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 AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)

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AutorNachricht
katha

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BeitragThema: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Apr 30 2013, 20:37

das Eingangsposting lautete :

So, meine liebe Mini,

das was hier folgt ist für Dich! Mein Geschenk zu deinem Geburtstag!



(und dann natürlich für alle anderen, die mitlesen wollen )

Du weißt, ich bin etwas chaotisch beim Schreiben, und in diesem Fall, glaube ich noch mehr als sonst, deshalb habe Nachsicht mit mir.
Und leider, ist die Story auch wieder mal nicht ganz fertig, so dass ich sie dir nur portionsweise schenken kann.
Aber sehen wir´s mal positiv. Dafür hast du dann länger davon.
Zur Zufriedenheit des Schreibers, muss ich wohl nichts mehr sagen, ... wir haben uns da ja schon ausgiebig ausgetauscht.

Ich hoffe einfach mal, dass es dir gefällt.

So, und jetzt habe ich ein großes Problem. Ich habe noch keinen Namen gefunden, muss aber einen haben, damit ich dir dein erstes Päckchen liefen kann, also werde ich mich jetzt wohl spontan entscheiden müssen. Eine meiner leichtesten Übungen, vor allem weil das Ende noch nicht geschrieben ist. Hmmmm

Okay. Jetzt oder ...

"Entscheidungen" So soll es sein. (Da bleib ich ja gleich beim Thema )

Ich wünsche gute Unterhaltung!

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Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
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AutorNachricht
Carla3939

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Fr Mai 31 2013, 18:13


Oh mein Gott, ich liebe diesen teil Very Happy .Liebe Liebe Katha du hast dich wieder mal selbst

übertroffen. Du beschreibst Tom soooo gut, genau so hätte er es auch gemacht,und wäre

erst mal zum Boxen gegangen. Bitte Bitte laß uns nicht so lange warten brav ich muß

wissen wie es weiter geht .Hoffendlich ist Tom jetzt mutig genug um den ersten Schritt zu

zu machen,oder Anna hauptsache wir freuen uns über den nächsten teil noch mehr.........

Allso bitte Habenwollen .Liebe Grüße Carla beeildich










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"Jemand der einem nicht nur das Leben rettet sondern auch die liebe." -Anna, über Tom
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Fr Mai 31 2013, 21:42

Danke Carla,
für diese lobenden Worte. Cool

Und wie die beiden nun weitermachen... Mann weiß es nicht Razz

Liebe Grüße
Katha

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ulmaja



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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Jun 01 2013, 03:12

Boah, wurden wir wieder verwöhnt!!! Danke Katha

Und ich kann Carla nur zustimmen. Ganz toll geschrieben. Ich fühlte mich sofort in die Serie zurückversetzt, als Tom zum Boxen ging und sich auspowerte.

Der nächste Teil wird wahrscheinlich gaaanz spannend. Ich mag es unheimlich, wenn die Beiden miteinander reden und alleine sind. Keiner der stört!

Man, man, die sollen handeln und nicht nur grübeln . Katha, helf ihnen mal auf die Sprünge.

Ganz lieben Gruß und gute Nacht
Ulmaja
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Jun 01 2013, 08:19


Hey meine Liebe. Einen guten Morgen!

auch dir lieben Dank. Smile Und du denkst sie reden endlich miteinander? Ich habe keine Ahnung, ob ich sie dazu bekomme? idontknow

Aber ließ selbst! Razz

Liebe Grüße
Katha

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katha

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BeitragThema: "23"   Sa Jun 01 2013, 09:00

Einen schönen Guten Morgen!
Hier ein bisschen was zum Lesen! Smile Mal sehen, ob ihr damit glücklich werdet?
********************************
Anna griff schnell nach ihrem Handy und stellte die Musik ab, ehe sie mit pochendem Herzen verfolgte wie Tom zu ihr kam und kurz hinter ihr stehen blieb. „Hey“, begrüßte sie ihn zurückhaltend. Sie war sich nicht sicher, ob sie sich freute ihn zu sehen, obwohl ihr Herz sich mit allen Kräften bemühte, sie sicher sein zu lassen. Tom lächelte sie zaghaft an. „Hey.“ Nach einer kleinen Pause, in der sich ihre Augen ineinander verhakt hatten, fragte er, „Was machst du noch hier? Ist doch viel zu spät um noch zu arbeiten.“ Anna griff die Frage gerne auf. Ja, die Arbeit. Sicheres Terrain, jubilierte Annas Angst. Ihre Mimik verzog sich ein wenig gequält. „Ich versuche mich durch diese Listen zu arbeiten, aber ich tu mich noch ein bisschen schwer. Ich weiß schon warum ich Designerin bin und keinen Bürojob habe.“ Ihre Brauen zuckten entschuldigend in die Höhe. Tom stellte seine Tasche auf die Seite und trat einen weiteren Schritt an den Tisch heran. Auch er fühlte sich mit diesem Thema wieder auf der sicheren Seite. Schließlich war es sein Arbeitsbereich, mit dem sich Anna da rumquälte. Er schaute, was genau sie da machte, und sagte dann spontan. „Weißt du was, wir machen das zusammen, dann geht’s schneller, und ich kann dir noch ein paar Sachen erklären, damit es dir demnächst besser von der Hand geht.“ Eine wunderbare Idee, wie er fand. So konnte er Anna nah sein, ohne sich Gedanken um seine Gefühlswelt zu machen. Anna sah ihn prüfend an. Konnte sie dieses Angebot wirklich annehmen? Seine Stimme, die ihr morgens noch so kühl begegnet war, war jetzt voller Verständnis und Hilfsbereitschaft, und ehe sie was entgegnen konnte, saß Tom schon neben ihr und zog sich zwei Stapel Papiere heran. Nach einem kurzen Moment, in dem er sich orientierte, begann er, „Also, die Nummern die du hier eintragen musst, findest du …“ Anna betrachtete ihn von der Seite, und schon waren all die zweiflerischen Gedanken, die sie den ganzen Tag begleitet hatten davon geflogen, und was blieb war das Wohlgefühl bei diesem Mann zu sitzen, der sie immer wieder aufs Neue faszinierte. Mit Mühe riss sie sich von seinem Anblick los, und versuchte sich auf seine Erklärungen zu konzentrieren. Aber da blieb sein Duft, das verführerische Gemisch seiner Männlichkeit gepaart mit einem herben Männerparfum, der sie zu dem Augenblick zurückführen wollte, in dem er sie im Arm gehalten hatte. Und erst nachdem sie einen Moment die Augen schloss, und alle Kraft aufwendete, um sich wieder ins hier und jetzt zurückzuholen, schaffte sie es ihre Sehnsucht zurück zu drängen und wirklich zuzuhören.
Eine halbe Stunde später schob Tom die Unterlagen beiseite und sah sie zufrieden an. „Fertig. Und glaub mir, wenn man erst mal den Durchblick hat, ist es gar nicht mehr so schlimm.“ „Danke“, lächelte Anna, „aber ich glaube trotzdem nicht, dass es meine Leidenschaft wird. Das ist definitiv dein Metier“ Tom grinste fast ein wenig stolz. „Na ja, irgendwofür muss ich ja auch gut sein, wenn ich schon nicht die Kreativität meines Vaters geerbt habe“. Anna grinste zurück. „Höre ich da etwa ein wenig Bedauern heraus?“ Tom lachte auf, und schüttelte den Kopf. „Ne, auch wenn es Zeiten gab, in denen ich sehr damit gehadert habe, dass ich Brunos Vorstellungen, irgendwann in seine Fußstapfen zu treten, nicht erfüllen könnte, bin ich heute überzeugt, dass es gut so ist. Stell dir mal vor, wie hier die Fetzen fliegen würden, wenn ich mit Bruno um die kreative Vorherrschaft kämpfen würde.“ Da musste Anna auch lachen. „Stimmt, das wäre bestimmt nicht lustig. Reicht ja so schon, wenn ihr nicht einer Meinung seid.“ Tom wurde wieder ernst. Tatsächlich hatte es in der jüngeren Vergangenheit so manchen Streit mit Bruno gegeben, und nicht selten war es dabei darum gegangen, dass dieser mal wieder versucht hatte ihn vom Leben zu überzeugen. Davon, dass er seine Zukunft doch nicht nur mit Arbeit fristen könne. Tja, Papa, wenn du wüsstest, wie gut man beides miteinander verbinden kann, dachte er amüsiert, ehe er sich wieder Anna zuwendete, denn er hatte da noch was klarzustellen. „Anna, wir haben uns in Mailand darüber unterhalten warum Carla für den Posten der Chef-Designerin so geeignet ist, und deshalb möchte ich betonen, dass du diesen Job nicht machst, weil Bruno mit deinen Entwürfen nicht zufrieden ist. Ganz im Gegenteil. Aber wir mussten schnell eine Lösung finden, und es fiel uns niemand anderes ein, dem wir diese verantwortungsvolle Aufgabe übertragen wollten.“ Anna lächelte ihn dankbar an. „Das ist schön, dass du das sagst.“ Tom lächelte ebenfalls. Er war tief in ihre Augen versunken, und sein Herz schlug mal wieder Purzelbäume. Nun sag es ihr doch endlich … sag ihr, dass du sie liebst, rief ihm diese kleine lästige Stimme in seinem Kopf entgegen, … aber er hatte einfach keinen Mut, nicht jetzt. „Und wenn du noch Hilfe brauchst, kannst du mich natürlich jederzeit fragen.“ Er riss sich von Annas Anblick los und warf einen Blick auf die Uhr. Es war bereits kurz vor Acht. „Aber jetzt muss ich dringend hier raus und was essen, sonst falle ich gleich vom Stuhl. Ich war eben beim Boxtraining, und bin ziemlich geschlaucht“, entschuldigte er sich, und stand auf.
Anna hatte auch überlegt, ob sie nicht einen ersten Schritt wagen sollte, um mit Tom zu sprechen. Sich zu erklären, sich zu entschuldigen, und letztlich in Erfahrung zu bringen, warum genau er in Mailand weggelaufen war, warum er mit ihr reden wollte und was er für sie empfand. Aber auch sie traute sich nicht, und nach seinen Worten, war das Thema für den heutigen Abend dann wohl auch erledigt. „Das hört sich nach einer guten Abendplanung an. Ich glaube, das mache ich jetzt auch.“ beantwortete sie seinen Vorstoß also nüchtern. Innerlich frustriert griff sie sich den Stapel Unterlagen und stand ebenfalls auf … Und dann war da schon wieder so ein Moment, in dem sie beide hängen blieben und irgendwie verunsichert vor einander standen. Tom hatte seine Jacke angezogen und seine Tasche schon in der Hand, und nachdem die Stimmen in seinem Kopf einfach keine Ruhe geben wollten, nahm er sich endlich ein Herz. „Sollen wir …“, begann er schüchtern, und mahnte sich selbst, endlich mal zu Potte zu kommen. „Magst du mit mir essen gehen?“ Jetzt war es raus. Ein erster Schritt war getan. Einerseits erleichtert sah er Anna an,wartete aber voller Unruhe auf ihre Reaktion. Und die ließ Gott sei Dank nicht lang auf sich warten. Anna riss ihre Augen auf, und fragte zweifelnd, „Bist du sicher, dass du das willst? Ich meine, … ich war bei unserer letzten Begegnung nicht sehr freundlich zu dir …“ Tom atmete erleichtert aus, nachdem er diese wohl unbemerkt angehalten hatte. Mit dieser Reaktion konnte er umgehen, zeigte sie ihm doch, dass Anna das Gespräch in ihrem Zimmer wohl mittlerweile anders bewertete, und das war ein gutes Zeichen. „Das stimmt wohl, aber vielleicht sind wir damit jetzt quitt, schließlich war mein Abgang in Mailand auch alles andere als nett.“ Jetzt war er derjenige, der durchblicken ließ, dass ihm sein Verhalten im Nachhinein doch sehr leid tat, und Anna glaubte ihm sofort. Auch ohne viele Worte. Sie verzog wissend das Gesicht und nickte leicht, „Da hast du allerdings recht“, und dachte gleichzeitig, komisch wie unwichtig diese Geschichte plötzlich ist. „Also wenn du mir jetzt noch sagst, dass dein Auto unten in der Garage steht und wir ein kleines, ruhiges Restaurant finden, bin ich sofort dabei. Ich bin nämlich auch ganz schön platt“, antwortete Anna mit einem befangenem Lächeln, und gab damit dem Schmetterlingsschwarm in Toms Bauch die Starterlaubnis. „Diese Bedingungen können wir bestimmt erfüllen.“, sagte Tom mit samtig weicher Stimme, die Annas einen kleinen Schauer über den Rücken jagte. Eine Hitzewelle durchfuhr sie, und verlegen schaute sie hinab, wobei ihr die Unterlagen wieder einfielen, die sie noch weglegen musste. Eine willkommene Ablenkung. „Äh, dann bring ich den Kram noch weg, und mach mich noch kurz ein wenig frisch. Gibst du mir fünf Minuten?“ Tom nickte lächelnd, zu mehr war er auch gerade nicht in der Lage, denn er war schon wieder wie verzaubert und stand völlig unter Strom.

