte zulegte. Anna hatte ihren Kopf mit immer noch geschlossenen Augen leicht in den Nacken gelegt, genoss ganz offensichtlich was er tat, und er spürte ,wie er plötzlich von einer wahnsinnigen Nervosität eingenommen wurde. Er wollte es richtig machen und sie nicht enttäuschen. Sanft schob er seine Hände unter ihr Hemd, um es über ihre Schultern abzustreifen, und ein wohliger Schauer lief ihr über den Rücken. Als Tom gleichzeitig seine Lippen über ihren Hals hinauf zu ihrem Kinn streifen ließ um letztlich an ihren weichen Lippen zu verweilen, öffnete sie ihre Augen, die sich unmittelbar in seine bohrten, die nur wenige Zentimeter von ihren entfernt waren. Sie betrachtete seine Gesichts, hob wie in Zeitlupe ihre Hände und liebkoste einen Moment seine markanten Züge, ehe ihre Finger über den Schwung seiner Lippen fuhren und dort inne hielten, bis sie sie von ihrem Mund ablöste, und ihn zu sich zog. Sie küsste ihn sanft aber leidenschaftlich, und Tom fühlte sich wie ein unerfahrener Junge, bei seinem ersten Kuss. Es kribbelte verlangend in ihm, und gleichsam wurde er von der verheißungsvollen Vorfreude ergriffen, was folgen würde. Annas Hände glitten unter sein Shirt, und berührten ihn warm und sanft, und er fühlte sich ganz wunderbar. Langsam schob sie das Shirt in die Höhe, bis sie es ihm schließlich über den Kopf zog. Gleichzeitig öffnete Tom vorsichtig ihren BH und streifte ihn von ihren Armen, so dass sich ihre nackten Körper endlich berühren konnten. Haut an Haut, ließen sie sich in eine sanfte Umarmung fallen und ergaben sich diesem sinnlichen Moment. Anna fühlte seinen durchtrainierten Körper unter ihren Händen und das Kribbeln in ihr verstärkte sich, dass es fast weh tat. Auch Toms Erregung erhöhte sich stetig unter ihren sachten Liebkosungen. Er küsste Anna, drängender, stürmischer und drückte sie schließlich mit diesen Küssen zurück in die Kissen. Er schaute erneut für einen Moment in Annas Augen und zeichnete mit seinen Fingern ihre so verführerischen, weichen und warmen Lippen nach. Und beim nächsten Kuss war der Damm gebrochen. Seine Lippen streiften ihren Mund, seine Zähne knabberten an ihren Lippen, und seine Zunge drängte sich in ihren leicht geöffneten Mund, um nach ihrer zu suchen. Anna stöhnte leise auf, und als Tom sich ein wenig zur Seite neigte, um gleichzeitig ihren Körper mit sanften Streicheleinheiten einzunehmen, verspürte sie nur noch den Wunsch, dass es niemals enden sollte.
Tom, der immer noch vor dem Bett kniete, richtete sich auf, öffnete ihre Hose und befreite Anna von ihren restlichen Klamotten. Er war bereits jetzt völlig berauscht von seinen Gefühlen und hatte beschlossen, es nicht noch länger hinaus zu schieben, sich und sie nicht noch länger mit störenden Dingen aufzuhalten, und so stand er kurz auf und öffnete unter Annas aufmerksamen Augen, die ihm mit der glühenden Leidenschaft die darin loderte, einen erregenden Schauer über den Körper jagte, seine Hose. Er wollte sie sich gerade von der Hüfte streifen, als sich Anna plötzlich aufrichtete, und nach seinen Händen Griff. Sie zog sie weg von seinen Hosenbund und legte stattdessen ihre an. Ganz langsam glitten ihre Finger unter den Stoff seine Slips, und Tom blieb fast sein Herz stehen. Seine Atmung wurde immer hektischer, als Anna seine Hose hinab schob, und ihr Gesicht dabei seine Oberschenkel streifte. Sie schob sein Kleidungsstück bis zum Boden, und wartete bis Tom seine Füße hob, und die Hose mit einem kleinen Kick nach hinten beförderte, dann ließ Anna ihre Hände wieder nach oben gleiten. Langsam, quälend, glitten sie über Toms Unterschenkel, durch seine Kniekehlen, über seine Oberschenkel, wo sie sich nach vorne bewegten, und sich in die Mitte orientierten, bis sie an Toms Lenden ankamen. Tom hatte gleichsam fasziniert, wie auch achtsam, fast ein wenig ängstlich zu ihr herab geschaut, und jetzt hielt er den Atem an, und schloss die Augen, während sich seine Hände zu Fäusten ballten um seine Kontrolle nicht zu verlieren.
