SCHREIBERTREFF
Noch kein Mitglied?
Dann werde doch eines - ganz bequem, einfach und kostenlos registrieren

SCHREIBERTREFF

GRÜSS EUCH , 'Liebe Tastentalente und Buchstabeninhalierer!!! Wir freuen uns,dass du unseren SCHREIBERTREFF besuchst. Viel Spaß und Herzliche Grüße - Das Administratorenteam!
 
StartseitePortalFAQAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9  Weiter
AutorNachricht
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Apr 30 2013, 20:37

das Eingangsposting lautete :

So, meine liebe Mini,

das was hier folgt ist für Dich! Mein Geschenk zu deinem Geburtstag!



(und dann natürlich für alle anderen, die mitlesen wollen )

Du weißt, ich bin etwas chaotisch beim Schreiben, und in diesem Fall, glaube ich noch mehr als sonst, deshalb habe Nachsicht mit mir.
Und leider, ist die Story auch wieder mal nicht ganz fertig, so dass ich sie dir nur portionsweise schenken kann.
Aber sehen wir´s mal positiv. Dafür hast du dann länger davon.
Zur Zufriedenheit des Schreibers, muss ich wohl nichts mehr sagen, ... wir haben uns da ja schon ausgiebig ausgetauscht.

Ich hoffe einfach mal, dass es dir gefällt.

So, und jetzt habe ich ein großes Problem. Ich habe noch keinen Namen gefunden, muss aber einen haben, damit ich dir dein erstes Päckchen liefen kann, also werde ich mich jetzt wohl spontan entscheiden müssen. Eine meiner leichtesten Übungen, vor allem weil das Ende noch nicht geschrieben ist. Hmmmm

Okay. Jetzt oder ...

"Entscheidungen" So soll es sein. (Da bleib ich ja gleich beim Thema )

Ich wünsche gute Unterhaltung!

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten

AutorNachricht
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Do Mai 09 2013, 20:57

Hallo Ulmaja,
ich freu mich total. Smile Danke, für deine Worte!
Und ich kann dich beruhigen. Es hat sich hier alles beruhigt, und ich denke, dass es nicht allzulang dauert, bis ich den nächsten Teil präsentieren kann. Die letzt Überarbeitung fehlt noch, aber das dürfte relativ schnell gehen.

Ich wünsch dir weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Katha

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: "10"   Do Mai 09 2013, 21:54

So, jetzt habe ich doch wieder länger als gewollt hier rumgefeilscht, und ich bin nicht ganz sicher, ob es dadurch besser geworden ist. Aber da ihr ja keinen Vergleich habt ... .
*****************************

