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 Anna und Tom-Ich liebe dich! (OS)

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Staffi_94

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BeitragThema: Anna und Tom-Ich liebe dich! (OS)   Mo Feb 11 2013, 10:14

Hier hab ich ja noch den OS in Ich-Form. War damals so ein kleines Experiment von mir. Viel Spaß! Smile


Anna und Tom - Ich liebe dich

Ich liege in meinem Bett…neben meinem Freund, Enrique. Er ist wunderbar. Er ist charmant, klug, witzig, sieht unverschämt gut aus…und er liebt mich. Ehrlich und ohne jede Forderung. Und ich liebe ihn auch. Ich liebe ihn. Ihn, Tom. Nein, nicht Tom. Enrique. Tom. Der Mann, der alles falsch macht. Der Mann, der mir weh tut. Der mir das Leben schwer macht. Tom Lanford. Ich schließe meine Augen und kuschel mich in Enriques Arme. Und sehe ihn. Tom. Ich spüre ihn. Wie er mich küsst, mich berührt…in mich dringt, mich liebt. Ich habe nur ein einziges Mal mit ihm geschlafen, aber ich weiß noch immer, wie er sich angefühlt hatte. So stark, so warm, so wunderbar. Doch er ist nicht hier. Er wollte mich nicht. Damals, warum auch immer. Doch jetzt hat er es sich anders überlegt. Er wollte mit mir reden. Mir etwas sagen. Über seine Gefühle sprechen, was er sonst nie konnte. Er wollte mir sagen, dass er etwas für mich empfindet. Aber ich konnte es nicht. Ich wollte es nicht. Es geht nicht.

Er darf mich einfach nichtmehr verwirren. Mich anstarren, mir Hoffnungen machen. Und mich dann wieder fallen lassen. Und außerdem, was denkt er sich? Ich bin die Freundin seines besten Kumpels. Er darf mich nicht anschmachten oder gar lieben. Er darf nicht. Aber er tut es…anscheinend. Ich weiß es nicht. Ich weiß sehr wenig über ihn. Tom, der Mann, mit dem schönsten und unwiderstehlichsten Lachen, das ich je gesehen habe. Wenn er denn mal lacht. Er ist zu streng mit sich selbst. Doch ich kann ihm nicht helfen. Ich habe es versucht, doch es geht nicht. Ich mache mich nur selbst kaputt. Und das will ich nicht. Auch wenn ich ihn dafür aufgeben muss. Ich spüre eine Träne. Eine Träne, wegen einer Liebe, die es nie gegeben hat. Und auch nie geben wird. Es zerreißt mir das Herz. Doch der Mann neben mir kann diesen Schmerz erträglich machen. Nicht heilen, aber er bringt mich auf andere Gedanken. Er ist toll. Aber eben nicht Tom. Nicht der Mann, der alles verändern kann. Wenn er nur will. Aber er will nicht. Und es ist auch zu spät. Ich bin nicht mehr sein Spielzeug. Ich gehöre zu Enrique. Punkt. Aus. Schluss. Niemals wird es anders werden.

Ich werde langsam müde. Der Tag war anstrengend. Die Blicke, die ich ertragen muss. Von Tom…Schluss jetzt! Es ist vorbei. Ich muss es mir endlich merken. Ich schließe meine Augen erneut und merke, dass ich mich entspanne…mit nur einem Bild vor meinen Augen: Tom Lanford, der mich in seinen Armen hält.

*******************

Ich wache auf und strahle. Sein Name stolpert über meine Lippen und ich dränge mich an ihn. „Tom“ Aber er ist es nicht. Es war nur ein Traum. Ein Traum von einer Familie mit ihm. Mit Kindern, mit Liebe und Glück. Ein Glück, das ich haben kann. Mit Enrique. Er kann mir alles bieten…aber er ist nicht Tom. Er regt sich neben mir und öffnet die Augen. Gott sei Dank hat er geschlafen. Ich möchte ihm nicht wehtun. Und deshalb sage ich nichts. Sage nicht, dass einem anderen Mann mein Herz gehört. Es würde sowieso nicht funktionieren. „Es ist schön spät“, sagt er nach einem prüfenden Blick auf den Wecker. Er hat Recht. Wir küssen uns kurz und stehen auf. Machen uns fertig, essen Frühstück und gehen dann zu LANFORD…der Ort, der mir so viel Magenschmerzen macht. Denn da sehe ich ihn…jeden Tag aufs Neue. Wie soll ich mich denn da von ihm lösen können? Aber ich schaffe das. Es ist schon erträglicher geworden. Doch es tut noch weh. Wir steigen aus dem Aufzug und instinktiv sehe ich zu Toms Büro. Ich kann nicht erkennen, ob er da ist, doch allein die Möglichkeit bringt mein Herz zum rasen. Enrique verabschiedet sich von mir und ich gehe zu meinem Arbeitsplatz.

Eine Weile arbeite ich und schaffe es, nicht an Tom zu denken. Ich gehe zu Steffi Hauschke, die mich bittet, Tom einige Unterlagen zu bringen…er ist beim Boxtraining. Tom boxt? Das wusste ich nicht. Aber ich weiß ja so wenig von ihm. Von seinem Leben, seinen Gedanken, seinen Gefühlen…ich weiß noch nicht mal, warum er so durchtrainiert ist. Ich komme in dem Boxstudio an und gehe herein. Sofort fällt mein Blick auf einen Boxring. Tom und Enrique kämpfen gegeneinander. Ich betrachte sie und plötzlich trifft Toms Blick meinen. Wir sind wie erstarrt…versunken ineinander. Und auf einmal wird er zu Boden geschlagen. Enrique. Ich erstarre. Warum tut er das? Ich bin wütend. Ich laufe zu Tom und helfe ihm auf. Ich habe Angst um ihn. Ihm darf nichts passieren. Nicht ihm. Aber es ist alles in Ordnung. Gott sei Dank. Ich gebe ihm die Unterlagen und er verschwindet…er geht zu den Duschen. Oh, wie gerne würde ich mit ihm…nein! Hör auf damit. Ich drehe mich zu Enrique und ermahne ihn. Er entschuldigt sich. Ich bin sauer. Er geht Tom hinterher. Das hier ist nicht gut. Ich muss endlich Klarheit schaffen. Klarheit!

********************

Es ist Abend. Ich stehe am Fenster und warte auf Tom. Wir müssen zusammen ein Konzept ausarbeiten. Paloma hatte es geschafft, mich dazu zu verdonnern, weil sie unbedingt mit diesem Tänzer ausgehen musste. Aber ich sehe es als Gelegenheit, zu beweisen, dass Tom und ich nur ganz normale Kollegen sind. Ich hatte versucht, mit ihm zu reden…wegen seiner Verletzung, wegen seines Versuches, mit mir zu sprechen. Doch er hatte mal wieder abgeblockt. Ich gebe es auf. Ich will nicht mehr. Wir arbeiten jetzt nur zusammen und dann gehe ich wieder zu Enrique. Und entwöhne mich von Tom. Ich telefoniere mit Enrique. Es ist schön, locker und verliebt mit ihm zu reden. Doch Tom steht plötzlich hinter mir. Es ist mir etwas peinlich. Doch er sagt nichts. Wir fangen an zu arbeiten. Wir überlegen, wo man sich überall kennenlernen kann. Wir kommen auf den Flughafen…besser noch das Flugzeug. Tom spricht und ich versinke in seinen Worten. Es ist so schön, hier mit ihm. „Zwei Unbekannte vom Schicksal nebeneinander gesetzt. Ihre Leben werden durcheinander gewirbelt und doch wieder zusammen gefügt“ Wir sehen uns in die Augen und merken beide, dass es zu uns passt. Es ist wie unsere Geschichte. Ich und Tom, wir lösen diesen Moment, in dem er aufsteht und seinen Laptop holt, um alles aufzuschreiben.

Siehste Anna, hat doch gar nicht wehgetan. Und die paar Minuten schafft ihr auch noch.

********************

Wir haben alles geschafft. Wir sind fertig mit der Arbeit und ich will los. Ich kann nicht länger als nötig mit ihm zusammen sein. Ich verabschiede mich von ihm und bin schon am Empfang, doch er pfeift mich zurück und bittet mich, kurz zu warten. Ich drehe mich widerwillig um und sehe in sein Gesicht. Er wirkt unsicher. „Wegen vorhin, als du mit mir reden wolltest…es tut mir leid, dass ich so abweisend war“ Ich sage ihm, dass es sich erledigt hat und hoffe, dass er mich gehen lässt. „Nein, hat es sich nicht.“ Ich schaue ihn verwirrt an. Was will er damit bezwecken? Eins steht fest. Ich kann jetzt nicht gehen. Er muss mir sagen, was er sagen will. Sonst würde das immer zwischen uns stehen.

„Ich hab mich in den letzten paar Monaten ziemlich dumm verhalten. Das ist wohl meine Art, mit emotionalen Dingen umzugehen….aber darauf kommt es jetzt auch nichtmehr an.“ Ich frage ihn verblüfft, worauf. Doch er antwortet nicht. Er beugt sich zu mir und legt seine Lippen sanft auf meine. Überrascht reiße ich die Augen auf. Ich will das nicht. Ich will das nicht. Ich will das…seine Lippen auf meinen lassen jeden Widerstand verpuffen. Ich spüre seine warmen und schützenden Hände auf meinen Schultern und lege meine auf diese. Ich erwidere den nach wie vor sanften Kuss. Es fühlt sich so gut an. So richtig. So vollkommen. Doch plötzlich kann ich wieder denken und löse mich von ihm. Er schaut mir in die Augen und streichelt meine Wange. „Ich liebe dich“, haucht er und ich spüre, wie mir diese Worte Tränen in die Augen schießen lassen. Mit einem Mal scheint alles so klar. So einfach. So leicht. „Ich liebe dich auch“, flüstere ich zurück und er lächelt. Genau das Lächeln, was ich jede Nacht im Traum vor mir sehe. Doch jetzt ist es Wirklichkeit. Wir sind zusammen. Weil wir uns lieben. Weil das Schicksal es so will. Denn wir sind füreinander bestimmt. Für immer und ewig.

ENDE
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