Anna erinnerte sich für einen Moment mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen daran, wie sie sich bei ihrer ersten Begegnung auf Toms Sofa, fast erschrocken hatte, als sie ihn so erregt gesehen hatte, aber nun wollte sie ihn, erregte es sie ihn so zu sehen, und so ließ sie ihre Finger zärtlich und sanft über Toms sensibelstes Körperteil gleiten, bevor sie ihre Lippen folgen ließ, was ihm ein deutliches tiefes Stöhnen entlockte. Tom versuchte sich auf den Beinen zu halten, die ihm plötzlich wie eine undefinierbare Masse erschienen, und erinnerte sich daran, dass er atmen musste, wenn er nicht gleich hyperventilierend umfallen wollte. Dieses war aber bei den Gefühlen, die Anna da gerade in ihm wachrief, eine mehr als schwierige Aufgabe war. Oh Gott, ohhh … seufzte er innerlich, während er sich selbst darauf aufmerksam zu machen versuchte, dass er sie schnellstmöglich unterbrechen sollte, wenn da nicht Dinge passieren sollten, die so gar nicht vorgesehen waren. Irgendwie schaffte er es, sich für einen Moment aus diesen fesselnden Gefühlen zu befreien, und in ihre Haare zu greifen, um sie sanft von sich zu lösen. Völlig atemlos sah er zu ihr hinab in ein frivol lächelndes Gesicht. „Was?“, fragte Anna sichtlich amüsiert in seine Richtung, und Tom, der sich gerade erleichtert ein wenig entspannte, nahm die Chance wahr, auf das Bett zu krabbeln, und erst einmal tief Luft zu holen.
Er brauchte einen Moment, um wieder zur Besinnung zu kommen. Anna lehnte sich zurück auf ihren Ellenbogen, und er sah immer noch das belustigte Funkeln in ihren Augen. Na warte, ging es Tom durch den Kopf. Was du kannst, kann ich schon lange. Er streichelte mit verheißendem Blick über ihre Schulter, über ihren Hals, ihr Brustbein hinab und über ihre Rippen wieder hinauf. Er wartete bis Anna ihre Aufmerksamkeit von ihm abließ, und auf ihre, von ihm hervor gerufenen Empfindungen richtete. Dann setzte er sich schnell hinter sie und zog sie rückwärts zu sich, was Anna mit einem überraschten Blick über ihre Schulter quittierte. Toms Augenbraue zuckte kess in die Höhe, bevor er ihre Haare beiseite schob und begann an ihrem Ohrläppchen zu knabbern. Anna zog die Schulter hoch und kicherte, „Nicht, das kitzelt“, aber Tom ignorierte sie einfach. Er liebkoste ihre sanfte Haut hinter ihrem Ohr und arbeitet sich ihren Hals hinab, während seine Hände über die weiche Haut ihres Bauches zu ihren Brüsten wanderten um sie sanft zu umfassen. Er begann vorsichtig sie zu massieren. Seine Daumen strichen dabei zart über ihre Brustwarzen, und Anna lehnte sich genießerisch gegen Toms Brust und seufzte auf. Sie hob ihren Blick, wartete bis er sie ebenfalls ansah, um ihn sogleich mit einem leidenschaftlichen Kuss einzunehmen. Sie hatte das Gefühl unter seinen Händen zu zerfließen, so lustvoll zog es ihr durch den Körper. Und dann zuckte sie zusammen und quiekte kurz auf. Mit aufgerissenen Augen starrte sie Tom an, der nun seinerseits ein verlangendes, und gleichzeitig belustigtes Blitzen in seinen Augen zeigte, und sie anzüglich angrinste. „Was?