Zehn Minuten später traten sie gemeinsam in den lauen Abend hinaus, der die Stadt langsam in Dunkelheit hüllte. Anna sog erleichtert die frische Luft in ihre Lungen. Für den heutigen Tag hatte sie tatsächlich genug. Tom hatte vorgeschlagen einen kleinen Italiener aufzusuchen, der direkt um die Ecke war, und nun schritten sie schweigend neben einander her. Hin und wieder sahen sie verstohlen zu dem jeweils anderen, und versuchten ansonsten ihre Nervosität in den Griff zu bekommen, die beide gleichermaßen in sich spürten. Als sie um die Ecke bogen, hinter der sich das ersehnte Etablissement befand, blieb Tom stehen, und stöhnte laut auf. Das Restaurant lag völlig dunkel vor ihnen. „Och nö. … Mist wir haben Montag. Die haben Ruhetag.“ Entschuldigend sah er Anna an, „Und nun? Hast du eine Idee?“ fragte er Anna, die ebenfalls alles andere als begeistert aussah. Sie war wirklich zu müde für langes Suchen. Aber sie hatte auch keine Idee, daher zuckte sie nur kopfschüttelnd die Schultern. Tom überlegte einen Moment. „Wenn ich nicht bald was zu essen kriege … „ murmelte er vor sich hin, denn er hatte schon ein ganz flaues Gefühl im Magen. Dann sah er Anna an und fragte vorsichtig. „Sollen wir zu euch in die Else gehen, oder findest du das doof?“ Er selbst war zwar nicht sonderlich erpicht darauf unter der Aufsicht von Annas Eltern zu stehen, aber das Essen war gut, sicherlich schnell auf dem Tisch, und sie mussten nicht länger überlegen und eventuell noch mehr Ruhetags-Schlappen einstecken. Anna zögerte einen Moment. Sie wusste nicht recht, ob sie die skeptischen Blicke ihrer Mutter ertragen wollte, wenn sie mit Tom Lanford zu Abend aß, schließlich wusste sie ja, dass ihre Meinung von ihm nicht allzu gut war, und das hatte sich nach dem letzten Wochenende sicherlich nicht geändert. Anna hatte ihr zwar nicht gesagt, warum sie so down war, aber ihre Mutter hatte bestimmt eins und eins zusammen gezählt, da war sie sicher. Aber andererseits, überlegte Anna weiter, war sie dann schon mal Zuhause, was auch seine Vorteile hatte. „Ne, ist schon in Ordnung. Und außerdem ist meine Mutter dann beruhigt, die macht sich gerade immer große Sorgen, wenn ihre Kleine so lange unterwegs ist.“ Tom grinste ein wenig belustigt, auch wenn er wohl verstanden hatte, dass Anna von Susannes Ängsten eher genervt war. Aber irgendwie fand er es auch toll, wie Annas Familie zusammen stand, und nach dieser Entführungsgeschichte war die Ängstlichkeit ihrer Mutter wohl völlig verständlich. In diesem Moment knurrte Toms Magen so laut, dass Annas Blick zu seinem Bauch wanderte, bevor sie belustigt anfing zu lachen. „Na dann mal los. Bevor du noch über mich herfällst.“ Tom grinste frech, „Hmm, köstliches Menschenfleisch“, seufzte er auf, und dachte sich gleichzeitig, dass er nur zu gerne über Anna herfallen würde, ... und dafür würde er sogar aufs Essen verzichten. Gemeinsam gingen sie also wieder zurück zum Lanford-Gebäude, das ja Gott sei Dank nicht weit weg war. Annas Schritte waren unsicher auf dem Kopfsteinpflaster, denn die Kombination aus totaler Müdigkeit gepaart mit ihrer inneren Unruhe, machte ihr ziemlich zu schaffen. Und kurz bevor sie den Eingang erreicht hatten, blieb sie dann auch mit dem Absatz ihrer hohen Schuhe an einer Kante hängen, und geriet ziemlich ins Strudeln. Vermutlich hätte sie einen derben Aufprall erlebt, wenn sie nicht wieder mal von den rettenden Hände Toms in ihrem Flug aufgehalten worden wäre. Einen kurzen Moment starrte Anna ihr Gegenüber an, der ihr plötzlich wieder so nah war, wie sie sich das seit Tagen wünschte, aber ehe diese Situation irgendwelche Auswirkungen hervorrufen konnte, klingelte ihr Handy. Schnell löste Tom seine Hände von ihr und trat einen Schritt zurück, während Anna auch schon in ihrer Tasche nach dem Telefon kramte. Als ihr Blick auf die Anrufer-Info fiel, runzelte sie verwundert die Stirn. „Papa, was ist los?“ Es war völlig unüblich, dass Ingo sie anrief, und dann noch um diese Uhrzeit, in der in der Else das Haupt-Abendgeschäft lief. Als sie das Gewicht auf das andere Bein verlagern wollte, knickte sie weg, und stellte nach einem Blick auf ihren Schuh fest, dass ihr Absatz abgebrochen war. „Scheiße, auch das noch!“ entfloh es ihr leise, während sie angestrengt ins Telefon hörte. Sie verharrte in der Bewegung, was ziemlich unbequem aussah, „Oh nein, ist es denn schlimm?“ Sie schaute besorgt vor sich hin, ließ ihren Blick nur kurz zu Tom schweifen, der sie abwartend musterte. „Sag ihr, sie soll sich ausruhen. Ja Papa, ... Ich bin gleich da. Bin schon unterwegs. Ja, Tschüß.“ Sie legte auf, und schüttelte genervt den Kopf, als sie Tom wieder ansah. „Das ist heut echt mal ein beschissener Tag. Ich befürchte, du wirst alleine essen müssen. Ich muss meinen Eltern aushelfen. Meine Mutter ist umgeknickt und kann nicht mehr auftreten.“ Tom sah sie erschrocken an. „Oh , das tut mir leid. Dann lass uns fahren.“ Er schaute auf ihre Füße, die immer noch verkrampft versuchten, den Höhenunterschied der Schuhe auszugleichen. „Willst du hier warten, dann hole ich schnell das Auto?“ Anna war seinem Blick gefolgt, und realisierte erst jetzt wieder, was da gerade passiert war. „Quatsch, ich komme mit in die Garage.“ Kurzerhand bückte sie sich, und zog ihre Schuhe aus. Dann zuckte sie lapidar mit den Schultern „Zuhause gibt´s andere, und die hier sind eh hinüber.“ Und dann war sie auch schon fast durch die Tür, ehe Tom ihr mit einem amüsierten Blick folgte. Er fand sie immer wieder erfrischend in ihrer Art. Carla hätte sich wohl keinen Zentimeter freiwillig von der Stelle bewegt, oder sie hätte sich zumindest laut jammernd und äußerst theatralisch humpelnd an seinen Arm gehängt. Anna hingegen setzte die Prioritäten anders. sie ging noch eben am Abfalleimer vorbei und schmiss ihre Schuhe hinein, bevor sie auch schon energisch den Aufzug rief.