Es war vermutlich dieser andächtige Ort, das ganze unter freiem Himmel, und dann noch die Geschehnisse des Tages, die die Themenwahl von Annas und Toms Gedanken bestimmten. Sie dachten an ihre verstorbenen Partner, an die Liebe, und daran, was das Leben noch für sie bereit hielt, allerdings fielen ihre Antworten wohl sehr unterschiedlich aus.
Tom zweifelte nach wie vor daran, dass er sich irgendwann wieder frei fühlen könne, denn er hatte sein Herz und sein Leben Fanni geschenkt, die durch seine Schuld, wie er glaubte, um ihr Leben gebracht wurde. Sein Herz fühlte sich schwer an in seiner Brust, und es schmerzte sehr bei seinen Gedanken an seine verstorbene Frau. Traurig warf er Anna irgendwann einen verstohlenen Blick zu, und fragte sich, ob es ihr wohl ähnlich ginge, aber verwundert stellte er fest, dass Annas Gesicht ein seliges Lächeln zierte, auch wenn dieses eine kleine traurige Note zu enthalten schien. Er beobachtete sie einen Moment, und spürte überrascht, dass ihn ihr Anblick irgendwie trötete und sein eigener Schmerz ein wenig in den Hintergrund trat, und dann platzte es einfach aus ihm heraus.
„Wie machen sie das?“ Anna, von seinen Worten aus ihren Gedanken gerissen, wendete ihm irritiert den Blick zu. Sie war nicht ganz sicher, wie sie seine Intonation bewerten sollte. War es ein Vorwurf der da mitschwang, oder war es Unverständnis, oder doch einfach nur Neugier? Daher fragte sie mit leichter Abwehr zurück, „Was mache ich denn?“ Tom sah sie völlig ernst an, sprach aber mit seiner warmen, tiefen Stimme, die nur seine nette Seite zu nutzen in der Lage war, „Sie zaubern den Menschen ein Lächeln ins Gesicht.“ Anna riss erstaunt die Augen auf. Das hörte sich tatsächlich nach einem Kompliment an. Aber eine gewisse Skepsis blieb, da sie keine Ahnung hatte, wie er ausgerechnet jetzt darauf kam. „Tu ich das?“ antwortete sie erneut mit einer Gegenfrage. „Ja, das tun sie. Und sie schaffen es sogar bei mir, … und das soll schon was heißen.“ Tom grinste selbstironisch, und Annas Brauen zuckten ein wenig nach oben. Da hat er wohl recht, dachte sie, und verkniff es sich dieses Mal ihre Gedanken laut auszusprechen. Sie überlegte was genau er jetzt von ihr hören wollte, aber sie hatte keine Ahnung. „Sie sind so offen, positiv, haben für jeden ein offenes Ohr, und ein gutes Wort. … Und das alles, obwohl sie doch gerade erst einen so großen Verlust erleiden mussten.“ Anna warf Tom einen prüfenden Blick zu, aber der sah einfach gedankenverloren vor sich hin und beachtete sie gar nicht. „Na ja, scheinbar nicht nur gute Worte“, antwortete sie selbstkritisch, was ein kleines Zucken um Toms Mundwinkel auslöste. „Jaaa, manchmal sind sie sehr direkt“, bestätigte er mit einem wissenden Kopfnicken, und Anna antwortete schließlich. „Was sie da gerade gesagt haben ist schön, … ", sie zögerte, und überlegte ob sie sich ihre Wahrheiten am heutigen Tag nicht lieber sparen sollte, aber da war ein Gefühl in ihr, was sie nicht ignorieren konnte, weil es sie ärgert, also sprach sie weiter. "Aber irgendwie hört es sich auch an wie ein Vorwurf. Als ob ich nicht genügend trauern würde.“ Jetzt reagierte Tom prompt. Schnell drehte er Anna den Kopf zu, und in seinen Augen konnte sie seine Betroffenheit erkennen. „Nein, das meine ich nicht. Ich bin mir sicher, dass sie um ihren Mann trauern." Sein Blick und seine entschuldigende Stimme waren wirklich überzeugend, so dass Anna sich wieder entspannte. "Sehen sie es eher als Bewunderung, und vielleicht auch ein wenig Neid.“ Anna sah auf die rot gefärbten Gebäude auf der anderen Seite des Domplatzes. „Warum Neid? Entscheidet sich nach so einer Katastrophe nicht letztlich jeder so, wie es für ihn am besten ist?“ Tom nickte zustimmen. „Da haben sie wohl recht.“ Aber insgeheim dachte er über diese Worte noch nach. Genau das habe ich getan, aber wenn es die richtige Entscheidung war, warum zweifel ich plötzlich daran? fragte er sich insgeheim, denn er schaffte es nicht, nachdem er so lange an seiner gefühllosen Lebensweise festgehalten hatte, zu offenbaren, dass er sich nicht mehr sicher war, ob er so weiter machen wollte. „Jonas fehlt mir,“ sagte Anna leise, und zog Toms Aufmerksamkeit wieder auf sich. „Und es gibt immer wieder Momente, in denen ich mich frage wofür es sich lohnt einfach weiter zu machen … .“ Sie schwieg und dachte an die vielen Erfahrungen, die sie seit Jonas Tod bereits machen musste, an die vielen Gefühle und Gedanken, die sie begleitet hatten, und sie schließlich zu ihrem noch ganz frischen Entschluss gebracht hatten, den sie in der Zukunft beherzigen wollte. „Weißt du,“ sie bemerkte gar nicht, dass sie Tom plötzlich duzte, aber zu sehr war sie in ihren Gedanken gefangen, die sie versuchte in Worte zusammen zu fassen.
„Ich habe dir schon damals auf dem Dach gesagt, dass ich mir ein Leben ohne Gefühl und ohne Liebe nicht vorstellen kann. Aber spätestens nach der Geschichte mit Steve ist mir was klar geworden.“ Tom hatte erstaunt aufgesehen, als er das ungewohnte Du gehört hatte, aber es fühlte sich irgendwie richtig an, schließlich hatte er in den letzten Jahren mit keinem Menschen intimere Gespräche geführt, als mit ihr. „Nach der Geschichte mit Steve?“ fragte er nun vorsichtig nach, denn Anna hüllte sich in schweigen. Sie sah ihm für einen kurzen Augenblick in die Augen und lächelte schräg. „Ja." Dann fasste sie wieder irgendein imaginäres Ziel ins Auge. Eigentlich wusste ich es schon vorher, aber ich habe mich trotzdem in die Irre führen lassen. … Ich hätte ihn nie so nah an mich herankommen lassen dürfen, denn mein Gefühl hat mich gewarnt und mir gesagt, dass es falsch ist.“ „Aber du hast ihn geküsst“, stieß Tom spontan aus, was Anna erstaunt zu ihm blicken ließ. Sie errötete verlegen. „Na ja, nicht direkt. Sagen wir, ich habe zugelassen, dass er mich küsst… . Aber genau das meine ich. Als er mir vor einiger Zeit gesagt hat, dass er sich in mich verliebt hat, bin ich innerlich zurück geschreckt, weil ich sofort gemerkt habe, dass ich seine Gefühle nicht erwidern kann. Und trotzdem habe ich mich ein Stück weit darauf eingelassen, anstatt ihn auf Abstand zu halten. Mein Verstand wollte mir weismachen, dass Jonas glücklich wäre, wenn ich Steve an meiner Seite hätte. Weil er ein Freund war, weil er ihm vertraut hat. Zu Unrecht, wie wir jetzt wissen." fügte sie zerknirscht hinzu. "Aber wenn ich direkt meinem Gefühl vertraut hätte, vielleicht wäre er dann gar nicht so abgedreht.“ Jetzt starrte Tom sie völlig entsetzt an. Es lief ihm ein eisiger Schauer über den Rücken, als er plötzlich das Bild vor Augen hatte, wie Steve, selbst in der geschwächten Verfassung nach dem Unfall, flehend nach Anna gerufen hatte, die sich völlig geschockt den Hals hielt, an dem kurz zuvor ein riesiges Küchenmesser gelegen hatte. Entsetzt stieß er hervor, „Stop mal, du willst doch nicht dir die Schuld dafür geben, dass er …“ , aber sofort wurde er von Anna unterbrochen. "Nein. Steve ist einfach krank, keine Frage. Aber darum geht es gerade gar nicht.“ Sie ließ ihren Blick in den Himmel gleiten, der langsam seine Farbe verlor, und die ersten Sterne erscheinen ließ.
„Glaubst du daran, dass Fanni irgendwo da oben ist? Dass sie dir zuschaut und dich begleitet?“ fragte sie plötzlich, und Tom erstarrte einen Moment. Sie hatte die Frage und den Namen seiner Frau einfach so ausgesprochen, als wäre es das selbverständlichste von der Welt. Aber nach der ersten Schrecksekunde, musste er sich eingestehen, dass es sich irgendwie richtig anfühlte, mit Anna darüber zu sprechen, also ließ er sich tatsächlich darauf ein. Das erste Mal, seitdem Fanni gestorben war. Nachdenklich folgte er Annas Blick in den Himmel, und antwortete. „Ich weiß nicht genau. Eigentlich bin ich kein gläubiger Mensch …, aber die Vorstellung, dass da gar nichts mehr von ihr ist, fühlt sich irgendwie falsch an…“ Anna nickte verstehend. „Ich bin mir eigentlich sicher, dass Jonas bei mir ist. Irgendwo, irgendwie… ." Sie schwiegen wieder gemeinsam, und sinnierten über das Leben nach dem Tod. Und wieder spürten sie, dass sie trotz unterschiedlicher Vorstellungen in ihren Grundgedanken vereint waren, und das tröstete sie.
Nach einiger Zeit erinnerte sich Anna, dass sie ja ihre Gedanken ausführen wollte, und begann wieder zu reden. "Du hast mir erzählt, dass du und Fanni, dass ihr sofort wusstet, dass ihr zusammen gehört. ... Dieses Glück war Jonas und mir nicht vergönnt.“ Sie schmunzelte einen Moment, als sie an die lange Zeit der Qualen zurück dachte, die ihr im Nachhinein gar nicht mehr so schlimm vorkamen, wie sie eigentlich waren. „Ich habe mich schon bei unserer ersten Begegnung in Jonas verliebt, aber er war unerreichbar für mich, und er hat mich wohl gar nicht groß wahrgenommen. Er war Geschäftsführer bei Broda und Broda, und ich damals noch die Putze für meinen Stiefvater. Unscheinbar und unglaublich schüchtern. Ich habe kein Wort raus bekommen, wenn ich ihn gesehen habe, und mich unzählige Mal bis auf die Knochen blamiert, weil mir immer irgendwas Doofes passiert ist.“ Sie schüttelte ungläubig den Kopf, als sie daran zurückdachte, wie sie damals war. Heute kaum noch vorstellbar, und daher war sie auch ein wenig stolz auf sich. „Aber ich habe begonnen zu kämpfen. Ich habe mich in seiner Agentur beworben, bin aber dank meiner Schwester, als Putzfrau, anstatt als Texterin eingestellt worden, aber irgendwann habe ich heimlich ein paar Änderungen an einem Werbekonzept vorgenommen, dem einfach der Pfiff fehlte. Und als herauskam, dass ich das war, hat Jonas schneller als die meisten anderen erkannt, dass ich beruflich doch keine völlige Niete war. Er hat mir eine Chance gegeben und mich schließlich gezwungen, mich auch mit meiner Schüchternheit auseinander zu setzen, die mir immer wieder im Weg stand, weil ich in Meetings und vor Kunden einfach kein Wort raus bekommen habe. Aber trotzdem ist er mit meiner Schwester zusammenkommen, und ich konnte nur zusehen, wie er sie letztlich sogar fast geheiratet hätte. Du glaubst gar nicht, wie verzweifelt ich war.“ Tom hörte gebannt zu, versuchte sich Anna als die schüchterne junge Frau vorzustellen, die sie ihm beschrieb, und wartete ungeduldig auf die Fortsetzung. „Und dann? Wie habt ihr euch trotzdem gefunden?“ Anna umschlang ihre Beine, ihr wurde so langsam kalt, jetzt nachdem die Sonne unterging. „Trotz der ganzen Demütigungen, der Qualen, ihn in den Armen meiner Schwester zu sehen, und ihrer Häme, da sie um meine Gefühle wusste, habe ich nie wirklich von ihm abgelassen. … Es ist nicht so, dass ich nicht versucht hätte von ihm los zu kommen. Ich habe mich auf zwei Beziehungen eingelassen, und war sogar kurzzeitig verlobt, aber insgeheim wusste ich immer, dass es für mich nur ihn gab, … weil mein Herz es mir gesagt hat. Und als wir dann endlich zusammen waren, hat mir das Glück, das wir erleben durften, recht gegeben. Ich war endlich angekommen, vollständig.“ Sie lächelte mit feuchten Augen in die Dunkelheit und hatte fast vergessen, dass sie nicht alleine war. Tom hingegen fand es völlig beeindruckend, wie sie es schaffte, so offen über Jonas zu sprechen. So voller Liebe, glücklich und traurig zugleich. „Weißt du, wenn ich nicht auf mein Herz gehört hätte, wäre ich niemals so glücklich gewesen, denn mein Verstand hatte mich, um mich zu schützen, schon längst ans andere Ende der Welt schicken wollen.“ Sie legte ihren Kopf auf ihre Knie und schaute Tom von der Seite an. „Und das ist es, was ich mir auch für die Zukunft vorgenommen habe." sprach sie leise. "Ich will auf mein Herz hören. Im Gegensatz zu meinem Verstand lässt sich das nämlich nicht manipulieren und spricht die Wahrheit.“ Ihr intensiver Blick traf Tom bis ins Mark. Er hatte das Gefühl, dass es kein Zufall war, dass sie ihn genau bei diesen Worten so direkt ansah, und er hatte Recht damit. Denn auch wenn Anna gerade über die Liebe zu Jonas gesprochen hatte, schlug ihr Herz gleichsam für Tom, das war ihr mittlerweile klar geworden.
Tom spürte, wie ihm sein eigenes Herz gerade sagte, dass diese Situation zu aufregend war, denn es schlug in einem emsigen Takt, der seinen Puls in die Höhe trieb und ihn unauffällig nach Atem ringen ließ. Er wusste gar nicht was er sagen sollte. Ihre Worte hatten ihn sehr berührt, und gleichsam verwirrten sie ihn. Er spürte so viele verschiedene und auch widersprüchliche Empfindungen. Da war, die schon genannte Bewunderung, der leise Neid, und gleichzeitig eine große Portion Skepsis, ob er wohl auch in der Lage wäre sich auf seine Gefühle einzulassen, wenn er es denn zuließe. Aber was ihn am meisten verwirrte war die leise Eifersucht, die sich in ihm geregt hatte, als sie voller Liebe über Jonas gesprochen hatte. Er wich ihrem Blick aus, und schaute vor seine Füße, die er, genau wie sie, an seinen Körper herangezogen hatte. „Wie kannst du auf dein Herz hören, wenn du es doch Jonas geschenkt hast?“ fragte er schließlich ratlos, denn ihm war klar, dass Anna wieder lieben würde, während er selbst immer noch der Ansicht war, dass er keine andere Frau lieben können würde, ohne Verrat an Fanni zu begehen. Anna lächelte. Sie war dankbar und froh, dass sich Tom auf das Gespräch einließ, denn sie hatte bislang gezweifelt, ob ihn dieses Thema nicht sogleich in die Flucht schlagen würde. Aber er hörte nicht nur zu, sondern dachte über ihre Worte nach, und ihr tat es einfach gut, mal alle Gedanken aussprechen und mit jemanden teilen zu können. Und sie wusste, dass sie dieses Gespräch mit keinem anderen Menschen hätte führen können. Es fühlte sich an, als würde dadurch ein bisschen Last von ihr genommen, und sie ein Stück der Leichtigkeit zurück gewinnen könnte, die ihr seit Jonas Unfall fehlte.
„Das ist auch was, was ich glaube verstanden zu haben. Mein Herz gehört mir. Es schlägt für mich, und es fühlt für mich, und ohne es wäre ich nichts … . Aber was ich Jonas geschenkt habe, ist meine Liebe.“ Tom war selten so sprachlos wie nach dieser Aussage. Aber Annas Worte, die so konträr zu seinen versteinerten Ansichten standen, wollten erst einmal gehört werden, wobei das Verstehen noch nicht mal inbegriffen war. Er sah erstaunt auf, und traf auf Annas völlig offenen Blick. Sie scheint wirklich mit sich im Reinen zu sein, stellte er fest, und eine weitere brennende Frage schob sich in sein Bewusstsein.

