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 AudL...Anna und Tom - Mut zur Ehrlichkeit (OS)

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Staffi_94

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BeitragThema: AudL...Anna und Tom - Mut zur Ehrlichkeit (OS)   Mi Jul 04 2012, 16:53

Anna & Tom- Mut zur Ehrlichkeit

Voller Unglauben beobachtete Anna Broda ihren Chef Tom Lanford, der sich auf der diesjährigen Betriebsfeier seiner Firma richtig voll laufen ließ und eine Stimmung verbreitete, wie sie ihm das nie zugetraut hätte. Sicher, sie wusste, wie locker und fröhlich er vor dem Tod seiner Ehefrau gewesen war und sein bester Freund Enrique hatte ihr auch mal erzählt, dass er besonders unter Alkoholeinfluss sehr ehrlich wurde, doch das war ein kleiner Schock für sie. Sie wusste nicht, wie sie mit dieser neuen Seite umgehen sollte…auch wenn es sie mehr und mehr amüsierte, wie lustig und bisweilen selbstironisch er war. Doch nicht dieser humorlose Eisklotz, der du immer sein willst, dachte sie und wieder einmal begann sie innerlich zu schwärmen…dachte an die Nacht in dem Leipziger Hotel, in dem sie sich geliebt und ihr tiefstes Inneres offen dargelegt hatten. Ja, sie liebte ihn über alles, auch wenn er ihr unendlich wehgetan hatte. Aber es ging einfach nicht anders. Schon gar nicht, wenn er ab und zu diese wundervolle Seite zeigen ließ…die Seite, die den wahren, liebeswerten, gefühlvollen und charmanten Tom Lanford hervor brachte. Kurzum: der interessanteste Mann auf diesem Planeten.

„Anna, meine Schöne. Da bist du ja“, sagte Tom und breitete die Arme aus, als sie sich ihm näherte. Anna war sehr überrascht, dass er trotz dieser übermäßigen Menge an Alkohol nicht lallte, sondern immer noch klar und deutlich sprach. „Die beste Designerin, die LANFORD jemals in seinen Reihen hatte…ich verneige mich vor dir“ Er beugte sich runter und machte einen Knicks, verbunden mit einer nicht definierbaren Armbewegung. Einige um ihn herum lachten leise vor sich hin und er sah sie an, worauf sie sogleich verstummten und ihn ernst ansahen. Tom lachte über sie und hielt sich den Bauch. „Ihr habt Angst vor mir? Das kann ich euch nicht übel nehmen…ich bin nämlich ein richtiger A.rsch. Nee nee, ich weiß, dass ihr so denkt. Und ihr habt ja auch recht“, gluckste er und alle sahen ihn vollkommen perplex an…besonders Anna, die noch immer nicht glauben konnte, was da grade mit ihm los war. Er grinste in die Runde. „ICH bin Tom Lanford…der komische Typ mit dem Herz aus Stein. Ja, der bin ich. Ein kleines armes Würstchen, das versucht, euch in irgendeiner Weise mit seinem selbstherrischen Getue einzuschüchtern. Naja, kann ja keiner was für seine Natur“, murmelte er vor sich hin und trank einen kräftigen Schluck aus seinem Glas. „Aber seid beruhigt…heute hat der Kerl mal Sendepause und ich bin da…genießt das, das wird das einzige Mal sein“, grinste er und sah zu Anna.