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Carla3939

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Jun 01 2013, 21:33


Liebe Katha , mich hast du schon so glücklich gemacht Smile .Finde es schön das du immer so fleißig für uns schreibst.Bist eine ganz ganz liebe .Freue mich schon wenn es weiter geht .
Deshalb bitte beeildich .Liebe Grüße Carla

Geheimtipp Und los Tom schnapp' sie dir


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ulmaja



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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Jun 02 2013, 01:48

Meine liebe Katha, warum muss immer was dazwischen kommen ?????? Du solltest ihnen doch auf die Sprünge helfen und nicht Susannes Fuß umknicken lassen. Das tut doch weh! Meno, jetzt hatte ich mich so auf einen ungestörten Abend zwischen den Beiden gefreut und nu das wieder ..........

Aber egal, irgendwann, bald, später, in naher Zukunft werden sie sich kriegen. Ich hab vollstes Vertrauen zu dir.

Ganz lieben Dank für diesen Teil und ich weiß auch, wie viel Zeit du für uns opferst, aber du machst es ja auch gerne.


Knutscher und bis morgen Nacht (bin heute ja früh dran, sehe ich gerade)
LG Ulmaja
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Jun 02 2013, 09:55

@Carla und Ulmaja

Hey ihr Beiden,
lieben Dank für eure Worte.
Ulmaja, du hast natürlich recht. Ich schreibe ja gerne, sonst würde ich es ja nicht tun. Manchmal klappt es besser, manchmal hänge ich total, und es will einfach gar nichts gehen, und natürlich muss ich vor allem die Zeit dazu finden. Aber auf jeden Fall geht es immer weiter, auch wenn es mal dauert.

Ihr habt euch auf einen schönen Abend mit Tom und Anna gefreut. Das kann ich gut verstehen. Aber, so einfach ist das Leben der Beiden scheinbar nicht. Mal sehen, wann sich die nächste Gelegenheit bietet...

LG, und einen schönen Sonntag!
Katha

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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Jun 02 2013, 13:42

Hola, meine liebe Katha,

da bin ich wieder. Der Süden war toll und ich hab mich redlich bemüht, ein wenig Sonne für NRW mitzubringen. Na gut, das ist mir zumindest gelungen, auch wenn die Wärme noch ein wenig hinterherhinkt. Aber gut, nun zu dieser atemberaubenden Story ...

Hach, wenn ich nur wüsste, wo ich anfangen sollte. Erst einmal fand ich es toll, dass ich gleich so viele Teile auf einmal lesen konnte. Ich glaube, es waren acht oder zehn ... Wie auch immer, es waren definitiv nicht genug.
Und jetzt weiß ich wieder, was mir die ganze Zeit gefehlt hatte. Meine Güte, zum Glück musste ich nicht so leiden wie ulmaja und carla, die sich von Teil zu Teil gebettelt haben und vor Neugier beinahe zerflossen sind. Wirklich amüsant, diese Postings zu lesen ...

Aber gut, ich hätte mich wahrscheinlich gleichsam bettelnd und jammernd eingesellt. Nach diesem unsäglichen Heiratsantrag von Carla hätte ich dir am liebsten ... Grrrrrrr - ich sags lieber nicht laut Aber zum Glück hast du da nochmal die Kurve gekriegt. Mhmm ... was soll ich sagen, die beiden sind einfach zu köstlich in ihrer jeweiligen Unsicherheit. Immer ist da der Gedanke, nach all den Fauxpas wieder einen Fehler zu machen. Die Spannung war kaum noch zu ertragen. Und jetzt vermasselst du den beiden schon wieder eine gute Gelegenheit. Aber gut, ich lasse mich überraschen, wie es weitergeht. Vielleicht springt ja Tom kurzfristig als Tellerwäscher oder gar Kellner ein, nur um die Zeit mit Anna noch zu verlängern. Andernfalls würde er vor Sehnsucht beinahe vergehen. Und davon mal abgesehen, hätte er vielleicht die Chance, bei Susanne gut Wetter zu machen und gleich noch die ganze Nacht bei Anna zu bleiben ... Zwei Fliegen mit einer Klappe und so ... du verstehst ...

Oh Mann, ich glaub ich bin gerade mal wieder in Höchstform. Vor allem, weil du mit deiner wunderbaren Geschichte auch bei mir mal wieder ein wenig das Schreibfieber entfacht hast.

Ich danke dir - das ist wirklich ein wunderbares Geburtstagsgeschenk. Ich hoffe, es wird mich noch eine ganze Weile unterhalten ...

Liebe Grüße
Mini

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„Vor dem Schicksal zu fliehen,
ist manchmal der beste Weg,
um zu sich selbst zu finden.“
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Jun 02 2013, 22:05

Very Happy Oh, wie schön! Meine liebe Mini ist wieder da!!!! Very Happy

Und tatsächlich, heute schien doch tatsächlich den ganzen Tag die Sonne. Ich konnte es auch kaum glauben. Smile

Schön, dass du es schön fandest so viele Teile auf einmal lesen zu können. Und ich musste so lange ohne dich auskommen crying Und dann waren es immer noch nicht genug. Alle gleich... Mad
Na gut, sei dir gegönnt. Bin ja nicht so. Razz

Ja, dein Geburtstagsgeschenk..., da war was. Irgendwie sollte diese Story so nach spätestens 10 Teilen beendet sein. Aber, du und auch die anderen treuen Leser, die ich habe kennen das ja. Fängt Katha einmal an, hört sie so schnell nicht wieder auf. Und wieder muss meine Story im Audl-Forum drunter leiden. Embarassed So langsam bekomm ich selbst Angst, dass ich diese nie mehr fertig stellen werde, obwohl ich das doch fest vor habe. Na ja, wir werden sehen. Auf jeden Fall bin ich nicht untätig.

Und, du hättest mir gerne..., ja was denn? Warst du das mit dem Regen?
Gib es zu. Du hast bestimmt die Gelegenheit genutzt, dass du selbst nicht hier in der Region warst, und hast mir ein bisschen Regen gewünscht. Mad
So, und nun meinst du Tom kriegt doch irgendwie noch die Kurve. Hm, da bin ich ja mal gespannt Smile

Wenn ich das Schreibfieber in dir tatsächlich entfacht hätte, wäre das der größte Lohn meiner Arbeit. Ich habe schon sooooooo lange nichts mehr zu lesen bekommen. readcoffee
Ich weiß gar nicht was mit unserem Schmetterling passiert ist. Da ist sie plötzlich davon geflogen, und findet den Rückweg nicht mehr, wie mir scheint. crying

So, nun wird meine Antwort auf deinen Kommi länger als meine nächst Fortsetzung. Dabei ist die doch bereit zum Posten.
Und deshalb höre ich an dieser Stelle mal auf, und kümmer mich um euren Lesestoff.

