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 Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)

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Mini_2010

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BeitragThema: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   So Jul 08 2012, 13:33

das Eingangsposting lautete :

Teil 1

Dumpfe Bässe dröhnten aus den Lautsprechern. Diffuses Licht zuckte über die stickige Luft in dem urigen Raum, der die recht zwielichtige Hinterhofkneipe am Ende einer schmuddeligen Sackgasse dominierte. Holzstühle, an denen der Zahn der Zeit seit Jahren unerbittlich nagte, waren um Tische gruppiert, in deren Holz die Lebensgeschichten der Kneipengäste geritzt und mit dem Moder der Jahre vereint einen recht anschaulichen Eindruck ihres Alters vermittelten. Der Linoleumboden hatte ebenfalls seine besten Jahre hinter sich – die Originalfarbe war nur noch durch den Hersteller selbst zu rekonstruieren – und die beiden Deckenventilatoren, die die Menschen vor einer mittelschweren Rauchvergiftung bewahren sollten, hatten schon vor Monaten ihren Dienst quittiert und reihten sich nunmehr in das Sammelsurium überflüssiger Deko. Die Befürchtung, das Gesundheitsamt könnte den Laden aufgrund des vorherrschenden Mangels an Sauerstoff dicht machen, war durchaus begründet. In der rechten hinteren Ecke saßen alte Männer in ein Skatspiel vertieft, gehüllt in ebenjenen beängstigenden Rauch, der die gesunde Lunge aufschreien ließ und vermutlich noch zwei Straßenzüge weiter sämtliche Feuermelder auslösen würde, würde man das Wagnis eingehen und die Tür öffnen. Durch die Qualmwand waberte in unregelmäßigen Schüben ein recht aufdringliches Eau de Schnaps, durchzogen von einer penetranten Note abgestandenen Männerschweiß. Gekleidet in abgewetzte Jeans und besudelte Hemden und T-Shirts, die nur spärlich Bierbäuche und Hintern bedeckten, schmückte sich die archaische Skatgang mit leichten Mädchen und vermittelte erschreckend anschaulich den Inbegriff der aussterbenden Kneipengeneration. In der linken Ecke war der Rauch nicht ganz so undurchdringlich. Und die Klientel, die sich mehr oder weniger sportlich an zwei Billardtischen betätigte, wirkte auf groteske Weise wie die zukünftige Generation Biertrinker, die in dieser Spelunke erfolgreich herangezüchtet wurde. In zehn oder fünfzehn Jahren würde sie die aktuelle Skatgang ablösen, während selbige die Radieschen von unten begutachtete.

Zum gefühlt hundertsten Mal zuckte sein Blick über die Mischung aus leichten Mädchen, die das Verfallsdatum längst überschritten hatten und nun mit dickem Make-up und viel Farbe das zu retten versuchten, was unwiderruflich verloren war, und den sprechenden Bierbäuchen, die sich sichtbar daran erfreuten, etwas Weibliches auf ihren Schößen sitzen zu haben und offenbar blind – oder besoffen – genug waren, um das Grauen vor ihnen wirklich erkennen zu können. Ein nervtötendes Geräusch lenkte seinen Blick zur Bar. Die uralte Kuckucksuhr über dem Tresen, drapiert zwischen Jim Johnny und Jack sowie anderen hochprozentigen Substanzen, von denen er überzeugt war, dass sie einer ernsthaften Kontrolle niemals standhalten würden, kreischte elfmal. Eine Idiotie, denn das filigrane Gerät wirkte hier, inmitten all dieses anderen überflüssigen Tandes, ebenso fehl am Platz, wie ein Kinderdreirad auf einem Bikertreffen. Erneut huschte sein Blick durch die Gegend, und wieder blieb er an der jungen Frau hängen, wie schon hunderte Mal an diesem Abend … und die Tage und Wochen zuvor, … seit er zufällig einen Fuß in diesen Vorraum zur Hölle gesetzt hatte, auf der Suche nach einem geeigneten Versteck, in welches ihm die weibliche Highsociety von Berlin nicht freiwillig folgen würde. Und abermals begegneten sich ihre Blicke, nur damit sie erneut ihr Haupt senken und angestrengter denn je die Gläser polieren konnte, die schon sauberer waren als eine dreifach sterilisierte Toilette. Die süße Unschuld, die sie verkörperte, wirkte auf bizarre Weise wie eine blühende Rose inmitten eines stinkenden Müllhaufens. Und wieder einmal drängte sich ihm die Frage auf, wie ein Geschöpf wie sie an diesem Ort gelandet war, zu dem sie genauso wenig passte wie die Kuckucksuhr über der Theke.

Creep von Radiohead brüllte aus den Boxen und waberte wie ein beängstigendes Selbsteingeständnis zu ihm herüber. Unweigerlich ging ihm auf – genau wie dem Typen, der sich in seiner Selbstgeißelung gerade die Kehle aus dem Leib schrie – wie viel Wahrheit doch in den Zeilen steckte, die er zwangsläufig mit sich selbst assoziierte. Er hielt sich zwar nicht für den dramatisch besungenen Widerling, aber er fühlte sich ähnlich fehl am Platz in der Welt wie sein singender Leidensgenosse. What the hell am I doing here … I don’t belong here …, kreischte der Typ aus den Boxen. Ja, was wollte er hier? Das Jackett, was lässig wirken sollte, war mehr wert, als die gesamte Einrichtung dieser Spelunke, … genauso wie die perfekt sitzende Designerjeans. Rein vom Äußeren würde man ihn wohl eher in einem hochkarätigen Studentenclub vermuten, in dem delikate Häppchen und Champagner serviert wurden. Stattdessen saß er hier in dieser heruntergekommenen Bude – wie fast jeden Abend – trank seinen Whiskey, den er vor einigen Wochen in das Sortiment aufnehmen lassen hatte, und investierte seitdem mit dessen regelmäßigen Genuss mehr in den Laden, als es die übrige ausgeschenkte Plörre und die verschlissenen Billardtische zusammen jemals tun würden. In seinem Wesen hatte er viel mit einem äußerst seltenen und wertvollen Edelstein gemein. Ungemein attraktiv und undurchsichtig, fühlten sich die Frauen auf unwiderstehliche Weise zu ihm hingezogen. Und jede wollte ihn unbedingt haben. Blöd nur, dass er in den entsprechenden Schaufenstern mehr als nur rar war. Sein Name war zwar in aller Munde. Aber das war auch schon alles, was man über ihn wusste. Die Informationen, die sonst über ihn kursierten, waren jener Art, mit denen die Börsianer dieser Welt akribisch die Weltwirtschaftskrise ankurbelten – hundert Prozent Spekulation. Geist, Phantom, Hirngespinst … ein unbeschriebenes Blatt … er hatte viele Namen und es war ihm egal, wie sie ihn nannten, solange sie es auf diese Weise taten.