Schon die ganze Zeit betrachtete sie ihn aus funkelnden Augen. Er war so ehrlich, so süß und einfach nur zum lieb haben. Sicher, sie liebte ihn immer, jeden Tag ein Stückchen mehr, aber das war einfach nur zum dahin schmelzen. Jetzt weiß ich, was dich wieder du selbst werden lässt…ein paar Flaschen Alkohol. Sie betrachtete seinen Mund, der immer wieder an dem Glas nippte…diese wunderschönen Lippen, die sie in dieser einen Nacht so oft und voller Begierde geküsst hatte. Wie gern hätte sie das in genau diesem Moment wieder getan…aber es ging nicht. Vielleicht hätte Tom sich das gefallen lassen, aber am nächsten Morgen, wenn er wieder nüchtern war, würde er sie mit großer Sicherheit wieder rausschmeißen und alles leugnen…egal, wie er es tief in seinem Inneren auch wollte. Tom riss sie aus ihren Gedanken, als er auf einmal über sie beide sprach…indirekt zwar, aber sie wusste, dass er sie meinte. „Wisst ihr…da hat der armselige kleine Tom doch eine richtig tolle Freundin…ein bisschen zu ehrgeizig vielleicht, aber im Bett eine Eins. Und das ist ja etwas, was ihm sehr wichtig ist. Hauptsache keine Gefühle zeigen…schon gar nicht, wenn da eine junge, wunderschöne Frau kommt und ihm so richtig den Kopf verdreht. Ja, sie sieht natürlich, wie wenig er wirklich dem entspricht, was er vor zu spielen versucht. Sie durchschaut ihn sofort…aber ich muss ja wieder leugnen, es zulassen und ihr wieder Hoffnungen machen, um sie dann wieder zu enttäuschen. Aber soll ich euch was sagen? A.rschloch sein ist richtig toll. Das gibt dem kleinen Ego erst den richtigen Kick…ja, ich weiß. Ich bin total bemitleidenswert, aber es macht richtig Spaß“

Allen entging nicht die ernsthafte Stimmung, die mit einem mal die Runde umgab. Doch plötzlich lachte Tom wieder auf. „Ach, denkt nicht drüber nach. Genießt es einfach, dass ich euch mal son bisschen von nem angeknacksten Typen mit ner mehr als schweren Psyche erzählt habe…vielleicht könnt ihr das ja mal gebrauchen…was sagst du, Anna?“, wand er sich plötzlich an Anna und sah sie aus seinen vom Alkohol etwas glasigen Augen an. Anna lächelte. „Ich denke, dass du jetzt langsam genug hast. Soll ich dich zu dir bringen?“ Tom kicherte vor sich hin. „Leute, habt ihr das gehört, sie will mich nach Hause bringen. Weil ich ein böser Junge war und getrunken habe.“ Anna sah ihn ermahnend an. „Nein, weil ich denke, dass du heute genug in dich rein gebechert hast. Nun komm, ich fahr dich“ Tom pfiff zwischen den Zähnen und grinste betrunken. „Dann brauch ich mir nicht mal ein Taxi rufen? Ist ja richtig nobel“, nuschelte er vor sich hin und taumelte leicht, als er sich von der Tischkante wegdrückte. Sofort griffen mehrere Angestellte nach ihm und verhinderten, dass er rückwärts fiel und sich am besten noch den Kopf aufschlug. „Ich danke euch. Ich danke. So, ich werde jetzt gehen…ich wünsch euch noch einen schönen Abend und trinkt noch fleißig, damit ihr vergesst, was ich euch so erzählt habe. Denn der Alltags-Tom hat das nicht so gerne, wenn ihr das alles wisst. Und passt auf: Morgen werde ich richtig b.schissene Laune haben, wegen meines Mords-Katers…also nicht erschrecken, wenn der Wichtigtuer euch wieder anblafft.“, rief er den anderen zu, während Anna ihn zum Fahrstuhl zerrte und konstant darauf achtete, dass er sich nicht der Länge nach auf den Boden platzierte. „Du hast es richtig eilig, mich in mein Bettchen zu bringen…muss ich mir da Sorgen machen?“