Liebe Grüße gib5
Katha

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Zuletzt von katha am So Jun 02 2013, 22:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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katha

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BeitragThema: "24"   So Jun 02 2013, 22:07

Tja Ulmaja, da warst du einfach zu schnell wieder weg. Gerade warste noch da, aber jetzt? Dann musst du halt noch was warten idontknow

Hallo meine Lieben,
da will ich euch zum Ausklang des Wochenendes noch ein kleines Schmankerl mit auf den Weg geben! Habt einen guten Start in die Woche. hallo
***********************************

Eine viertel Stunde später parkte Tom seinen Porsche vor der Tür der Goldelse. Er stellte den Motor ab und warf dabei einen kurzen Blick zur Seite, da er schon länger nichts mehr von Anna gehört hatte, ehe er schnell aussteigen wollte. Aber da verharrte er in der Bewegung und drehte sich nun ganz zum Beifahrersitz. Er sah auf das entspannte Gesicht Annas und lächelte verliebt. Am liebsten würde ich dich einfach mitnehmen, dachte er sehnsüchtig, aber dann erinnerte er sich an die prekäre Situation von Annas Eltern. Er hätte Anna am liebsten schlafen lassen, offenbar war sie wirklich völlig kaputt, aber das ging wohl nicht. „Hey, wir sind da.“ sagt er leise und ließ seine Hand über ihren Arm gleiten. Näher heran traute er sich nicht, obwohl er sie am liebsten mit einem zärtlichen Kuss geweckt hätte. Anna öffnete die Augen und rieb sich selbige erst einmal ausgiebig. „Oh Gott, jetzt bin ich echt eingeschlafen.“ Sie war ein wenig fassungslos, und fühlte sich völlig gerädert. Tom schenkte ihr ein mitfühlendes Lächeln. „Du Arme, und jetzt musst du noch mal arbeiten.“ Anna sah ihm erstaunt in die Augen, die ganz klar zeigten, dass er seine Worte tatsächlich so mitfühlend meinte, wie er sie gesagt hatte. Er war schon ein echt komischer Typ, obwohl sie sich so langsam sicher war, dass dieses hier der Tom war, von dem Paule ihr erzählt hatte. Der beste Bruder, den man sich wünschen konnte, und der Mann mit dem Herz am richtigen Fleck. Sie fragte sich kurz, ob er wohl wirklich wieder zu seinem alten Selbst zurückfand. Aber jetzt hatte sie keine Zeit darüber nachzudenken. „Ich muss da jetzt mal rein“, sagte sie, um sich zu verabschieden, aber Tom dachte gar nicht daran sie alleine zu lassen. Schnell sprang er aus dem Auto, lief ums Auto herum und öffnete ihr die Tür. „Du bist mich noch nicht los. Ich leiste dir zumindest noch seelischen Beistand“, sagte er entschieden, und Anna schüttelte ungläubig den Kopf. „Hast du heute deinen Samaritertag? Wie oft hast du mir heute schon geholfen? Und jetzt willst du mir auch noch Beistand leisten?“ Tom zuckte nur lächelnd mit den Schultern. „Vielleicht springt ja doch noch was zu Essen für mich raus“, verriet er zumindest einen seiner motivierenden Gründe sie zu begleiten. Aber Anna hatte schon kein Ohr mehr für ihn. Sie stand bereits in der Else und verschaffte sich schnell einen Überblick. „Oh Mann, und natürlich ist es voll“, murmelte sie vor sich hin. Sie legte kurz ihre Hand auf Toms Arm. „Kannst du Ingo bitte Bescheid geben, dass ich da bin. Ich geh mir nur kurz ein paar Schuhe holen.“ Tom nickte ihr beruhigend zu. „Mach mal, vielleicht kann ich ja schon helfen.“ Mit diesen Worten ging er auch schon Richtung Theke davon, während Anna die Treppe hochstieg, und ein weiteres Mal überlegte, welcher Gehirnwäsche man diesen Mann unterzogen hatte.
Tom stellte sich an die Theke, direkt vor die Durchreiche und Ingo schaute auch sofort auf. Sein hoffnungsvolles Gesicht fiel allerdings sogleich wieder zusammen, als er Tom erkannte. „Guten Abend Herr Lanford“, begrüßte er den neuen Gast höflich, und fügte entschuldigend hinzu. „Es tut mir leid, es wird einen Moment dauern, bis ich sie bedienen kann. Hier ist die Hölle los, und ich warte auf Anna. Sie muss mir dringend aushelfen.“ Tom lächelte verständnisvoll. „Anna habe ich gerade her gebracht, sie ist nur noch schnell hoch gegangen, um sich Schuhe anzuziehen, da ihr eben ein Absatz abgebrochen ist. Aber kann ich vielleicht schon was tun?“ Ingo war damit beschäftigt auf zwei Tellern das Essen anzurichten, und schaute jetzt erstaunt auf. Herr Lanford Junior hatte seine Anna hergebracht … und jetzt fragte er auch noch ob er helfen könne? Aber Tom nutzte die Zeit seiner Überlegungen schon einmal und zog sich seine Jacke aus. Er umrundete die Theke, so dass er Ingo direkt gegenüberstand, griff nach den zwei Tellern und fragte, „Wohin müssen die?“ Ingo sah immer noch völlig ungläubig zu seinem Gegenüber. „Sind sie sicher, dass sie …“ Da unterbrach ihn Tom „Ich bin „Tom“. Also wohin?“ Ingo entschloss sich, das Angebot einfach anzunehmen, schließlich wurde das Essen nicht besser, wenn es hier herumstand und abkühlte. „Ingo“, antwortete er zustimmend, und die beiden Männer nickten sich einvernehmlich zu. „Die kommen an den Tisch hinten in der Ecke“, wies er Tom an, und dieser lief sogleich los. Ingo verfolgte ihn noch kurz mit einem verwundertem Kopfschütteln, bevor er sich daran machte, die nächsten Essen fertig anzurichten. Tom lieferte die Teller ab, und nahm noch gleich die Getränkewünsche auf, die er hinter der Theke ordentlich auf einen Zettel schrieb. Dann setzte er das Pils an, das der Gast gerade geordert hatte, ehe er sich sagen ließ wohin die nächsten Teller kamen.
Als Anna die Treppe herunter kam, traute sie ihren Augen kaum. Was tut er da?, fragte sie sich völlig überrascht. Tom stand mit zwei gerade abgeräumten Tellern in der Hand an einem Tisch, und sprach höflich mit den Gästen. „Vielleicht noch ein Wein dazu?“, hörte sie ihn gerade fragen, und das junge Paar nickte ihm nach einer gegenseitigen Rückversicherung freundlich zu. „Können sie etwas empfehlen?“ Tom überlegte einen Moment, nicht dass er mit dem Service in einem Restaurant Erfahrung hätte, aber er war in den letzten Jahren so oft Gast solcher Etablissements gewesen, dass er schon wusste, was im Normalfall geboten wurde. „Zum Zander würde ich einen Riesling empfehlen.“, antwortete er höflich, und hoffte inständig, dass die Goldelse auch Riesling führte. Sein Blick wanderte hilfesuchend zu Anna, die ihn vom letzen Absatz der Treppe einen Moment fasziniert beobachtet hatte, und jetzt gerade an ihm vorbeigehen wollte. „Anna,“ hielt er sie auf und drehte den Gästen einen Moment den Rücken zu. „Ihr habt Riesling?“ fragte er unsicher, und Anna nickte nur lächelnd. Erleichtert drehte sich Tom wieder den Gästen zu. „Also zwei mal den Zander und zwei Gläser Riesling.“ Dann trat er hinter die Theke, stellte die Teller ab, gab Ingo die Bestellung weiter, um sich sofort um die Getränke zu kümmern. Anna stand kopfschüttelnd an der Durchreiche. Das da, soll mein Chef sein? Dieser unterkühlte Bürotyp, der zum Lachen in den Keller geht? Ihr fiel einfach nichts mehr ein. Es war einfach toll, wie er sich hier ungefragt an die Arbeit machte, nur um ihr zu helfen. Er war einfach toll. Ihr Herz quoll schon wieder über vor Liebe. „Willst du weitermachen, oder soll ich übernehmen?“ Tom sah auf und schaute sie irritiert an. Annas Lippen zuckten amüsiert, „Vielleicht solltest du doch noch mal umsatteln. Steht dir.“ Tom brummte kurz, griff sich aber unbeeindruckt das Pils und das Wasser und stellte sie auf ein Kellnertablett, das neben der Zapfanlage stand. „Die kommen zu dem Paar hinten in der Ecke.“ Anna machte ein ernstes Gesicht und salutierte, „Ja Chef, wird erledigt.“ Sie zwinkerte Tom noch einmal belustigt zu, und verschwand. Tom grinste verliebt hinter ihr her. Er fand es einfach schön mit Anna zusammen zu sein. Er nahm zwei Weißweingläser aus dem Regal und suchte nach dem Riesling. Als er die Flasche gerade geöffnet hatte, trat Anna zu ihm und schaute ihm zu, wie er die Gläser füllte. „So, und nun hast du Feierabend.“ Entschieden schob sie ihn aus dem Thekenbereich und legte eine Speisekarte vor ihn auf die Theke. „Was willst du denn jetzt essen? Ich will nicht Schuld sein, dass du gleich doch noch zusammenbrichst, … oder über mich herfällst“ Tom wollte zuerst protestieren, aber da Anna ziemlich entspannt wirkte und ihn frech angrinste, und auch Ingos hektischer Gesichtsausdruck wieder seiner üblichen Gelassenheit gewichen war, ließ er sich gerne überzeugen. Jetzt wo er zu Ruhe kam, wurde ihm nämlich bewusst, dass ihm schon fast schlecht war vor Hunger.
Also setzte er sich auf einen der Hocker, die vor der Theke standen und beobachtete Anna verzückt, die den Laden tatsächlich schnell im Griff hatte, obwohl sie immer noch ziemlich müde aussah. Ingo hatte ihm eine extra große Portion Hackmollys bereitet, um sich für seine spontane Hilfe zu bedanken, und als er sie Anna mit den Worten, „Gib das mal Tom“ reichte, wechselte ihr Blick verwundert zwischen den beiden Männern hin und her. „Tom? Seid wann duzt ihr euch?“, fragte sie Tom leise, als sie ihm den Teller vor die Nase stellte. Und dieser grinste verschwörerisch. „Na, wenn Männer zusammenhalten müssen, dann kommt man schnell zum Du.“ Anna schüttelte wieder einmal den Kopf. Dieser Tag war wirklich voller Überraschungen.
Gerade als Tom sein Besteck zusammenlegte, kam Anna aus dem Gastraum zurück. „Puh, das waren die letzten Gäste. Jetzt reicht es wirklich für heute.“ Sie drehte sich zu ihrem Vater „Feierabend!“, und der kam bereits einen Moment später hinter die Theke. Er füllte sich ein Glas mit Wasser und stieß erschöpft die Luft aus. „Danke, euch beiden. Ihr ward echt meine Rettung. Für morgen habe ich schon unserer Aushilfe Bescheid gesagt, dann läuft das hier auch wieder.“ In dem Moment öffnete sich über ihnen die Tür. „Ingo?“ hörten sie Susannes Stimme, die sich nicht gut anhörte. Und schnell sprang Ingo die Treppe hinauf, nur um kurze Zeit später mit Susanne am Arm wieder herunterzukommen. „Wir fahren doch noch ins Krankenhaus. Das Gelenk wird immer dicker“, informierte Ingo Anna, die gerade dabei war die letzten Gläser ins Regal zu stellen. „Lass alles stehen. Ich kümmere mich morgen um den Rest. Du bist doch bestimmt auch müde“, sagte Ingo, bekam dafür aber nur einen strafenden Blick zugeworfen. Anna war mittlerweile bei ihnen an der Tür angekommen und nahm Susanne kurz in den Arm. „Ist bestimmt halb so schlimm“, versuchte sie ihre Mutter ein bisschen aufzubauen, und diese dankte es ihr mit einem kleinen gequälten Lächeln. „Gute Nacht mein Schatz, und tut mir leid, dass du hier einspringen musstest.“ Anna verdrehte genervt die Augen, „Mamaaa“, ließ sie ihren Unmut heraus, „Jetzt seht zu, dass ihr zum Arzt kommt. Gute Nacht!“ Sie hielt ihren Eltern die Tür auf, und schloss dann hinter ihnen ab, und natürlich ließ sie nichts stehen, sondern schnappte sich sogleich ein Tablett und begann die Tische leer zu räumen. Tom, der die herzliche Begegnung der Familie Polauke aus der Ferne mit angesehen hatte, bewunderte Anna für ihren Elan. Sie macht eigentlich den Eindruck, als würde sie gleich umfallen, und trotzdem war es selbstverständlich, dass sie ihren Eltern so viel Arbeit wie möglich abnahm. Er stand auf und fragte, „Und was kann ich tun?“ Anna hatte total vergessen, dass Tom immer noch da war, und sah ihn jetzt irritiert an. „Äh, also wenn du willst kannst du die leeren Tisch abwischen, und anschließend die Stühle hochstellen, dann füll ich noch eben die Streuer auf. Lappen und Handtuch liegen hinter der Theke.“ Das waren sicherlich keine Tätigkeiten, die man seinem Chef auferlegte, aber heute würde sie über solche Dinge nicht mehr nachdenken. Er hatte Hilfe angeboten, und das war das was getan werden musste. Und sehr zu Annas Verwunderung war Tom auch sofort bei der Sache. Ohne Murren oder Meckern. Schweigend erledigten sie ihre jeweiligen Jobs und eine viertel Stunde später, schaltete Anna das Licht hinter der Theke aus, so dass nur noch ein paar Lampen in den Fenstern leuchteten. Sie stellte zwei Gläser und eine angefangene Flasche Rotwein auf die Theke und gesellte sich zu Tom, der auf dem letzten noch nicht hochgestellten Hocker vor der Theke saß. Sie musterte ihn einen Moment, und zog skeptisch die Augenbrauen zusammen „Was machst du eigentlich noch hier? Du könntest doch längst Zuhause sein und auf der Couch liegen?“ Tom dachte einen Moment über ihre Frage nach und antwortete dann vage. „Vielleicht habe ich Angst vor dem Alleinsein?“ Anna sah ihm tief in die Augen. Meinte er das ernst? Diese Aussage verunsicherte sie, vor allem weil sie sich wohl eine andere Antwort gewünscht hatte. „Bereust du deine Entscheidung?“ entfloh ihr die Frage, die sich ihr unmittelbar aufdrängte. Tom hielt ihrem Blick ohne mit der Wimper zu zucken stand und antwortet ernsthaft, „Du meinst wegen Carla?“ Er schüttelte überzeugt den Kopf. „Nein, überhaupt nicht. Es war das einzig richtige.“ Anna spürte Erleichterung bei seinen Worten, aber außerdem merkte sie auch, dass sie für Beziehungs- oder Nicht-Beziehungsfragen an diesem Tag nicht mehr bereit war. Sie war einfach hundskaputt und wollte den Abend nur noch nett ausklingen lassen. Sie löste ihren Blick aus seinem und deutete auf die Flasche vor ihnen. „Magst du noch ein Glas mit mir trinken?“ Tom folgte ihrem Fingerzeig und antwortete. „Wenn du nicht direkt ins Bett willst? Du siehst ganz schön müde aus.“ Anna nickte. „Das bin ich auch, und deshalb verbinden wir das einfach. Ich habe sowieso keine Lust mehr auf irgendwelchen ungemütlichen Stühlen oder Hockern rum zu sitzen. Komm wir gehen in mein Zimmer, dann brauche ich später nur noch umfallen.“