Dass er sich ausgerechnet in dieser heruntergekommen Spelunke aufhielt, war an zwei Tatsachen festzumachen. Erstens, die Bevölkerung innerhalb dieser maroden Wände beschränkte sich zu 99,9 Prozent auf Männer, die sich nicht im Mindesten für ihn interessierten. Der zweite Grund waren die 0,1 Prozent weiblicher Anteil in dieser Kaschemme. Die kurz vor dem körperlichen Verfall stehenden leichten Mädchen nicht mit eingerechnet. Sie gehörten nicht zum Etablissement, waren eher Bestandteil einer Art Selbstbedienungspuff auf der Straße außerhalb dieser stickigen Luft, die für ein paar Scheine einen warmen Platz auf dem Schoß eines bierbauchigen Losers fanden. Ganz anders so die seltene Minderheit hinter der Theke, die in stoischer Ruhe mit gleichzeitig faszinierender Freundlichkeit jene Bier saufende Männerwelt mit dem Ausschank von Alkohol zufrieden stellte. Blond, Mitte Zwanzig, etwa eins sechzig und mit einem Paar blauer Augen ausgestattet, die ihn förmlich von seinem Stuhl saugten, wenn sie auf ihn trafen. Einfach Wahnsinn. Und was das betraf, hatte er reichlich Erfahrung … und innerhalb dieser war sie das mit Abstand Interessanteste, was ihm seit Jahren untergekommen war. Er galt als der begehrteste Junggeselle der Stadt. Das wusste er. Und wenn es die Frauen nicht bis in sein Bett schafften, dann lagen sie ihm zu Füßen und säumten seinen Weg. Auch das wusste er, … und es war schlichtweg ermüdend. Und trotz dass bisher die Wenigsten den Weg in sein Bett gefunden hatten – viel weniger als er anmuten ließ – war die Eine ihm noch nicht begegnet … zumindest bis er vor ein paar Wochen zufällig hier reingestolpert war.

Sein Vater hielt ihn für einen Schwerenöter, der mit den Frauen spielte. Doch das war nicht der Fall. Was konnte er denn dafür, dass sich ihm die Damen reihenweise an den Hals warfen, wo immer er zufällig auf der Bildfläche erschien? Der alte Herr glaubte, ihn zu kennen, doch das tat er nicht. Ganz und gar nicht. Und im Grunde war dieser Sturkopf nur froh, dass er sein Imperium führte, von dem er überzeugt war, dass nur er allein der Kopf desselbigen war. Doch auch das war ein Trugschluss. Wie so vieles, denn wenn man es genau nahm, war er noch nicht mal sein Vater, auch wenn der Alte felsenfest davon überzeugt war, seine Gene erfolgreich weitervererbt zu haben. Er war sichtbar für jene, für die er sichtbar sein wollte, während er sich unter den Übrigen bewegte wie ein namenloser Schatten. Und wer glaubte, ihn fangen zu können, war einfach nur ein armer irrer Narr. Sein Leben war gleichsam erfüllt wie trostlos. Und tief in seinem Inneren war er der Jahre müde, die an ihm vorbeizogen, während er sein Dasein fristete … Er zwang sich in die Gegenwart zurück und richtete seine zeitweilig abschweifenden Gedanken nun wieder auf die zierliche Blondine, die akribisch ihrer Arbeit nachging und dabei einen Elan zeigte, als hätte sie wirklich Freude an dieser Tätigkeit. Unbegreiflich. Ein flüchtiges Lächeln zuckte um seine Mundwinkel, als er sich zurück entsann. Vor ein paar Wochen hatte er einen ersten Versuch gestartet, mit der schönen Blondine ins Gespräch zu kommen, doch sie hatte ihm auf überraschend freundliche Weise einen eindeutigen Korb verpasst. Gekränkt in seinem männlichen Stolz, hatte er sich zunächst zurückgezogen, nur um drei Tage später einen weiteren Versuch zu starten. Doch mehr als ein freundliches Hallo, gewürzt mit einer kalten Schulter hatte es auch beim zweiten Mal nicht gegeben. Offenbar war sie nicht der klassische Edelsteintyp, was ihn wirklich verwirrte … und gleichzeitig faszinierte. Danach hatte er diese Spelunke quasi zu seinem zweiten Wohnzimmer erklärt und systematisch ihre Gewohnheiten erkundet. Doch weiter als bis zur nächstgelegenen U-Bahn-Station war er nie gekommen, wenn sie ging. Sie war zu einer Art Obsession geworden, die ihn beinahe täglich hierher kommen ließ, in der Hoffnung, er würde sie sehen und sie ihn. Für einen Moment in ihren Augen zu versinken, wirkte wie eine Befreiung seines geplagten Selbst. Wie eine Heilung, eine Absolution, die sie ihm verlieh, in einer Welt, die alles für ihn bereithielt … und gleichzeitig alles verwehrte.