“ flüsterte er, gleichsam wie sie einige Minuten zuvor, mit einer rauen Stimme, die Anna einen weiteren Schauer über den Rücken jagte. Tom lächelte verführerisch, und fuhr mit seiner süßen Qual fort, die er ihr an ihren empfindlichsten Stellen zuführte, denn eine seiner Hände hatte mittlerweile den Weg in tiefere Regionen gesucht und war nach einer kurzen Wanderung über ihre Oberschenkel in ihrem Schoss gelandet. Anna spürte, wie Tom sie unaufhaltsam an ihre Grenze führte, und ehe sie alleine zu fliegen begann, agierte sie entschlossen. Sie nutzte den Tatbestand, dass Tom sich völlig ungefährdet sah, und schubste ihn mit voller Kraft auf den Rücken, um nur wenige Sekunden später auf seinen Lenden zum Sitzen zu kommen. „Hey!“ rief Tom empört aus, denn damit hatte er wirklich nicht gerechnet. Aber als sie begann sich lächelnd auf ihm zu bewegen, brummte er genussvoll auf. Anna stützte sich über ihn und sah im tief in die Augen, die ihr mehr als deutlich zeigten, was er wollte. Anna feixte, „so gefällt mir das schon besser.“ Sie beobachtete fasziniert, wie er seine Augen genussvoll verdrehte, die verdunkelt waren vor Leidenschaft und sie spürte einen weiteren Schub Erregung der sie erfasste. Anna schloss die Augen, als Tom über ihre Arme hinauf glitt, und ihren Nacken umfasste, um sie zu sich zu ziehen. Er nahm ihren Mund mit seinen Lippen ein, und küsste sie auf eine Art und Weise, die Anna jegliche Gedanken oder Worte vergessen ließ. Sie genoss den Moment, während Tom sich ihr immer intensiver entgegenreckte, und schließlich stützte sie sich ein wenig auf, und ließ sich auf ihn gleiten. Sie hielten einen Moment in ihrer Bewegung inne, und sahen sich tief in die Augen, während sie in völligem Einvernehmen einen gemeinsamen Rhythmus fanden, der sie beide genussvoll aufstöhnen ließ. Toms Hände glitten über Annas weiche Haut, ihre Oberschenkel, ihren Hintern, über ihren Bauch zu ihren wundervollen Brüsten, und als er es kaum noch aushielt, drückte er Anna feste an sich und drehte sich in einem Schwung gemeinsam mit ihr um, so dass Anna plötzlich unter ihm lag. Mit glühendem Blick suchte er sich Platz zwischen ihren Beinen, ehe er sich energisch gegen sie drängte. Anna sah Tom erneut tief in seine faszinierenden Augen, und es schoss ihr durch den Kopf, dass sie so etwas noch nie erlebt hatte. Sie murmelte leise „Du machst mich völlig wahnsinnig,“ ehe sie ihre Beine weit öffnete, um ihn möglichst nah an sich ran zu lassen, und zusätzlich ihre Hände auf Toms Hintern schob, um ihn enger an sich zu ziehen. Tom ließ seine Hüften mit sanftem Druck kreisen und Anna fühlte fasziniert, wie sich seine Muskeln unter ihren Händen bewegten. Ihr Blut schoss wie heiße Lava durch ihren Körper und ein heftiges Ziehen zog ihr durch den Bauch um sich in ihrem Schoss zu sammeln, und als Tom ihr Gesicht umfasste und sie voller Leidenschaft küsste, war es endgültig um sie geschehen. Sie ließ ihre Zunge in seinen Mund gleiten, wo sie mit der seinen einen wilden Tanz aufführte und gemeinsam begannen zu fliegen. Tom verstärkte den Druck seiner Lenden und Anna bekam kaum noch Luft. Sie ließ von ihm ab, ihr Atem wurde immer schneller, und ihr entglitten regelmäßige leise Stöhner die sich mit Toms hektischem Atem vermischten, bis sie, völlig entgegen ihrer Natur, einen deutlichen Schrei ausstieß, und sich völlig eins mit Tom fühlte. Auch Tom war wie berrauscht von seinen eigenen Gefühlen, und völlig verzückt von Annas leidenschaftlichem Tun. Durch Annas Erlösung angestachelt, löste sich auch seine eigene Anspannung auf explosive Weise, und gemeinsam waren sie für eine gefühlte Ewigkeit völlig losgelöst von der Welt.