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Jun 02 2013, 23:00

Liebe Katha, danke für diesen wunderschönen teil. Am allerbesten hat mir der letzte Satz gefallen Razz .Ich liebe es wenn die beiden allein sind.Da wird doch hoffentlich was gehen Wink .
Du schreibst so wunder wunderschön darum bitte ich dich mach schnell weiter Ilikeit
Liebe Grüße Carla

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Jun 02 2013, 23:13

Ja holla, was macht Anna denn da für ein Angebot?? Klasse, ich freu mich. Soll ich mal orakeln? Sie gehen hoch, setzen sich aufs Bett, trinken ein paar Schlucke und fallen beide nach hinten und pennen nebeneinander, ohne das was läuft.

Das war ein so schöner Teil. So einen liebenswerten Tom. Na, wenn Männer zusammenhalten müssen, dann kommt man schnell zum Du. Den Satz fand ich ganz klasse. Männer halt.

Katha, vielen, vielen Dank für den schönen Teil. Ich warte auch ganz geduldig bis morgen abend und hoffe, dass mein orakeln wieder falsch war und doch noch was passiert.

LG
Ulmaja
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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Jun 03 2013, 19:08


Danke Carla Smile


So so Ulmaja, du versuchst mal wieder zu orakeln, da bin ich ja gespannt, ob du recht hast, oder sich deine Hoffnung erfüllt, dass du nicht recht hast Wink

Liebe Grüße

Katha



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BeitragThema: "25"   Mo Jun 03 2013, 21:43

So, da will ich mal nicht so sein und euch den nächsten Teil schenken flowers Mal schaun, wie es um die Orakelfähigkeiten Ulmajas steht Idea
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Anna griff nach der Flasche und den Gläsern und sah Tom auffordernd an. Das der sie gerade ziemlich ungläubig betrachtete, entging ihr dabei völlig. Sie will mit mir in ihr Zimmer gehen? Ob das gut ist?, fragte er sich gerade beunruhigt, denn auch wenn die letzen Stunden ausreichend Ablenkung geboten hatten, schob sich doch jetzt, wo sie wieder alleine waren, seine Nervosität wieder in den Vordergrund. Aber natürlich konnte er ihrer Aufforderung nicht widerstehen. Vielleicht konnte er ja doch noch mit ihr sprechen. Vielleicht würde es ja reichen ihr zu sagen, dass er sie liebte… Aber dieser Gedanke, so einfach er doch daherkam, schien ihm nicht richtig. Er war es ihr einfach schuldig sich ihr zu erklären. Ihr zu sagen, was sie in ihm ausgelöst hatte, warum er in Mailand weggelaufen war und warum er sich gegen Carla und die Verlobung entschieden hatte. Das hatte sie nach allem was passiert war, und was er ihr zu verdanken hatte nun wirklich verdient.