Endlich kamen sie im Fahrstuhl stehen und Anna lehnte ihn erleichtert an die Wand, ehe sie den Knopf zur Tiefgarage drückte und sich ihm wieder zuwandte. Er lächelte sie an und aus dem trunkenen Grinsen wurde ein Blick voller Liebe und Zärtlichkeit…es haute sie fast im wahrsten Sinne des Wortes um. „Hab ich dir eigentlich jemals gesagt, dass du die schönste Frau auf Erden bist?“, fragte er und Anna durchlief ein heißer Schauer…sie wusste, wenn sie jetzt nichts tat, würde es nur auf eines hinauslaufen. Tom und sie würden miteinander schlafen, denn so wie er sie betrachtete, wollte er nichts anderes. „Ja, das hast du schon gesagt. In unserer Nacht, Tom“, betonte sie bemüht vorwurfsvoll, doch sein gequälter Blick machte die Wirkung etwas milder. „Ja, die Nacht. Als wir uns geliebt haben. Es war das Schönste, was ich je gemacht habe. Sogar noch schöner als mit Fanni“, gestand er und löste sich von der Fahrstuhlwand, um zu ihr zu treten und sie fast zu berühren. „Weißt du eigentlich, dass ich mir das seit dieser Nacht jeden Abend wünsche? Dich in meinen Armen zu halten, deine wunderschönen Lippen zu küssen und dich zu streicheln. Deine Brüste mit meinen Händen zu umschließen, die sich so wunderbar weich und doch prall anfühlen. Dich nackt zu sehen und jede einzelne Körperstelle zu liebkosen…endlich wieder in dich zu dringen, um deine köstliche Wärme um mich zu spüren. Es macht mich einfach wahnsinnig“, raunte er mit betörender Stimme und Anna konnte sich nichtmehr beherrschen. Ein Kuss…nur ein einziger.

Sie griff in seine Haare und zog seinen Kopf zu sich herunter. Sie mochte es eigentlich nicht, wenn ihr Partner etwas getrunken hatte. Von Jonas hatte sie sich immer nur mit etwas Widerwillen küssen lassen. Aber sie brauchte es einfach in diesem wunderschönen Moment, in dem er ganz er selbst war. Vorsichtig legte sie ihre Lippen auf seine…leckte kurz über seine Lippen und war verwundert, wie gut er schmeckte. Langsam begannen beide, ihre Lippen zu bewegen und sich sanft zu küssen. Anna öffnete den Mund, um mehr von seinem wunderbaren Geschmack ich sich aufnehmen zu können. Tom ließ es sofort zu, dass sie ihre Zunge in seinen Mund tauchte und sie begannen, sich zärtlich mit ihren Zungen zu liebkosen und zu streicheln. Anna war berauscht von ihm…von dem süßen Geschmack und dem wunderschönen Gefühl seiner weichen, samtigen Lippen. Auf einmal hörten sie ein leichtes Räuspern und sahen erschrocken zu dem Hausmeister, der sie etwas mürrisch anblickte. „Können Sie Ihre Knutscherei woanders weiterführen? Hier wollen auch noch andere fahren“ Anna und Tom sahen ihn an und nickten. Schweigend verließen sie den Fahrstuhl und gingen zu Annas Auto, während sie überlegte, wie sie aus der Nummer wieder rauskommen sollte.