Mit einer Geduld, die ihm bis dato ziemlich fremd war, hatte er ihr über die Tage und Wochen eindrucksvoll seine Beharrlichkeit unter Beweis gestellt, grummelnd ein paar weitere freundliche Körbe einkassiert, und sich ihr langsam angenähert – zu langsam für seinen Geschmack. Die Fülle an Worten, die er ihr entlocken konnte, war nicht mal annähernd ausreichend, um einen Werbeslogan zu kreieren, und die meiste Zeit redete er, während sie auf charmante Weise schwieg. Aber die Steigerung von durchschnittlich drei Worten auf mittlerweile zehn pro Abend innerhalb von sechs Wochen, sah er inzwischen als einen bahnbrechenden Erfolg in ihrer recht belanglosen Konversation an – wenn man mal die zahllosen Körbe berücksichtigte, mit denen er sich diesen Erfolg hart erarbeitet hatte. Sie war eindeutig nicht normal – im positiven Sinne natürlich. Denn normal wäre es gewesen, wenn sie bereits am ersten Abend nach der Begrüßung mit leuchtenden verlangenden Augen auf seinem Schoß gesessen hätte. Aber normal kannte er. Und normal war langweilig und fad … normal wollte er nicht. Lange hatte er vermutet, dass ihre Wortkargheit nur eine geschickte Masche war, ihn auf subtile Weise zu vertreiben, aber ein Tom Lanford ließ sich nicht vertreiben. Vor allem dann nicht, wenn etwas sein Interesse geweckt hatte, was wirklich äußerst selten vorkam. Er hatte schon vor Jahren aufgehört, sich Ziele zu setzten, weil es keine wirklichen Herausforderungen mehr gab. Ganz anders so die Blondine mit den faszinierenden Augen hinter der Theke in dieser billigen Klitsche. Sie war ein wirklicher Affront, und das gefiel ihm. Er hatte versucht, sie mit seinem Charme zu umgarnen, was nur mäßig funktioniert hatte. Dann hatte er seinem Charme ein wenig mehr Hartnäckigkeit beigemischt. Schnell musste er jedoch erkennen, dass seine nichts gegen die ihre war. Denn nach über einem Monat war er noch nicht wirklich einen Schritt weiter gekommen. Nicht mal ihren Namen hatte sie ihm bis dato verraten, und er fragte sich unaufhörlich nach dem Warum, was wiederum seine Neugier nur noch mehr anstachelte. Wer war sie? Ganz sicher steckte mehr hinter dieser engelsgleichen Fassade, von der er überzeugt war, dass sie ihr wahres Wesen vor ihm und jedem anderen verbergen sollte. Und konnte er es ihr verübeln? Nein. Verbarg er hinter seiner attraktiven Maske doch selbst ein dunkles Geheimnis, was er seit einer gefühlten Ewigkeit hütete. Und das war auch besser so. Für ihn, für sie und alle anderen. Die Geschichte, die Tom Lanford begleitete, war lang und das vollkommene Gegenteil von dem, was man ihm nachsagte. Doch das war ihm egal. Solange ihm die Leute diese Seite seines Selbst abkauften, war die andere, die er akribisch verbarg,in Sicherheit vor der Welt und ihren neugierigen Augen und ihrer barbarischen Verachtung, die den Menschen gleichsam innewohnte.

Sein Blick schärfte sich, als die Tür aufging und drei Kerle um die dreißig den Raum betraten. Normalerweise hätte ihn das nicht beunruhigt, aber diese Typen passten nicht in das hier vorherrschende Biertrinker- und Kettenraucherklischee, in dem Mann sich mit Skat und derben Witzen, die mehr als deutlich unterhalb der Gürtellinie lagen, die Abende und Nächte um die Ohren schlug, um nicht nach Hause gehen zu müssen – vorausgesetzt, man hatte eines, was nicht immer klar erkennbar war. Als die drei an ihm vorbei auf den Tresen zugingen und diesen auf unerhörte Weise zu belagern begannen, schnappte er ein paar primitive Anmachfloskeln auf, bei dem ihm beinahe der teure Whiskey wieder hochgekommen wäre, mit dem er seit Wochen die Verzweiflung zu ersäufen versuchte, weil es ihm einfach nicht gelang, die schöne Blonde hinter der Theke für sich zu interessieren. Proleten, dachte er grimmig und rutschte mitsamt dem Stuhl unmerklich nach links, nur um einen flüchtigen Blick auf blondes Haar erhaschen zu können, was zwischen Zapfhahn und Waschbecken hin und her huschte. Ein untrügliches Knurren vibrierte in seiner Kehle, was nicht vorrangig dem Umstand geschuldet war, dass die drei ihm seine blendende Aussicht versperrten. Vielmehr missfiel ihm die schon fast vulgäre Wortwahl, derer sich die drei bedienten und damit die schöne blonde Frau hinter der Bar, wie er fand, auf ziemlich unschickliche Weise belästigten. „Macht, dass ihr Land gewinnt.“, schnauzte ein bärbeißiger Kerl, der urplötzlich hinter der Theke auftauchte. Er war einen guten Kopf größer als die junge Frau und hatte eine Statur wie ein Profiringer. Der mehrfach gebrochenen Nase und den beiden Narben in seinem Gesicht nach zu urteilen, verfügte er augenscheinlich über eine Reihe einschlagender Argumente, um ungebetene Gäste nachhaltig vom Fernbleiben seiner Kneipe überzeugen zu können. Tom, bereits auf dem Sprung in Richtung Theke, ließ sich wieder auf seinen Stuhl sinken, als er sah, wie der Typ den größten der drei am Kragen packte und ihn mit seinen Augen durchbohrte, sodass dem Heini die Knie schlackerten. Mit wachsender Genugtuung beobachtete er, wie die drei sich trollten … offenbar stand ihnen nicht der Sinn nach einer ordentlichen Tracht Prügel, die der Kerl ihnen mit einem einzigen tiefen Blick versprochen hatte. Die Erleichterung, die Tom spontan durchströmte, erfuhr jedoch einen brachialen Abbruch, als er beobachtete, wie der Schrank auf zwei Beinen seine Hände auf die Schultern der jungen Blondine legte und ihr mit einem warmen Lächeln etwas zuflüsterte. Beharrlich schluckte er das aufkeimende Gefühl, was eindeutig den säuerlichen Geschmack von Eifersucht in sich trug, hinunter, als die zierliche Frau dem Ringer ein leichtes Lächeln schenkte und knapp nickte. Dann wischte sie die Theke ab und verschwand hinter der Tür auf der ‚nur für Personal’ stand. Die Kuckucksuhr bekrähte die erste Stunde des neuen Tages. Tom leerte sein Whiskeyglas und wartete mit einer Geduld, die nun mehr denn je an einem seidenen Faden hing, dass sie wieder erschien, während er überlegte, welche Strategie er heute verfolgen sollte, um ihren hübschen Lippen mehr als nur die bereits bekannten zehn Worte zu entlocken.

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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 12:22

So, meine Lieben, nachdem die Woche mehr als stressig war, und ich überhaupt nicht dazu gekommen bin, einen neuen Teil einzustellen Rolling Eyes, bin ich nun um so froher, dass Wochenende ist. Wink

Hier also der neue Teil Smile


Teil 13

„Verstehst du? Deshalb arbeite ich in dieser Kneipe. Deshalb tue ich mir das alles an. Weil ich da raus will … frei sein. Frei von Jonas, frei von meinem Stiefvater … Aber meine Mutter …“ Ein neuerliches Schluchzen schüttelte ihren Körper. „Sie kann überhaupt nichts dafür … und … Oh Gott, was bleibt mir denn anderes übrig …“, hauchte sie. „Ich kann sie nicht im Stich lassen.“ Sie schloss die Augen und holte tief Luft. „Und dann dieser Plan … die Lösung schien so einfach … Aber das hier ist nicht die Lösung. Das kann ich nicht.“ Eine kurze Pause entstand, gefolgt von einem tiefen Luftholen. „Ich werde Jonas bitten, meiner Mutter zu helfen … und zu ihm zurückgehen … das ist die einzige Lösung.“, erklärte sie mit einer Ernüchterung, die Tom direkt in die Realität, aus der er flüchtig entschwunden war, zurückkatapultierte. Nein, das kann sie nicht wirklich wollen. Nicht, nach allem was war. Wortlos zog er sie wieder in seine Arme, drückte sie an seine Brust, strich beruhigend über ihr Haar, während ihn der drängende Wunsch übermannte, all ihren Kummer auslöschen zu können. „Warum hast du nichts gesagt? Ich hätte dir geholfen.“ Anna lachte traurig. „Hilfe? Ich bin mein ganzes Leben lang von irgendjemanden abhängig gewesen … Ich will das nicht … Ich will das allein schaffen.“, erklärte sie unter Tränen. „Indem du dich erneut in eine Abhängigkeit begibst und dich unglücklich machst?“, fragte er fassungslos. Anna zuckte kraftlos die Schultern, und Tom seufzte tief und traurig. „Anna, es gibt da etwas, was du wissen musst.“, begann er leise. Neugierig sah sie ihn an. „Ich kann dich mit diesem Wissen nicht gehen lassen, ob du es nun verwendest oder nicht.“ Sie blinzelte ungläubig. Traurig senkte er den Blick. „Wenn du wirklich gehen willst, werde ich dich nicht aufhalten, auch wenn es mir das Herz zerreißen würde.“ Seine Augen richteten sich fest auf ihr Gesicht. „Aber diese Erinnerungen kann ich dir nicht lassen.“ Auf diese Worte hin zuckte sie zurück und sah ihn mit schreckgeweiteten Augen an. „Was?“ Dann zog sie die Brauen zusammen und musterte ihn aus schmalen Augen, als sich ihr unvermittelt ein unschöner Gedanke aufdrängte. „Hast du das schon mal gemacht?“ Sein Schweigen war Antwort genug. „Es war nur zu deinem eigenen Schutz.“ „Wann?“ Er räusperte sich. „Damals in dieser Nacht, in dieser Gasse … als die drei …“ Er verstummte, als Anna die Augen schloss und Halt suchend nach seiner Hand griff. „Ich wollte dir diesen Schock ersparen. Das was sie taten …“ „Dann hast du den Kerl wirklich … getötet?“, flüsterte sie schockiert. Seine Augen weiteten sich. „Getötet? Nein … ich hab das Messer nicht angefasst. Es muss irgendwie im Kampf passiert sein, nachdem ich ihn von dir weggerissen hatte. Als er am Boden lag, steckte das Ding in seiner Brust.“ Anna blinzelte heftig, keuchte leise, während sein Blick ernst in ihrem ruhte. „Es tut mir nicht leid um ihn. Er wollte dir wehtun.“, fügte er entschieden hinzu.

Anna schloss die Augen und stieß langsam die Luft aus. Ihr Kopf schwirrte und sie hatte das Gefühl, jeden Moment zusammenzubrechen. „Ich will dich nicht verlieren, Anna.“, hauchte er mit zitternder Stimme und klammerte sich nun gleichsam an ihren Händen fest. Sie sah auf, das Gesicht schmerzverzerrt. „Und ich will dich nicht vergessen. Du bist das erste wirklich Gute, was mir in meinem Leben passiert ist.“ „Dann lass mich dir helfen.“, bat er nun mit eindringlicher Stimme. Sie dachte einen Moment über ihre Möglichkeiten nach, die mittlerweile ziemlich rar waren. Und so sehr sie ihrer Mutter auch helfen wollte, es gab zwei Dinge, die ihr seit letzter Nacht noch wichtiger waren – Toms Glück und dass sie ihn niemals vergessen wollte. Und in gewisser Weise – ob nun absichtlich oder nicht – hatte er sie damit vor eine ganz andere Wahl gestellt, nämlich die ihres eigenen Glücks. „Vielleicht hast du Recht.“ Ein tiefes ergebenes Seufzen folgte. Sanfte Finger griffen ihr Kinn und hoben es an. Zärtlich umfassten seine Hände ihr Gesicht, seine Daumen wischten die Tränen von ihren Wangen. „Ich weiß, dass ich Recht habe.“ Bei diesen Worten musste Anna unweigerlich an Manny denken, und ein vages Lächeln umspielte ihre Lippen. Ja, Manny und Tom – sie hatten beide Recht. Sie sollte lernen, Hilfe anzunehmen, vor allem dann, wenn man sie ihr bereitwillig anbot, ohne jedwede Gegenleistungen. Sie räusperte sich leise und sah ihn unsicher an. „Was soll ich Jonas sagen?“, fragte sie. Vage Hoffnung flammte in Tom auf, spürte er doch, dass noch nicht alles verloren war. Er wünschte sich, dass sie sich für ihn entschied, doch drängen würde er sie nicht. Ihre Frage klang in seinen Ohren, und unvermittelt begann er übers ganze Gesicht zu grinsen. Mit leuchtenden Augen neigte er den Kopf, streifte flüchtig ihre Lippen und flüsterte in ihr Ohr: „Sag dem Idioten, dass du eine wundervolle Nacht mit mir hattest, und bedauerlicherweise zu beschäftigt warst, um irgendetwas aus mir herauszubekommen.“ Jetzt lachte Anna auf … und zum ersten Mal fühlte es sich genauso befreiend an wie es klang. „Und dann?“ „Dann packst du deine Sachen, sagst deiner Mutter, dass alles gut wird … und kommst zu mir zurück.“ Anna blinzelte ungläubig. Das hörte sich irgendwie leicht an – zu leicht. „Und du meinst das wirklich ernst?“, hakte sie vorsichtig nach, als sie in ihrem Kopf vage zu begreifen begann, was sie hier gerade zu tun gedachte. „Wenn ich die Verlobung löse und zu Hause ausziehe, habe ich nichts … keinen Job, keine Bleibe … oh, außer vielleicht Mannys Eck. Wie du siehst, ist das alles recht kompl …“ Unvermittelt legte er seinen Finger auf ihre Lippen und stoppte ihren Redeschwall. „Ich meine das todernst.“, erklärte er mit festem Blick in ihre Augen. „Und wenn du unbedingt einen Job haben willst, besorge ich dir einen. Sag mir einfach wo … New York, Berlin, Paris … Lanford gibt’s fast überall.“ Anna zog skeptisch die Brauen zusammen. Wollte er sie verschaukeln? Wenn ja, dann fand sie das ganz und gar nicht lustig. Dann wurde sein Blick ernst. „Und Mannys Eck ist Geschichte, auch wenn ich eine vage Sympathie für diesen Typen hege, weil er auf dich aufgepasst hat. Dieser Ort ist nichts für dich.“, erklärte er streng. Anna verzog das Gesicht und kräuselte ärgerlich die Lippen. „Wenn du glaubst, mich bevormunden …“ „Hatte ich schon erwähnt, dass ich prinzipiell nackt schlafe und unheimlich scharf auf dich bin?“, meinte er mit sexy rauchiger Stimme und schickte den Rest von Annas Protest direkt in ein bedeutungsloses Nirgendwo. Wenn sie glaubte, er wäre gänzlich machtlos gegen ihre Hartnäckigkeit, dann hatte sie sich kräftig geschnitten.