Anna stellte ihr Glas auf den Nachttisch, zog ihre Kopfkissen unter der Decke hervor und stellte sie an die Wand ab, ehe sie sich auf das Bett fallen ließ und sich mit einem lauten Seufzen gegen die Kissen lehnte. „Endlich Feierabend.“ Sie warf Tom, der gerade die Stufen zum Fenster hinauf stieg einen kurzen Blick zu, ehe sie lächelnd die Augen schloss und sich entspannte. Die Anwesenheit Toms war für sie gerade einfach ein Wohlfühlfaktor. Sie machte sich keine Gedanken mehr darüber warum er da war, was er wohl wollte, oder was sie eigentlich mit ihm klären wollte, dafür war sie einfach viel zu geplättet vom Tag. Sie fand es einfach schön, dass er da war.
Er hatte sich das andere Glas Wein genommen, und war damit ans Fenster getreten. Seine Gedankenwelt funktionierte im Gegensatz zu Annas noch ziemlich gut, und hielt seine innere Unruhe immer noch wach, obwohl auch er sich eigentlich nach Entspannung sehnte. Aber für ihn war das alles immer noch so unglaublich. Er fühlte sich so wohl in diesem, seinem neuen Leben. Ja, er war nervös und unheimlich aufgeregt, aber tief in seinem Inneren wusste er, dass er hier an der Seite dieser Frau, hier in ihrem kleinen Zimmer genau richtig war. Er hatte das Gefühl endlich wieder er selbst zu sein. Es hatte ihm Spaß gemacht Ingo und Anna zu helfen, etwas was er im Beisein Carlas niemals getan hätte, da sie ihn für verrückt erklärt hätte, sich mit den Problemen dieser, doch so normalen Leute abzugeben. Aber gerade diese Normalität in den vier Wänden der Polaukes, die mit so viel Herzlichkeit ausgefüllt waren, gaben ihm sogleich ein heimeliges Gefühl, … obwohl er doch nur Besucher war. Er drehte sich zu Anna und ließ seinen Blick über sie gleiten. Sie hatte die Augen geschlossen und sah einfach wunderschön aus, wie sie da saß.
„Hey, schläfst du schon?“, stellte er die wohl unsinnigste Frage, die man stellen konnte, und ging langsam die zwei Stufen hinunter. Vielleicht sollte ich doch mal nach Hause gehen, sie sollte wirklich schlafen, überlegte er gerade, aber da vernahm er ein kleines Lächeln auf Annas Gesicht, das ihn sofort fesselte. „Ich genieße nur die Ruhe.“, sagte sie und öffnete die Augen. Sie nahm sich ihr Glas von der Kommode, und rückte ein Stück beiseite. „Komm, setz dich zu mir.“ Tom zögerte einen Moment, denn er hatte ein wenig Angst vor der Nähe zu Anna, die seine Gefühlswelt bestimmt mal wieder völlig durcheinander bringen würde. Aber dann setzte er sich mit klopfendem Herzen zu ihr. Er warf Anna einen kurzen Blick zu, aber sie saß einfach nur da und sah gedankenverloren vor sich hin. Sie wirkte, als fühle sie sich pudelwohl, und auch er entspannte sich langsam, obwohl ihn die sanfte Berührung ihrer beider Körper anfangs ziemlich aufwühlte. Schweigend nippten sie an ihren Gläsern, und hingen ihren jeweiligen Gedanken nach.
„Ihr seid eine tolle Familie, weißt du das“, sagte Tom nach einiger Zeit, und Anna bestätigte nachdenklich, „Ja, seid Ingo wieder da ist, ist es wirklich schön... So, wie ich es mir immer gewünscht habe.“ Tom runzelte verwirrt die Stirn. „Warum wieder da? War er mal weg?“ Anna lehnte ihren Kopf gegen die Wand und schloss die Augen. Sie dachte an ihr Leben mit ihrem Stiefvater und ihrer Halbschwester zurück. Damals war es so oft nicht wirklich schön gewesen, und sie war unendlich froh, dass dieses Kapitel ihres Lebens irgendwann ein Ende gefunden hatte. „Ja, zwanzig Jahre, um genau zu sein. Ich habe nicht geglaubt, dass ich ihn je wieder sehen würde. …“ erzählte sie gedankenverloren. Tom sah erstaunt zu Anna hinüber, die mit geschlossenen Augen lächelte. „Und sie lieben sich immer noch. Das muss doch wirklich wahre Liebe sein, oder? Ich hoffe, dass ich so was auch erleben darf.“ Tom hatte Anna mit einem liebevollen Blick beobachtet, als sie diese Sätze leise aussprach, und nun zuckte sein Kopf schnell zurück in die Ausgangsposition. Das war sein Stichwort. Er lehnte sich gegen die Wand und starrte vor sich hin. Nun mach schon!, drängelte seine innere Stimme ihn, endlich das Wort zu ergreifen, und er wusste, dass es nun keine Ausreden mehr gab. Er holte tief Luft und stieß sie leise wieder aus. „Anna, ich … ich möchte dir schon seit ein paar Tagen etwas sagen“, begann er endlich, aber in diesem Moment spürte er wie ihr Kopf auf seine Schulter rutschte. Von dieser Berührung überrascht, schaute er zu ihr und realisierte schnell, dass Anna in der Zwischenzeit in das Land der Träume abgetaucht war. „Das darf doch nicht wahr sein“, fluchte Tom leise vor sich hin, scheinbar war es doch nicht der richtige Moment gewesen. Jetzt hatte er sich endlich gezwungen einen Anfang zu machen, und nun war sie eingeschlafen. Er stellte sein Glas auf die Seite und nahm Anna vorsichtig ihres aus der Hand, das auf ihrem Bauch bereits gefährlich in Schräglage geraten war. Als er sich zur Seite neigte um auch ihr Glas abzustellen, rutschte Anna mit einem Seufzer ein Stück tiefer in die Kissen und kuschelte sich dabei fest an Toms Brust. Er verharrte einen Moment, den Arm noch in die Höhe haltend. Er überlegte, dass es jetzt wohl wirklich angesagt wäre zu gehen, aber er konnte diesen Moment einfach nicht vorüberziehen lassen. Nur ein paar Minuten, dann geh ich, rechtfertigte er sich vor sich selbst, und legte sanft den Arm um Anna. Sein Herz beschleunigte sich, und sein Brustkorb hob und senkte sich einige Male hektisch, doch dann ergriff ihn eine unbeschreibliche Ruhe. Es fühlte sich so gut an, sie ihm Arm zu halten, sie an seiner Brust zu spüren. Er schaute zu ihr hinunter und strich ihr zärtlich eine Strähne ihrer seidig weichen Haare aus dem Gesicht. Sein Herz schmerzte fast vor Sehnsucht danach, dass es immer so wäre. Dass sie in seinen Armen einschlief und er mit ihr im Arm wieder aufwachte. Mit dieser süßen Qual im Körper legte er seinen Kopf gegen die Wand und schloss die Augen. Nur ein paar Minuten …, war das letzte das ihm durch den Kopf ging, ehe auch er einschlief.