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...


Zuletzt von katha am Do Mai 09 2013, 22:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
ulmaja



Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.08.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Do Mai 09 2013, 22:16

oh Katha, wie kannst du nur an diesem Teil zweifeln. Mir fehlen echt die Worte. Annas Erinnerungen haben mir die Tränen in die Augen gejagt und es war, wie du dir sicherlich vorstellen kannst, nicht ganz einfach für mich, weiterzulesen.

Ganz besonders gefallen hat mir:

„Das ist auch was, was ich glaube verstanden zu haben. Mein Herz gehört mir. Es schlägt für mich, und es fühlt für mich, und ohne es, wäre ich nichts … . Aber was ich Jonas geschenkt habe, ist meine Liebe.“

Den Absatz habe ich inzwischen mehrfach gelesen.

Ganz lieben Dank für diese Fortsetzung.

LG Ulmaja



Zuletzt von ulmaja am Do Mai 09 2013, 23:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Do Mai 09 2013, 22:21

Liebe Ulmaja,
ganz lieben Dank für deine Rückmeldung. Die bedeutet mir in diesem Moment besonders viel.
Ehrlich gesagt, hat meine Überarbeitung aus ähnlichen Gründen länger gedauert, weil ich mir plötzlich sehr bewußt war, welch intensive Themen ich da anspreche.

Ich bin froh, dass meine Worte offensichtlich den richtigen Ton getroffen haben.

Ich drück dich!

LG, Katha

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
Carla3939

avatar

Anzahl der Beiträge : 217
Anmeldedatum : 09.05.13

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Do Mai 09 2013, 22:55

Liebe Katha, Ich habe mich extra angemeldet um dir zu sagen wie toll ich deine Geschichten finde. Ich freue mich jedes mal wenn ich was neues von dir lesen darf. Very Happy Bitte schreibe ganz schnell weiter, ich werde IMMER alles lesen! Smile

lg Carla (der Name ist echt Wink )
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Fr Mai 10 2013, 09:06

Hallo Carla, GutenMorgen
herzlich Willkommen hier im Forum.
Das freut mich riesig, dass du dich angemeldet hast, um dich mal zu Wort zu melden. flowers Wenn man solche Rückmeldungen bekommt, macht es gleich nochmal mehr Spaß weiter zu schreiben. write

LG, Katha

Ach, da habe ich gerade nochmal dein AnTom-Foto betrachtet. Da sehen die beiden ja tatsächlich schon ein wenig antiquiert aus. Wink Aber irgendwie sind sie das ja auch. Wie lange ist es jetzt her, dass man sie nicht mehr im Fernseh sieht? 1 1/2 Jahre? Eigentlich ein Wunder, dass es mir immer noch Spaß macht, immer wieder von ihnen zu schreiben. Und lesen tu ich´s auch noch gerne. Den ein / zwei / drei anderen hier sei Dank, komme ich ja auch noch in den Genuss. Wink

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
Mini_2010

avatar

Anzahl der Beiträge : 804
Anmeldedatum : 04.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Fr Mai 10 2013, 20:13

Meine liebste Katha,

jetzt musste ich erstmal den Kloß in meinem Hals runterschlucken und ein paar Tränchen aus den Augen wischen. Ich kann mir nur zu gut vorstellen, warum dir dieser Teil so schwer gefallen ist. Aber ich finde, du hast ihn wirklich mit viel Herz und Gefühl gemeistert. Mich jedenfalls hast du gepackt. Danke dafür.

Den Rest haben meine Vorschreiberinnen schon gesagt. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer, dass ich Carla beipflichten und eine Runde um einen neuen Teil betteln möchte ... BITTEEEEE

LG, Mini

_________________
„Vor dem Schicksal zu fliehen,
ist manchmal der beste Weg,
um zu sich selbst zu finden.“
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Mai 11 2013, 07:39

Danke für deine lieben Worte!
Ich bin total froh, dass ihr mir alle so tolle Rückmeldung für dieses Gespräch gebt, denn ich fand es echt nicht leicht es zu schreiben. Und ich kann schon mal sagen, da kommt noch mehr. Halt Katha-like. Ich glaube, ich habe zu Beginn meiner ersten Story darauf hingewiesen, dass ich eher in die Seelenklempner - Branche gehöre. Gedanken und Gespräche halt.

Na ja, genug gefaselt. Ich werde versuchen euch jetzt noch den nächsten Teil einzustellen, aber dann wird es evtl. ein paar Tage dauern, bis es weiter geht. Aber ich bin dran, und werde alles versuchen zeitnah weiter zu machen. Versprochen!

LG, Katha

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: "11"   Sa Mai 11 2013, 08:19

So, ihr Lieben, ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Und dir liebe Mini, einen wunderschönen Urlaub. Komm wohl behalten wieder zurück.
*****************************