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Zuletzt von katha am Di Feb 26 2013, 06:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Mo Feb 25 2013, 23:47

das war aber ein erotischer teil danke dafür super
die beiden hatten es aber echt eilig, kaum is bruno weg gings auch schon los Smile

katha gehts dir wieder besser???
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Feb 26 2013, 02:26

Na Holla die Waldfee ... da muss ich Nicky aber zustimmen! Kaum isser weg, schon fallen sie übereinander her. ... Wisst ihr ... Sex ist auch nicht immer die Lösung für alles! No

Neeein, kleiner Scherz am Rande! Smile Ich freu mich das es keine Missverständnisse gab oder Anna die Flucht ergriffen hat oder ähnliches! Ich hoffe aber trotzdem dass es anschließend eine niedliche Aussprache im Bett geben wird, damit nun endgültig alle Zweifel aus dem Weg geräumt werden ... und am besten noch mit viel gekuschel und geknutsche! Smile Ilikeit

Freu mich auf den nächsten Teil, der hoffentlich gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaannzz bald folgen wird! (Bitte, bitte I love you )

Knuuutsch gib5
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Feb 26 2013, 08:23

O la la ... was für ein anregender Teil. Und das am frühen Morgen ... ... Da ist man doch gleich wach, gelle ...

Nun gut, was soll ich sagen. Ist vielleicht nicht die schlechteste Idee, die Gemüter erst mal ein wenig abzukühlen und dann in Ruhe zu reden. Denn, wie Butterfly schon sagte, Sex ist ja nicht das Allheilmittel. Aber gut, ich wünsche mir auch, dass die beiden sich noch umfänglich aussprechen.

Danke für diesen tollen Teil, und ich hoffe, du lässt uns mit dem nächsten nicht gar zu lange warten. Bin neugierig, was als nächstes passiert.

LG, Mini (die schon ganz hibbelig ist bounce)

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Feb 26 2013, 08:38

~Nicky-Anna..B~ schrieb:

die beiden hatten es aber echt eilig, kaum is bruno weg gings auch schon los Smile

*~Butterfly~* schrieb:
Na Holla die Waldfee ... da muss ich Nicky aber zustimmen! Kaum isser weg, schon fallen sie übereinander her. ... Wisst ihr ... Sex ist auch nicht immer die Lösung für alles! No

Neeein, kleiner Scherz am Rande! Smile Ich freu mich das es keine Missverständnisse gab oder Anna die Flucht ergriffen hat oder ähnliches! Ich hoffe aber trotzdem dass es anschließend eine niedliche Aussprache im Bett geben wird, damit nun endgültig alle Zweifel aus dem Weg geräumt werden ...

Mini_2010 schrieb:
O la la ... was für ein anregender Teil. Und das am frühen Morgen ...
Nun gut, was soll ich sagen. Ist vielleicht nicht die schlechteste Idee, die Gemüter erst mal ein wenig abzukühlen und dann in Ruhe zu reden. Denn, wie Butterfly schon sagte, Sex ist ja nicht das Allheilmittel.
Danke für diesen tollen Teil, und ich hoffe, du lässt uns mit dem nächsten nicht gar zu lange warten.

So, ihr Drei,
lieben Dank für eure Kommis. Smile danke

Ja, da hatte sich wohl ganz schön was angestaut, ich erinnere da an die Sabbergefahr, die Mini schon erkannt hatte. Wink Und, auch wenn so ein sinnliches Erlebnis kein Alleil-Mittel ist, sagt es vielleicht manchmal mehr als viele Worte. Embarassed

Na ja, wie Butterfly schon gesagt hat, ist Anna zumindest nicht stiften gegangen, und das Gefühl zusammen zu gehören, ist doch vielleicht ein wenig gestärkt worden ... so wollen wir hoffen, nicht wahr? Rolling Eyes

Die Fortsetzung wird bald kommen, versprochen.

Katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Feb 26 2013, 15:22

huhu

Oha, war geiht denn da ab? Ist jetzt nicht gerade passend zur Tageszeit, besonders wenn man bei der Arbeit sitzt und eigentlich ständig Gewusel um einen rum ist....aber was soll ich machen, ohne Internet zu Hause. Mad

Aber Katha, deine Liebesszenen werden ja wohl auch immer besser. Und naja, nach dem, was sich schon so alles angestaut hatte. Und bekanntermaßen sind die stillen Wasser meist die tiefsten und dreckigsten. Und wenn man dann auch noch soooo verliebt es. Und reden kann man ja auch noch zwischendurch. Also ich meine, in den kurzen Ruhepausen. Wie ich die beiden einschätze, sind sie sicher nicht abgeneigt, nach einem klärenden Gespräch noch ne zweite Runde einzulegen...HÄHÄ Smile

Nee, vielleicht sind sie auch so erschöpft, dass sie gleich einschlafen. Oder sie kriegen sich in die Haare und die Nacht wird jeder in seinem eigenen Bett verbringen. Was ich aber eher für unwahrscheinlich halte.

In diesem Sinne.

LG Staffi
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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Di Feb 26 2013, 16:18

Ja, meine Liebe,
nicht unbedingt Lesestoff für die Arbeit, das sehe ich ein Wink
Du hast kein Internet Zuhause? Deshalb warst du plötzlich out of order. Ich dachte eigentlich das wäre nur ein vorübergehender Zustand. Rolling Eyes

So so, du meinst die Bettszenen würden immer besser, na ja, leichter werden sie auf jeden Fall nicht, aber schön, wenn sie ihren Zweck erfüllen, und klar machen, wie sehr die Beiden sich wollen, ... eigentlich...

Und alles schreit nach einem klärenden Gespräch. Na ob sie wirklich noch Lust auf Gespräche haben ... aufdiemütze

Wir werden sehen.

Danke dir, für deine Kommi, und hoffentlich bis Bald
Katha


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BeitragThema: "43"   Fr März 01 2013, 23:17

So, auch ich kann mal wieder mit einer kleinen Fortsetzung dienen. Bleibt abzuwarten, was ihr dazu sagt ...
********************************


Anna hatte die Augen geschlossen und schnappte nach Luft, als sie und Tom völlig erschöpft zur Ruhe kamen. Sie war immer noch völlig gefangen in dem Gefühl ihrer Vereinigung, das ihr glücklich die Tränen in die Augen trieb, als sie spürte, dass etwas zärtlich über ihre Wange strich. Langsam öffnete sie die Augen und versank sogleich in dem wundervollen Blaugrau, das sie selig anstrahlte. „Tom, das … das war unglaublich,“ stieß sie atemlos aus, und Tom zog seine Augenbrauen in die Höhe, und nickte zustimmend, während auch er versuchte den Sauerstoffmangel in seiner Lunge auszugleichen. Auch er fühlte sich, als hätte er gerade eine ganz neue Erfahrung gemacht. Er lächelte sie liebevoll an, und sie gaben sich einen sanften Kuss. Anna fühlte sich so verbunden mit ihm, dass sie ihre Gefühle einfach mit ihm teilen musste, auch wenn sie sich später vielleicht dafür schämen würde. Sie schloss einen Moment die Augen, drückte dabei eine Träne aus ihren Winkeln, die sie schnell wegwischte, und atmete tief durch. „Ich habe so etwas noch nie erlebt,“ gab sie zu. Sie lächelte verlegen zu Tom hinauf, der gerade das Gefühl hatte, die Welt erobert zu haben. Während er sie mit seinen, in sich ruhenden Augen fesselte, zuckte ein kleines stolzes Lächeln um seine Lippen, eher er an ihren Lippen flüsterte, „Ich kann mich auch nicht daran erinnern, …zumindest muss es verdammt lange her sein“. Er schloss die Augen, und versank in ihrer gemeinsamen Welt, als er erneut ihre Lippen mit einigen zärtlichen Küssen einnahm. Dann ließ er sich von ihr hinunter gleiten und zog sie sogleich in seine Arme. Immer noch völlig berauscht blieben sie beieinander liegen und genossen es einfach zusammen zu sein.
„Ich könnte was zu trinken gebrauchen," durchbrach Anna einige Zeit später die Ruhe, in der sie nach und nach wieder in der Realität gelandet war. Tom schaute zu ihr hinab. „Ich glaube, da gibt es noch einen kalten Tee im Angebot,“ sagte er mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen, „… oder vielleicht doch lieber Wasser?“ Anna hatte ihren Kopf ebenfalls zu im gedreht und grinste belustigt zurück. „Wasser bitte.“ Tom löste sich von ihr und schwang, unter Annas nachdenklichen Blicken, seine Beine über die Bettkante und zog sich seine Unterhose an die er vom Fußboden gefischt hatte, als Anna ihn plötzlich fragte. „Bist du wirklich sicher?“ Tom drehte sich verwirrt um, und fragte, „Dass wir Wasser wollen? ... Ja, ich bin mir ziemlich sicher,“ sagte er mit belustigtem Unterton, aber als er auf Annas unsicheren Blick stieß, wusste er, dass sie etwas ganz anderes im Kopf hatte. Anna verzog auch sogleich den Mund und presste ihre Lippen aufeinander. „Was genau meinst du?“ fragte Tom jetzt in ernstem, aber fast beruhigendem Ton. „Na das alles hier.“ presste Anna heraus, und Tom beobachtete sie prüfend. Er ließ sich auf seine Ellenbogen nieder und gab ihr einen kurzen Kuss. Dann sah er mit anzüglichem Blick über ihren nackten Körper, und bevor er etwas sagen konnte, verdrehte Anna genervt die Augen. „Dass du das hier willst,“ sie hob für einen Moment schmunzelnd die Augenbrauen, „das hast du mir gerade ziemlich deutlich bewiesen, aber …" sie stockte, und sah ihn völlig ernst an. "du kannst doch nicht wegen mir hier bleiben, … einen Traum aufgeben.“ Tom lüsternes Grinsen wich einem liebevollem Lächeln. „Anna, ich gebe keinen Traum auf. Der Wunsch, oder der Plan, Berlin zu verlassen war ein Fluchtgedanke, kein Traum.“ Er strich mit seinen Lippen über ihren Bauch, während er selbst einen Augenblick darüber nachdachte, dann legte er seinen Kopf darauf ab, und sprach weiter „Ich wollte hier weg, weil ich Fanni nicht vergessen konnte.“ sagte er leise. „Aber das juckt mich nicht mehr. Sie ist Vergangenheit.“ Er richtete sich wieder auf, schaute Anna in die Augen, und schüttelte mit einem schiefen Lächeln den Kopf, „Du hast sie in kürzester Zeit sehr effektiv vertrieben. Und ich wäre völlig wahnsinnig, wenn ich jetzt hier weggehen würde.“ Er beugte sich erneut zu ihr und ließ seine Lippen kurz über Annas Mund gleiten, während er ihr prüfend in die Augen schaute, und betrübt feststellte, dass sie scheinbar noch immer nicht überzeugt war. Seine Worte hatten sie eigentlich beruhigen, und ihr klar machen sollen, dass sich die Welt für Tom einfach weitergedreht hatte, und daher auch seine Entscheidung heute anders aussah, als noch vor einigen Wochen. Aber da das mit Barcelona ja nur das eine war, was Anna verunsicherte, war sie immer noch ziemlich unglücklich. Sie schaute betreten an die Decke, „Aber ich, … ich …“ sie brach ab, weil sie einfach nicht die richtigen Worte fand. Verlegen nahm sie die Bettdecke und zog sie die über sich, denn plötzlich fühlte sie sich völlig nackt, was sie ja faktisch auch war. Aber hatte sie das bislang überhaupt nicht gestört, war es in diesem Moment für sie ein Synonym dafür, wie nackt sie sich machen würde, wenn sie ihre Gedanken jetzt wirklich aussprach.
Tom hatte sich neben sie gelegt und seinen Kopf auf seine Hand gestützt, und wartete nun unruhig darauf, dass sie weitersprach. Als er es nicht mehr aushielt, fragte er vorsichtig nach, „Was, … ich?“ Anna tauchte für einen Moment in seine Augen, die sie skeptisch flackernd beobachteten, ehe sie die Lider niederschlug. „Ich habe Angst …“ brachte Anna schließlich heraus. Tom schüttelte erneut den Kopf. Er verstand sie nicht wirklich, vor allem in diesem Moment, nachdem sie doch eben noch so ihr Glück genossen hatten. „Und wovor? … Vor mir muss man keine Angst haben, ich bin handzahm, vor allem wenn man so überzeugende Argumente hat wie du,“ antwortete er, in immer noch gewollt belustigtem Ton. Er mochte sich nicht auf so eine unheilvolle Ebene einlassen, er fühlte sich doch so erfüllt in ihrer Nähe und von seiner neuen Lebendigkeit. Anna schüttelte halb amüsiert, halb genervt den Kopf. „Tom ich meine es ernst. Du bist … Ich …“ sie suchte verzweifelt nach den richtigen Worten und schaute gequält in Toms Augen, die sie verwirrt anschauten. „Wie kann ich dir genügen?“ schoss es da aus Anna heraus, als brenne ihr diese Frage schon lange auf der Seele. „Ich bin unerfahren, unsicher, weiß selbst noch nicht wer ich bin. Ich bin beruflich eine Null. Und du…“, da unterbrach sie Tom mit einem herzzerreißenden Lächeln auf den Lippen. „Und ich bin schrecklich verliebt in dich,“ sagte er mit Nachdruck, warum macht sie es denn so kompliziert?, fragte er sich erneut. Anna rang sich ein Lächeln ab, „Ja, aber du lebst in einer ganz anderen Welt.“ Tom schüttelte unwillig den Kopf und setzte sich auf. Was soll das alles? Andere Welt? So ein Quatsch. Er sah ernst zu Anna herab. „Du fragst mich ernsthaft, wie du mir genügen kannst?“ Er schüttelte ein weiteres Mal, dieses Mal voller Unverständnis den Kopf, und Anna hatte bei seiner Reaktion das Gefühl ihre Bedenken weiter erklären zu müssen. „Du kennst bestimmt jede Menge Frauen, die selbstsicher in der Öffentlichkeit stehen, die es schon zu was gebracht haben, … na ja, die halt in deine Welt passen,“ sagte sie verzweifelt. Tom dachte einen Moment über ihre Worte nach, die ihn ein wenig verletzten, da sie ihn irgendwie als ziemlich oberflächlichen Schnösel abstempelten, aber andererseits hatte er jetzt zumindest eine Ahnung worin ihre Unsicherheit begründet lag.
„Von was für Frauen redest du?“ fragte er trotzdem nach, denn ihre Gedanken waren für ihn irgendwie albern. Er brauchte doch kein, kein ... Ja, was denn eigentlich? Glaubte sie wirklich, dass er ein Möchtegern-Star, oder zumindest -Sternchen an seiner Seite brauchte, damit es ihm nicht peinlich war sich mit der Frau zu zeigen? Tom spürte, dass leiser Groll in ihm aufwallte, aber als er Annas Verzweiflung erkannte, besann er sich auf das was wichtig war. Nämlich ihre Sorge ernst zu nehmen, und schnellstmöglich zu zerstreuen. Anna sah ihn einfach nur bedrückt an, „Ich weiß nicht …“ Sie suchte in ihrem verwirrten Kopf nach einem Beispiel, und blieb letztlich bei einer Frau hängen, die ihr so gar nicht in den Kram passte, „… keine Ahnung, vielleicht solche wie eure Chefdesignerin.“ Jetzt schaute Tom wirklich pikiert aus, denn das war wohl das schlechteste Beispiel, das Anna bringen konnte. Als Entschuldigung war ihr nur zugute zu halten, dass sie Carla noch nicht wirklich kennen gelernt hatte. „Carla, ja sie ist durchaus hübsch anzuschauen,…“ sagte Tom mit leiser Ironie in der Stimme, bevor er sich stoppte seine Gedanken zu Carla weiter auszuführen. Es ging doch gar nicht um Carla, oder irgendwelche anderen Frauen, von denen sich Anna offensichtlich ein ganz falsches Bild machte, es ging um sie. Und deshalb nahm er ihre Hand, und schaute ihr durchdringend in die Augen. „Anna, bevor wir hier über andere Frauen sprechen, ... sag du mir eins, und das bitte ehrlich. … Wenn ich dich jetzt fragen würde, ob du mit mir nach Barcelona gehst, was wäre deine Antwort?“ Anna richtete sich auf, und riss erschrocken ihre Augen auf. Was soll das denn jetzt? ging es ihr durch den Kopf, und sie versuchte in Toms Mimik irgendeinen Hinweis zu finden, was er mit dieser Frage bezwecken wollte. Aber der verzog keine Miene. Stattdessen stand er auf, und verschwand mit den Worten „Ich geh mal schnell das Wasser holen“ in die Küche. Zurück blieb eine völlig ratlose Anna. Meint er das ernst? Er will, dass ich mit nach Barcelona gehe? Oder ist das eine Frage um meine Absichten zu testen? Sie war völlig verunsichert von seinem Vorstoß. Weil sie aber auf diese Fragen keine Antworten fand, stellte sie sich letztlich der seinen. Was würde ich tun? Sie wägte ab. Natürlich war das ein verlockender Gedanke. Hier alles hinter sich zu lassen, ihren Stiefvater endlich quitt zu werden. Ein neues Land, eine aufregende Stadt, das alles an der Seite eines wunderbaren Mannes. Aber … , da war ein großes aber in ihrem Kopf. Was war mit ihr? Sie hatte Pläne, Träume …, sie hatte gerade einen Studienplatz ergattert, gerade einen Arbeitsvertrag unterschrieben, sie wollte Designerin werden … In diesem Moment von Annas innerer Debatte, setzte sich Tom wieder zu ihr und stellte ein kleines Tablett mit zwei gefüllten Gläsern zwischen sie.
"Und? Was würdest du sagen?" wiederholte er seine Frage mit eindringlichem Blick.

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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    Sa März 02 2013, 09:42

Uhi uhi uhi ... die eine Million Frage. Was würde Anna tun? Sich für die Liebe entscheiden oder für die Karierre. Obwohl sie ja durchaus beides an Toms Seite haben könnte, von daher bedarf es ja nicht wirklich einer Entscheidung.

Spannend, meine Süße ... wirklich sehr spannend. Aber bitte lass die beiden sich nicht gleich wieder zoffen. Ich finde es ja gut, dass sie über solche Gefühle reden, aber bitte mit einem Ergebnis ...

LG, Mini (die immer noch nicht genug von deiner Story hat und sehnsüchtig auf Nachschub wartet)

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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"    So März 03 2013, 22:35

Liebe oder Karriere, ist das wirklich die Frage, die Tom stellt? Wir werden sehen, was genau er eigentlich bezweckt, ... und ob er Erfolg damit hat.
Mini, du möchtest ein Ergebnis? Hm, ob ich das liefern kann ?

Ich werde es dir sogleich verraten.

Und ich freue mich natürlich, dass du noch immer nicht genug hast von meiner Story

LG, Katha

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AnTom "Eine ereignisreiche Zeit"
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