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 Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"

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Mini_2010

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BeitragThema: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Jan 07 2013, 12:20

das Eingangsposting lautete :

Liebe LeserInnen und AudL-Fans,

die nachfolgende Story habe ich vor ein paar Monaten begonnen zu schreiben. Sie ist noch nicht fertig - worum ich mich aber redlich bemühen werde
- aber ich möchte sie euch nun doch nicht mehr länger vorenthalten. Die Idee kam mir, nachdem ich eine von Staffis One-Shots gelesen hatte ...

Ein paar kleinere Anmerkungen vorab:

Anna und Tom waren nie verheiratet gewesen und haben auch ihre Partner nicht verloren. Tom ist erst vor Kurzem aus Amerika zurückgekommen, während Anna mit Jonas zusammen eine Werbeagentur führt. Alles andere, lest selbst ...

Viele Spaß!


Liebe Grüße,
Mini

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katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Di Jan 29 2013, 20:38

Ja, ja, beste Freundinnen sind schon ein Segen, ... und manchmal eben auch ein Fluch, mit verdammt gutem Gedächtnis. Laughing
Little und ein Engel mi Herz, sehr originell Paloma Smile

Na, da bin ich ja mal gespannt, wer ihr Zwangsdate wird. Tom sicherlich nicht, denn der bekommt ja alle rum, ... außer Anna - zumindest bis jetzt. Wink

Und Anna fährt mal wieder Aufzug, dabei wollte sie doch die Treppe nehmen, obwohl du hast ja nur geschrieben, dass sie das Büro verlassen hat...

Bitte mehr davon, deine Story ist einfach total lustig. Very Happy

LG, Katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mi Jan 30 2013, 00:07

wuhu was für ne stimmung da herscht Laughing
als anna "miststück" paloma zu warf habe ich mir vor augen gehalten das anna ihr voll an den hals geht und sie umbringt Laughing
und dann noch ihr schöner brum schädel Smile
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mi Jan 30 2013, 09:03

Danke ihr beiden für eure zauberhaften Kommentare.

Ob Anna sich bewusst ist, was Paloma da ins Rollen gebracht hat? Mhmm ... mal schauen, ob sie sich tatsächlich auf dieses Wagnis einlässt. Wenn nicht, schwebt ja immer noch Tom im Hintergrund als "böse Drohung" von Paloma.

Ja, Freunde sind schon wirklich was tolles, gelle ...

Liebe Grüße, Mini

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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 04 2013, 16:03

Hallo, meine Lieben ... das Wochenende ist vorbei und ich endlich wieder im Lande. Mhmm ... Katha hatte irgendwas davon geschrieben, dass ich, wenn ich wieder da bin, bestimmt auch mit ein paar neuen Teilen aufwarte ... Kannst du hellsehen, meine Liebe

Ich wünsche euch eine tolle Woche und viel Spaß beim Lesen, auch wenn der Teil recht kurz ist. Der nächste wird wieder länger, versprochen ... LG, Mini


***************************************


Teil 12

Seufzend lehnte Tom sich in seinem Stuhl zurück und rieb sich angespannt über das Gesicht. Es war Freitagnachmittag, und die dreitägige Dienstreise nach München, die er hinter sich hatte, anstrengender gewesen als erwartet. Zwar waren die Verhandlungen mit dem neuen Kunden recht problemlos verlaufen, dennoch fühlte er sich in einer Weise unzufrieden, wie er es noch nie empfunden hatte. Und das hatte nichts mit der Arbeit oder irgendwelchen Verträgen zu tun. Vielmehr galt seine Unruhe einer Blondine, die ihm seit fast zwei Wochen nicht mehr aus dem Kopf ging. Das war völlig neu für ihn. Diese Rastlosigkeit. Seit Tagen konnte er nicht richtig schlafen, nicht richtig klar denken. Noch nie in seinem Leben hatte eine Frau derart seine Gedanken für sich beansprucht. Und er war sich nicht sicher, ob ihm das Gefühl gefiel oder nicht. Ein Klopfen riss ihn aus seinen Gedanken. „Herein“, knurrte er. Gleich darauf flog die Tür auf, und Tom erstarrte mitten in der Bewegung. Mit weit aufgerissenen Augen starrte er auf die Tür und den Mann der in ihrem Rahmen den Auftritt eines Königs zelebrierte. Papa? „Was machst du hier?“, kam es gleichsam überrascht wie fassungslos über Toms Lippen. „Was ist denn das für eine Begrüßung?“, echauffierte sich Bruno. Tom blinzelte ein paar Mal und schüttelte schließlich den Kopf, in dem vergeblichen Versuch, sich zu sammeln und zu realisieren, dass das da vor ihm keine Fatamorgana war. „Ähem … ja, schön, dass du da bist. Und was willst du hier?“, erwiderte er, noch immer völlig verdattert. Bruno setzte ein schiefes Grinsen auf, trat an Toms Schreibtisch heran und ließ sich ohne Aufforderung auf einen der beiden Stühle vor ihm sinken. Eben ganz Bruno. Er hasste es, wenn man ihn und sein Genie einengte und durch solch belanglose Nichtigkeiten wie schiere Höflichkeit Grenzen setzte. Was auch immer Bruno hier wollte, Tom sehnte bereits den Moment herbei, in dem er wieder gehen würde. „Ich wollte sehen, wie es dir geht. Und was die Geschäfte machen.“, erklärte Bruno auf seine gewohnt nonchalante Weise, als wäre das das Normalste der Welt.