„Darf ich die Frage, die du mir damals auf dem Dach gestellt hast zurückgeben?“, fragte Tom vorsichtig, denn er wollte seine Vermutung gerne durch ihre eigene Einschätzung bestätigt bekommen. Anna runzelte die Stirn, und wartete ab. Tom holte tief Luft und versuchte sein Herz zu ignorieren, das viel zu schnell schlug, und ihm die Sicherheit in der Stimme raubte. „Glaubst du, dass du jemals wieder lieben wirst?“ fragte er unsicher. Annas und Toms Augen lagen ineinander, und Anna brauchte gar nicht lang zu überlegen. „Ja.“, sagte sie überzeugt. „Das glaube ich nicht nur, ich weiß es“, denn es ist bereits Fakt, mein Lieber, wenn du nur schon so weit wärst es verstehen zu wollen, fügte sie in Gedanken hinzu. Sie konnte die Skepsis in Toms Augen erkennen, die ihren Gedanken recht gab. Tom war überrascht über ihre prompte Antwort, obwohl er wusste, dass ihre Persönlichkeit eigentlich keine andere Antwort zu ließ. Trotzdem hatte er damit gerechnet, dass sie zumindest darüber nachdenken würde. Warum kann sie das mit so einer Gewissheit sagen?, fragte er sich. Ist es einfach ihr unerschütterliche Glaube an die Liebe, oder weiß sie es, weil … . Den Satz zu Ende zu denken, traute er sich jedoch nicht. Stattdessen dachte er darüber nach, ob es für Jonas, oder auch für Fanni in Ordnung sein könnte, wenn Anna oder er sich neu verlieben würden. Sollte er Anna nach ihrer Meinung fragen, oder war das dann doch zu direkt? Er überlegte angestrengt. Aber irgendwie war dieses Gespräch für ihn wie die Stunde der Wahrheit. Er hatte nie über seine Gefühle gesprochen. Nie darüber, wie es ihm nach dem Unfall ergangen war, nie darüber, warum er sich zu dem Menschen entwickelt hatte, der er die letzten Jahre gewesen war, und nie darüber, wie seine Zukunft aussehen könnte. Aber gerade, hier mit Anna, erschien es ihm, als ob jegliches Thema möglich wäre. Er bedachte Anna mit einem dankbaren Blick, und realisierte, dass diese scheinbar in ihre Gedankenwelt abgetaucht war, denn sie hielt ihre Augen geschlossen und wirkte ziemlich entspannt. Just in diesem Moment brach ein kleines Lächeln auf ihrem Gesicht hervor, das Tom ein wunderbares Kribbeln durch den Körper schickte. Sie ist einfach zum Verlieben, verirrte sich sein Gefühl in seine Gedanken, und ließ ihn sogleich aufschrecken. Habe ich das gerade wirklich gedacht? Und kann es sein, dass mir genau das … . Wieder unterbrach er sich vor Beendung des Satzes.
Während seiner inneren Auseinandersetzung, die ihm trotz des guten Gefühls viel abverlangte, hatte Anna tatsächlich einen gedanklichen Spaziergang unternommen. Sie hatte die Augen geschlossen und an Jonas zurück gedacht. Daran wie gut es sich angefühlt hatte, als sie mit Jonas zusammen glücklich gewesen war. Glücklich, weil sie einen Partner an ihrer Seite hatte, der sie liebte, der sie beschützte, mit dem sie streiten, … und sich wieder versöhnen konnte, der immer für sie da war, und mit dem sie Pläne geschmiedet hatte. .. Pläne, die sie leider nicht in die Tat hatten umsetzen können. Aber würde es eine neue Chance für sie geben, so glücklich zu sein? Sogleich schlich sich die Frage in ihren Kopf, wie es wohl wäre mit Tom zusammen zu sein, und ein kleines Schmunzeln schlich sich auf ihr Gesicht. Na ja, beschützt hat mich Tom ja schon so einige Male. Wenn ich daran denke, wie er heute an meiner Seite gestanden hat … Sie ließ die Situation bei der Ankunft am Frühlingsfest noch einmal Revue passieren. Er war so verständnisvoll gewesen, und sie hatte sich so wohl an seiner Seite gefühlt, so sicher. Und das mit dem Streiten klappt ja auch schon prima, wenn wir jetzt noch lernen würden uns gebührend zu versöhnen … . Ehe sie diesen Gedanken weiter ausführen konnte, der ihr vermutlich die Schamesröte ins Gesicht getrieben hätte, wurde sie von seiner unsicheren Stimme unterbrochen.
„Und du glaubst, dass es für Jonas o.k. ist, wenn du einen anderen Mann liebst?“ Anna hob den Kopf, und öffnete die Augen. Jetzt brauchte sie tatsächlich einen Moment, ehe sie antworten konnte. Nicht, weil sie die Antwort nicht parat gehabt hätte, sondern weil sie erst mal wieder in der Realität ankommen musste, in der sie dem Mann, mit dem sie sich gerade gerne in eine wunderbare Träumerei verabschiedet hätte, direkt in die Augen sah.
„Ich bin mir ziemlich sicher. … Liebe braucht sich nicht auf“, begann sie vorsichtig, denn sie wollte die richtigen Worte finden, wusste sie doch nur zu genau, wie wichtig Tom dieses Thema war. Sie ließ Tom dabei nicht aus den Augen, „Auch wenn ich einen anderen Mann liebe, werde ich Jonas nicht weniger lieben. Er war mein Mann, und er wird immer Teil von mir sein.“ sagte sie überzeugt. Nachdenklich fügte sie noch hinzu. „Ich glaube sogar, dass er selbst erst seine Ruhe finden wird, wenn er weiß, dass es mir gut geht und ich wieder glücklich bin. … Gerade weil wir uns geliebt haben. - Ich würde es mir anders herum auf jeden Fall für ihn wünschen.“ Der letzte Satz war eher ein lauter Gedanke, den sie vor sich hinmurmelte, ehe sie erneut in die Sterne schaute und Jonas einen weiteren liebevollen Gedanken schenkte.
Tom schüttelte den Kopf, ungläubig und abwehrend zugleich. Diese Antworten, die seine eigene Lebenstaktik völlig in Frage stellten, und Annas intensiven Blicke, die seinen Puls in die Höhe trieben und sein Herz rasen ließen. Das alles überforderte ihn. Mit einiger Kraft löste er sich von ihrem Anblick. Er hatte plötzlich das Gefühl, dass Anna ihm viel zu nah war. Am liebsten wäre er aufgesprungen und weggelaufen, aber es wäre ihm schäbig vorgekommen Anna einfach sitzen zu lassen, nachdem er es doch war, der nach Antworten gefragt hatte. Trotzdem brauchte er Abstand.

Er stand auf, und sprang eilig über das steinerne Dach zur Brüstung hinunter. Hier unten fühlte er sich schon besser. Er stützte seine Hände auf die kalten Steine, die die untere Brüstung eines offenen Steinfensters bildeten, und schaute in die Ferne, obwohl diese ihn überhaupt nicht interessierte. Es hört sich so logisch an, was sie sagt. Hat sie recht? Hab ich in den letzten Jahren Fanni und mir gleichermaßen geschadet? Halte ich Fanni davon ab ihre Ruhe zu finden, mache ich sie unglücklich, … auch jetzt noch? Und dass alles, weil ich dachte keine Gefühle mehr haben zu dürfen, da ich ihr mein Herz geschenkt habe Aber das kann doch alles nicht sein. Ich bin Schuld, dass sie gestorben ist, da kann ich doch nicht so tun als wäre nichts geschehen, und an mein eigenes Glück denken … Sie wird niemals wieder glücklich leben… . Er spürte, wie Tränen aus seinen Augen flossen, und dass erste mal versuchte er nicht sie aufzuhalten. Das erste Mal, seid dem Tod seiner Frau, wehrte er sich nicht, sondern ergab sich seine Trauer und Verzweiflung. „Geschenkt habe ich ihm meine Liebe“ und „Liebe braucht sich nicht auf“, tönten Annas Worte in Toms Kopf, und obwohl ihn diese Worte hätten entlasten können, scheiterte er kläglich daran, das alles mit sich selbst in Einklang zu bringen. Er stand da und seine Schulter bebten weiterhin, als er mit Verwunderung so etwas wie Erleichterung und einen kleinen Hoffnungsschimmer hinter seiner Verzweiflung spürte. Vielleicht ist das hier der Tiefpunkt, und es kann nur noch aufwärts gehen, schlich sich ein schwacher Gedanke in seinen Kopf, und als er plötzlich eine sanfte Berührung auf seiner Schulter spürte, ging es ihm schon viel besser. Der Trost, der ihm dort gespendet wurde, und der sich so unendlich gut anfühlte, vermittelte ihm endlich wieder das Gefühl, nicht einsam und alleine zu sein.

Anna war sitzen geblieben, als Tom die Flucht ergriffen hatte, konnte sie doch sehr gut nachempfinden, dass er vermutlich das Gefühl hatte, allein sein zu müssen; die Fragen und Antworten, mit denen er sich bestimmt noch nie, oder zumindest nicht in dieser intensiven Weise auseinander gesetzt hatte, mit sich selber auszumachen. Und auch Anna musste erst mal wieder im realen Leben ankommen. Aber schnell hatte sie gesehen, dass es Tom gar nicht gut ging. Er weint, realisierte sie geschockt, als sie das verräterische Zucken seines Körpers wahrnahm, und sie spürte einen stechenden Schmerz in der Herzgegend. Sie wusste, dass es für Tom vermutlich ein Schritt in die richtige Richtung war, aber trotzdem konnte sie diesen Anblick kaum ertragen. Sie zwang sich, ihm noch einen Moment Zeit zu geben, um sich ein wenig zu beruhigen, ehe sie mit rasendem Herzen aufstand und langsam zu ihm ging. Würde er sie an sich heran lassen oder sie abweisen? Sie hatte Angst vor seiner Reaktion. Tom zeigte keine Regung, als sie hinter ihm stand, und Anna war sich nicht sicher, ob er sie überhaupt bemerkt hatte. Vorsichtig hob sie ihre zittrige Hand und legte sie zögerlich auf seine Schulter. Sie wollte etwas Tröstendes sagen, aber nachdem sie mehrfach angesetzt, den Mund aber jedes Mal unverrichteter Dinge wieder geschlossen hatte, akzeptierte sie, dass sie scheinbar gerade keine passenden Worte fand. Vielleicht weil es keine passenden Worte gab ...

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
ulmaja



Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.08.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Mai 11 2013, 08:44

Liebe Katha, dass war ein so warmer, einfühlsamer Teil. Ich hatte mich schon nach deinem letzten Kommi gewappnet und mit Tränen gerechnet. Aber ich fühle mich gut und hatte mehrfach das Gefühl, dass Anna mit mir redet. Ich glaube, diese Fortsetzung werde ich noch einige Male lesen.

Liebe Seelenklempner-Katha, du tust mir gut und mach daher schnell weiter.