Sobald sie die schwere Tür hinter sich geschlossen hatten und Tom sich erschöpft an die Wand lehnte, sah Anna ihn liebevoll an. „Nur noch ein paar Meter“, sagte sie und griff an seinen Wange, um ihn kurz zu streicheln…was ein Fehler war. Sofort packte er sie und drückte die überrascht quietschende Anna an die Wand, um sofort seine Lippen auf ihre zu pressen. Dieser Kuss war voller Leidenschaft und Tom begann, über ihre Oberschenkel zu streicheln und ihren Minirock hoch zu schieben. Er umfasste ihren prallen Po und krallte sich leicht in ihn, was sie mit einem leisen Stöhnen belohnte. Seine kundigen Finger wanderten langsam zu ihrer engen Bluse, deren tiefer Ausschnitt sein Gehirn schon lange vor dem Alkoholgenuss abgeschaltet hatte. Anna löste sich von ihm und griff nach seinen Händen. „Nein…nein, das geht nicht…nicht“, flüsterte sie schwach und küsste ihn erneut, während ihre Hände zu seinen Hemdknöpfen wanderten und sie ungeduldig öffneten. Es konnte einfach nicht schnell genug gehen und so kam es, dass sie einfach an dem Stoff riss und ein Drittel der Knöpfe leise klirrend auf dem Boden landete. „Tom“, hauchte sie kurz, als seine Hand unter den Stoff des Rockes wanderte und an ihrem Höschen nestelte. Er begann, sie zu streicheln und spürte, dass sich schon Feuchtigkeit gebildet hatte…sie war bereit für ihn. Doch plötzlich löste sie sich etwas energischer von ihm und drückte ihn von sich.

„Tom, ich will keinen Quickie…bitte“ Tom nickte verständnisvoll, auch wenn seine Erregung schon etwas schmerzhaft an seine Hose drückte und nach Befriedigung schrie. „Oh Gott, ich kann nichtmehr fahren“, murmelte sie und versuchte, ihre zitternden Beine zu beruhigen. Tom lächelte. „Dann gehen wir halt zu mir“ Schnell raffte Anna ihren Rock runter und Tom schloss die übrig gebliebenen Knöpfe…Gott sei Dank war es dunkel, sodass sie beide ohne große Probleme durch die Straßen laufen konnten…wenn man Toms ständiges Gewanke und seine schlagartigen Überfalle, die aus fordernden Küssen und heißen Berührungen in dunklen Nischen bestanden, missachtete. Nach einer Stunde kamen sie bei ihm zu Hause an…ein Weg, der eigentlich in zehn Minuten vollbracht sein sollte. Sogleich hob Tom sie auf seine Arme und schaffte es, mit ihr in sein Schlafzimmer zu verschwinden, ohne einmal hin zu fallen. In Windeseile waren beide nackt und berührten sich. Tom massierte ihre Brüste und stöhnte willig auf, als sie ihn in sich gleiten ließ und sich geschmeidig auf ihm bewegte. Sie genoss es so unendlich, ihn wieder spüren zu dürfen und ihn lieben zu können. Sie brauchte ihn. Sie brauchte seine Nähe, seine Stimme, seinen Körper und seine Liebe. Und vielleicht würde er sie ihr nach dieser Nacht auch endlich gestehen…doch das zählte in diesem Moment nicht. Es zählte nur, dass sie bei ihm sein konnte und dass sie sich liebten. Was danach passierte, war unwichtig.

ENDE


Zuletzt von Staffi_94 am Mo Jul 09 2012, 14:40 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Mini_2010

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BeitragThema: Re: AudL...Anna und Tom - Mut zur Ehrlichkeit (OS)   Mi Jul 04 2012, 17:59

Na, dann wollen wir hier mal ein wenig Leben ins Forum bringen. Ich kenn die Story ja schon. Einfach toll. Fände es wirklich schön, wenn du noch ein paar deiner Storys hier posten würdest.

LG, Mini
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Sonnenschein
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BeitragThema: Re: AudL...Anna und Tom - Mut zur Ehrlichkeit (OS)   So Jul 08 2012, 15:50

Der besoffene Tom auf der Firmenfeier lol! , ich hab selten so gelacht, aber komischerweise hatte ich beim lesen immer Nicolas Ofcarek vor Augen, keine Ahnung...auf jeden Fall super Very Happy
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Gast
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BeitragThema: Re: AudL...Anna und Tom - Mut zur Ehrlichkeit (OS)   Do Jul 12 2012, 20:49

Super, super toll geschrieben! Deine Geschichte ist einfach herrlich! Smile
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BeitragThema: Re: AudL...Anna und Tom - Mut zur Ehrlichkeit (OS)   

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