Annas rechte Augenbraue kletterte verzückt ihre Stirn hinauf. Das spitzbübische Lächeln auf ihrem Gesicht wandte sich in ein Strahlen, und Tom blieb beinahe das Herz stehen. So wunderschön. So bezaubernd. Sein. „Na wenn das so ist, werde ich selbstverständlich gleich heute Abend bei Manny kündigen.“, hauchte sie zustimmend, schlang ihre Arme um seinen Hals und zog ihn mit sich in die Kissen. „Heißt das, du bleibst bei mir?“, fragte er hoffnungsvoll. Ein Lächeln, dann ein leises Nicken. Gerade wollte Tom in einen Triumphschrei ausbrechen, als Anna mit einem knappen „Ach und eines noch …“ seinen Ausbruch unterbrach. Toms Brauen hoben sich erwartungsvoll. „Diese Chantal …“ Sie verzog abfällig den Mund. „… soll sich mal was Vernünftiges anziehen.“, gab sie ihm missbilligend zu verstehen. „Oder stehst du auf so einen billigen Schick?“ Tom gluckste amüsiert ob ihres offensichtlichen Argwohns und schüttelte den Kopf. „Das ist nun mal ihr Stil.“ Anna verdrehte die Augen und Tom seufzte tief. „Chantal ist eine der sehr wenigen Personen, die über mich Bescheid wissen. Sie hält mir den Rücken frei … und manchmal verkuppelt sie auch unfreiwillig.“, gab er ihr augenzwinkernd zu verstehen. „Ich vertraue ihr … mehr aber auch nicht.“ Annas Augen waren immer größer geworden. Nun ja, das erklärte so einiges, vor allem, warum sie auf die Frage nach einem Interview so kratzbürstig reagiert hatte. Lange und eindringlich forschte sie in seinem Gesicht. „Du warst also nicht mit ihr im Bett?“, sprudelte es aus ihr hervor, bevor sie sich beherrschen konnte. Tom hob die Brauen, dann schlich sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht. „Bist du eifersüchtig?“, säuselte er und strich sanft mit seinen Lippen über ihre. Ich bin auf jede Frau eifersüchtig, die dich auch nur eine Sekunde zu lange anguckt … „Auf DIE? Nie im Leben.“, echauffierte sich Anna und veranlasste Tom, laut zu lachen. „Das hätte mich jetzt auch gewundert … schließlich bin ich der Frau, der ich mein Herz schenke, absolut treu.“, erklärte er auf eine Weise, als wäre der bloße Gedanke an was Gegenteiliges schon absoluter Nonsens. Bei diesen Worten traten Tränen in Annas Augen, während sie vergeblich den Kloß in ihrem Hals hinunterzuwürgen versuchte. Das waren die schönsten Worte, die sie je aus dem Mund eines Mannes gehört hatte. „Sonst noch etwas?“, fragte Tom, irritiert von ihren Tränen. Ein zärtliches Lächeln formte sich auf ihren Lippen. „Ja, eines noch …“, flüsterte sie leise. Toms Brauen hoben sich erwartungsvoll. „Küss mich endlich, bevor ich vor Sehnsucht noch umkomme.“, hauchte sie, krallte ihre Finger in sein Haar und zog ihn zu sich. Ein sinnliches Knurren drang aus seiner Kehle, ehe sich seine Lippen hungrig auf ihre pressten und ihre Zungen einander sehnsüchtig verschlangen. Doch noch ehe sie in diesem Rausch gänzlich versinken konnte, löste Tom den Kuss und sah Anna tief in die Augen. „Und jetzt?“, raunte er heißer an ihren Lippen. Annas Mundwinkel verzogen sich zu einem schiefen Grinsen. Dann schlang sie ihre Arme um seinen Körper und zwang ihn auf den Rücken – was er bereitwillig zuließ – und setzte sich rittlings auf seine Hüften.

Genüsslich verdrehte er die Augen, als sie ihre Hüften langsam auf seinen kreisen ließ. Seine Hände glitten über ihre Schenkel, ihre Hüften, ihre Arme, streichelten die nackte Haut ihres Bauches, ihrer Brüste. Als die Erregung ihm die Sinne zu vernebeln begann, richtete er sich auf. Mit einem tiefen Blick in ihre Augen umfasste er ihre Hüften und drang langsam in sie ein. Anna verdrehte die Augen und beide stöhnten sie genussvoll auf. Die Erinnerungen an die vergangene Nacht im Kopf, begann Anna, sich langsam auf ihm zu bewegen, während er sich an sie drängte und ihren Mund mit seinen Lippen zu einem leidenschaftlichen Kuss verschloss. „Angeblich soll es ein Genuss sein, sofern man sich darauf einlässt … Na ja, und beschwert hat sich bisher noch niemand.“ ..., erinnerte Anna sich an Toms Worte. Ein seltsam kribbelndes Gefühl breitete sich in ihrem Unterleib aus, … eine leise Vorfreude … eine Neugier auf das Unbekannte, während sie den Gedanken intensivierte. Toms tiefes Stöhnen drang an ihr Ohr. Lippen und Zunge neckten ihre Ohrmuschel, während sich seine Hände in ihre Hüften krallten, um ihrem Rhythmus ein neues Tempo zu geben. Anna warf den Kopf in den Nacken und schlang die Arme um seinen Hals. Ihre Blicke hielten einander fest, während ihre Finger sich in seinen Nacken gruben. „Ich liebe dich.“, hauchte sie und zog ihn näher an sich. Heißer Atem traf auf ihre Schulter. „Ich liebe dich auch.“, seufzte Tom. Sie spürte, wie seine Lippen ihre Schulter küssten, seine Zunge über die Linie ihres Halses streichelte. Als seine Zähne neckend über ihre Haut kratzten, überlief sie ein wohliger Schauder. Wortlos neigte sie ihren Kopf zur Seite, zog ihn näher an sich und beantwortete seine stumme Frage um Erlaubnis. Dann schloss sie die Augen, wartete auf den Moment. Tom umschlang sie mit seinen Armen, ihr Atem geriet ins Stocken … und dann explodierte ein Feuerwerk der Sinne in ihrem Kopf. Dem kaum merklichen Druck an ihrem Hals folgte ein heißes prickelndes Gefühl, was durch ihren Körper schoss und sich mit der Hitze in ihrem Unterleib vermischte als er erneut in sie stieß. Für einen Moment hatte Anna das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Dann spürte sie das Rauschen in ihren Ohren, das Glühen in ihren Adern, was augenblicklich ihren ganzen Körper erfasste. Ein ekstatischer Schrei entwich ihrer Kehle, während sich ihr Körper schneller in seinen Armen wog. Als die Empfindungen überschäumten, krallte sie sich in seinem Nacken fest und schlang ihre Beine um seine Hüften, um ihn noch intensiver zu spüren. Irgendwann lag sie wieder auf dem Rücken, keuchend … mit hämmerndem Herzen und erfüllt von purer Glückseligkeit. Toms Augen strahlten. Unendliche Liebe und Leidenschaft in einem Versprechen schwebte über ihr. Ihre Gedanken verblassten, wurden zu unbeutendem Rauch in einem unbedeutenden Raum. Ein Gefühl von innerem Frieden durchflutete sie, kaum haltbar, kaum ertragbar … Tränen grenzenlosen Glücks schossen in ihre Augen … Sie spürte, wie er erneut in sie glitt, wie sehr er sie begehrte … und dann hoben sie ab. Gemeinsam gefangen in diesem Rausch katapultierte die Ekstase sie aus der Wirklichkeit und ließ sie schweben in einer Sphäre in der Worte keine Bedeutung hatten, Gedanken überflüssig waren … nur Gefühle regierten und die grenzenlose Sehnsucht nacheinander.