LG Ulmaja
Nach oben Nach unten
Mini_2010

avatar

Anzahl der Beiträge : 804
Anmeldedatum : 04.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Mai 11 2013, 11:42

Danke für diesen wunderbaren Teil. Wird Zeit, dass Tom seine Trauer endlich zulässt. Nur so kann langsam Raum für etwas Neues geschaffen werden. Wunderbar geschrieben *schnief*

LG, Mini

_________________
„Vor dem Schicksal zu fliehen,
ist manchmal der beste Weg,
um zu sich selbst zu finden.“
Nach oben Nach unten
Carla3939

avatar

Anzahl der Beiträge : 217
Anmeldedatum : 09.05.13

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Sa Mai 11 2013, 15:37

Katha, du bist echt toll Embarassed wie schaffst du das, immer so toll zu schreiben? Ansonsten kann ich Mini nur zustimmen. Freue mich schon jetzt auf den nächsten teil beeildich .W

_________________
"Jemand der einem nicht nur das Leben rettet sondern auch die liebe." -Anna, über Tom
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   So Mai 12 2013, 21:19

@ Ulmaja,
ich freu mich so, dass du mir schreibst, wie du die meine aktuellen Teile findest. Und ich muss dir gestehen, dass mir eigentlich gerade erst so richtig bewusst geworden ist, dass ich mit meiner Schreiberei, eben nicht nur, oder zumindest nicht immer nur belanglose TN-Kitsch-Storys schreibe, sondern tatsächlich Themen verpacke, die durchaus die Realität des einen oder anderen streifen. Sowohl was die Sonnen- , als auch was die Schattenseiten des Lebens betrifft.
Ich glaube, das ist eine gute Erkenntnis Wink Idea

Liebe Grüße


@Mini
Ja, Tom scheint auf einem guten Weg zu sein. Aber die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist halt auch ganz schön anstrengend und schwierig.
Danke für deine Worte! flowers

Liebe Grüße



@ Carla,
Danke für dein Lob, das mir doch gleich wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert, und dass obwohl ich ganz schön geschafft bin. Bin nämlich gerade erst vom Wochenendausflug wieder gelandet. hallo



@ alle
Bis morgen muss ich euch noch vertrösten, aber dann wird es gewiss was. Wink

Liebe Grüße
Katha

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
~Nicky-Anna..B~

avatar

Anzahl der Beiträge : 69
Anmeldedatum : 23.01.13

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Mai 13 2013, 00:55

liebe katha
ich bleibe bei meiner meinung das diese geschichte ganz anders ist als deine andern Very Happy
dafür gibs von mir einen fetten drückerchen
das ist so verdammt schön geschrieben, vor allem die erinnerungen die anna erzählt von jonas und sich ...... meeeeeeeeeeeeehr Habenwollen büüütteee Smile
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: "12"   Mo Mai 13 2013, 17:46

@ Nicky,
Ich finde es ja schön, dass du es immer noch anders findest. Macht es ja spannender, oder? Danke für deinen Drücker.
LG

So meine Lieben,
da ich gestern schon vorgearbeitet habe, kann ich jetzt tatsächlich mal schnell den nächsten Teil unters Volk werfen. Ich bin fast sicher, dass er euch gefällt. Und ich freue mich auf die Bestätigung oder auch nicht Bestätigung Wink
*****************************

Unter Annas tröstendem Kontakt wurde Tom langsam ruhiger, und nach einiger Zeit drehte er sich um. Erschöpft lehnte er sich gegen die Brüstung und rieb sich mit seinen Händen über das Gesicht, um die Folgen seines tränenreichen Ausbruchs zu beseitigen. Dann legte er seine Hände auf seine Oberschenkel und sah Anna einfach nur an. Diese war unendlich gerührt von diesem Moment der Empfindsamkeit, den er gerade zuließ. Er vertraut mir, wurde ihr klar, auch wenn sie das wohl schon lange geahnt hatte, und ein angenehmes, warmes Gefühl breitete sich in ihr aus. „Warum hört sich das bei dir alles so einfach an?“, fragte Tom schließlich mit noch brüchiger Stimme, während sein intensiver Blick scheinbar nach Wahrheiten in ihren Augen suchte. Anna schüttelte leicht den Kopf, und sah dann auf die Stadt hinunter, deren Schattenriss mittlerweile, lediglich durch die Lichter der Stadt durchbrochen wurde.
„Es ist nicht einfach. Es war weder leicht, an diesen Punkt zu kommen, noch wird es leicht sein, an meinen Entscheidungen fest zu halten. Ich werde bestimmt einbrechen, zweifeln, dass das alles hier Sinn macht, versuchen meinen Verstand einzuschalten und logische Schlüsse zu ziehen, um mich vor Verletzungen zu schützen. All diese Mechanismen werden nicht aufhören.“ Dann wand sie sich Tom wieder zu, „Aber ich werde versuchen meinem Herz den Raum zu geben, den es verdient hat. Und wenn es das Schicksal, oder den kosmischen Plan, oder wie auch immer wir es nennen wollen, gibt, werde ich es hoffentlich erkennen und die richtigen Entscheidungen treffen.“ Sie war völlig ernst, und Tom nickte nachdenklich. Er beobachtete sie aufmerksam, und sah, wie sie sich wärmend über die Arme rieb. Sofort war er alarmiert, und abgelenkt von seinen Gedanken. „Ist dir kalt?“ fragte er besorgt, und Anna nickte. Sofort nahm Tom seinen Schal ab und legte ihn um ihren Hals. Anna lächelte dankbar, und als sie merkte, dass er die Enden des Schals, die ihr kurz über die Schulter hingen, immer noch in den Händen hielt versank sie aufgeregt in seinen Augen, und der kaum wahrnehmbaren Berührung seiner Hände. Da war es wieder. Das Gefühl, dass da was war zwischen ihnen, und wusste Anna mittlerweile sehr wohl, was da war, ließ es sie hoffen, dass auch Tom diese Momente nicht ignorieren konnte und begann nachzudenken. Die Welt um sie rum versank in der Bedeutungslosigkeit, während sie sich eine gefühlte Ewigkeit gegenüber standen, und vermutlich wären sie noch länger in diesem Standbild hängen geblieben, wenn nicht plötzlich ein Mann neben ihnen aufgetaucht wäre, und einen Schwall italienischer Worte über ihnen ausgeschüttet hätte.
Irritiert schauten sie zu ihm, und hörten auf die offensichtliche Standpauke, die er in ihre Richtung sendete. Anna sah Tom fragend an, „Was sagt er?“. Aber Tom schüttelte nur kurz den Kopf, ehe er entschuldigend auf den älteren Italiener einredete. Anna sah von einem zum anderen und versuchte aus der Mimik und einzelnen Worten den Sinn der Unterhaltung zu erkennen. Aber es wollte ihr nicht gelingen. Auf jeden Fall schien sich der Mann nur zögerlich zu beruhigen. Schließlich schaute er zwischen Anna und Tom hin und her und ein kleines Lächeln erschien. Es sagte etwas in versöhnlichem Ton, und dann drehte er sich um und ging Richtung Treppe und Aufzug davon. Tom zog verlegen die Brauen in die Höhe, und flüsterte Anna zu „Wir haben wohl überhört, dass wir aufgefordert wurden das Dach zu verlassen. Wir hätten schon vor einer halben Stunde gehen müssen.“ Anna sah sich um. Tatsächlich es war kein weiterer Gast mehr zu sehen. Sie kicherte verlegen, während sie versuchte, den zwei Männern zu folgen, die eilig voran schritten. Als sie auf den Aufzug zusteuerte, blieb der Aufseher vor ihnen stehen und schüttelte energisch den Kopf. Er wies ihnen den Weg die Treppe hinunter. „Wir müssen laufen. Der Aufzug fährt nicht mehr.“, erklärte Tom, und Anna seufzte. „Oh, muss das sein,“ jammerte sie leise, denn nach dem aufrührendem Nachmittag, und mit der Kälte in den Knochen, hatte sie so gar keine Lust mehr die vielen Treppen hinab zu steigen. Tom sah auch nicht gerade angetan aus, aber es half ja nichts. Also gingen sie los.
Stufe für Stufe stiegen sie hinab. Hinter sich hörten sie noch das Gemurmel des Aufsehers, und die einzigen Worte, die Anna verstand war „Amore, Amore.“ Sie sah Tom erschrocken an, „Was hast du ihm erzählt?“ Tom grinste ein schräges Lächeln. „Dass wir uns gerade erst kennen gelernt haben, und völlig vertieft in unser … Gespräch waren.“ Sie sahen sich einen Moment tief in die Augen, ehe sie gemeinsam losprusteten. „Na ja, vertieft waren wir ja wohl tatsächlich,“ sagte Anna schließlich atemlos, während sie sich heimlich wünschte, sie wären tatsächlich mit anderen Dingen beschäftigt gewesen. Schweigend gingen sie weiter, bis Anna auf einem kleinen Vorsprung stehen blieb und Luft holte. Sie spürte, wie ihre Knie begannen zu zittern, und ihr schwummerig wurde. Tom strich ihr besorgt über den Rücken. „Ist alles in Ordnung?“ Sie nickte ihm dankbar zu. „Ich hätte heute Nachmittag wohl doch ein bisschen mehr essen sollen,“ sagte sie „aber lass uns weiter gehen, sonst kommen wir gar nicht mehr unten an.“ Sie ging also zu den nächsten Stufen und rutschte bei ihrem ersten Tritt in die Tiefe auf einem lockeren Stein aus. „Whuuaaa,“ ertönte ein lauter Schrei aus ihrem Mund, als sie hinten über fiel, aber ehe sie schmerzhaft auf die Treppenstufen knallte, spürte sie, wie sie an den Oberarmen festgehalten wurde. Tom hatte sie aufgefangen, und stand jetzt neben ihr. Er hielt ihre Hand in seiner, während er sie besorgt ansah. „Hast du dir weh getan?“ Anna schüttelte erneut den Kopf. Sie war so unglaublich froh, dass Tom bei ihr war. Sie holte noch ein paar mal tief Luft, um sich von dem Schreck zu erholen, und dann gingen sie weiter. Ihre Hände lagen immer noch ineinander, als wäre es das selbstverständlichste von der Welt. Gott sei Dank hatten sie den Großteil des Weges schon zurücklegt, und dann, als sie es fast geschafft hatten, standen sie plötzlich vor einem verschlossenen Tor. „Na super, und jetzt?“ fragte Anna genervt, denn sie wollte einfach nur noch auf ebener Erde ankommen. Tom sah sich suchend um und versuchte ihre Möglickeiten auszuloten, und als Anna sich erschöpft auf die kleine Mauer setzte, die die Treppe säumte, warf er einen prüfenden Blick darüber. Ehe sie seine Überlegung überhaupt realisiert hatte, war Tom schon hinüber gesprungen. „Was machst du da?“ rief sie erschrocken hinter ihm her, aber da stand Tom schon unter ihr und reckte ihr die Arme entgegen. „Komm schon, ich fang dich auf!“ forderte er Anna auf, die ängstlich zu ihm hinunter sah. „Du bist ja wahnsinnig. Ich mach dich bestimmt platt.“ Tom lachte belustigt, „Bei deinem Fliegengewicht? Du hast ja nur Angst.“ Anna sah ihn gespielt wütend an. „Pfff, hättest du wohl gerne,“ zischte sie, schob ihre Beine über die Mauer und stieß sich mit den Händen ab. Und schon landete sie in Toms Armen. Er hatte sie mit sicherem Griff aufgefangen, und hielt sie immer noch fest in seinen Armen gefangen. „Danke“ hauchte Anna Tom entgegen, und er lächelte sie voller Gefühl an. Sie verharrten in ihrer Pose, wie sie es auf dem Dach schon getan hatten, nur dass sie sich dieses Mal viel näher waren.Und dann flüsterte Tom, „Mit dir fühlt sich alles so richtig an.“ Anna hatte das Gefühl, aus seiner Stimme eine gewisse Ungläubigkeit heraus zu hören, obwohl sie es genau so empfand, wie er gesagt hatte. Es fühlte sich so richtig an, dass er bei ihr war, so gut, dass er sie beschützte, so betörend, wie sich ihr Körper an seinen schmiegte. „Vielleicht, weil es richtig ist.“ versuchte sie wispernd eine Erklärung zu geben und seine Skepsis zu zerstreuen. Tom strich mit seiner Hand ihren Rücken hinab und Anna schloss für einen Moment genießerisch die Augen. Seine Berührung hinterließ eine Spur der Wärme auf ihr, die auch, als er die Hand wegnahm noch auf ihr lag, und als sie die Augen wieder öffnete, sah sie tief in die seinen. Er strich ihr sanft ihre Haare nach hinten und ließ dann seine Fingerkuppen über ihre Wange gleiten. Anna spürte, wie ihr wilder Herzschlag sich mit seinem vereinen wollte, der ihrem in Tempo und Intensität in keinster Weise nach stand, und wie seine schneller gewordene Atmung auf ihre übergriff. Sie schaute zwischen seinen Augen und seinem sinnlichen Mund hin und her, und als er schließlich seine Lippen zart auf ihre legte, schloss sie sogleich die Augen um nur noch zu spüren. Warm und weich fühlte sich seine zärtliche Liebkosung an, und Anna war es, als hätte sein heißer Atem einen Lavastrom in ihr ausgelöst, der sich heiß und unaufhaltsam einen Weg durch ihren Körper suchte. Auch Tom hatte das Gefühl nicht mehr ganz her seiner Sinne zu sein. Er hatte sich einfach nicht zurückhalten können. Die Berührung ihres Körpers an seinem, ihre Wärme, der blumig-frische Duft, der von ihr ausging, und ihre Augen … , die ihn so voller Liebe und voller Erstaunen anschauten. Er hatte sie einfach küssen müssen, und auch für ihn war es überwältigend. Er fühlte sich, als hätte er endlich seine Heimat gefunden, wäre endlich wieder in der Welt angekommen, vor der er sich jahrelang gefürchtet hatte. Trotzdem unterbrach er den Kuss nach einiger Zeit, denn er brauchte die Gewissheit dass er nicht träumte. Tom wollte Anna sehen, sich vergewissern, dass sie wirklich da war, denn er konnte das alles noch nicht wirklich glauben. Er wartete bis sie die Augen öffnete, und lächelte sie zaghaft an. Er war sicher, dass sie verstehen würde, dass das hier für ihn ein vorsichtiger Schritt war, den er ging, und dass er Zeit brauchte um die neue Situation zu begreifen, bevor er sich komplett darauf einlassen konnte.
Er wusste nicht, wie lange sie so da standen, und sich mit Blicken festhielten, ehe er fragte, „Ist dir immer noch kalt?“ Anna Lächeln grub sich tiefer in ihr Gesicht und sie schüttelte überzeugt den Kopf. „Wie könnte mir in deinen Armen noch kalt sein.“ Tom fühlte sich, als würde er schweben, er wusste, dass Anna nicht nur von den äußeren Temperaturen sprach, und plötzlich hatte alles ein Sinn. Ihre Blicke und Worte auf dem Dach..., sie trugen tatsächlich die Bedeutung, die er nicht zu hoffen gewagt hatte. Er war sich fast sich, dass Anna ihn liebte, und in diesem Moment erfüllte ihn diese ziemlich sichere Ahnung mit einem wahnsinnigen Glücksgefühl. „Aber wir sollten vielleicht trotzdem mal zurück zum Hotel gehen.“, rissen Annas Worte Tom aus seinen Gedanken, und er schüttelte sich kurz, bevor er zustimmend nickte. Er hatte total das Zeitgefühl verloren, aber zumindest war es schon so spät, dass sie von der Dunkelheit der Nacht begleitet wurden. Schweren Herzens lösten sie sich also voneinander, aber nicht ohne ihre Hände sogleich wieder ineinander zu verschränken. Schweigend gingen sie über den Domplatz, und bevor sie ihn verließen, drehten sie sich noch einmal um und schauten einen Moment hinauf auf das Dach, dass für sie wohl immer eine wichtige Bedeutung behalten würde. Wie auch immer ihr Leben weitergehen würde, ob sie es einzeln oder zusammen bestreiten würden, dort waren Überzeugungen geprüft, Fragen gestellt, und Entscheidungen mitgeteilt worden, die elementare Bedeutung für ihren Umgang mit der Vergangenheit, aber auch für ihre Zukunft hatten.