Anna blinzelte kurz in die Helligkeit ihres Zimmers, ehe sie die Augen wieder schloss. Sie hatte tief und fest geschlafen, so gut wie lange nicht mehr, aber trotzdem rang sie noch mit sich, ob sie sich nicht einfach nochmal rumdrehen sollte. Aber da spürte sie plötzlich, dass sich ihr Kopfkissen anders anfühlte als sonst. Sie ließ langsam ihre Hand darüber gleiten, und riss plötzlich erschrocken die Augen auf, als sie gegen etwas Weiches, Warmes stieß. Ihr Blick fiel sogleich auf eine große Hand, die nicht zu ihr gehörte, ihr aber allzu vertraut vorkam. Sie lag auf dem muskulösen Männeroberkörper, an dessen Schulter sie auch ihren Kopf gebettet hatte. Ihr Herz begann zu rasen, als sie verwirrt darüber nachdachte, warum sie im Arm von Tom Lanford aufwachte, denn jemand anderes konnte es nicht sein, so viel war klar. Sie ließ, ohne sich zu bewegen, ihre Augen nach oben wandern und erblickte sein Gesicht, das völlig entspannt war. Mittlerweile hatte sie realisiert, dass Tom und sie wohl abends einfach eingeschlafen waren, und sie völlig unschuldig die Nacht miteinander verbracht hatten. Und diese Erkenntnis zauberte ihr ein kleines Strahlen auf ihr Gesicht. Sie gönnte sich einen Augenblick Tom näher zu betrachten, während sie das Gefühl genoss in seinem Arm zu liegen und die Wärme seines Oberkörpers an dem ihren zu spüren. Er sah mit diesem entspannten Gesichtsausdruck viel jünger aus, als sonst. Sie folgte mit den Augen seinen Gesichtszügen. Seine hohe Stirn, seine geschlossenen Augenlider, die seine tollen Augen verstecken, in den sie so gerne versank, seine gerade Nase, seine entspannten, schmalen Lippen, die sonst oft so schrecklich verkniffen wirkten, sein ausgeprägtes Kinn… Sie spürte das Verlangen diese Konturen unter ihren Fingern zu spüren, und während sie einen inneren Kampf mit sich ausfocht, ob sie es wagen konnte ihn zu berühren, wurde sie plötzlich von einem leisen Klingelton unterbrochen. Sie spürte, dass Tom mit einem Ruck aufwachte, sich dann aber zwang liegen zu bleiben, und schloss schnell die Augen. Sie stellte sich schlafend, denn irgendwie war ihr die Situation ein wenig peinlich, und sie wusste auch nicht recht, wie sie reagieren sollte.
Tom wurde sofort wach, als sein Handy begann zu klingeln. Es war sein Wecker, der die erholsame Ruhe der beiden störte. Verwirrt sah sich Tom um, als er die Augen öffnete. Oh verdammt, da bin ich wohl eingeschlafen, dachte er, während er auch schon sein Handy aus seiner Hosentasche zog und den Wecker eilig abstellte. Einen Moment schaute er verzückt auf Anna hinab. Scheinbar hatte sie wirklich die ganze Nacht in seinem Arm gelegen. Ein wunderbares Kribbeln durchzog ihn bei diesem Gedanken und er lächelte glücklich, obwohl ihn seine Schulter gerade darauf aufmerksam machte, dass es ihr gar nicht so gut gefallen hatte, die ganze Zeit so belastet zu sein. Aber da piepte sein Handy schon wieder. „Doofes Ding“, fluchte Tom leise, ehe er erneut den nervenden Ton ausstellte, und anschließend las, was ihm sein Handy zu sagen hatte. Dieses Mal war es nämlich sein Terminkalender, der ihn auf den Tag vorbereitete. „Mist“, entfloh ihm erneut ein leiser Fluch. Er hatte tatsächlich einen Termin vergessen, und da er erst einmal nach Hause musste, war er viel zu spät wach geworden. Ganz vorsichtig schob er Anna von sich, und betrachtete sie noch einen Moment liebevoll. Er konnte sich einfach nicht zurück halten und strich ihr sanft über die Wange, ehe er sich aufsetzte und nach seinen Schuhen angelte. Er schlüpfte schnell hinein, und band sie sich zu, während er überlegte, ob Anna überhaupt bemerkt hatte, dass er bei ihr genächtigt hatte. Die Frage war ja, wie er sich jetzt verhalten sollte. Einfach gehen, oder sie wecken, ein Briefchen hinterlassen? Aber nach der Antwort musste er nicht lange suchen, denn in diesem Moment räkelte sich Anna hinter ihm. Sie hatte sich bis gerade Tod gestellt, aber ihn einfach verschwinden lassen, wollte sie auch nicht, denn sie fragte sich ob er absichtlich bei ihr geblieben war, und sie hoffte vielleicht eine Antwort auf diese Frage zu bekommen. Tom drehte sich um, als er die Bewegung hinter sich spürte, und prompt landete sein Blick in Annas Augen, die ihn leicht verwirrt anschauten. „Guten Morgen“, sagte sie mit einem überraschten Unterton. Tom lächelte verlegen, „Guten Morgen!“ er schwieg einen Moment, ehe er weitersprach. „Ich wollte eigentlich nach Hause gehen, aber ich bin wohl eingeschlafen“, sagte er entschuldigend. Anna lächelte nur und nickte mit hochgezogenen Augenbrauen. Tom wusste nicht recht, was er aus der Reaktion schließen sollte, aber schlimm fand sie es offenbar nicht. Ob sie es wohl gemerkt hat, dass wir die Nacht aneinander gekuschelt verbracht haben? Wenn nicht, dann bleibt es mein kleines Geheimnis, lächelte er in sich hinein, denn dieses Gefühl würde ihn bestimmt den ganzen Tag begleiten, dessen war er sich sicher. Und vermutlich würde es seine Sehnsucht noch zusätzlich anheizen. Er stand auf und rückte seine Klamotten zurecht. „Ich muss auch dringend los. Ich habe heute einen wichtigen Termin, und bin schon spät dran.“ Anna hatte sich immer noch nicht großartig bewegt. Sie hatte ihren Kopf auf ihre Hand gestützt und beobachtete ihn schweigend, was Tom schon wieder den Puls in die Höhe trieb. Warum sagt sie denn nichts?, frage er sich angestrengt. Er sah sich suchend um, und ging durchs Zimmer um seinen Schlüssel vom Tisch zu nehmen. Anschließend griff er sich das Handy vom Bett und steckte es in seine Hosentasche. So, er war fertig zum Gehen, und nun? Anna hatte außer „Guten Morgen“ immer noch nichts gesagt, und er hatte keine Ahnung, wie er die Begebenheit jetzt einordnen sollte. Ein kaum auszuhaltendes Gefühl für ihn, vor allem, da er wusste, dass er sie erst am nächsten Tag wieder sehen würde, und er bis dahin vermutlich Amok gelaufen wäre. Aber da hatte er plötzlich eine Eingebung. „Sag mal, würdest du mich zu dem Termin begleiten? Ich könnte dich da gut gebrauchen“, fragte er rasch. Anna setzte sich auf, und sah ihn fragend an. „Worum geht es denn?“ „Ich muss nach Hamburg. Wir wollen da einen neuen Store eröffnen. Und müssen klären, wo er liegen soll, und welches Konzept wir realisieren wollen. Mir wäre schon lieber, wenn ich jemand Kreatives an meiner Seite hätte. Und da du ja nun Chef-Designerin bist… „ Er zog wissend seine Brauen in die Höhe und legte seinen Kopf schief. Anna sah in erstaunt an. „Hamburg?“, frage sie zuerst mal nach. „Jap“, bestätigte Tom kurz und bündig. Anna überdachte die Situation kurz. Sie hatte eigentlich wahnsinnig viel zu tun …, aber er war ja schließlich der Geschäftsführer, und wenn er bestimmte, dass sie dabei sein sollte… „Okaaayy, wenn du mich dort brauchst. Aber du klärst das mit deinem Vater.“, fügte sie bestimmend hinzu, denn dieser hatte Tags zuvor den Eindruck gemacht, als wolle er Anna am liebsten rund um die Uhr verfügbar haben. Tom strahlte plötzlich. Das war die beste Idee gewesen, die er seit langem gehabt hatte. Sie würde mit ihm nach Hamburg fahren. Am liebsten hätte er ein lautes „Ja!“ herausgebrüllt. „Kein Problem, ich sprech mit meinem Vater.“ Er schaute auf Annas Radiowecker, und überlegte hektisch… „Schaffst du es, in einer Stunde im Büro zu sein?“ Wir müssen dann auch schon bald zum Bahnhof. Anna nickte, „Das bekomm ich wohl hin.“ Tom war schon fast zur Tür raus. „Ich sag Steffi Bescheid, dass sie sich um die Buchungen kümmert. Und lass noch ein bisschen Platz im Koffer. Dieses Mal bekommst du wirklich ein Lanford-Kleid für unseren Termin. Schließlich wollen wir was her machen.“ Er lächelte ihr mit einem kleinen Zwinkern zu. „Ach so, wir bleiben über Nacht. Hatte ich noch gar nicht erwähnt. Wir sehen uns gleich?“ Anna schaute verwirrt, nickte aber zustimmend, und schon war Tom aus ihrem Zimmer verschwunden, und Anna hörte die Wohnungstür zuklappen. Wir werden zusammen nach Hamburg fahren, und dort übernachten… Ihr Herz hüpfte lustig durch ihre Brust, und es war wohl gut, dass es seinem angestammten Platz nicht so einfach verlassen konnte. Dieser Tag begann auf jeden Fall besser, als der letzte.

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Jun 03 2013, 21:45

Oh Mann, war das ein toller Teil. Und ich stimme ulmaja vollkommen zu. Ich denke auch, die beiden reden noch ein bisschen, trinken ihren Wein und fallen dann einach um. Ach ja, dieser Tom hier ist wirklich der Hammer. Aber so macht das Zusammensein doch viel mehr Spaß, vor allem, wenn man Hand in Hand arbeitet und gemeinsam was schafft.