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Gast
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 12:59

Was für ein wunder wunderschöner Teil !!! aber wie kannst du da aufhören
schreib also bitte bitte so schnell wie möglich weiter Wink
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 14:12

Lizzy, ich schließ mich dir wiedermal an. Ich könnte auch ewig weiterlesen Very Happy
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 14:21

Lizzy schrieb:
Was für ein wunder wunderschöner Teil !!! aber wie kannst du da aufhören
schreib also bitte bitte so schnell wie möglich weiter Wink

Dankeschön für deine lieben Worte Very Happy
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 14:21

Tastentante schrieb:
Lizzy, ich schließ mich dir wiedermal an. Ich könnte auch ewig weiterlesen Very Happy

Auch dir lieben Dank Very Happy
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katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 16:05



Hallo meine liebste Mini,
Ich habe mal wieder wahllos ein paar Teile deiner wunderbaren ff gelesenen, und ich bin sicher, bei all den schönen Storys die ich mittlerweile lesen konnte, diese hier ist mein absoluter Favorit Rolling Eyes
Ich bin nach wie vor hoffnungslos in deinen Vampy verliebt Embarassed

Vielen Dank dafür sunny

Liebe Grüße von deinem katha-mausi I love you
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 17:19

katha schrieb:


Hallo meine liebste Mini,
Ich habe mal wieder wahllos ein paar Teile deiner wunderbaren ff gelesenen, und ich bin sicher, bei all den schönen Storys die ich mittlerweile lesen konnte, diese hier ist mein absoluter Favorit Rolling Eyes
Ich bin nach wie vor hoffnungslos in deinen Vampy verliebt Embarassed

Vielen Dank dafür sunny

Liebe Grüße von deinem katha-mausi I love you

Oh danke, Katha-Mausi I love you , dieses Kompliment geht runter wie Öl ... Very Happy
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 22:42

Und hier nun der letzte Teil dieser Kurz-FF. Ich hoffe, sie hat euch gefallen ... LG, Mini Smile


Teil 14

Als Anna spät abends in der Goldelse ankam, fühlte sie sich so lebendig wie schon lange nicht mehr. Ihre gute Laune konnte nicht mal durch den lautstarken Streit getrübt werden, der unüberhörbar durch das Restaurant schallte. Zum Glück waren keine Gäste mehr anwesend. Die hätten sicherlich direkt die Flucht ergriffen. Entschlossenen Schrittes trat sie auf die Küche zu, während sie ein paar bösartige Beschimpfungen von Armin aufschnappte, die sich gegen Jonas und Susanne richteten und offenbar etwas mit seinem Rausschmiss und einem Anwalt zu tun hatten. Freudestrahlend betrat Anna die Küche. Der Streit erstarb augenblicklich. „Anna.“, rief Susanne, die ihre Stimme als erste wiederfand, mit leuchtenden Augen. „Oh Gott, Kind … da bist du ja endlich.“ „Mama.“ Erleichtert schloss Susanna ihre Tochter in die Arme und zum ersten Mal ging Anna auf, dass sie einen ganzen Tag lang weggewesen war. Merkwürdig, mit Tom war die Zeit wie im Flug vergangen. „Geht es dir gut? Ich hab mir Sorgen gemacht.“, sprudelte aus ihre heraus, ehe sie liebevoll ihr Gesicht umfasste und es sorgsam betrachtete. Anna nickte und strahlte wie die aufgehende Sonne. „Und? Warst du erfolgreich?“, knurrte Jonas mürrisch und dämpfte ein wenig das tosende Glücksgefühl, was die beiden Frauen erfüllte. Was hatte sie auch anderes erwartet? Ihr Blick heftete sich auf sein Gesicht. Das Veilchen um sein Auge hatte ein sattes Dunkelblau angenommen, was an den Rändern schon leicht ins Grünliche überging. Das geschieht dir so was von recht … Ihr Blick glitt über seine Gestalt, und einmal mehr fragte sie sich, wie sie nur so blind gewesen sein konnte. Seine Arroganz waberte aus jeder seiner Poren, seine Selbstsucht aus seiner unnachgiebigen Haltung und aus dem Glitzern seiner Augen sprach der Ausdruck eines Mannes, der es gewohnt war, zu bekommen was er wollte. All das strafte sein attraktives Aussehen Lügen. Einfach widerlich. Sie wandte ihm den Blick zu und schenkte ihm ein müdes Lächeln. Erfolgreich in deinem Sinne oder in meinem? „Aber selbstverständlich.“, betonte sie. Ein sehnsüchtiges Seufzen glitt über ihre Lippen, als sie sich an die vergangenen Stunden mit Tom erinnerte. „Ich musste ziemlich … harte Geschütze auffahren.“, erklärte sie mit einem diebischen Grinsen und zwinkerte ihm verschwörerisch zu. „Wenn du verstehst, was ich meine …“ Sie genoss den Anblick seines entgleisenden Gesichts. Ihm war nur allzu deutlich anzusehen, dass er Mühe hatte, seine Selbstbeherrschung aufrecht zu erhalten. Aber das war ihr egal. Er selbst hatte sie in Toms Arme getrieben, indem er sie vor die Wahl gestellt hatte. Nun bekam er die Quittung dafür. Wie erbärmlich. Hatte er wirklich erwartet, dass sie auf Knien zu ihm zurückkriechen würde, wenn sie eine andere Wahl hatte? Zufrieden beobachtete sie, wie sich Jonas’ Miene verfinsterte. Das Geräusch seiner Zähne, die wütend aufeinanderschlugen, war wie Musik in ihren Ohren. „Was ist mit dem Interview … du kleine …“ Entschlossen trat sie auf ihn zu und funkelte ihn zornig an, so dass ihm der Rest des Satzes schmerzhaft im Hals stecken blieb. Mit falschem Bedauern schüttelte sie den Kopf. Die Entschuldigung in ihrem Blick kostete sie alle Mühe. Am liebsten hätte sie ihm frech und offen ins Gesicht gelacht. Aber gut. Sie untermalte ihr falsches Bedauern mit einem tiefen gequälten Seufzer. „Ich hab wirklich alles versucht, Jonas.“ Ein unschuldiger Blick aus großen blauen Augen. „Ich hab ihn die ganze Nacht bearbeitet, aber der Mann schweigt wie ein Grab …“ Wieder ein gespieltes Seufzen, dann ein untröstlicher Blick, der sich in der nächsten Sekunde in ein gemeines Grinsen verwandelte. „Aber im Bett ist er ein wahrer Gott.“

„Anna!“, brüskierte sich Susanne. Doch Anna winkte nur lässig ab. Diese Spitze gegen Jonas konnte sie sich beim besten Willen nicht verkneifen. Und die hatte er auch verdient, in so vielerlei Hinsicht. Sie schenkte ihrer Mutter ein liebevolles Lächeln und wandte sich, um zu gehen. „Wo willst du hin?“, fauchte nun plötzlich Armin. Anna drehte sich um und taxierte ihn gelangweilt. „Ich wüsste nicht, was dich das angeht, schließlich bist du nicht mein Vater … Und wenn ich mich richtig erinnere, hat meine Mutter dich rausgeschmissen.“, erklärte sie zynisch. „Aber wenn du es unbedingt wissen willst, ich gehe meine Koffer packen. Ich verlasse Berlin … Das wolltest du doch immer.“ Den aufwallenden Groll in seinem Gesicht zu sehen, kam einer inneren Genugtuung gleich. Dann wandte sie sich wieder an Jonas. „Die Verlobung ist hiermit gelöst … und sieh meine Stelle bei Broda & Broda als gekündigt an.“ Zufrieden mit sich und der Welt, wandte sie sich wieder um. „Aber Anna, was hast du denn vor?“, rief Susanne ihr sichtlich besorgt nach. Anna sah sie an und lächelte. „Ich hab ein Job-Angebot im Ausland bekommen. Mein Flieger geht in wenigen Stunden.“ Okay, das war zwar nicht ganz die Wahrheit, aber auch nicht gelogen. Tom hatte Anna angeboten, ihre Mutter finanziell zu unterstützen, bis die Schulden beglichen waren und das Restaurant wieder auf soliden Beinen stand. Anna hatte sich dagegen gewehrt. Auch wenn Toms Angebot großzügig war, sie wollte sein Geld nicht haben. Also hatte er ihr einen Job im Marketing bei Lanford an einem der vielen Standorte in der Welt angeboten, ... wo immer sie wollte. Anna hatte nicht lange überlegt und direkt zugesagt. Und mit dem Geld, was sie verdiente, würde sie ihm das Geld, das er ihrer Mutter gab, zurückzahlen. Was Tom nicht wirklich behagte, aber er akzeptierte es. Aufgrund ihrer familiären Situation hatten sie beschlossen, Berlin zu verlassen. Es war besser so. Tom und sein Geheimnis wären weiterhin in Sicherheit und Anna wäre weit genug weg von Jonas. Er würde sie zweifellos weiter bedrängen, wenn sie bliebe, dessen war sie sich sicher. Tom wollte Anna die Wahl ihrer neuen Heimat überlassen, aber ihr war es egal, wohin sie gingen, hauptsache sie waren glücklich. Also hatte Tom die Entscheidung getroffen. Und damit wollte er sie heute Nacht überraschen … „Na, dann musst du ja wirklich gut gewesen sein.“, hörte Anna Jonas in ihre Gedanken sagen. Der Spott konnte den Hass in seiner Stimme kaum verbergen.

Anna gab vor, über seine primitive Aussage nachdenken zu müssen, dann grinste sie wieder. „Schätze schon …“ Sie bedachte Jonas mit einem triumphierenden Lächeln. Wenn du wüsstest, wer Tom Lanford wirklich ist … du würdest die Beine in die Hand nehmen, mein Lieber …, dachte sie. Und besser du hältst dich von mir fern, denn Vampire können unglaublich eifersüchtig sein … Dagegen bist du geradezu ein Waisenknabe. Aber lieber ertrage ich seine Eifersucht, … denn im Vergleich zu deiner, entspringt sie echter Liebe … „Ihr entschuldigt mich, ich hab’s eilig.“, riss Anna sich aus ihren abdriftenden Gedanken. Dann traf ihr Blick auf den ihrer Mutter. „Hilfst du mir packen, Mama?“, fragte Anna. Susanne nickte verwirrt und folgte ihrer Tochter aus der Küche. Die wüsten Beschimpfungen von Armin und Jonas ignorierend, liefen die beiden die Treppe hinauf in Annas Zimmer. „Bist du dir wirklich sicher, Kind?“, fragte Susanne besorgt als sie allein waren. Anna nickte mit einem Strahlen im Gesicht. „Ja Mama, … ich war mir noch nie so sicher.“, flüsterte sie und lächelte. „Und was die Schulden betrifft, ich habe da eine Lösung gefunden. Ich lass dich nicht im Stich, Mama.“ Mit einem Lächeln umarmte sie ihre Mutter. „Mach dir keine Sorgen. Es wird alles gut, das verspreche ich dir.“ Sie spürte, wie sich ihre Mutter in ihren Armen entspannte. Dann lösten sie sich voneinander. „Ich weiß nicht, was du vorhast, Anna …“ Jetzt lächelte auch Susanne. „Aber ich sehe wie glücklich du bist … und das ist das Schönste für mich.“ Tränen glitzerten in ihren Augen, und auch Anna hatte nun Mühe, ihre Tränen zurückzuhalten. „Meld dich wenigstens ab und zu mal, Kind.“, bat Susanne mit zittriger Stimme. Anna nickte. „Und du schmeiß Armin endlich raus. Wieso ist der Typ eigentlich immer noch da?“ Susanne senkte beschämt den Kopf. „Mama!“, mahnte Anna streng. „Er will nur seine Sachen packen, dann ist er weg.“, beeilte sie sich zu sagen. Anna nickte langsam. „Pass auf, dass er auch nichts vergisst.“, erwiderte sie ironisch. Susanne schnaubte leise. „Keine Bange, dafür sorge ich schon … besser gesagt, mein Anwalt.“ Ein leises Kichern erfüllte den Raum, dann packten sie gemeinsam Annas Hab und Gut in eine Tasche. Mit einem Lächeln und einer liebevollen Umarmung begleitete Susanne ihre Tochter zur Tür hinaus. „Ich hab dich lieb, Mama.“, wisperte Anna. „Ich dich auch, mein Spatz.“, flüsterte Susanne unter Tränen. Dann lief Anna die Treppe hinunter und trat hinaus in die Nacht. Der seichte kühle Wind wischte ihr die Tränen von den Wangen und trocknete ihre Augen, verscheuchte den letzten Rest an Kummer, der sie noch begleitet hatte. Und als sie Tom unweit an seinem Porsche stehen sah, erstrahlte ein Lächeln in ihrem Gesicht, und eine überwältigende Glückseligkeit durchströmte sie. Dann schulterte sie die Tasche, rannte über die schmale Straße und sank in die Arme ihres Prinzen.

ENDE



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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 22:58

Was fuer ein grossartiger teil, es war wirklich ein genuss diese ff zulesen. Ich sags ja, du bist wahrhaftig eine ff- goettin. Smile ich hoffe ich kann bald wieder sowas schoenes von dir lesen....
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 23:17

Lizzy schrieb:
Was fuer ein grossartiger teil, es war wirklich ein genuss diese ff zulesen. Ich sags ja, du bist wahrhaftig eine ff- goettin. Smile ich hoffe ich kann bald wieder sowas schoenes von dir lesen....

Dankeschön, das freut mich, dass sie dir gefallen hat. Ja, ich bin derzeit tatsächlich am Überlegen, eine weitere Story zu posten, die ich allerdings vor einer ganzen Weile mal geschrieben habe. Ist aber keine FF, sondern eine ganz eigene Story. Aber im Moment ringe ich noch mit mir, da sie sehr, sehr lang ist ... ziemlich lang Wink
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katha

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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Sa Jul 21 2012, 23:28

Mini_2010 schrieb:
Lizzy schrieb:
Was fuer ein grossartiger teil, es war wirklich ein genuss diese ff zulesen. Ich sags ja, du bist wahrhaftig eine ff- goettin. Smile ich hoffe ich kann bald wieder sowas schoenes von dir lesen....

Dankeschön, das freut mich, dass sie dir gefallen hat. Ja, ich bin derzeit tatsächlich am Überlegen, eine weitere Story zu posten, die ich allerdings vor einer ganzen Weile mal geschrieben habe. Ist aber keine FF, sondern eine ganz eigene Story. Aber im Moment ringe ich noch mit mir, da sie sehr, sehr lang ist ... ziemlich lang Wink

Also meine Liebe,
meine Meinung zu deiner FF kennst du zu genüge und ich kann Lizzy nur zustimmen was die FF-Göttin anbelangt.
Aber, wenn du was anderes hast... her damit. Und lang, sehr, sehr lang ... ziemlich lang ... Das kann alles nicht lang genug sein. Du weißt ja: Buch und so ... und ich will das erste

Hm, will grad keine Smilies einfügen, dann halt ohne.

LG Katha
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   So Jul 22 2012, 07:53

Ja bitte stell das hier rein egal wie lang Wink egal was hauptsache was zu lesen Very Happy
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   So Jul 22 2012, 11:27

katha schrieb:
Mini_2010 schrieb:
Lizzy schrieb:
Was fuer ein grossartiger teil, es war wirklich ein genuss diese ff zulesen. Ich sags ja, du bist wahrhaftig eine ff- goettin. Smile ich hoffe ich kann bald wieder sowas schoenes von dir lesen....

Dankeschön, das freut mich, dass sie dir gefallen hat. Ja, ich bin derzeit tatsächlich am Überlegen, eine weitere Story zu posten, die ich allerdings vor einer ganzen Weile mal geschrieben habe. Ist aber keine FF, sondern eine ganz eigene Story. Aber im Moment ringe ich noch mit mir, da sie sehr, sehr lang ist ... ziemlich lang Wink

Also meine Liebe,
meine Meinung zu deiner FF kennst du zu genüge und ich kann Lizzy nur zustimmen was die FF-Göttin anbelangt.
Aber, wenn du was anderes hast... her damit. Und lang, sehr, sehr lang ... ziemlich lang ... Das kann alles nicht lang genug sein. Du weißt ja: Buch und so ... und ich will das erste

Hm, will grad keine Smilies einfügen, dann halt ohne.

LG Katha

Mhmm ... da muss ich wohl noch mal ganz hart mit mir ins Gericht gehen. Die Story hat immerhin 400 A4 Seiten (damit ihr wisst, was ich unter LANG verstehe Razz ) - also "Buch" ist da wohl schon die passende Bezeichnung. Wink

LG, Mini
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   So Jul 22 2012, 11:29

Lizzy schrieb:
Ja bitte stell das hier rein egal wie lang Wink egal was hauptsache was zu lesen Very Happy

Danke dir. Ich werde mal noch zwei, drei, vier ... fünf Nächte drüber schlafen Wink
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Do Jul 26 2012, 21:26

Tolles Finale, auch wenn es schade ist, weil ja die Geschichte damit zu Ende erzählt ist. Es war einfach ein Genuss jeden Tag bzw. jedes Mal wenn ich online gekommen bin, einen neuen Teil dieses etwas anderen Geschichte zu lesen.
Danke dafür Smile
Hoffe es kommen noch viele, wenn ich schon nicht zum schreiben komme, dann wenigstens zum lesen Wink Very Happy
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BeitragThema: Re: Anna und die Liebe - AnTom-FF "In den Armen der Nacht (Kurz-FF)   Do Jul 26 2012, 22:40

Tastentante schrieb:
Tolles Finale, auch wenn es schade ist, weil ja die Geschichte damit zu Ende erzählt ist. Es war einfach ein Genuss jeden Tag bzw. jedes Mal wenn ich online gekommen bin, einen neuen Teil dieses etwas anderen Geschichte zu lesen.
Danke dafür Smile
Hoffe es kommen noch viele, wenn ich schon nicht zum schreiben komme, dann wenigstens zum lesen Wink Very Happy

Danke dir. Ich bin geduldig, hoffe aber, dass du auch bald wieder was von dir lesen lässt Wink
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