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
ulmaja



Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.08.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Mai 13 2013, 19:58

Liebe Katha,
danke für diesen schönen Teil, endlich ist es passiert Very Happy banana
Ganz vorsichtig und einfühlsam, wie die beiden miteinander umgehen. Richtig zum Träumen.

Bin so gespannt, wie es nun weitergeht, wenn sie am Hotel ankommen. Glaub ja, dass es dann zu einer liebevollen Verabschiedung vor Annas Zimmer kommt. Aber wie ist Tom am nächsten Morgen drauf?!

Grrrr, jetzt muss ich warten und ich bin nun wirklich kein Geduldsmensch. Bitte, bitte ganz schnell weiter.

LG Ulmaja
Nach oben Nach unten
Carla3939

avatar

Anzahl der Beiträge : 217
Anmeldedatum : 09.05.13

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Mai 13 2013, 20:17

Liebe Kahta,sag bitte nicht das das der letzte teil war. affraid Bitte nicht jetzt wo es gerade so schön wird.Bitte mach uns alle glücklich und schreibe schnell weiter Habenwollen .Ich finde es toll das Tom sich langsam öffnet (ich habe den Kuss schon vor mir gesehen) lg.Dein fan Carla flowers

_________________
"Jemand der einem nicht nur das Leben rettet sondern auch die liebe." -Anna, über Tom
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Mai 13 2013, 21:14

@ Ulmaja
Schön, ne Cool Ich mags auch soooo gerne, wie sie sich annähern. Smile
Ja, da scheinen sich die Schatten der Vergangenheit tatsächlich aufzulösen. Aber wie du schon sagst, die Frage ist, halten sie es aus, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen ...