Argwöhnisch zog Tom die Stirn kraus. „Aha … und dafür kommst du extra aus L.A. hier her? Ein Anruf hätte es auch getan.“, meinte er mit unergründlicher Miene, noch immer nicht sicher, was er von diesem unerwarteten Auftritt seines Vaters halten sollte. Nun gut, es war nicht so, dass dieses Gebaren für Tom neu war – Bruno liebte diese Theatralik –, aber einen mehrstündigen Flug freiwillig auf sich zu nehmen, nur um ihn sehen zu wollen, war dann doch etwas, was ganz und gar nicht zu dem alten Lanford passte. Und allein diese Tatsache sagte Tom unwiderruflich, dass irgendetwas im Busch war. Brunos Grinsen wurde breiter. „Du hast Recht. Aber ich hatte Sehnsucht nach meiner Familie. Darüber hinaus brauche ich neue Inspiration. Und da dachte ich …“ „…du kommst mal eben nach Berlin, um deiner Kreativität neuen Schwung zu verleihen.“, ergänzte Tom mit einem leicht zynischen Unterton. Bei aller Liebe, aber das glaubte er ihm genauso wenig. Bruno hob verblüfft die Brauen. „Oh, mein Sohn ist heute offenbar leicht verstimmt.“, spöttelte er. Tom schnaubte leise und rollte genervt die Augen. Das nicht, aber einer der Gründe, warum ich mich freiwillig für Berlin gemeldet habe, war unter anderem, dass mir deine überbesorgte Väterlichkeit gehörig auf die Nerven gegangen war …, grollte er leise in sich hinein. Abgesehen davon, geisterte ihm pausenlos diese niedliche kleine Blondine durch den Kopf. Die Begegnung im Fahrstuhl lag nicht mal eine Woche zurück und hatte abermals den Eroberer in ihm angestachelt. Und er hatte noch immer keine Idee, wie er an sie herankommen sollte. Was nicht zuletzt auch daran lag, dass er so gut wie nichts über sie wusste. Und schuld daran war ganz allein Enrique, der sich ganz entschieden geweigert hatte, als Tom einen – zugegebenermaßen – recht unverblümten Versuch gestartet hatte, ihn über sie auszuquetschen. Und außer dass ihre überaus anziehende Erscheinung sein männliches Ego herausgefordert hatte und sie nur zwei Etagen über ihm in einer Werbeagentur mit dem klangvollen Namen catch phrase arbeitete, war sie wie ein sprichwörtliches Schwarzes Loch. Aber das würde er noch ändern, bald … schon sehr bald … Doch im Moment galt es, ein neues Problem zu bewältigen, was sich gerade mit einem süffisanten Grinsen in einem Stuhl vor seinem Schreibtisch bequem gemacht hatte. „Also, ...“, hob Tom, seine Gedanken nun wieder in die Realität gerichtet, erneut an. „Was verschafft mir die Ehre deines Besuchs? Und erzähl mir nicht, die bloße Sehnsucht nach deiner Familie treibe dich hierher. Ich kenne dich gut genug, um zu wissen, dass du das Fliegen inbrünstig genug hasst, um dieser technischen Laune aus dem Weg zu gehen, wann immer sich dir die Möglichkeit bietet ...“ Bruno zog, überrascht von Toms nüchterner Feststellung, die Brauen hoch. Und der Blick, den er Tom über dessen Schreibtisch zuwarf, bestätigte diesen in seiner Annahme, dass es für Brunos Auftauchen einen mehr als gewichtigen Grund gab. Ein Grund, von dem er jetzt schon wusste, dass er ihm nicht gefallen würde.

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 04 2013, 17:22

Kaum ist sie wieder da, da tut sie es schon wieder. Evil or Very Mad
Mich in einem solchen Gefühl zurücklassen, dass ich gleich in mein Auto hüpfen möchte, um mir die Fortsetzung persönlich abzuholen. Mad
Mini, du bist einfach unglaublich gut darin, mich zu quälen. Hm, ist das jetzt ein Lob? No
Na ja, vielleicht ein verstecktes ...

Mini, schreib weiter, ich hab dich gerade so verwöhnt Embarassed

Ich drück dich (pass auf, dass ich nicht zu fest drücke )

Katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 04 2013, 18:41

katha schrieb:
Kaum ist sie wieder da, da tut sie es schon wieder.
Mich in einem solchen Gefühl zurücklassen, dass ich gleich in mein Auto hüpfen möchte, um mir die Fortsetzung persönlich abzuholen.
Mini, du bist einfach unglaublich gut darin, mich zu quälen. Katha

Glaubst du wirklich, dass sich das mit dem nächsten Teil ändern wird???

katha schrieb:
Hm, ist das jetzt ein Lob?
Na ja, vielleicht ein verstecktes ...Katha

Na das will ich doch wohl hoffen ...
katha schrieb:
Mini, schreib weiter, ich hab dich gerade so verwöhnt

Ich drück dich (pass auf, dass ich nicht zu fest drücke )

Katha

Ich eile ..., ich eile ... (immer langsam mit den jungen Pferden, eine alte Frau ist schließlich kein D-Zug)

Danke für deinen lieben Kommi, hach wie hab ich das vermisst ...

LG, Mini

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 04 2013, 20:43

So, so meine liebe Mini,
du liebst es also mich zu quälen. Ich seh schon, da ist keine Besserung in Sicht ...
Dann muss ich da wohl einfach durch.
Ich sollte den Gedanken mit der Suche nach dem inneren Gleichgewicht nochmal aufgreifen. Yoga, Meditieren, ... mal sehen was mir sonst so einfällt.

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 04 2013, 22:18

da bin ich mal gespannt was bruno denn in berlin will Smile
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Di Feb 05 2013, 14:34

Ich danke euch, meine Lieben ...

So, und damit ihr auch genügend zu lesen habt, stelle ich euch für diese Story auch noch schnell einen neuen Teil ein. Wie versprochen, dieses Mal etwas länger, hoffe, er gefällt ...



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Teil 13


Die Türglocke schellte. Enrique stolperte, sich mit einem Handtuch über die Haare rubbelnd, zur Tür. „Tom, komm rein.“, sagt er schnell und deutete seinem Kumpel mit einem Kopfnicken, einzutreten. Tom hob die Brauen und musterte seinen Freund, der, lediglich mit einem Handtuch um die Hüften bekleidet, vor ihm stand, skeptisch. Er warf einen bedeutungsschweren Blick auf seine Uhr, die ihm sagte, … dass er zehn Minuten zu früh war. Glück für Enrique, andernfalls hätte er ihm postwendend einen dummen Spruch, von wegen Männer und Pünktlichkeit und die Tatsache, dass dieses Gebaren eigentlich nur Frauen vorbehalten war, an den Kopf geschmissen. „Das Bier steht im Kühlschrank.“, deutete Enrique ihm mit einem knappen Kopfnicken und verschwand eine Sekunde später im hinteren Bereich der Wohnung, wo das Schlafzimmer war. Wie ihm geheißen, steuerte Tom die Küche an, öffnete den Kühlschrank und fischte sich ein Bier aus dem Türfach. Dann betrat er das Wohnzimmer und ließ sich auf das Sofa fallen. Genüsslich trank er sein Bier, während sein Blick durch den großzügigen Raum wanderte. Unweigerlich keimten Erinnerungen auf. Seit der Verlobungsparty waren knapp drei Wochen vergangen, doch in seinem Kopf war sie noch immer so präsent, als hätte sie erst gestern stattgefunden. Ein Umstand, der allerdings nichts mit dem eigentlichen Anlass zu tun hatte, sondern vielmehr mit einem bezaubernden Wesen, was sich beharrlich in sein Hirn genistet hatte. Ein wehmütiges Lächeln schlich sich in Toms Gesicht und ein leises Seufzen entfuhr ihm, während sein Blick flüchtig auf den geöffneten Laptop fiel, der verlassen auf dem Glastisch stand. Eigentlich neigte er ja nicht dazu, in anderer Leute Angelegenheiten herumzuschnüffeln, aber dieser geöffnete Laptop war derart verführerisch, dass er kaum widerstehen konnte. Und wenn schon, du kannst ja behaupten, dass du nur rein zufällig einen Blick drauf geworfen hast …, meldete sich sein männliches Ego zu Wort. Gelassen zuckte Tom die Schultern und beugte sich vor, um mehr zu erkennen. Als er begriff, was er sah, weiteten sich seine Augen vor Verblüffung. Was zum Teufel macht Enrique auf einer Seite für Singles? …, ging es ihm irritiert durch den Kopf.

Unweigerlich war Toms Neugier geweckt. Verstohlen sah er sich um und lauschte in die Weite des Raumes – von Enrique war nichts zu sehen und zu hören. Jetzt oder nie …, dachte er, widmete sich wieder der Internetseite, die unweigerlich sein Interesse geweckt hatte, und begann das Gespräch in dem geöffneten Chat zu lesen. Ja, nee ist klar …, dachte er gleichsam amüsiert wie irritiert. Deshalb sind wir also so spät dran, mein Freund … „Sag mal, liest du immer fremde Post?“, vernahm er eine mürrische Stimme hinter sich. Ertappt fuhr Tom herum und sah seinen Kumpel mit hochgezogenen Brauen an. Schwer bemüht, zerknirscht zu wirken, setzte er an, die zurechtgelegte Ausrede hervorzubringen. Und scheiterte kläglich. „DR. LOVER? …“, platzte es stattdessen belustigt aus ihm hervor. „Wirklich sehr originell, mein Freund …“, feixte er und bedachte Enrique mit einem süffisanten Grinsen. Der verzog das Gesicht und knurrte etwas, was sich verdammt nach „Halt die Klappe, Lanford“ anhörte. „Ich dachte, das mit Paloma und dir ist großes Amore und so …“, zog Tom ihn weiter auf. „Ist es auch.“, zischte Enrique und funkelte seinen Freund missmutig an. Sein Blick sagte nur zu deutlich, dass er weder Bock auf Toms Sticheleien hatte, noch darauf, sich von ihm auf diese Weise ins Bockshorn jagen zu lassen. Toms Grinsen wurde breiter. „Klar, und deshalb chattest du auch unter DR. LOVER und irgendeinem Hochglanzmagazingesicht, was dir nicht mal im Ansatz ähnlich sieht, mit anderen Frauen.“, setzte er noch einen drauf. „Tue ich ja gar nicht …“, verteidigte er sich. „Zumindest nicht mehr …“, fügte er leise brummelnd hinzu. „Und wer ist dann … LITTLE SWEETHEART?“, grinste Tom und deutete mit einer schwungvollen Handbewegung auf den Bildschirm. Enrique stöhnte tief in der Kehle und wandte Tom den Rücken zu, um gleich darauf in der Küche zu verschwinden. „Sie hat mich angeschrieben, vor ein paar Tagen. Offenbar hat sie mein Profil angesprochen.“, vernahm Tom Enriques Erklärung aus der Küche. „Ich hab das vor zwei Jahren mal angelegt … so aus Spaß … Ich hab’s einfach nur noch nicht gelöscht.“ „Aha … und weiß … LITTLE SWEETHEART auch, dass du schon ziemlich konkrete Hochzeitspläne mit dir herumträgst?“, bohrte Tom, jetzt voll in seinem Element, weiter. „Nein!“, kam es prompt zur Antwort. Tom zuckte die Schultern. „Mhmm, … zugegeben, so ein anonymes Profil hat ja schon was für sich.“, stellte er beiläufig fest. Enrique hielt inne und sah seinen Freund fragend an. „Was meinst du?“ Der neigte lächelnd den Kopf. „Na ja, sie weiß ja nicht, wie der Depp hinter diesem Megawatt-Lächeln mit den gebleichten Zähnen wirklich aussieht.“

Enriques Gesicht verfinsterte sich. Schnaufend trat er auf Tom zu. Seiner zornigen Miene nach zu urteilen, stand er kurz davor, seinem besten Freund eine reinzuhauen. Tom tat es mit einem lässigen Schulterzucken ab. Enrique scheint es wirklich arg erwischt zu haben …, dachte er bei sich und musterte seinen Kumpel, der unruhig vor dem Wohnzimmertisch auf und ab zu rennen begann, aus zusammengekniffenen Augen. Aber warum chattet er dann mit anderen Frauen? … „Wir haben uns nur nett unterhalten.“, wiegelte Enrique ab und lächelte verkniffen. „Natürlich …“, pflichtet Tom ihm mit einem ironischen Unterton bei und fuhr fort, die Chateinträge zu lesen. Er konnte es einfach nicht lassen, seinen besten Freund aufzuziehen. Der ließ sich neben ihm auf das Sofa plumpsen und nahm einen kräftigen Zug von seinem Bier. „Macht einen netten Eindruck.“, meinte Tom anerkennend, als er auf die nächste Seite klickte. „Na dann, vielleicht sollte ich ihr ja mal deine Kontaktdaten zuspielen.“, konterte Enrique mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht. „Immerhin hab ich Paloma auf diese Weise ja auch kennengelernt …“ Tom zog die Brauen hoch. Ach, tatsächlich? Das ist mir neu … „Natürlich unter einem anderen Namen.“, fügte er eilig hinzu, bevor Tom etwas erwidern konnte, und breitete theatralisch die Arme aus. „Und sieh mich an, in ein paar Wochen werde ich heiraten.“, verkündete er mit einem Strahlen im Gesicht, was Tom direkt mit einem genervten Augenrollen quittierte. Dann setzte er erneut sein sardonisches Grinsen auf. „LITTLE SWEETHEART hat ein vor fünf Minuten ein Treffen vorgeschlagen.“, meinte Tom ungerührt und schob ihm mit einem vielsagenden Blick den Laptop hin. „Tatsächlich?“, entfloh es Enrique verblüfft. „Das ging aber schnell.“, fügte er murmelnd hinzu. „Tja, offenbar hat sie dein verbaler Charme und dein geklautes Zahnpastalächeln angesprochen.“, spottete Tom ungerührt weiter. Sofort griff Enrique den Laptop und sah auf den letzten Chateintrag. „Würde dich gern kennenlernen. Kennst du die "Goldelse"? Was hältst du von nächsten Freitag 20:00 Uhr …“, las er laut vor. Enrique schluckte leicht und schüttelte den Kopf. Ein wenig unschlüssig schwebten seine Finger über der Tastatur, ehe er Tom einen undeutbaren Blick zuwarf. Dieser schielte neugierig auf den Bildschirm, während Enrique hin und her überlegte, was er tun sollte.

Als er schließlich Anstalten machte, eine charmante Ablehnung zu formulieren, stieß Tom einen tiefen, übertrieben dramatischen Seufzer aus. „Die Arme, … es wird ihr das Herz brechen, wenn sie erfährt, dass ihr Romeo schon eine andere hat.“, kommentierte er mit gespieltem Mitleid Enriques Versuch, sich aus der Affäre zu ziehen, in die er sich hineinmanövriert hatte. Der warf ihm einen bissigen Blick zu und knurrte ein leises „Hast du einen besseren Vorschlag?“ Tom zuckte nonchalant die Schultern. „Schreib ihr doch, dass du schwul bist.“, schlug er grinsend vor. „Das schreckt die meisten Frauen direkt ab.“ Enriques rechte Augenbraue zuckte scheel nach oben. „Klar, und was mache ich, wenn sie mit mir demnächst schoppen gehen will?“, meinte er lachend. „Nein, das verbietet mir mein Anstand.“, entschied er. „Tse … Anstand.“, stichelte Tom weiter. „Paloma sieht das sicher anders, wenn du mit anderen Frauen chattest.“, meinte er leichthin, was ihm einen warnenden Blick alá halt bloß die Klappe, sonst bring ich dich um und lass es wie ein Unfall aussehen von seinem besten Freund einbrachte. „Woher willst du überhaupt wissen, dass LITTLE SWEETHEART eine Sie ist?“, gab er zu bedenken. „Ich meine, dieses Engelchen mit einem Herzchen lässt ja nicht zwangsläufig auf das Geschlecht schließen.“ Enrique bedachte Tom daraufhin mit einem Blick, als wolle er ihn fragen, ob er an seiner männlichen Intuition zweifelte. Dann setzte er ein diabolisches Grinsen auf, was Tom sofort misstrauisch werden ließ. Offenbar gefiel ihm der Gedanke, der ihm gerade gekommen war. „Wenn es dich so sehr interessiert, warum gehst du dann nicht an meiner Stelle und findest es heraus?“, forderte Enrique ihn spontan heraus. Tom verzog unwillig das Gesicht und wischte die Bemerkung seines Freundes mit einer lässigen Handbewegung beiseite. „Weißt du, … ich bin … mehr der konventionelle Typ.“, entgegnete er salopp. Enrique starrte ihn einen Augenblick lang verwirrt an … und brach in schallendes Gelächter aus.

„Konventionell? Du? …“, kicherte er. „Ich wusste gar nicht, dass dieser Begriff in deinem Wortschatz überhaupt existiert.“, zog er ihn auf. „Ich stehe eben nicht auf diesem Anonymitätsquatsch.“, gab Tom schroff zur Antwort. Seine Augen funkelten ärgerlich. „Ich ziehe es vor, mir die Frauen selbst auszusuchen, und zwar mit meinen eigenen Augen.“, warf er ihm ruppig entgegen und tippte mit dem Zeigefinger unter sein rechtes Auge. Enrique zog erstaunt die Brauen hoch, ein hinterhältiges Grinsen zuckte um seine Mundwinkel. „Du, der Frauenschwarm schlechthin, lässt ein Date sausen, weil du dich für konventionell hältst? Das muss ich mir direkt rot im Kalender anstreichen.“, stichelte er weiter. „Oder hast du am Ende nur Schiss, dass sie nicht deinen … Idealmaßen entsprechen könnte?“ Tom schnaubte abwertend. Auch wenn er es niemals zugeben würde, Enriques Worte kratzten entschieden an seinem Stolz. Sekundenlang durchbohrten sich die beiden Männer mit stechenden Blicken. Wer zuerst wegguckt hat verloren …, ging es Tom automatisch durch den Kopf. Ach was soll’s, gib schon nach, du bist doch eh schon ganz heiß auf die Unbekannte ... Davon mal abgesehen, könnte ich nach der derben Abfuhr dieser kleinen schnuckeligen Blondine echt ein paar Streicheleinheiten vertragen …, maulte sein männliches Ego verdrießlich und verschränkte zur Demonstration seiner Missbilligung die Arme vor der Brust. Schließlich und endlich durchbrach Tom den Blickkontakt, blinzelte ein paar Mal und seufzte geräuschvoll auf, bevor sein Blick sich erneut in den von Enrique bohrte. „Wenn Sie ein Kerl ist, drehe ich dir den Hals um.“, erklärte er mit strenger Stimme, griff ohne ein weiteres Wort nach dem Laptop und stellte ihn vor sich auf den Tisch. Zugegeben, nach dem kurzen Chatgespräch, dass sie mit Enrique geführt hatte, war er schon ein klein wenig neugierig auf die Person, die hinter LITTLE SWEETHEART steckte. Nach kurzer Überlegung tippte Tom schließlich eine charmante Antwort …

DR. LOVER: Hört sich gut an. Woran erkenne ich dich?
LITTLE SWEETHEART: Ein blauer Schal ... Ich trage einen blauen Schal. Woran erkenne ich dich?
___________________________________________________________________

Die Antwort folgte prompt, fast so als hätte sie auf diese Frage gewartet. Mhmm …, scheint als hätte sie es irgendwie eilig …, ging es Tom nachdenklich durch den Kopf. Ein Gefühl von Unbehagen, flammte in ihm auf, als sein Blick erneut auf den Profilnamen fiel und ihn wieder daran erinnerte, dass er nicht die Person hinter DR. LOVER war. Ein Umstand, der ihm ganz und gar nicht gefiel. Doch ungeachtet dieser Tatsache und anderer Widrigkeiten, die ihm nicht so wirklich behagten, am Ende siegte die rohe ursprüngliche Neugier …

DR. LOVER: Eine rote Rose … Freu mich Dr. L
LITTLE SWEETHEART: Ich freu mich auch. Bis Freitag … LSH
___________________________________________________________________

„Mhmm, soviel Charme hätte ich dir gar nicht zugetraut.“, meinte Enrique, der Tom die ganze Zeit über die Schulter gesehen hatte, anerkennend und hatte sichtlich Mühe, dieses fetten Grinsen aus seinem Gesicht zu bekommen. „Charme ist mein zweiter Vorname, mein Freund.“, konterte Tom ironisch, schob energisch den Laptop von sich und hoffte inständig, dass dieses Date kein getarnter Fettnapf war. „Natürlich.“ Enriques Grinsen wurde noch breiter, und Tom fürchtete beinahe, seinem besten Freund würden jeden Moment die Ohren abfallen. Mit vielsagend hochgezogenen Brauen schob Enrique ihm einen kleinen Zettel über den Tisch. „Nur für den Fall, dass du den Kontakt mit LITTLE SWEETHEART vertiefen möchtest …“, raunte er ihm verschwörerisch zu. „Was ist das?“, fragte Tom irritiert und faltete den kleinen Zettel auseinander. Enriques Augenbrauen zuckten scheel. „DR. LOVER’s Passwort.“ Tom stieß ein genervtes Stöhnen aus und knurrte ein missmutiges „Können wir jetzt endlich losgehen?“, bevor Enrique die offensichtlich dämliche Bemerkung, die ihm zweifellos auf der Zunge lag, laut aussprechen konnte. Mit einer fließenden Bewegung erhob er sich von dem Sofa, verbannte den Zettel in seiner Hosentasche und trat durch das Wohnzimmer in Richtung Flur, während er allmählich realisierte, was soeben passiert war. Verflucht, was tat er hier überhaupt? Er war hergekommen, um mit seinem Kumpel den Freitagabend ganz gemütlich unter Männern zu zelebrieren, stattdessen hatte er sich zu einem waghalsigen Experiment hinreißen lassen, was so gar nicht nach seinem Geschmack war. Diesen Gedanken vertreibend, schüttelte er den Kopf. Nein, er würde bestimmt nicht als DR. LOVER durch die Chats dieser Republik streifen. Tse … das ist doch völlig unter meinem Niveau …, dachte er unwillig. Aber noch mehr als das, hasste er es, wenn man ihn als Weichei hinstellte. Na gut, ich kann sie mir ja zumindest mal ansehen …, lenkte er ein. Im Zweifel konnte er die ganze Geschichte ja immer noch sausen lassen. Ein paar Minuten später verließen die beiden Männer die Wohnung und machten sich auf den Weg in die Egobar.

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mi Feb 06 2013, 14:52

Mann, mann, mann, da haben sich Paloma und Enrique aber mal einen perfiden Plan ausgedacht. Cool Da gehe ich zumindest von aus.
Obwohl ich mich ja ein bisschen wundere, dass Enrique da mit macht, schließlich war er nicht so angetan, als Tom angedeutet hat, dass er Anna ja ganz spannend findet.

Na ja, wir werden es hoffentlich bald erfahren. Wink Und du hast natürlich recht, auch dieser Teil lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück. Rolling Eyes

Ich finde die beiden Kumpels auf jedenfall auch sehr amüsant zusammen. "Halt die Klappe Lanford." hihihi Smile

LG meine Süße,

ich freu mich auf mehr!!
Katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Do Feb 07 2013, 02:12

Wuuuuuuuuaaaaaahhhhhhh Very Happy


Hey Mini,

haaach was für wunderschöne Teile du mal wieder gezaubert hast, ich freue mich wahnsinnig!
Ich finde es schön das Anna Toms Gedanken so eingenommen hat ... dass es ihm keine Ruhe lässt und er ständig an sie denken muss! Die Frage ist nur ob er sie für eine Nacht will oder ... Rolling Eyes Ich bin gespannt! Wink

Und Die Szene mit Anna und Paloma ... Mini die war einfach göttlich! Laughing Als über Annas Lippen das Wort 'Miststück' kam, musste ich so lachen weil ich von der Betonung des Wortes an einen älteren Film denken musste, also echt klasse! Smile Und das Paloma so Stur bleibt und ihr dann auch noch solche Anweisungen gibt von wegen der Account bleibt mind. einen Monat mit mind. einem Date! Echt amüsant! Laughing

Und dann noch der Chat. Ich bin sooo gespannt ob Enrique jetzt eig. eingeweiht war oder ob das Schicksal seine Finger wieder im Spiel hat! Wink Razz Also so durcheinander und nervös wie er war als die Nachricht kam ... sieht es nicht so aus als ob es gespielt war, aber wer weiß ... vllt ist Enrique ja einfach ein grandioser Schauspieler ... wer weiß es schon! Wink Razz

Zitat :
Ach was soll’s, gib schon nach, du bist doch eh schon ganz heiß auf die Unbekannte ... Davon mal abgesehen, könnte ich nach der derben Abfuhr dieser kleinen schnuckeligen Blondine echt ein paar Streicheleinheiten vertragen …
Oh mein Gott, da könnte ich wieder übelst k*tzen! No So ein übelster Casanova Gelabber, da könnt ich ausflippen! Evil or Very Mad Twisted Evil
Der soll sich Anna endlich schnappen, damit er nicht wie ein verzweifelter Idiot jedem Arsch welches nicht bei drei auf dem Baum sitzt, nachlaufen muss! Idiot!


Najaaa ... wie dem auch sei, ich freue mich waaaahnsinnig auf die nächsten Teile! I love you

Knutschi =)
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Do Feb 07 2013, 08:46

Was für ein Ausbruch an Emotionen, liebe Butterfly ... Hach, wie ich deine Kommis doch liebe, so unverblümt und ehrlich.

Tja, da tun sich doch einige Fragen auf und es beruhigt mich, dass es die richtigen sind. Aber keine Sorge, die Auflösung kommt ...
Und was Tom betrifft, mhmm ... sein Verhalten scheint ihm nicht so wirklich bewusst zu sein. Aber vielleicht geht er ja doch noch mal in sich ...

LG, Mini

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Zuletzt von Mini_2010 am Do Feb 07 2013, 08:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Do Feb 07 2013, 08:48

katha schrieb:
Mann, mann, mann, da haben sich Paloma und Enrique aber mal einen perfiden Plan ausgedacht. Da gehe ich zumindest von aus.
Obwohl ich mich ja ein bisschen wundere, dass Enrique da mit macht, schließlich war er nicht so angetan, als Tom angedeutet hat, dass er Anna ja ganz spannend findet.

Na ja, wir werden es hoffentlich bald erfahren. Und du hast natürlich recht, auch dieser Teil lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück.

Ich finde die beiden Kumpels auf jedenfall auch sehr amüsant zusammen. "Halt die Klappe Lanford." hihihi

LG meine Süße,

ich freu mich auf mehr!!
Katha

Hab ich dir doch gleich gesagt, meine Gute. Und ob der nächste Teil mehr Entspannung bringt, keine Ahnung. Aber sicherlich wirst du es ganz balde wissen ...

Danke dir für deinen wunderbaren Kommi ... Knutscha

LG, Mini

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Do Feb 07 2013, 23:51

bin gespannt wie das mit dem treffen wird, vor allem wie beide reagieren wenn sie sich gegenüber stehen Smile
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Fr Feb 08 2013, 13:20

so, meine Lieben ... vor dem turbulenten Karnevalls-Wochenende möchte ich euch noch einen Teil dalassen. Und vielleicht findet ihr zwischen Hellau und Alaaaaf ja mal die Zeit zum Lesen ... Viel Spaß

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Teil 14

„Cheers“, prostete Enrique Tom eine gute Stunde später zu und trank einen Schluck von seinem Martini. Nach dieser kuriosen Chatgeschichte hatten sie sich direkt in die Egobar verzogen, um bei einem guten Drink über alte und neue Zeiten zu quatschen. „Und? Erzähl mal, wie war’s in München?“, begann Enrique schließlich nach einigen Minuten des Schweigens. Tom, der gedanklich noch bei LITTLE SWEETHEART im Chat hing, zuckte bloß die Schultern. „Die Verhandlungen waren ganz okay. Der Kunde möchte eine exklusive Sommerkollektion. Luxuriös und extravagant.“, erklärte er knapp. Enrique nickte. „Sollte für Isabella doch kein Problem sein.“ „Mhmm …“, erwiderte Tom nachdenklich. „Sie ist nur gerade ziemlich ausgelastet. Davon mal abgesehen, macht sie den Job der Chefdesignerin noch nicht so lange.“, gab Tom zu bedenken. Isabella war Toms jüngere Schwester und seinem Entschluss, einen Neustart in Berlin zu wagen, gleichsam vor drei Monaten gefolgt. „Und Carla?“, hakte Enrique beiläufig nach. Tom schnaubte und verdrehte ironisch die Augen. Erinnere mich bloß nicht an die …, stöhnte er innerlich, als er sich der brünetten hochgewachsenen Frau entsann, die sie im Zuge der Neueröffnung des Standortes in Berlin als Designerin eingestellt hatten. Leider hatte Tom sich zu sehr von ihren Äußerlichkeiten ablenken lassen, so dass ihm schlichtweg entgangen war, dass ihre kreativen Fähigkeiten eher im mittleren bis unteren Niveau angesiedelt waren. So gar nicht das, was dem Anspruch von Lanford gerecht wurde. „Ich glaube, sie ist mit den Basics, die sie für die Fashion Weeks in Paris zu kreieren hat, mehr als ausgelastet.“, erklärte Tom nüchtern und seufzte leise in sich hinein. Nachdem Isabella und er recht schnell erkannt hatten, dass Carla nicht das war, was sie ursprünglich gesucht hatten, hatten sie sie schlussendlich mit den Basics beauftragt. Eine durchaus wichtige Aufgabe und vor allem notwendig, auch für ein Label wie Lanford, aber bei weitem nicht das, was sich eine Designerin wünschte, die nach oben strebte. Und Carla strebte ganz nach oben – nicht umsonst hatte sie Tom bereits am ersten Tag eindeutige Avancen gemacht –, aber leider war sie dafür nicht gut genug. Er hätte sie gehen lassen sollen, so wie Isabella es von ihm erwartet hatte. Stattdessen hatte er sich blenden lassen und ihr Vorzüge zugeschrieben, die sie bei weitem nicht hatte – nun gut, zumindest nicht was die Arbeit anging. Verdammt, hätte er doch nur gleich auf seine Schwester, die von vornherein skeptisch gewesen war, was Carlas kreative Fähigkeiten betraf, gehört.

Enrique, der offenbar Toms Gedanken ziemlich gut erraten konnte, gluckste leise vor sich hin, bevor er übertrieben theatralisch aufstöhnte. „Tja, dass Giselle so Hals über Kopf die Firma verlassen hat, ist schon ein echter Schlag.“, meinte er und nippte nachdenklich an seinem Glas. Tom schloss für einen Moment die Augen und versuchte, sich zu sammeln. Giselle war die zweite Designerin neben Carla, ein echter Glücksgriff und genau das, was Lanford voranbringen würde. Das komplette Gegenteil von Carla. Unglücklicherweise hatte die junge Frau von einem auf den anderen Tag gekündigt. Woran er leider nicht ganz unschuldig war. Tom zog die Stirn kraus, als ihm unvermittelt ein unguter Gedanke kam. War Giselles Kündigung der wahre Grund, weshalb sein Vater von jetzt auf gleich seine Zelte in L.A. abgebrochen hatte? Wundern würde es Tom nicht. Sein Vater war schon immer allergisch gegen die gelegentliche Unfähigkeit seines Sohnes gewesen, Privates von Beruflichem zu trennen. Ein nicht ganz unwesentlicher Grund, weshalb sie auch regelmäßig aneinander geraten waren. Und eigentlich hatte Tom gehofft, dass sich mit diesem Neuanfang eine gesunde Distanz zu seinem Vater entwickeln würde. Aber weit gefehlt, der Buschfunk funktionierte offenbar ausgezeichnet. Sogar bis nach L.A. … Gequält stieß er die Luft aus und dachte über sich selbst nach. Er konnte es nicht leugnen, dass ihn, was seine Einstellung zu Frauen betraf, regelmäßig der gesunde Menschenverstand verließ. Gut, es war nicht so, dass er nicht selbst schon dagegen angekämpft hätte, aber es fiel ihm einfach schwer, gegen sein Naturell anzukommen. Und dummerweise stand es gelegentlich auch seiner Professionalität, die ihn in dieser Branche durchaus auszeichnete, einfach im Weg. „Was macht eigentlich Bruno hier?“, fragte Enrique unvermittelt in Toms Grübeleien hinein. Der sah auf und hob perplex die Brauen, verwundert und entsetzt zugleich darüber, wie gut Enrique seine Gedanken erraten konnte. Gar nicht gut. Geradezu unheimlich … „Sehnsucht nach der Familie.“, erwiderte Tom recht wortkarg und verzog spöttisch den Mund, während er gleichgültig die Achseln zuckte und von seinem Wein trank. Enrique lachte spontan auf, was jedoch alles andere als amüsiert klang. Seufzend schüttelte er den Kopf. „Ich hab ihn lange nicht mehr gesehen – seit ihr vor vier Jahren nach L.A. ausgewandert seid.“, meinte er schließlich und bedachte Tom mit einem vielsagenden Blick. „Er hat sich überhaupt nicht verändert. Immer noch dieselbe Diva wie eh und je.“, amüsierte er sich. Wem sagst du das, Enrique …, seufzte Tom innerlich und bedachte seinen Freund mit einem knappen Seitenblick. Soll ich ihm sagen, dass Bruno nicht nur zu Besuch hier ist? …, ging es ihm flüchtig durch den Kopf. Warum eigentlich nicht, am Montag erfährt er es ja sowieso … Einen Moment lang dachte Tom über das Gespräch mit seinem Vater nach. Es war durchaus ein gutes Gespräch gewesen, auch wenn er den wahren Grund für Brunos Rückkehr noch immer nicht kannte. Aber gut, Tom konnte auch ganz einfach eins und eins zusammenzählen. „Wann will er wieder zurück?“, unterbrach Enrique ein weiteres Mal seine Gedanken. Tom maß ihn flüchtig von der Seite. Er will die Position des Creative Director übernehmen …, dachte er bei sich. … um dich zu kontrollieren …, fügte sein Unterbewusstsein in diebischer Gehässigkeit hinzu. Gut, das hatte Bruno natürlich nicht so direkt gesagt, aber Tom kannte seinen Vater gut genug, um zu wissen, dass mehr hinter dieser scheinbar beiläufigen Absicht steckte … Der Anflug eines Lächelns huschte über sein Gesicht bei dem Gedanken, Bruno seinen großen Moment zu nehmen, indem er die Belegschaft mittels eines nüchternes Memos vorab in Kenntnis setzte. Ach was, lass dem kreativen Genie doch seinen dramaturgischen Höhepunkt, wenn er es am Montag der Belegschaft verkündet …, mahnte ihn seine innere Stimme. „Keine Ahnung …“, antwortete Tom mit einiger Verzögerung und tat Enriques Frage mit einem gleichgültigen Schulterzucken ab, vorrangig jedoch, um die Tatsache zu überspielen, dass er nicht wirklich erbaut über die Anwesendheit seines Vaters und dessen Pläne war. Sobald wohl nicht …, fügte er in Gedanken hinzu und schluckte ein weiteres Mal den Frust darüber hinunter, dass sein Vater mal wieder über seinen Kopf hinweg entschieden hatte. So langsam müsstest du dich doch daran gewöhnt haben …

Aber vielleicht war es auch gar nicht so schlecht, dass Bruno nach Berlin gekommen war, jetzt wo eine ihrer besten Designerinnen gegangen war – wofür Tom sich noch immer ohrfeigen könnte. Aber gut, was passiert war, war nun mal passiert. Das Leben ging weiter, irgendwie. Was das betraf, war Tom recht realistisch eingestellt. Er trauerte Vergangenem nicht lange nach, sondern orientierte sich stets nach vorne. Und für gewöhnlich klappte das auch ganz gut – mit Ausnahme einer Geschichte, in der eine kleine vorlaute Blondine die Hauptrolle spielte. Warum nur bekam er sie einfach nicht aus dem Kopf? „Wo wir gerade beim Thema sind.“, fuhr Enrique nach einer Weile fort und holte Tom zum gefühlt hundertsten Mal an diesem Abend aus den Tiefen seiner wirren Gedanken in die Realität zurück. Welches Thema? …, ging es Tom durch den Kopf. Ihm war augenblicklich klar, dass er Enrique in den letzten Minuten nicht wirklich zugehört hatte. Erwartungsvoll blickte er seinen besten Freund an, der plötzlich nervös das Bierglas in seinen Händen zu drehen begann. Augenscheinlich beschäftigte seinen Marketingchef etwas Gewichtiges. „Was ist?“, hakte Tom mit gefurchter Stirn nach. Dieses Verhalten passte so gar nicht zu Enrique, der für gewöhnlich vor Selbstsicherheit strotzte. Der hochgewachsene Blonde holte tief Luft und sah Tom schließlich mit einem gequälten Ausdruck in den Augen an. „Die Dessouskollektion, die Giselle entworfen hat …“ Er unterbrach sich und blickte Tom nun ernst an. „Wir brauchen dringend ein Konzept.“ Tom nickte verstehend. Ja, die Dessouskollektion – eine wirklich atemberaubend schöne Kreation von Giselle, wenn man Isabella Glauben schenken konnte. Tom selbst verstand nicht wirklich viel davon. In solchen Punkten war er eher pragmatisch eingestellt und vertraute auf seinen Bauch – entweder es gefiel oder eben nicht. Unweigerlich hatte er Isabellas schelmisches Grinsen vor Augen. „Und genau deshalb bist du auch für Zahlen, Kunden und Verträge zuständig“ hatte sie ihm vor einigen Wochen lachend offenbart, als Tom einen ungeschickten Versuch gestartet hatte, in Giselles Entwürfen die kreativen Gedanken der Designerin zu erkennen … „Ich weiß …“, pflichtete er Enrique bei, ehe er irritiert die Stirn kraus zog. Moment mal … „Aber ich dachte, … da bist du schon dran.“, wandte er knapp ein. „Ja, schon … aber …“, druckste Enrique und strich sich in einer Geste ungewohnter Verlegenheit durch seinen dunkelblonden Schopf. Aber was? „Ich meine, … Dessous ...“ Er blies geräuschvoll die Luft aus und bedachte Tom mit einem bekümmerten Blick. „Ich hab keine Ahnung davon.“, gestand er schließlich mit leiser Stimme. Tom blinzelte überrascht, hatte er doch vermutet, dass das Konzept längst fertig war. Immerhin hatte Enrique die ersten Ansätze bereits vorgestellt – und die waren doch wirklich gut gewesen. Warum plötzlich dieser Rückzug? Aber gut, Tom hatte Enrique nicht ohne Grund für das Marketing ins Boot geholt. Er vertraute auf sein Urteil. Davon mal abgesehen, er würde an dieser Aufgabe wohl gleichsam derb zu knabbern haben. Dessous … Ein amüsiertes Grinsen zuckte um Toms Mundwinkel, als ihm eine ironische Bemerkung auf die Zunge rutschte, die er sich beim besten Willen nicht verkneifen konnte. Doch ehe er sie laut aussprechen konnte, fuhr Enrique auch schon mit einem eiligen „Ich hab mir gedacht, dass Paloma uns helfen könnte.“ fort.

Tom klappte die Kinnlade nach unten. Seine Augenbrauen schossen an seinen Haaransatz, während seine Augen sich verblüfft weiteten, … bis seine Lippen sich schließlich zu einem süffisanten Lächeln verzogen. „Du willst dir also von Paloma die Dessous vorführen lassen, um dich zu inspirieren?“, konterte er und grinste noch breiter – sofern das überhaupt möglich war. Er konnte es einfach nicht lassen, Enrique zu piesacken. Der verdrehte genervt die Augen und schüttelte tadelnd den Kopf, während er Toms dümmlichen Kommentar entschieden zu ignorieren versuchte. „Nein, aber Paloma arbeitet in der Werbeagentur, die im fünften Stock sitzt … catch phrase …, du weißt schon.“, half Enrique ihm auf die Sprünge. Bei diesem Namen wurde Tom augenblicklich hellhörig. Catch phrase? … Moment mal, Anna arbeitet doch auch in dieser Werbeagentur …, schoss es ihm spontan durch den Kopf, als er sich an das kurze Gespräch im Fahrstuhl zurückentsann. Mhmm … Ein langsames Lächeln breitete sich auf seinen Zügen aus, als ihm unvermittelt eine geniale Idee kam. Warum nur war er nicht schon früher darauf gekommen? Er hätte sich mindestens ein Dutzend schlafloser Nächte und dreimal so viel sinnlose Fahrstuhlfahrten sparen können. Sich selbst heftig innerlich ohrfeigend schlug er seinem besten Freund anerkennend auf die Schulter. „Gute Idee. Ich werde mich gleich am Montag darum kümmern.“, verkündete er zufrieden und prostete Enrique grinsend zu, während sein männliches Ego sich genüsslich über die Lippen leckte, als sein Plan, wie er mit Enriques Vorschlag gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen konnte, im hintersten Winkel seines Hirns bereits Gestalt annahm.

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Fr Feb 08 2013, 14:22

Jaaajaa .. die männliche Spezies ... ich kann mir schon gut vorstellen was Tom durch den Kopf schoss ... Anna + Dessous =

BESTIMMT wird sich Tom jetzt intensiver als gewohnt um die Dessouskollektion kümmern ... jetzt wo er weiß das Anna bei der Werbeagentur Catch phrase arbeitet ... und Enrique Paloma ja um Rat bitten möchte ... Wink Smile

Freue mich schon auf die Fortsetzung ... zwar feier ich das Fest des Karneval nicht ... wünsche dir aber trotzdem eine gut gelauntes und buntes Wochenende! Razz

LG
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Ach ja und P.S.: Ich finde es sehr interessant dass du Isabella als Chefdesignerin für diese Story gewählt hast und Tom auf Carla sowieso herabsieht ... dann dürfte sie in dieser Story wahrscheinlich nicht so im Weg stehen. ... Naja ... wobei ... ich glaube Tom wird es mit Annas Männerphobie ohnehin schwer genug haben ... da können andere Intrigen ruhig wegbleiben! Wink Razz
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   So Feb 10 2013, 12:55

Hey Butterfly,

danke für deinen Kommi.
Tja, wir werden sehen, welche Taktik Tom nun verfolgen wird. Ob sie aufgeht? Und Carla? Mhmm ... wir werden sehen.

P.S. Ich bin auch kein Jeck, aber ich gönne den Leuten den Spaß, die einen Fevel dafür haben

LG, Mini

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   So Feb 10 2013, 22:05

Hey meine Liebe,
da habe ich tatsächlich vergessen dir meinen Kommentar zu diesem Teil dazulassen. sorry Gelesen hatte ich ihn schon. Rolling Eyes
Ja, ein Gespräch unter Männern also. Oder sollte ich eher sagen. Ein Monolog von Enrique mit gelegentlichen kurzen Besuchs-Episoden seines Freundes. Eigentlich hat Tom Enriques Worte ja eher als Themengeber genutzt um seinen eigenen Gedanken nachzuhängen. Mann halt, Frauen sind da ja schon ein wenig gesprächiger Wink .
Aber was man da so über ihn erfahren hat war ja schon sehr interessant. Was ein Frauenheld Surprised
Zitat :
Stattdessen hatte er sich blenden lassen und ihr Vorzüge zugeschrieben, die sie bei weitem nicht hatte – nun gut, zumindest nicht was die Arbeit anging.
Zitat :
Unglücklicherweise hatte die junge Frau von einem auf den anderen Tag gekündigt. Woran er leider nicht ganz unschuldig war.

Zitat :
Er konnte es nicht leugnen, dass ihn, was seine Einstellung zu Frauen betraf, regelmäßig der gesunde Menschenverstand verließ. Gut, es war nicht so, dass er nicht selbst schon dagegen angekämpft hätte, aber es fiel ihm einfach schwer, gegen sein Naturell anzukommen. Und dummerweise stand es gelegentlich auch seiner Professionalität, die ihn in dieser Branche durchaus auszeichnete, einfach im Weg.
Ja, ja, er kommt nicht gegen sein Naturell an. Da wird einem so als Frau ja schon ganz anders, wenn man sowas liest, oder?

Na ja, Bruno wird ihm hoffentlich so richtig in den Hintern treten, wenn er für seine billigen Sperenzien die Firma gefährdet. Und Paule ebenso. Nichts anderes hat er verdient.

Und du deutest an, dass Carla doch noch eine Rolle spielt. Ach, ich hätte ja auch mal auf sie verzichten können, aber gut, sie gehört ja für uns irgendwie zu Lanford, von daher ... also bin ich mal gespannt, wie sie da rein passt. Wink

So, und jetzt zum eigentlichen Thema: Anna und Tom
Mann Tom , auf die Idee hättest du aber wirklich selbst kommen können. Bist doch kein Dummerle ...
Bin gespannt, was er sich im Einzelnen ausdenkt. Rolling Eyes

So, für die Verspätung wenigstens einen ausführlichen Kommentar, mit der Bitte trotzdem schnell weiterzumachen. Wink

LG, Katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 11 2013, 09:04

Hey, meine Katha,

ja, was für ein ausführlicher Kommi ... Da bin ich erst mal platt.

Na ja, so eine richtige Rolle wird Carla nicht spielen, aber ... na gut, ihr werdet es lesen ... bald ...

Du willst also mehr Lesestoff. Puh, das ist im Moment schwierig, da ich zur Zeit einen Doppeljob habe. Arbeiten und zu Hause als Krankenschwester fungieren ...

Mal schauen, wieviel Zeit mir da für die anderen Dinge bleibt.

Liebe Grüße, Mini

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 11 2013, 10:25

Hallo Mini,

ja, ich lebe noch. Ich komm mir grad so blöd vor, weil das eigentlich total scheiße ist, sich so lange rar zu machen und dann nach dem Motto "Hurra, hier bin ich!" wieder auf zu schlagen. No Diese FF hier hab ich leider noch nicht gelesen. Aber ich hol es bis zum Wochenende noch. Ich wollte mich nur noch mal bei dir melden.

LG Staffi Wink
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 11 2013, 12:20

Oh, das ist aber lieb, Staffi. Hab ja wirklich lange nichts mehr von dir gehört. Schön, dass es dich noch gibt.

Bis bald mal ...

LG, Mini

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 11 2013, 23:00

klasse teil meine liebe mini Smile
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katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Mo Feb 11 2013, 23:16

Mini,
kranke Menschen müssen gaaaaannz viel schlafen. Hat dir das noch keiner gesagt ? Sleep
In der Zeit kannst du doch mit Sicherheit was für uns tun, oder? Embarassed

LG
vom Mini-Lesestoff-Junkie Katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Di Feb 12 2013, 08:51

katha schrieb:
Mini,
kranke Menschen müssen gaaaaannz viel schlafen. Hat dir das noch keiner gesagt ? Sleep
In der Zeit kannst du doch mit Sicherheit was für uns tun, oder?

LG
vom Mini-Lesestoff-Junkie Katha

Mhmm ... da kennst du mein Männe aber schlecht ... Nix da mit schlafen. Und wenn er es dann doch mal tut, ... mhmm ... da kann ich nicht wirklich schreiben. Die Geräuschkulisse ist dann einfach nicht ideal ...

Aber gut, ich gebe mein Bestes ... versprochen. Die anderen Storys warten ja auch schon auf eine Fortsetzung ...

LG, Mini

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"   Di Feb 12 2013, 08:57

Mini_2010 schrieb:
katha schrieb:
Mini,
kranke Menschen müssen gaaaaannz viel schlafen. Hat dir das noch keiner gesagt ? Sleep
In der Zeit kannst du doch mit Sicherheit was für uns tun, oder?

LG
vom Mini-Lesestoff-Junkie Katha

Mhmm ... da kennst du mein Männe aber schlecht ... Nix da mit schlafen. Und wenn er es dann doch mal tut, ... mhmm ... da kann ich nicht wirklich schreiben. Die Geräuschkulisse ist dann einfach nicht ideal ...

Aber gut, ich gebe mein Bestes ... versprochen. Die anderen Storys warten ja auch schon auf eine Fortsetzung ...

LG, Mini

Hi Mini,

man, das scheinen ja wirklich erschwerte Bedingungen bei dir zu sein. Smile Das ist so, als müsste ich die ganze Zeit neben meinem schlafenden Vater hocken, wenn ich irgendwas mache, bei dem ich mich konzentrieren muss. Shocked Und bei dem ist dieses Konzert ganzjährig auf dem Programm. In der Woche im Nachtprogramm, am Wochenende sogar nachmittags und nachts. Ich frag mich ja schon seit Jahren, wie meine Mutti das aushält. Ich hätte schon nach einer Nacht Rambazamba gemacht. Aber vielleicht wird man mit der Zeit entspannter. idontknow

LG Staffi
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Anna und die Liebe - AnTom-FF "Und plötzlich ist alles anders"
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