"Komm wir gehen in mein Zimmer, dann brauche ich später nur noch umfallen.“ Zu geil der Satz ...

Und - ich lag mit meiner Vermutung richtig. Tom mutiert zum Kellner - sehr genial ...

Bitte mehr davon.

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Jun 03 2013, 22:01

Hihi, ich war zu schnell mit meinem letzten Kommi - oder zu langsam, wie man es nimmt.

Na gut, da bekommst du eben noch einen zweiten hinterher. Soso, es geht also nach Hamburg und das noch über Nacht. Uhhiiiiii ... na hoffentlich hat das Hotel nur noch ein einziges Doppelzimmer. Ja ja ja, das wird interessant.

Mach schnell weiter.

P.S. Ich arbeite auch schon an einer Fortsetzung. Also darfst du dich auch bald über neuen Lesestoff freuen ...

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Jun 03 2013, 23:41

huhu Oh Oh,die beiden machen es aber spannend.Der teil war echt schön,ich finde Tom total süß. Wer will in seinen Armen nicht mal einschlafen ? Smile .Das mit dem Doppelzimmer ist super Rolling Eyes ,da gebe ich Mini recht. Freue mich wenn es weiter geht allso wie immer bitte beeildich Smile
Lg.Carla

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Jun 04 2013, 02:02

Hey meine Süße, huhu

bitte sei nicht traurig, ich bin doch noch daaa!

Ich muss mich echt entschuldigen ... da ist mir doch wirklich das passiert, was ich nie gedacht habe ... da habe ich doch tatsächlich Interesse an einer anderen Serie gefunden und mich auch noch Hals über Kopf in diese verliebt, sodass ich doch die erste Zeit tatsächlich keine Lust empfunden hatte hier vorbei zu schauen ...

Weißt du es handelt sich um die Serie "Xena - Die Kriegerprinzessin". Ich weiß nicht mal mehr wie das alles angefangen hat, ich glaube ich bin bei Youtube zufällig auf ein Fan-Video gestoßen und dieses hat mich so beeindruckt, dass ich mir immer mehr solcher Videos angeschaut habe und als die Zeit es mir ermöglicht hat, habe ich mir eines Tages die ersten Folgen angeschaut und diese haben mich so gefesselt, sodass ich, sobald nach Arbeitsschluss die Müdigkeit es mir erlaubt hat, bestimmt vier bis fünf Tage in der Woche Abends vor dem Laptop saß und mir bis zum Morgengrauen diese verdammten Folgen reingezogen habe! Smile Das schlimme war ja noch wenn ich etwas früher arbeiten musste am nächsten Tag, dass war ein Chaos sag ich dir ... manchmal sah es dann ungefähr so bei mir aus: *Auf die Uhr schauen* "Heilige, es ist schon 2/3 Uhr ... sch***e ich muss ins Bett ... ne warte, nur noch eine Folge ... aber ne! Es ist wirklich zu spät ... morgen arbeiten ... aaaahh ... nagut egal ... es ist grad SO spannend, wirklich nur noch eine Folge aber dann ist wirklich Schluss!" ... naja, und so verlief es nach jeder Folge ... Smile Embarassed Rolling Eyes

Aber nach und nach habe ich schon gemerkt das irgendwas fehlt ... und zwar diese wunderschönen Geschichten hier vor dem einschlafen ... und so habe ich den Weg hierher doch noch wieder gefunden! Embarassed Razz

Naja wie dem auch sei, ich merke ich rede wieder zu viel ... kommen wir zum eigentlichen Thema ... und zwar diese wunderschöne FF hier. Echt klasse wie du die einzelnen Situationen beschrieben hast, z.B. Toms Zusammenbruch auf dem Dom oder der Schock als die beiden den Sarg gesehen haben ... da hatte ich echt Gänsehaut. Sad Wirklich überrascht war ich wegen Toms Reaktion auf Carlas Heiratsantrag ... als ich gelesen habe dass er ihr seine Antwort unter vier Augen mitteilen will dachte ich als erstes wirklich "Nanu ... was isn jetzt los!?", dachte ich doch tatsächlich dass er sich selber in ihre Arme treibt um sich vor Annas Gefühlen zu schützen! Rolling Eyes Aber am besten hat mir immer noch die Szene in der Hotellobby in Mailand gefallen! Smile Ich liebe es einfach wenn Anna (oder er) etwas Intus hat und sich dann mehr traut und so frech ist ... einfach klasse! Very Happy flowers

Im großen und ganzen eine wieder mal phänomenale Geschichte, da beneide ich Mini wirklich das ihre Geburtstagsfanfiction so lang ist aber ich freue mich trotzdem sehr auf die nächsten Teile, vor allem da die Harmonie zwischen den beiden wieder mal eine große Rolle spielt und wehe du lässt die beiden wieder streiten! No kloppe Das mit dem DZ wie Mini gesagt hat hört sich echt klasse an ... aber ich bin mir ziemlich sicher das du wieder deine eigenen Regeln aufstellst, gelle! Wink

So meine Liebe jetzt hab ich wirklich genug geschrieben ... ich sage

GlG, dein Schmetterling
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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Jun 04 2013, 19:37


@Mini

Hallo Du, ich habe schon gemerkt, dass sich da was überschnitten hat Laughing
Und tatsächlich hatten Ulmaja und du dieses Mal recht. Aber Anna hatte ja auch wirklich einen anstrengenden Tag, und Tom? Der sucht halt verzweifelt nach einer Gelegenheit. Wollen wir mal hoffen, dass er sie irgendwann findet. Oder ist Anna schneller? Oder kommt doch mal wieder was dazwischen? Wir wissen es nicht...

Und du meinst also das Hotel das Hotel hat nur noch ein Zimmer für die Beiden. Hm, mal sehen.

Und du schreibst gerade fleißig? Very Happy Dann will ich mal hoffen, dass ich dir ausreichend Inspiration geliefert habe. Idea Ich freu mich!!! Very Happy

Ganz liebe Grüße
Katha


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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Jun 04 2013, 19:40


@ Carla
Ja Tommi-Boy ist schon goldig, wenn er so bemüht ist. Und Anna hat sich ja offenbar auch recht wohl gefühlt.
Und auch du denkst, das Hotel ist ausgebucht ...
Ich weiß gar nicht, was ihr euch da so vorstellt.

LG, Katha

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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Jun 04 2013, 19:53

Hallo Schatzi!! Da bist du ja!!!! Very Happy Very Happy
So, so, du gehst also fremd. Razz Kann ich gar nicht verstehen, ist doch Anna und die Liebe erst ein bisschen mehr als ein Jahr nicht mehr on Air. Cool
Das was du da beschreibst kenn ich aber gut. Mir ging das damals mit AudL so. Ich bin erst auf Anna und Tom gestoßen, als sie sich das erste Mal gefunden hatten, und dann hat es mich irgendwie gepackt, und ich habe die komplette Staffel angeschaut. Auch, so schnell wie ich es hinbekommen habe. Embarassed

Auf jeden Fall freue ich mich trotzdem mal wieder was von dir zu hören. Und auch freue ich mich, dass es dir gefällt, was ich hier schreibe. Was die Länge dieses Geburtstagsgeschenkes anbelangt, habe ich ja schon was dazu gesagt.
Auf die Story zu deinem Geburtstag bin ich eigentlich richtig stolz, gerade weil ich sie so kurz gefasst habe, dass ich sie dir an einem Tag schenken konnte. Wink

Und duuuu, was ist denn jetzt mit deinen Storys. Hast du nicht mal erwähnt, dass du die eine eigentlich fertig geschrieben hast (Die liebe Eifersucht war das, oder?). Dann kannst du sie doch mal schnell posten. brav

Ganz liebe Grüße!
Katha


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ulmaja



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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mi Jun 05 2013, 06:47

Huhu Katha,

ich kann es noch! Juhu! Endlich hat das Orakeln wieder funktioniert. Musste wahrscheinlich erstmal wieder reinkommen.

Der Teil war wunderschön und auf den nächsten, hmm, ne glaub es wird der übernachste freue ich mich besonders. Im nächsten Teil ist wahrscheinlich erstmal die Anfahrt und das Ankommen und der erste Teil des Abends, aber dann .......... Ich werde ganz kribbelig.

LG Ulmaja
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Carla3939

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mi Jun 05 2013, 20:12

GutenAbend Liebe Katha, bekommen wir biiiitttte heute ein teil.
Lg Carla

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katha

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BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mi Jun 05 2013, 20:46

@ Ulmaja

Hallihallo,
ja, ich musste auch ein wenig grinsen, als ich dein Orakel gelesen habe. Laughing Aber ich konnte dir ja nicht die Überraschung nehmen. No
Und jetzt wartest du eigentlich auf den übernächsten Teil. Na gut, dann kannst du den nächsten ja eigentlich auch weglassen. Razz

Ich wünsch dir trotzdem viel Spaß dabei.

LG, Katha

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AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)
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