@ Carla
Wenn das der letzte Teil gewesen wäre, hätte ein kleines "Ende" druntergestanden. Wink Also Glück gehabt, kommt noch was.
Jedoch nicht heute. Ich muss immer aufpassen, dass ich mich nicht selbst überhole, und irgendwann da stehe, und nichts mehr zu posten habe, obwohl die Story noch nicht zu Ende ist. Und glaube mir, dann dauert es länger bis der nächste Teil kommt, ich habe da so meine Erfahrungen gesammelt. Embarassed


@ Ulmaja und Carla

Ich danke euch Beiden für eure Lieben Worte. ... Und, ich habe es ja gewusst, dass es euch gefällt Smile

LG, und schönen Abend noch!
Katha

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
~Nicky-Anna..B~

avatar

Anzahl der Beiträge : 69
Anmeldedatum : 23.01.13

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mo Mai 13 2013, 23:54

oh wie schööön, wie schöön sie haben sich geküsst
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Di Mai 14 2013, 23:11

~Nicky-Anna..B~ schrieb:
oh wie schööön, wie schöön sie haben sich geküsst

Ja, ja, ja, und sie wirken so schüchtern glücklich. Rolling Eyes

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: "13"   Di Mai 14 2013, 23:27

So, morgen ist definitiv Pause. Also habt bitte ein wenig Geduld. Embarassed
Aber jetzt erst mal was zum Lesen Smile
**********************************

Mit Blick auf den Mailänder Dom überdachten Anna und Tom nochmal einen kurzen Moment das Gespräch auf dem Dach, das ihrer beider Verfassung ordentlich durchgerüttelt hatte. Ja Jonas, du bist bei mir, und ich weiß, dass du dich für mich freust wenn ich glücklich bin, dachte Anna zufrieden. Bei dem Gedanken daran, dass wohl selbst Jonas einsehen musste, dass Tom Lanford, sein ärgster Widersacher in der Geschäftswelt, eigentlich ein ziemlich liebenswerter Mensch war, konnte sie sich ein Grinsen kaum verkneifen. Sie ließ ihren Blick zu Toms Gesicht wandern, der immer noch auf das Dach schaute. Für ihn war das alles so neu, und er wusste nicht recht, wie er damit umgehen sollte, dass er sich so wohl fühlte. Sollte es tatsächlich so sein, dass Fanni ihm Glück und Liebe wünschte, und er sich deshalb gerade nicht schuldig fühlte. Sein Kopf wollte ihm einbläuen dass er sich schuldig fühlen musste, gerade weil er sich nicht schuldig fühlte, aber da tönten Annas Worte erneut durch seinen Kopf. „Ich glaube sogar, Jonas wird erst dann seine Ruhe finden, wenn er weiß, dass es mir gut geht, und ich glücklich bin. - Gerade weil er mich geliebt hat.“ Er schaute mit einem leisen Lächeln in den Himmel, wenn das wirklich stimmt, bin ich tatsächlich auf dem richtigen Weg, … für dich und für mich. Dann sah er mit pochendem Herzen zu Anna hinab, die ihn ganz offensichtlich beobachtet hatte, und seine Atmung setzte einen Moment aus. Sie war so wunderschön, wie sie ihn so hoffnungsvoll anlächelte. Es folgte ein zaghafter Kuss, der ihn erneut, wie ein Stromstoß durchfuhr, dann wendeten sie sich nach einem letzten Blick auf den Dom ab, und gingen gemeinsam in die dunkle Straße, die sie zum Hotel brachte.

Es waren kaum noch Menschen auf der Straße, und Anna und Tom genossen die Ruhe. Sie genossen das angenehme Schweigen zwischen ihnen, hingen ihren Gedanken nach, und warfen sich immer wieder verstohlene Blicke zu, die jedes mal mit einem vorsichtigen Lächeln beantwortet wurden, wenn sich ihre Blicke zufällig trafen. Als sie gerade wieder einmal in einem dieser Blickkontakte gefangen waren, wurde die Ruhe plötzlich durch ein lautes, quietschendes Geräusch und einen anschließenden Knall unterbrochen, und Anna und Tom zuckten zusammen. Ihre Aufmerksamkeit folgte dem Geräusch, und sie blieben gleichsam erschrocken stehen.
Sie schauten in den Schlund ihres schlimmsten Feindes. Der Tod hatte sie aufgesucht; in Form eines weit geöffneten Leichenwagens, in den soeben ein Sarg geschoben worden war. Anna schluckte schwer, und sah hilfesuchend zu Tom, der aber wie erstarrt auf die Szenerie vor sich sah, und sie gar nicht beachtete. Anna spürte, wie betroffen sie davon war, dass sie so ungeniert mit dem Tod konfrontiert wurde, und sogleich schob sich das Bild von Jonas in ihr Hirn, wie er dagelegen hatte, mit einer kleinen Blutlache neben sich. Sie war wie versteinert gewesen, hatte ihren Mann identifiziert, ohne mit der Wimper zu zucken und war dann wieder nach Hause gefahren. Es hatte lange gedauert, bis sie aus diesem Schockzustand wieder heraus gekommen war, und danach war es auch nicht besser geworden, denn die Trauer hatte sie mit voller Wucht getroffen. Sie spürte, wie sich ihre Brust zusammenschnürte, und sich ihre Atmung beschleunigte um trotzdem noch genügend Sauerstoff in ihre Lunge zu schleußen. Hilfesuchend umfasste sie Toms Hand fester, in der Hoffnung dort Halt zu finden, aber da bemerkte sie, dass er ihre Hand nicht mehr umfing. Er hatte sie losgelassen und Anna spürte erneut die plötzliche Einsamkeit der Verlassenen. Es war eine abgeschwächte Version, von ihrer Erfahrung bei Jonas Tod, aber sie spürte, dass der Ursprung der gleiche war. Ihr gerade wieder repariertes Herz drohte erneut in tausend Stücke zu brechen. Sie wendete sich nun ganz Tom zu, denn plötzlich hatte er und seine Verfassung, die weit größere Bedeutung, als der Leichenwagen vor ihr, aber was sie sah, bestätigte ihren deprimierenden Verdacht. Er war nicht mehr bei ihr, er war wieder gefangen in seiner eigenen Vergangenheit, seinem Schmerz des Verlustes. Aber trotz der drohenden Katastrophe hatte sie ihrem Herzen an diesem Tag scheinbar genügen Streicheleinheiten geliefert und Vertrauen zugesprochen, dass es bereit war zu kämpfen.
Der Anblick des Sarges in dem Leichenwagen hatte Tom zurück geführt zur Beerdigung seiner Frau. Er hatte sogleich die Bilder dieser für ihn so völlig abstrusen Veranstaltung vor Augen, in der er sich letztlich aus der Welt verabschiedet hatte. Er sah das große Portraitbild, von dem ihn Fanni liebevoll angelächelt hatte, während sie doch in dieser schrecklichen Holzbox lag. Er sah das Blumenmeer; eine geheuchelte Schönheit in diesem Moment in dem nichts, aber auch gar nichts schön war, und er sah die Gesichter der vielen Menschen. Sie grämten sich, weinten leise oder laut schluchzend, trauerten um die Fanni, die doch gar nicht zu ihnen gehört hatte. Sie war seine Frau gewesen. Ihm hatte man sie entrissen, und ihn damit zerstört. Es war ihm alles so falsch vorgekommen, dass er selbst nicht hatte trauern können. Er war wohl der Einzige gewesen, der nicht geweint hatte, und seit diesem Moment hatte er nie wieder um sie geweint, bis zum heutigen Tag. … Vorhin auf dem Dach hatte es sich gut angefühlt, als er die Trauer endlich zugelassen, und damit seine kühle Distanz des empfindungslosen Lebens aufgegeben hatte, aber jetzt? Er hatte das Gefühl, dass ein Vulkan in ihm tobte, in dem alles was er in den letzten Stunden gehört, gesagt und gefühlt hatte, zu einem einzigen Klumpen zusammenschmolz und in der Belanglosigkeit versank. Er registrierte gar nicht mehr, dass Anna neben ihm stand, und trotz ihrer eigenen Betroffenheit versuchte, um ihn zu kämpfen. Sie sah ihn mitfühlend und sogleich sorgenvoll an, während sie unglaubliche Angst hatte. Angst um ihn, und Angst um sich selbst. Aber das alles ging an Tom vorbei. Er war wie paralysiert, regte sich nicht, außer dass sich sein Brustkorb eilig hebte und senkte. Erst als ihm ein Mann, der den Angestellten des Bestattungsinstitutes auf die Straße gefolgt war, den Blick verstellte, wachte er aus seiner Trance auf, und realisierte was genau geschah. Die Männer, die den Leichnam abgeholt hatte, verabschiedeten sich mit mitfühlender Mimik von dem Hinterbliebenen, schlossen die Türen des Wagens und fuhren letztlich davon. Ein erstickter Schrei ertönte, aus der vor ihm stehenden Person, als der Wagen das Blickfeld verließ, und somit nicht mehr existent zu sein schien, und als Tom den Mann vor sich betrachtete, spürte er seinen eigenen Schmerz von damals; als er registriert hatte, dass sie weg war, einfach von der Welt verschwunden. Der Vulkan in ihm kochte immer höher, bedrängte seinen Körper mit Wahrnehmungen die kaum auszuhalten waren, und dann geschah etwas, was nicht hätte passieren dürfen. Der Mann hatte offenbar bemerkt, dass er Zuschauer hatte, was in dieser Situation ja eigentlich reichlich makaber war, aber anstatt sie zu ignorieren, drehte er sich um, sah Tom direkt in die Augen, und sagte mit gefasster, aber trauriger Stimme, „Era il mio grande amore.“ - Sie war meine große Liebe.
In diesem Moment explodierte der Vulkan, und nichts von dem, was in den letzten Jahren, und vor allem in den letzten Stunden passiert war, hatte mehr Bedeutung für Tom. Sie war meine große Liebe. Sie war meine große Liebe, dieser Satz war das Einzige, das in Toms Kopf hallte, und sich stetig wiederholte. Er wollte davon laufen, flüchten, ganz schnell dieser Situation entfliehen, aber er wurde von einem Hindernis aufgehalten. Anna stand direkt vor ihm, und für einen Moment sah er in ihre Augen.
In dem Versuch ihn zu erreichen hatte sie ihn an den Oberarmen gepackt, was er erst jetzt bemerkte. Tom zuckte zurück, was Anna, die erleichtert war, dass er sie endlich zu registrieren schien, aufs tiefste verletzte. Er schob ihre Hände von sich und schüttelte abwehrend den Kopf. „Sie war meine große Liebe“, sagte er mit erstickter Stimme. „Wegen mir ist sie gestorben. Ich bin Schuld!“ Tom trat hilflos auf der Stelle, drehte sich im Kreis, und fühlte dass er von einem Strudel aufgesogen wurde, der ihn zurück in die Vergangenheit zog. Die tosenden Wellen des Sturms schlugen über ihm zusammen. Das Rauschen des Meeres manifestierte sich in seinem Kopf, und Fannis unverständlicher Ruf hallte in seinen Ohren. Er schnappte panisch nach Luft, und drängte mit aller Macht die Erinnerungen zurück.
Langsam, ganz langsam, tauchte er wieder auf und erkannte Anna, die aber trotzdem so unglaublich weit weg erschien. Sie schüttelte energisch den Kopf. Ihre Worte klangen seltsamerweise nur leise, wie durch einen dicke Wand zu ihm durch, obwohl sie eine so energische Mimik zeigte, die darauf hindeutete, dass sie ihn wohl fast anschrie. „Nein Tom, du bist nicht Schuld." hörte er ihre Worte. "Du hast eine Entscheidung getroffen, die dir richtig vorkam, aber …“. Er unterbrach sie aufgebracht, „Aber sie war nicht richtig. Ich habe sie im Stich gelassen. Meine eigene Frau.“ Anna schüttelte immer noch den Kopf. Sie griff nach seinen Händen, wollte ihn zu sich zurück holen, ihm ein Stück Sicherheit geben, aber abermals wich er zurück, als wäre sie eine Giftpflanze, die drohte ihn zu umschlingen. „Du warst nicht untätig. Du hast einem Menschen das Leben gerettet, deiner eigenen Schwester - und alles andere lag nicht in deiner Macht. Wenn es anders hätte sein sollen, dann wäre es anders passiert.“ Tom bebte, er wollte das nicht hören, es waren alles Lügen, mit denen man ihn beschwichtigen wollte, aber es stimmte nicht. Voller Unruhe strich er sich abwesend über das Kind, seine Stirn, über die Augen. Dabei schüttelte er die ganze Zeit abwehrend den Kopf. Anna war sich nicht sicher, ob sie ihn überhaupt erreichte, aber sie musste es ihm doch sagen. „Tom, glaubst du wirklich, dass du heute glücklicher wärst, wenn du dich anders entschieden hättest? Wenn Paule gestorben wäre und nicht Fanni? Du hattest keine Wahl. Das Schicksal hat dir nicht die Möglichkeit gegeben, die richtige Entscheidung zu treffen.“ Die Worte trafen auf sein schmerzendes Herz, aber er hörte nur die halbe Wahrheit. Nein, er wäre heute wohl nicht glücklicher, wenn er sich anders entschieden hätte, aber er wusste, dass es Momente gegeben hatte, in denen er sich genau das gewünscht hatte. Hätte ich doch nur Fanni gerettet. Und auch diese Schuld lag auf seinen Schultern. Genau dieser Gedanke, hatte endgültig dazu geführt, dass er alle Menschen, die er liebte, von sich gestoßen hatte. Er war von sich selbst schockiert gewesen, denn natürlich hatte er auch Paule nicht verlieren wollen, ... aber trotzdem hatte er es gedacht, und das hatte ihm vor Augen geführt, wie wenig er die Liebe anderer verdient hatte.
Plötzlich stand er für einen Moment wirklich still und sah Anna an. Er spürte trotz seiner Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, trotz seiner neu aufgebrochenen Trauer um seine Frau, die neu entflammten Liebe in seinem Herzen, und das macht ihm unendliche Angst. Er hatte seine Frau, die er über alles geliebt hatte, nicht retten können. Er hatte seine geliebte Schwester, die so viel Vertrauen in ihren großen Bruder gesetzt hatte, aus Schuldgefühlen von sich gestoßen, und er würde auch Anna irgendwann verletzen. "Du hast etwas anderes verdient." stieß er atemlos aus. "Ich kann das nicht." Dann ließ er sie stehen und rannte kopflos davon.

Anna blieb alleine zurück, und sah ihm fassungslos hinterher. Sie strauchelte, trat einige Schritte zurück, bis sie von einem am Straßenrand geparkten Auto aufgehalten wurde, auf dessen Haube sie zu sitzen kam. Ihr Kopf dröhnte, ihr Herz schmerzte, und sie hatte das Gefühl auseinander zu brechen. Sicherheit suchend, umklammerte sie ihren Oberkörper und wiegte sich hin und her, während sich langsam ein dicker Kloß in ihrem Hals bildete. Sie versuchte ihn zurück zu drängen, hinab zu schlucken, aber es ging einfach nicht. Sie hatte das Gefühl kaum noch atmen zu können, und dann traten die erlösenden Tränen hervor. Sie liefen in unendlicher Anzahl über ihr Gesicht und dabei lösten sich ganz langsam alle anderen Empfindungen auf, bis lediglich ihre leere Hülle zurückblieb.

_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
ulmaja



Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.08.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mi Mai 15 2013, 00:05

Hallo Katha,
hmmm, jetzt weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Gestern war ich mit dem Verlauf der Story so glücklich, aber jetzt? Super gut, wie du geschrieben hast, wie Tom wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird, aber hatte mit etwas längerem Glück gerechnet.

Und das Schlimmste : du willst/musst einen Tag Pause einlegen.

Na ja, vielleicht treffen die Beiden sich ja noch im Hotel und alles wird noch gut

LG Marita
Nach oben Nach unten
Carla3939

avatar

Anzahl der Beiträge : 217
Anmeldedatum : 09.05.13

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Mi Mai 15 2013, 19:40

Mein Gott,ist das traurig crying .Tom und Anna tun mir richtig leid.Hoffendlich wird der nächste Teil wieder etwas glücklicher für Anna und Tom(und für uns auch).Aber echt toll geschrieben.Ich wünsche dir einen tollen Tag.Und freue mich schon auf den nächsten Teil.Lg.Carla

_________________
"Jemand der einem nicht nur das Leben rettet sondern auch die liebe." -Anna, über Tom
Nach oben Nach unten
katha

avatar

Anzahl der Beiträge : 921
Anmeldedatum : 05.07.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Do Mai 16 2013, 17:12

ulmaja schrieb:
Hallo Katha,
hmmm, jetzt weiß ich nicht, was ich schreiben soll. Gestern war ich mit dem Verlauf der Story so glücklich, aber jetzt? Super gut, wie du geschrieben hast, wie Tom wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird, aber hatte mit etwas längerem Glück gerechnet.

Hey Ulmaja
Vielen Dank für dein Lob, und sorry für deine ..., hm, wie soll ich sagen? Enttäuschung? Das tut mir irgendwie Leid, aber so ist das halt mit Toms labiler Psyche ...

Carla3939 schrieb:
Mein Gott,ist das traurig crying .Tom und Anna tun mir richtig leid.Hoffendlich wird der nächste Teil wieder etwas glücklicher für Anna und Tom(und für uns auch).Aber echt toll geschrieben...Lg.Carla
Auch dir, lieben Dank!
Ja, ganz schön traurig, da hast du wohl recht. Wir werden sehen, was die Beiden mit dieser Erfahrung anfangen ...

Ich versuche heute Abend den nächsten Teil zu posten. Versprochen Wink


Liebe Grüße an euch beide!
Katha


_________________
Manche Dinge brauchen einfach keine Worte ...
Nach oben Nach unten
ulmaja



Anzahl der Beiträge : 35
Anmeldedatum : 03.08.12

BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   Fr Mai 17 2013, 00:56

huhu Katha, es ist jetzt 00.51 Uhr - ich warte!!!!

Versprochen hast Du es - grins - obwohl erst hast du geschrieben, ich versuche es und dann versprochen, hmmm was meinst du jetzt

Dafür muss der nächste Teil aber gaaaaaanz besonders lang sein

Danke, dass du auf mich hörst

LG Ulmaja
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)   

Nach oben Nach unten
 
AnTom "Entscheidungen" (Kurz-FF)
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 9Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
SCHREIBERTREFF :: KREATIVES SCHREIBEN :: Fanfiktion-
Gehe zu: